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Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0

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Wie können Inhalte in Social Media barrierefrei angeboten werden

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Blind auf Facebook - behinderte Menschen im Web 2.0

  1. 1. Blind auf Facebook Barrierefreiheit im Web 2.0 Ein Workshop von Domingos de Oliveira Für die Social Media Week Hamburg 2018 #smwhh
  2. 2. Überblick  Um wen und um was geht s?  barrierefreie Inhalte  Tipps zu einzelnen Netzwerken Blind auf Facebook 2
  3. 3. Um wen und um was geht es? Blind auf Facebook 3
  4. 4. Behinderte Menschen (bM) im Web 2.0 Blind auf Facebook 4
  5. 5. 5  Sinnes- und Körperbehinderungen  Wahrnehmen oder Verarbeiten von Informationen  Eingeschränkte Fähigkeiten: mangelnde Technik-Kenntnis, Analphabetismus Drei Formen von Einschränkungen
  6. 6. Sinnes- und Körperbehinderungen  Blinde und Sehbehinderte können visuelle Inhalte schlecht wahrnehmen.  Schwerhörige und Gehörlose haben Probleme bei Audio- Inhalten.  Motorisch Behinderte haben Probleme bei der Nutzung von Maus und Tastatur. 6Blind auf Facebook
  7. 7. Kognitive Verarbeitung  Menschen mit Down- Syndrom sind mit komplexen Inhalten überfordert.  Autisten und Epileptiker reagieren empfindlich auf starke Reize.  Personen mit Lernstörung oder Demenz können sich schlecht konzentrieren oder Inhalte merken. 7Blind auf Facebook
  8. 8. Verstehen und merken  7,5 Mio. Menschen in Deutschland können nicht oder nur schlecht lesen.  Viele oft ältere Menschen können nicht mit Webseiten umgehen. 8Blind auf Facebook
  9. 9. Ältere im Internet  Ältere Menschen sind die am schnellsten wachsende Gruppe der Internet- und Facebook-Nutzer.  Warum ist diese Gruppe für Das Thema Barrierefreiheit besonders wichtig? 9Blind auf Facebook
  10. 10. Ältere im Internet  Ältere Menschen haben häufig latente Behinderungen bei Motorik, Sehen, Hören und Gedächtnis.  Sie haben anders als Geburts- Behinderte keine Strategien, um mit diesen Hemmnissen umzugehen. 10Blind auf Facebook
  11. 11. Nicht jeder hat eine Behinderung… … aber fast jeder profitiert von Barrierefreiheit. 11
  12. 12. Warum bM ins Web 2.0 strömen  Senioren sind die am schnellsten wachsende Gruppe der Internet- Nutzer  Tablets und Smartphones erleichtern über Apps den Zugang und die Nutzung der Netzwerke Blind auf Facebook 12
  13. 13. … und was sie dort machen  Das Gleiche wie ihr:  Freundschaften pflegen  Kontakte knüpfen  sich austauschen/Zeit tot schlagen  gegenseitige Hilfe und Engagement  Facebook ist die größte Selbsthilfeplattformen im Internet. Blind auf Facebook 13
  14. 14. Anastasia Umrik/Twitter Blind auf Facebook 14
  15. 15. Y/YouTube Blind auf Facebook 15
  16. 16. Raul Krauthausen/Facebook Blind auf Facebook 16
  17. 17. Schwerbehinderte in Deutschland  rund 1 Million  rund 3 Millionen  rund 5 Millionen  rund 7 Millionen 17 Was glaubt ihr: Wie viele Schwerbehinderte gibt es in Deutschland?
