Successfully reported this slideshow.
We use your LinkedIn profile and activity data to personalize ads and to show you more relevant ads. You can change your ad preferences anytime.
I


024 / / weave 02.14 / / TRENDS / / Facebook-Commercei

£33‘
5.35;‘

Foto: indianaautosblngtom

 MEHR AUF WEAVE. DE Lin...
Ford Deutschlands Folos

: ll‘- , 'I'l JIIILII

Gcfnllt mir Kommcntlclcn

Ford Dent-; thl.1n(| 
I «:1 l‘Ir>~Ir»

   

’ , ...
Paul Marsden, 
Digitalstratege der
SVZVGY Gruppe in
London,  empfiehlt
diese Aktionen und
Transaktionen

>>> WWW. S/ Z/ gy...
Facebook ist eben nicht das neue
Amazon!  Amazon ist zum Kaufen —
Facebook ist ffir mich und meine
Freunde.  Maximal eignen...
l. ‘I‘z: .1s-LIV; 

Welcome to E! sy‘s Facebook Page!  We are bringing

heart to commerce and making the world more fair. ...
—- %. ——v —- T ‘( mv;  fl 

 

iiri: <a. artiiiieei: >.: ii1iiiii. -11iI§i
, ~‘1Hl§L"l'lI= l(§i

 
 

 

 

    

 

  

 
...
Upcoming SlideShare
Loading in …5
×

0

Share

Download to read offline

FACEBOOK IST NICHT AMAZON! (Weave, 03/2014)

Download to read offline

Facebook und Shopping sind so 2 Dinge, die immer wieder versucht werden zusammenzubringen. Das kann ganz schön heikel werden!

Related Books

Free with a 30 day trial from Scribd

See all
  • Be the first to like this

FACEBOOK IST NICHT AMAZON! (Weave, 03/2014)

