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Zero Cost MBA @Handelsblatt (Leading Business Daily of Germany)

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After getting featured across the world, 'Zero Cost MBA' featured in Handelsblatt (Germany's Leading Business Daily). It talked about the future of MBA's and how online education has come so far.It has quoted example of 'Zero Cost MBA' many places. The article is written in German.

For more details about 'Zero Cost MBA' project, please visit: www.ankitkhandelwal.in

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Zero Cost MBA @Handelsblatt (Leading Business Daily of Germany)

  1. 1. Dieses Dokument ist lizenziert für mos@test3.de, uB46398v. Alle Rechte vorbehalten. © Handelsblatt print. Download vom 26.02.2016 11:34 von archiv.handelsblatt.com. Auch mit reinen Onlinekursen kann man heute einen MBA-Abschluss machen – und im Netz kann manviel Geld sparen. Das könnte etablierte teurere Anbieter unter Zugzwang setzen. In der Masse zur Klasse? A m Endewurde sie für An- kit Khandelwal die aufre- gendste Prüfungsnacht seines Lebens. Nicht,weil er erst auf die letzte Mi- nute fertigwar, nein,viel- mehr war die Logistik das Problem: Stundenlang irrte er im Oktober 2013 durch die Straßen seiner Heimatstadt in Indien, auf der Suche nach einem Mo- bilfunksignal, das stark genug war für eine verlässliche Internetverbindung. Erst um sechs Uhr in der Früh gelang das, gerade noch rechtzeitig konnte er seine Unterlagen verschicken – und schaffte so den Abschluss in seinem On- linekurs zur Stadtentwicklung, angebo- ten von der renommierten amerikani- schen University of Pennsylvania. Über 50 Kurse von mehr als 30 Uni- versitätenweltweit absolvierte der junge Inder in etwas mehr als zwei Jahren. Da- bei griff er auf sogenannte MassiveOpen OnlineCourses (MOOC) zurück,Online- vorlesungen in virtuellen Klassenräu- men, die häufig durch das Einsenden von Arbeiten oder Onlinetests abge- schlossen werden. Khandelwal bastelte sich sein Curriculum unter der Über- schrift „Zero Cost MBA“ zusammen. Da- für setzte er auf die Angebotevon inter- national renommierten Hochschulen. „Ich habe nicht viel mehr investiert als meine Zeit und einige schlaflose Nächte, um Aufgaben pünktlich einzureichen“, sagt Khandelwal – denn die Abgabefrist orientierte sich bei den amerikanischen Unis an deren Zeitzone. Immer wieder experimentieren so- wohl Studenten als auch Universitäten damit, das prestigeträchtige MBA-Studi- um auf MOOCs aufzubauen. Dabei ist das eigentlich ein Widerspruch: Wäh- rend MOOCs eng mit einer Demokrati- sierung der Bildungverbundenwerden, stehen MBA-Programme meist für eine eher elitäre Ausbildung. Die reine Teil- nahme an den MOOCs ist meist kosten- los, Zertifikate gibt es häufig für etwa 50 Euro. Ein MBA hingegen kostet an eini- gen der besten Business-Schools mehr als 100000 Euro. SchonseiteinigerZeitbietendieseMaster- programmean,diekomplettoderfastnur online stattfinden.Berufstätigekönnen so ihreKurseabendsverfolgen,Aufgabenbe- arbeitenoder sich in Foren austauschen. DieführendenAnbieterlautinternationa- len Ranglistenverlangenfürden MBA-Ab- schluss aber immer noch häufig Gebüh- ren im mittleren fünfstelligen Bereich oder höher. E inen Schrittweiter ist imvergan- genen Jahr die University of Illi- nois gegangen. Sie bietet einen MBA an, der sich nur aus MOOC-Kursen, angeboten auf der Platt- form Coursera, zusammensetzt. Wer sich für das etwa 18000 Euro teure Ge- samtpaket entscheidet, kann den regu- lären MBA-Abschluss der Uni erhalten, ohne einmal in den USA gewesen zu sein. „Wirwollten es schaffen, die Exklu- sivität des MBA etwas weniger exklusiv zu machen“, sagt Raj Echambadi, der als Dekan die MBA-Programme des Col- lege of Business der Universität verant- wortet. Für den ersten Jahrgang, der En- de 2015 begonnen hat, gab es laut Uni mehr als 500 Bewerbungen, zugelassen wurden knapp 120 