  18. 18. Schwerbehinderte in Deutschland Ende 2015 lebten laut statistischem Bundesamt 7,6 Millionen Schwerbehinderte in Deutschland. Ende 2013 waren es 7,5 Millionen. Als schwerbehindert gilt, wer einen Grad der Behinderung von 50 oder höher hat. 18
  19. 19. Was heißt Barrierefreiheit? 19Blind auf Facebook
  20. 20. 20 Das anzustrebende Ziel ist, dass behinderten und nicht-behinderten Menschen das Webangebot in der gleichen Qualität zur Verfügung gestellt wird. Sie sollen die gleichen Informationen erhalten, die Website im gleichen Maße bedienen und mit ihr interagieren können. Qualität
  21. 21. 21  Die Website ist gut bedienbar. Das ist unabhängig davon, welches Gerät der Nutzer verwendet.  Dazu gehören zum Beispiel: Bedienbarkeit per Tastatur, große Schaltflächen, Nutzbarkeit auf Smartphones… Bedienbarkeit
  22. 22. 22  Die Website ist leicht bedienbar.  Navigation, Struktur und Bedienung der Website sind intuitiv.  Fehlbedienungen werden vermieden. Usability
  23. 23. 23  Alle Bedien-Elemente sollen gut erkennbar sein.  Alle Inhalte sind gut erkennbar.  Die Website funktioniert auch mit anderen Farben oder bei Graustufen. Erkennbarkeit
  24. 24. 24  Sind die Texte gut verständlich?  Werden Bilder für Blinde erklärt?  Gibt es Untertitel für Videos?  Gibt es Inhalte in Gebärdensprache? Verständlichkeit
  25. 25. Blind auf Facebook 25 Barrierefreie Inhalte?
  26. 26. Text Blind auf Facebook 26
  27. 27. Verständlichkeit von Inhalten Hamburger Verständlichkeitsmodell Einfachheit: Inhalte sollen in der einfachsten Sprache angeboten werden. Gliederung: Ein Gedanke pro Satz, die Inhalte sind gut strukturiert. Prägnanz: Konkret statt abstrakt, anschaulich und lebensnah Anregung: Erklärende Illustrationen ergänzen den Text-Inhalt  Das gängigste Modell für Textverständlichkeit ist das Hamburger Verständlichkeitsmodell. Die Anforderungen sehen Sie in der Tabelle.  Übrigens sind das auch wichtige Kriterien der einfachen und Leichten Sprache. 27
  28. 28. Einfache Sprache  Die einfache Sprache richtet sich an Wenig-Leser und Lese-Unerfahrene.  Das Regelwerk definiert etwa den Umgang mit Fremdworten, Satzzeichen oder langen Sätzen.  Die einfache Sprache kommt aus den USA. Dort heißt sie „Plain Language“. Von der US-Regierung gibt es ein ausführliches Regelwerk. 28Blind auf Facebook
  29. 29. Beispiel: Text in einfacher Sprache 29 Sie haben das Recht sich Ihren Arzt oder ihre Ärztin auszusuchen. Das nennt man „das Recht auf freie Arztwahl“. Das steht sogar im Gesetz (in Paragraf 76, Sozialgesetzbuch 5). Sie dürfen Ihren Arzt auch wechseln. Allerdings können Sie einen bestimmten Arzt nicht zwingen, dass er Sie behandelt. Aber wenn es einen Notfall gibt, muss der Arzt Sie behandeln. Wenn er Sie nicht behandelt, wenn es Ihnen plötzlich sehr schlecht geht und Sie sofort behandelt werden müssen, können Sie sich beschweren. Quelle ist die Broschüre „Patientenrechte einfach erklärt“ der Patienteninitiative. Blind auf Facebook
  30. 30. Leichte Sprache  Die Leichte Sprache richtet sich an lernbehinderte Menschen.  Sätze sind kurz und enthalten jeweils nur eine Information.  Aussagen werden von Illustrationen begleitet.  Alle Regeln findet ihr beim Netzwerk Leichte Sprache.  Die Übersetzung wird IDR von speziellen Agenturen übernommen. 30Blind auf Facebook