  1. 1. I 024 / / weave 02.14 / / TRENDS / / Facebook-Commercei £33‘ 5.35;‘ Foto: indianaautosblngtom MEHR AUF WEAVE. DE Links zum Thema gibt‘s unterwww. weave. de/ fcommeroe02l4 FACEBOOK IST NICHT AMAZON Selten Uberraschten so hohe Zahlen so wenig: Im September 2013 gab Facebook bekannt, in Deutschland taglich 19 Millionen Nutzer zu erreichen. Des war dervor— laufige Hohepunkt eines vorhersehbaren Wachstums, in dessen Erwartung viele Unternehmen schon seitJahren eine neue E—Commerce—Landschaft erbluhen lessen. Wo so viele Leute sind, mussen doch Millionen zu verdienen sein, oder?
  2. 2. Ford Deutschlands Folos : ll‘- , 'I'l JIIILII Gcfnllt mir Kommcntlclcn Ford Dent-; thl.1n(| I «:1 l‘Ir>~Ir» ’ , I [ll LI‘, 'I. '.<III~_-IIIrI I I. Iv. I I , [It-mil‘. my ’, II I PI U’ _‘ . :4 -. _‘IIl-_I1l[;7iLrI: Tjllr, ‘RCCC'. I1'{‘C‘Tl I ‘I I‘/ ‘III I-- II_'l T: .. IIIVIIIII IIV Iwww. ford. del II‘ ’IIIII Ll‘ VIII ford_ecosport II Schon 2009 planten viele Unternel-I- men eine rosige E-Cornmerce~Zukunft auf Facebook. Es schien so einfach: Warum Millionen Euro ausgeben, um Menschen zu einem Besuch irn On» lineshop zu bewegen, wenn man ein— fach den Onlineshop dorthin schie» ben kann, wo die Menschen sind. Es entstanden Softwareiésungen wie OneWay Commerce (wwwface book. cornI0neWaXCon1rnerce) — tib- rigens ein bezeichnender Name fur eine Social—Media-Losung —, die es Unternehmen ermoglichten, in weni- gen Minuten einen Facebook—Shop einzurichten. Andere Tools wie After- buy, xt: Commerce, Randshop oder Shopshare helfen dabei, alle Artikel aus dem eigenen Onlineshop auf eine Faceboolostorefront zu fibertragen — mit einem gemeinsamenwarenarchiv und iibergreifender Shopverwaltung, um das gesamte eigene Sortiment auf Facebook verfiigbar zu rnachen. Der Social Graph und seine Folgen Unter Social Graph versteht man eine globale Karte aller Menschen und ih- rer sozialen Beziehungen untereinan- der. Uber soziale Netzwerke wie Face» book kreieren Menschen neue Ver- bindungen im Social Graph und pfle- gen ihre Beziehungen. Entscheiden sich die User, Produkte (auf Facebook) zu kaufen oder zurnindest zu »liken<< oder einen Kaufakt zu »sharen«, sehen das deren Freunde und der Werbeef— fekt potenziert sich fiber den Social Graph. Einen der ersten viel gefeierten Cases zur Nutzung des Social Graphs in Verbindung rnit E»Commerce liefer~ te der Jeanshersteller Levi’s, der von 2009 bis 2011 seinen Friends Store be- trieb. Die Idee: Wenn meine Freunde im Shop bestimmte Artikel »liken<<, kann ich in meinem persijnlichen Friends Store diese Artikel mit dem Vermerk, wer sie geliket hat, anzeigenlassen. Auf diese Weise konnte jeder den Levi's Shop in anderer, individueller Zusam» mensetzung erleben (siehe Seite 29). Die Kreation des Friends Stores wurde in der Branche und von Agen- turen und Presse hoch gelobt. Doch leider funktionierte das Ganze nicht so wie gedacht. Nur weil durch Facebook Connect (heute: Open Graph Protocol) eine Personalisierung technisch mog- lich ist, heifst das noch lange nicht, dass das Ergebnis fiir den User auch genauso sinnvoll ist. Bei Lev-i’s zeigte sich schne]1,dass kaurnemand etwas aufwww. levi. com geliket hatte. Man muss néimlich schon fast so grofi sein wie Amazon, damit so eine Idee wie der Friends Store Sinn rnacht. Die Zahl der Besucher auf www. levi. com bleibt um ein Vielfaches gerin— ger e dementsprechend mager is’: damn auch die Ausbeute an Likes und genauso wenig aussagekriiftig mein personlicher Shop. 2012: Untergang fiir Facebook-Shops Das arnerikanische Online—Magazin Mashable stellte schon im Februar 2012 fest, dass grojse Einzelhéindler zu» nehmend ihren noch gar nicht so all- ten Facebook«Sh0p schliejien is. gdlschliessungvonfacebookshops). Facebook war (und ist ftir viele leider immer noch) ein sehr neues Phéino— men. Heute wissen wir besser Bescheid dariiber, wie und wieso Menschen » BEGEHRTE PRDDUKTE ZIEHEN AUF FACEBUUK SHDPBEFREIBER Ford Deutschland, Koln II Die meisten Marken bieten ihren treuen Facebook—Fans