Studenten.Viele ha- ben etliche Jahre Berufserfahrung. Aus Sicht der Universität hat das Kon- zept mehrereVorteile: Zum einen posi- tioniere man sich alsVorreiter in der di- gitalen Bildung, zum anderen erweitere man den Kreis der potenziellen Studen- ten – auch wenn in der ersten Kohorte noch etwa 80 Prozent der Teilnehmer aus den USA kommen. „Das Ziel ist, wirklich ein globales Programm zuwer- den“, sagt Echambadi. Mit dieser Perspektive sieht die US- Uni daher auch keine Gefahr für ihre MBA-Programme auf dem Campus. Die Bewerberzahlen für die Studienangebo- te, die dieUniversität an den Standorten Champaign und Chicago anbietet, seien im vergangenen Jahr sogar gestiegen, berichtet Echambadi. Eine Herausforderung bleibt der Aufbau des Netzwerks, der für viele MBA-Studenten ein wichtiges Argu- ment für das teure Studium ist. Mit Fo- ren und einem eigens geschaffenenVi- deoformat soll dieVernetzung gewähr- leistet werden, verspricht Echambadi – auch die virtuellen Absolventen sollen sich als ganz realer Teil der Alumni ver- stehen. In Illinois läuft gerade die Bewer- bungsphase für den zweiten Jahrgang, der im August beginnen soll. Zukünftig soll der „iMBA“ garviermal im Jahr star- ten. Unklar ist,was passiert,wenn auch andere renommierte Universitäten ei- nen kompletten MBA über eine Lern- plattform anbieten. Werden die Preise dann weitersinken, oder entwertet das irgendwann den MBA-Abschluss? Die Plattform Coursera, auf der aktuell mehr als 1 800 Kurse von knapp 140 Hochschulen und Bildungsanbietern verfügbar sind, äußert sich zu der Frage auch auf wiederholte Anfrage nicht. Eine Möglichkeit für die Zukunft: Die Plattformen gewinnen an Bedeutung,die Hochschulenverlieren sie. Das Ergebnis wärendeutlich individuellere Lehrpläne, sowie ihn sich Ankit Khandelwal zusam- mengestellt hat. Als Ingenieur hat er sich gezielt Managementfähigkeiten angeeig- net. Die Zukunft könnte also so aussehen: Die beste Controlling-Vorlesung gibt es voneiner amerikanischenUni, Marketing belegt man bei einem britischen Profes- sor, und das Thema Lieferketten bringt ein Dozent imvirtuellen Klassenzimmer einer deutschen Hochschule bei. „In ei- nerUni belegt man auch nicht alle Kurse bei einem Professor“, begründet das Martin Schmucker, Sprecher der deut- schen MOOC-Plattform Iversity. A ls ersten vorsichtigen Schritt in diese Richtung hat die Iversity vorwenigenWochen das „Busi- ness Communication“-Pro- gramm aufgelegt. In vier Modulen plus Abschlussprojekt, insgesamtetwa 90Un- terrichtsstunden, lernen die Studenten, sichund ihre Projekte imGeschäftsalltag zupräsentieren. Füretwa 1500 Euro gibt es dasWeiterbildungspaket. Die Einnah- menteilt sichdie Plattform meist zur Hälf- te mitden Anbieternder Kurse. Darunter sinddezidierteWeiterbildungseinrichtun- gen, aber auch die private Wirtschafts- hochschuleWHU–Otto Beisheim School Studenten beim Online- lernen: Den MBA-Stoff gibt es im Netz auch umsonst, den Titel nicht. CulturaExclusive/GettyImages 18000 Euro kostet der iMBA von Coursera und der University of Illinois. Klassische MBAs kosten in den USA meist ein Vielfaches. Quelle: Coursera 18 SPEZIAL WOCHENENDE 26./27./28. FEBRUAR 2016, NR. 40 ANZEIGE © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Zum Erwerb weitergehender Rechte wenden Sie sich bitte an nutzungsrechte@vhb.de.
  2. 2. Dieses Dokument ist lizenziert für mos@test3.de, uB46398v. Alle Rechte vorbehalten. © Handelsblatt print. Download vom 26.02.2016 11:34 von archiv.handelsblatt.com. Beruflicher Aufstieg inklusive Manuel Heckel Köln W eiterbildung mit Geld-zurück- Garantie: Das verspricht die Online-Lernplattform Udacity seit einem Monat den Studenten eines neuen Programms.Wer sich füreinsder sogenannten „Nanodegree Plus“-Modu- le entscheidet, zahlt pro Monat umge- rechnetetwas mehr als 270 Euro fürden Kurs, der in der Regelüber etwa ein hal- bes Jahr einige Stunden Einsatz proWo- che fordert. Studenten