  31. 31. Beispiel Leichte Sprache vs. Alltagssprache Alltagssprache Leitgedanke der UN-Konvention ist die Idee der Inklusion. Inklusion bedeutet, dass niemand in der Gesellschaft ausgegrenzt werden darf. Staat und Gesellschaft müssen dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung nicht diskriminiert und aufgrund ihrer Behinderung benachteiligt werden. Leichte Sprache Die UN-BRK ist ein Vertrag. In dem Vertrag stehen die Rechte von Menschen mit Behinderung. In dem Vertrag steht zum Beispiel: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte, wie Menschen ohne Behinderung. 31Blind auf Facebook
  32. 32. Übung: Was fehlt zur Leichten Sprache? Blind auf Facebook 32 In Deutschland lebten im Jahr 2013 7,5 Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung (Angabe: Statistisches Bundesamt, 2015). 2013 waren somit 9,4 Prozent der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert. Die Mehrzahl der Behinderungen tritt erst im Laufe des Lebens auf. Lediglich vier bis fünf Prozent der Behinderungen stellen sich bereits bei der Geburt ein beziehungsweise treten im ersten Lebensjahr auf. Knapp die Hälfte (45 Prozent) der Menschen mit Schwerbehinderung ist zwischen 55 und 75 Jahre alt. 31 Prozent sind 75 Jahre und älter. 2 Prozent der Schwerbehinderungen sind auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen. Der Text stammt aus dem Bereich Schwerbehinderung des Familienratgebers.
  33. 33. Lösung: Der Text in Leichter Sprache In Deutschland leben viele Menschen mit einer Behinderung. Viele Menschen haben die Behinderung erst in ihrem Leben bekommen. Manche Menschen habe die Behinderung schon seit der Geburt. Blind auf Facebook 33 Der Text und das Bild stammt aus dem Bereich Schwerbehinderung in Leichter Sprache aus dem Familienratgeber.
  34. 34. Bilder Blind auf Facebook 34
  35. 35. Was sind dekorative Bilder?  Dekorative Bilder dienen vor allem als visuelle Teaser. Sie tragen selbst keine Information, sondern sollen das Interesse am Inhalt wecken.  Ausnahme sind etwa Banner: Sie informieren über das Thema einer Website. 35
  36. 36. Bildobjekt  Das Bildobjekt wird idealerweise etwas oberhalb des eigentlichen Bildmittelpunktes positioniert. Bei Abbildungen von Menschen befindet sich an diesem Punkt typischerweise das Gesicht.  Für Sehbehinderte ist das Erkennen des Bild-Inhalts einfacher, wenn sie wissen, was darauf zu sehen ist. 36
  37. 37. Kontrast 37  Bei komplexen Bildern können Sehbehinderte Probleme haben, das Bildobjekt zu erkennen oder vom Hintergrund zu unterscheiden.  Sorgen Sie für ausreichend Kontrast zwischen Bildobjekt und Hintergrund.  Idealerweise wird das Foto gleich entsprechend aufgenommen bzw. ausgewählt. Ansonsten kann mit der Bildbearbeitung nachgeholfen werden. Blind auf Facebook
  38. 38. Text in Bildern  Text in Grafiken ist für Blinde unsichtbar.  Text in Bildern ist für Seh-/Lese- Behinderte schlecht lesbar, da er bei Vergrößerung verpixelt.  Vermeiden Sie Text in Bildern. Schreiben Sie ansonsten den Inhalt des Textes in den Alternativtext. Zum Beispiel: „ Blinde am Bildschirm. Blinde benutzen Hilfsmittel um ihre Computer bedienen zu können ...“ 38
  39. 39. Infografiken  Infografiken sollten auf Erkennbarkeit optimiert werden, nicht auf Ästhetik. Das heißt:  keine Info nur über Farbe vermitteln  eingebetteter Text ist lesbar  die Grafik und ihre Bestandteile sind möglichst einfach gehalten 39 Verkaufte Mittagessen
  40. 40. Bildbeschreibung  Blinde brauchen einen Alternativtext. Er beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist.  Twitter und Facebook erlauben das Erstellen solcher Bildbeschreibungen. Workshop: Barrierefreiheit im Internet 40 Älteres Modell einer Schreibmaschine für Blindenschrift