einen exklusiven Gutschein hier und da — anders der Autohersteller Ford. Auf der lnternationalen Auto- mobilAustellung 2013 offerierte Ford seinen Facebook-Kunden die Limited Edition des Ecosport zum Basispreis. lnteressenten konnten die 500 Sports Utility Vehicles ausschliefilich bei Facebook ordern. Zur Sonderausstattung gehfirte neben besonderen Leichtmetall— felgen und Lederausstattung auch die sprachgesteuerte Kommu- nikationstechnologie Ford SYNC. >>> http: //is. gd/ facebook_ NAME Kai Platschke BERUFUnle'rIeh- mensberaler furwlarketng und Komrnunikation sowie |3rIjnderI/ on *happyhapDv joyjoy, Berlin URLwww. happy happvioviorde DIE LANGSTEN 10 SEKUNDEN MEINES LEBEIIS WAREN, als ich auf der3Di]lVIeterlangerI maledivischen lnselankam, aufder ichein ganzes Jahrlebensollte
  3. 3. Paul Marsden, Digitalstratege der SVZVGY Gruppe in London, empfiehlt diese Aktionen und Transaktionen >>> WWW. S/ Z/ gy. CO. uI</ search/ tag/ paul°/ o2Drnarsden 9 TIPPS, DIE FACEBO0K— COMMERCE GELINGEN LASSEN ist die Fangerneinde groB genug, konnen Sie Ihre Produkte direkt im Facebook—Shop ver- kaufen, inklusive Bezahlvorgang. Der ame- rikanischeKonsurngilterkonzern Procter8 Gamble etwa bletet im Rahmen von Unicef—KooperatIonen Pampers-WindelninseinemFacebook-Shopan. Richten Sie zeitlich begrenzte Facebook- Pop—up—Stores ein — beispielsweise fllr ll- mitierte Editionen. Verteilen Sie auf der Facebook-Seite Ihrer Firma Coupons, die ausgedruckt oder Uber des Handydenwegin den Handelfinden. Facebook-Anzeigen und Interaktioneo mit den Fans erhohen den Traffic irn eigenen Dnline Store. Zeigen Sie einzelne Artikel auf der Face- book-Seite und verlinken Sie sie auf Ihren Dnlineshoplkein direl<terFacebook-Kauf! l. 6 Binden Sie des Open Graph Protocol auch U'l. bO«lII offline ein. Die Modemarke Diesel brachte Facebook mithilfe von Cams in die Umklei- de lhtt : //is. d/ facebookdieselmirrorl. Und im Supermarkt Monoprix in Paris stehen Regale mit Produkten, die die Facebook-Community am rneIs— ten gelikethatlhttp: //isgd/ monoprixregalel. 7 Fanstores; Lassen Sie die Fans die Lieb- lingsartikel aus Ihrern Angebot an Freunde weiterernpfehlen. Regeln Sie Bruppenkéufe Uber eine entspre- chende App und belohnen Sie potenzielle Kaufer, wenn sie sich zusammenschlielien. lntegrieren Sie Like— und Share-Buttons sowie die Komrnentarfunktion Uberall, wo es geht. JederKlick ist kostenlose Weroung. GRAPH—GLOSS/ IR SOCIAL GRAPH bezeichnet alle I/ erbindungen zwischen Menschen in einem sozialen Netzwerk. OPEN GRAPH PROTOCOL. ehemals Facebook Connect, beschreibt die von Facebook bereitge- stellte Schnittstelle, die es Webseiten-Betreibern erlaubt, dass sich deren User mit ihren Facebook- Login—Daten identifizieren. Vorteil for die User: Sie rnllssen sich weniger Passworter merken, kcnnen Content einfach liken und sharen und sehen. was die Freunde geliket haben. facehonk _ ‘ Sporthnus Schusmr Cusll Laden — 3 r-‘n. 'n; >2rRI-IIr~n. ='- I ill in’)! HHHE I! 3+1 SICHERE ABENTEUER FUR GEFAHRENSUCHER SHDPBETREIBER Mammut, Seon, Schweiz lwww. rrIamrnut. chl II Viele Snowboarder planen ihre Trips auf Facebook. Mit wem? Wann? Wohin? All das kann man mit der Facebook—App des Dutdoor-Bekleidungsherstellers klaren. Dnline findet der Userseine in Facebook erstellte Shoppingliste. Was da draufsteht, kann er entweder gleich online bestellen oder sich die Liste ausdrucken und ins Geschaft mitnehmen. Weiteres Nutzwert- Bonbon: WerSnow—Safety—Equipment kauft, bekommt einen Bergfiihrertag in den Alpen geschenkt, um filrden Ernstfallzu ilben. >)> http: //poi/ I/derfreunde. r'iarnrnut. rne/ sportschuster » Facebook eigentlich nutzen, was sie dort erwarten oder ablehnen. Und so ist es fiir Social-Media-Experten schon linger keine besonders grofie Uber1'a- schung, dass F-Commerce sich nicht als der erhoffte Heilsbringer entpuppt. Schuld war — neben dem grand- séitzlich rnissverstandenen Einsatz der Plattform Facebook — auch ein gravie- rendes Vertrauensproblem aufseiten der Konsumenten, denen