aus denUSAver- sprichtdie Plattformdafür aber,dass ih- nen in sechs Monaten nach Abschluss des Zertifikats ein Job angeboten wird – andernfalls gibtesdie Studiengebühren zurück. Um das zu ermöglichen, sollen dieTeilnehmerderWeiterbildungskurse von Beginn an eng von einem eigenen Karrierecenter begleitet werden. Das scheinbar großzügige Angebot umfasst allerdings ausschließlich Kurse für heute schon sehr begehrte Speziali- sierungen: Geschultwerden Entwickler und Programmierer für Android und iOS-Anwendungen, für lernende Com- puter und komplexe Internetseiten. Mit dieser Fokussierung dürfte es der Platt- form Udacity, die eng mit dem Internet- riesen Google verbandelt ist, leichtfal- len, Jobs für die Absolventen aufzutun. Die Liste der bisherigen Arbeitgeber liest sich bereits wie ein Who‘s who der US-Tech-Szene: Man habe Absolventen bei FirmenwieGoogle, Accenture, Ama- zon, Salesforce, AT&T oderVerizon un- tergebracht, schreibt Sebastian Thrun, der deutsche Gründer von Udacity und ehemaligeVizepräsidentvon Google, in einem Blog-Beitrag. Mit dem Jobversprechen untermauert die Plattform einewichtige Funktionvon Online-Weiterbildungsangeboten: Zahl- reiche Menschen melden sich genau deshalb bei ihnen an, um etwas für die eigene Karriere zu tun. Bei einer Umfra- ge aus dem vergangenen Herbst unter 52000 Kursteilnehmern der Plattform Coursera stellte sich heraus, dass die große Mehrheit schon mindestens einen Bachelorabschluss hatte. Warum sie dennoch die Kurse belegen? 52 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Position im Unternehmen verbessern zu wollen – oder einen neuen Job finden zu wol- len. Das gelang: Nahezu neunvon zehn der Befragten in dieser Studie sagten, dass sich nach dem Abschluss der Onli- nelehrgänge etwas zum Positivenverän- dert hätte. Eine Herausforderung bleibt aber für die Anbieter der Onlinekurse: die Stu- denten überhaupt zum Durchhalten motivieren. Laut der Studie beendeten gerade einmal vier Prozent aller Ange- meldeten den Kurs mit einem Zertifikat. Für die normalen Nanodegree-Kurse von Udacity, in die aktuell etwa 11000 Teilnehmer eingeschrieben sind, hat das Unternehmen darauf reagiert: Die Kurse kosten umgerechnet etwa 180 Euro pro Monat –wer sie erfolgreich beendet, er- hält die Hälfte der Gebühren zurück. Onlinekurse sollen die Jobchancenverbessern. Eine Plattform garantiert das jetzt. of Management. „Einige Hochschulen werden alsQualitätsmarkenwahrgenom- men–das zieht natürlich“, so Schmucker. Man arbeite auch mit Praktikern ausUn- ternehmen zusammen. Iversity setzt auf kombinierte Programmevonverschiede- nen Anbietern. Welche Zertifikate oder gar Abschlüssewie Bachelor und Master in Zukunft am Ende solcher Formate ste- hen, ist ungewiss. „Wir trauen uns zu, auch komplette Abschlüsse anzubieten“, sagt Martin Schmucker. Einen MBA-Abschluss von einer Uni- versität hat Selbststudent Khandelwal indes nicht. Dennoch sieht er sein Stu- dium, das er schon 2014 auf einer Unesco-Konferenz vorstellen konnte, als eine relevante Ergänzung für den globalen Bildungsmarkt an. „Ich woll- te schuldenfrei bleiben und dazu die Fähigkeiten erwerben, in Zukunft glo- bal als Manager arbeiten zu können“, sagt Khandelwal. „Beides habe ich ge- schafft.“ Manuel Heckel Eine konkrete Verbesserung 33 % Umfrage: Was hat Ihnen der Kurs gebracht? Antworten in Prozent der Befragten Davon haben: einen neuen Job gefunden ein eigenes Unternehmen gegründet eine Gehaltserhöhung erhalten eine Beförderung erhalten 26 9 3 3 % % % % Quelle: Coursera Survey Data Mehrfachnennungen möglich, Befragt: Ca. 27 000 Teil- nehmer von Massive Open Online Courses bei Coursera Handelsblatt Online lernen WEITERBILDUNG / MBA 19WOCHENENDE 26./27./28. FEBRUAR 2016, NR. 40 ANZEIGE © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Zum Erwerb weitergehender Rechte wenden Sie sich bitte an nutzungsrechte@vhb.de.

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