  41. 41. Beispiel für dekorative Alternativtexte  Für dekorative Bilder reichen einfache Alternativtexte, die das Bildobjekt beschreiben.  Beispiel: „Ein antikes Segelboot vor einer Insel“ 41
  42. 42. Beispiel für informative Alternativtexte Bei informativen Grafiken sind die Anforderungen höher: „Das Diagramm zeigt die Entwicklung der versendeten SMS in den letzten 10 Jahren. Ab dem Jahr 2005 bis 2012 steigt die Zahl der versendeten SMS von 20,3 auf 59,8 Mrd. und fällt bis 2015 steil auf 16,6 Mrd. ab.“ 42 Quelle: https://de.statista.com/infografik/2208/pro-jahr-in-deutschland- verschickte-sms/
  43. 43. Übung: Alternativtext formulieren 43Blind auf Facebook
  44. 44. Lösung: Alternativtext formulieren Beispiel Alternativtext: Ein Elefant steht auf den Hinterbeinen mit einem Ball im Rüssel vor einem Basketballkorb. 44
  45. 45. Sticker und Emojis  Die Sticker von Facebook sind für Blinde aktuell unsichtbar.  Die Emojis, die vom UTF- Consortiums aufgenommen sind, werden ausführlich beschrieben.  Eine Häufung von Emojis und Emoticons nervt Blinde und verwirren eher. 45
  46. 46. Ist KI die Zukunft?  Alle großen Konzerne entwickeln künstliche Intelligenzen, um Bild- Inhalte automatisch zu erkennen und zu beschreiben. Facebook setzt sie bereits ein.  Derzeit sind die automatischen Beschreibungen von Facebook unzureichend. Das kann sich aber in naher Zukunft ändern. 46 Quelle: https://www.flickr.com/photos/taymazvalley/6405801675
  47. 47. Audio und Video Blind auf Facebook 47
  48. 48. 48 Transkript des Podcasts „Alternativlos“  Frank Rieger: Herzlich willkommen zu alternativlos, die Folge Numero 20 …  Fefe: … über den politischen Diskurs diesmal, und wir sind sehr stolz, einen besonderen Gast zu haben, diesmal, nämlich Herrn Schirrmacher von der FAZ.  Frank Schirrmacher: Hallo.  Frank Rieger: Guten Tag.  Frank Schirrmacher: Guten Tag.  Schwerhörige und Gehörlose profitieren von Verschriftlichungen von Audio- Inhalten, den Text-Transkripten.  Du kannst zum Beispiel ein Skript oder eine Spracherkennungssoftware wie Dragon Dictate als Hilfsmittel einsetzen. Text-Transkripte für Audio und Video
  49. 49. 49 Quelle: Youtube Video – Das erste Mal von Aktion Mensch  In Untertiteln wird das Gesprochene verschriftlicht, außerdem werden wichtige Geräusche vermittelt, die zum Verständnis des Clips wichtig sind.  Es gibt offene und geschlossene Untertitel (closed captions). Closed Captions können ein- bzw. ausgeblendet werden und sind deshalb besser. Untertitel
  50. 50. 50 Quelle: http://www.opensubtitles.org/  In YouTube können Untertitel erstellt und für andere Anwendungen wie Facebook exportiert werden. Die automatische Untertitelung von YouTube kann als Hilfe genutzt werden.  Frag einen Gehörlosen, ob die Untertitel so ausreichend sind. Hilfsmittel für Untertitel
  51. 51. 51  Die Audio-Deskription (AD) ist eine Beschreibung von visuellen Video-Inhalten für blinde und sehbehinderte Menschen.  Sie ist vor allem für Videos mit geringem Sprachanteil wichtig, da Blinde sonst nicht verstehen, worum es geht. Was ist Audio-Deskription
  52. 52. 52  Die Texte werden eingesprochen und anschließend mit dem Film synchronisiert.  Hör dir den Film ohne Bild an, welche visuellen Infos sind für Nicht-Sehende wichtig?  Die AD muss knapp sein. Es kann nur die Zeit genutzt werden, in der nicht gesprochen wird. Frag einen Blinden, ob die AD so in Ordnung ist. Wie wird Audio-Deskription erstellt?