ein kom- pletter Kaufakt auf Facebook nicht ganz koscher erschien. In einer Studie des Marktforschungsunternehrnens eMarketer in New York vom Mai 2012 (htjpd isgdlemarketerzoiz) antworte- I Dslgh crmmn rruma findun x (lelidlr mir HEIIO Linda MustermannI Max Muller nal man mr are nachsle Tour ms mam “DIe FIIrcM| oserI' elngeladenl Kaull Imlerernander Snow sarely Proaukle Im wen van 1 snnc, unn Wlr slclien eucn als Dankcschim einen Tag Iang elrien Elergmhrer der Mammul Alpine School zur vcrrngungl r. I lH’lIYlI ich bin dabei New game 4 flgelll spa: -ls ten rund 54 Prozent der befragten US- User, dass sie sich beim Kaufvon Pro- dukten und Dienstleistungen auf Face- book »nicht sehr sicher<< oder »1'iber- haupt nicht sicher« fi'1hlten. Mickrige acht Prozentfiihlten sich»sehI sicher«. Und die Unternehmen haben rea- giert. Inzwischen geht es nicht mehr in erster Linie darurn, Produkte in einem Facebook-Shop zu prasentie- ren; vielmehr nutzen die Anbieter den Social Graph, um Verkaufe anzu- kurbeln — auf Facebook, irn eigenen Onlineshop oder im guten, alten sta- tionaren Handel. Blofl nicht die Privatsphire entem! Der grojite Fehler beim Thema F-Com- merce war die unglaubliche Arroganz, mit der Marken hier auftraten. Face- book ist und bleibt eine private Veran- staltung. Leute halten sich hier nicht auf, urn einzukaufen oder den ganzen Tag mit Marken zu kommunizieren. Sie wollen mit ihren Freunden in Kon- takt bleiben und sich fiber die wichti- geren Dinge des Lebens (Freundschaft, Liebe, Party, Urlaub, Hobby et cetera) austauschen. Wenn Marken dann auf einmal reinplatzen und mit einem ric- sigen Bauchladen mitten im Wohn- zimmer ihre Produkte loswerden wol- len, fiihlen sich die Fans zunachst irri- tiert und versuchen dann schnell, den Eindringling wieder loszuwerden. Wer hat den denn hier reingelassen?
  4. 4. Facebook ist eben nicht das neue Amazon! Amazon ist zum Kaufen — Facebook ist ffir mich und meine Freunde. Maximal eignen sich Pro- dukte, die den Wunsch der Facebook- User nach Gemeinschaftsgeffihl be- dienen und beflfigeln. Wer also seine Produkte auf Facebook an den Mann oder die Frau bringen will, sollte sich bewusst machen, dass der Kauf eines Produkts einer sozialen Komponente bedarf. Wenn es die nicht gibt, ist der klassische Onlineshop auf jeden Fall die bessere Alternative. Das verkauft sich auf Facebook Legt man diese Erkenntnis ffir die Produktauswahl zugrunde, waren fiir einen Facebook—Shop zum Beispiel solche Artikel sinnvoll, die man ge- meinsam einkaufen kann. Madchen kaufen zusammen bei H&M Klamot- ten ffir die Party am Wochenende, Jungs tragen ffir den Winterurlaub ihr Snowboard—Equipment zusam- men, oder Freunde suchen gemein- sam Games ffir den néichsten PlaySta- tion-Abend. Greifen Marken diese Be- dfirfnisse auf und bieten durch Apps auf Facebook Services an, die Leuten helfen, sich zu verabreden, Klamot— ten auszusuchen oder einen Wochen— endtrip oder Spieleabend zu planen, hat man plotzlich eine Berechtigung, an der privaten Unterhaltung tei1zu- nehmen, und die eigenen Produkte L ‘I I-WI sling Details H Y-Iflllnlfl ' ting Details vvirken nicht wie sinnentleert aufge- drangt, sondem in einem passenden Kontext als Losung zu einem Problem angeboten. Des Weiteren eignet sich alles, was man zu mehreren nutzt. Beispielswei- se nutzen Menschen Facebook, um ih- re gemeinsamen Besuche bei einem Musikkonzert zu organisieren oder einen Gruppenurlaub zu planen. Es liegt also nahe, dass Facebook fiir den Ticketanbieter Eventbrite der grojste soziale Verkaufstreiber ist (httpzllis. gdlverkaufskanalfacebook). Nicht so gliicklich lief die Kampagne der Deut- sche Bahn AG, die mit dem Chefticket auf Kundenfang ging (htt : is. d db chefticket . Hier zeigt sich sehr ein- drucksvoll, dass man Produkte eben nicht einfach so verkaufen kann, son- dern préisent sein muss, um sich mit der Community auseinanderzusetzen, Fra gen zu beantworten und Kritik ein- zustecken. Zur Erinnerimgz AufFace- book sind wir mit unseren Marken