  53. 53. 53  Eine Alternative zu einer AD besteht darin, die wesentlichen visuellen Infos in die Moderation einzubauen.  Überlege, welche Infos für den Blinden wichtig sind und fasse sie im Moderationstext zusammen. Alternative zur Audio-Deskription
  54. 54. 54  Blinde natürlich  Mit einer AD wird aus deinem Film ein Hörspiel. Dein Zuschauer kann sich das Video reinziehen, ohne die ganze Zeit auf den Screen zu gucken.  Man kann sich deinen Film zum Beispiel beim Joggen anhören und kriegt trotzdem fast alles mit. Wer freut sich über AudioDescription?
  55. 55. 55  Manche Gehörlose verstehen die Alltagssprache nicht.  Sie brauchen den Inhalt in Gebärdensprache.  Du brauchst also einen Gebärdendolmetscher oder Gehörlosen, der die Gebärdensprach-Videos aufnimmt. Gebärdensprache
  56. 56. 56 Tipps zu einzelnen Kanälen 56Blind auf Facebook
  57. 57. Facebook  Facebook-Postings sollten kurz und sprachlich einfach gehalten werden.  Angehängte Bilder oder Videos sollten textlich beschrieben bzw. angeteasert werden. Das Gleiche gilt für verlinkte Inhalte. Das Ziel eines Links sollte aus dem Posting eindeutig hervorgehen. Weisen Sie auch darauf hin, wenn das Linkziel etwas anderes als eine andere Webseite ist.  Weitere Infos zur Barrierefreiheit gibt es bei Facebook 57 57Blind auf Facebook
  58. 58. Twitter  Twitter-Postings sollten nicht mit Hash-Tags gepflastert werden. Für Blinde liest sich das so: Hashtag Bonn Hashtag wird Hashtag grün.  Gehen Sie auch mit Emoticons sparsam um, diese werden Blinden teils ausführlich beschrieben, was den Lesefluss stört (z.B. klatschende Hände mit heller Hautfarbe).  Auch bei Tweets sollte auf Jargon verzichtet werden, der Tweet sollte auch für Outsider verständlich sein.  Getwitterte Bilder sollten eine alternative Beschreibung für Blinde enthalten.  Weitere Infos zur Barrierefreiheit der Plattform gibt es bei Twitter. 58 58Blind auf Facebook
  59. 59. Twitter  Twitter-Postings sollten nicht mit Hash-Tags gepflastert werden. Für Blinde liest sich das so: Hashtag Bonn Hashtag wird Hashtag grün.  Gehen Sie auch mit Emoticons sparsam um, diese werden Blinden teils ausführlich beschrieben, was den Lesefluss stört (z.B. klatschende Hände mit heller Hautfarbe).  Auch bei Tweets sollte auf Jargon verzichtet werden, der Tweet sollte auch für Outsider verständlich sein.  Getwitterte Bilder sollten eine alternative Beschreibung für Blinde enthalten.  Weitere Infos zur Barrierefreiheit der Plattform gibt es bei Twitter. 59 59Blind auf Facebook
  60. 60. YouTube  YouTube unterstützt zuschaltbare Untertitel, nicht aber AudioDeskription. AD muss ggf. in einem separaten Video angeboten werden.  Die automatische Untertitelung von YouTube ist aktuell unbrauchbar. Sie können als Grundlage für eigene Untertitel genommen werden.  Der Videotitel sollte immer eindeutig sein. Manche sind sonst schnell verunsichert, ob sie das richtige Video aufgerufen haben. Blind auf Facebook 60 60
  61. 61. Danke für eure Aufmerksamkeit  Fragen?  Diskussionsbedarf? Blind auf Facebook 61

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