in den Wohnzimmem der Menschen! Einen Verkaufswagen aufstellen und sich dann wieder aus dem Staub ma- Chen geht eben nicht. Aber das hatte die Deutsche Bahn wohl noch nicht verstanden (htm: llisgdlindiskretion ehrensache_db). Der gute, alte Rat von Freunden Unveréindert bleibt die Tatsache, dass sich ffir Facebook all jene Waren oder Q; V‘ MOBILER FASHION MARKETPLACE SHOPBETREIBER Poshmark, Menlo Park, Kalifornien Ihttps: //poshmarkcoml II Poshmark hat den Madels zugehiirt: Viele Kleider oderAccessoires werden nur ein oderzwei Mal getragen und liegen dann sinnlos im Schrank herum. Mit der Poshmark-App kfinnen User ihre Klamotten verkaufen, um diese »Schrankleichen« loszuwerden. In der Poshmark-Community passiert aber noch wesentlich mehr: Bei echten Partys lernen sich die Madels kennen und bauen auch persiinliche, nicht digitale Freundschaften auf. >» http: //is. gd/ youtube_poshmark Services eignen, bei denen man gerne auf den Rat von Freunden vertraut, zum Beispiel Versicherungen, Handys, andere technische Gerate oder auch Kosmetika. Facebook ist oft der Ort, wo Unterhaltungen fiber derlei Pro- dukte oder Services beginnen, und daher haben relevante Marken hier die Chance, sich einzuschalten. Der Renner sind Produkte, ffir die man alles tun wfirde, um sie zu be- l<ommen — tagelang Schlange stehen fiirs neue iPhone, fiir einen limitierten Nike-SB-Sneaker, ein Auto gramm von Lady Gaga oder um den neuen BMW i3 probezufahren. Wenn Menschen so »
  5. 5. l. ‘I‘z: .1s-LIV; Welcome to E! sy‘s Facebook Page! We are bringing heart to commerce and making the world more fair. ‘I? more durable, and more fun. htipj/ etsy. cornI Info Anderung vorschlagen :5 Gef'a‘l| l mir L. ;,3 LI. :ZL I; I s: .I', rL-, : Etsy on lnstag ram Watch Etsy. TV Freunde finden Etsy on Pinterest PRODUKTEMPFEHLUNGEN AUF DER FACEBOOKTIMELINE SHOPBETREIBER Etsy, New York [www. etsy. coml Viele User des Unline—Marktplatzes Etsy fiihren ihre Favoriten auf dem Portal selbst vor. Die Besonder- heit der Produkte provoziert im echten Leben aber immer wieder die Frage »Wow, wo hast du das denn her? « Eine Verdffentlichung der Etsy-Favoriten auf der Facebook-Timeline gibt die Antwort. >» www. facebook. com/ Etsy OAS VERKAUFTSICH GUT AUF FACEBOOK Produkte, die man gemeinsam kauft Produkte, die man gemeinsam nutzt Produktezudenen man Empfehlungen benotigf Produkte, die man unbedingt haben muss » sehr Fan einer Marke sind, dass sie solcherlei Hfirden auf sich nehmen, kann eine Einbindung des Kaufs in Facebook einen grojien positiven Ef- fekt haben. Man stelle sich hier bei- spielsweise Spiele vor, deren Gewinn dem potenziellen Kaufer einen Platz ganz vome in der Warteschlange zu- sichert, oder Aktionen, die dem Fan ein Exemplar des neuen Sneakers zu einem Sonderpreis verschaffen. Die- se Fans wfirden alle ihre Freunde mo- bilisieren, um sie ffir den Gewinn zu unterstfitzen, und der Social Graph ware aktiviert. Wfinschenswert wéiren hier noch mehr Beispiele, bei denen Marken ih- ren loyalsten Fans einen tollen Ser- vice bieten oder sich mit exklusiven Geschenken ffir die Freundschaft be- danken. Denkbar ware etwa, dass Foot- Locker den umtriebigsten Usern sei- ner Plattform Sneakerpedia (www. sneakerpediacom) neue Sonderedi- tionen vorab anbieten wfirde. Facebook als Marketing-Tool Der Hinweis »Kauf mich, ich bin toll« in der Timeline fiihrt ganz sicher nicht zum Erfolg, auf Facebook steht der soziale Aspekt klar im Vorder- grund, er ist wichtiger als der Kauf selbst. Und um diesen sozialen As- pekt richtig zu bedienen, muss man sich als Marke auf Facebook eben entsprechend anpassen, integrieren, ernst gemeinte Unterhaltungen ffih- ren, aber auch zuhoren, lernen und dann erst agieren, urn nicht peinlich aufzufallen. Als relevantes Marke- ting-Tool kann Facebook nur dann funktionieren, wenn Unternehmen ihre Markenstrategie auch in diesem Kanal leben. Es niitzt nichts, eine Markenstrategie im TV und in der Imagebroschiire zu zeigen und dann eine sinnentleerte Social-Media-Stra- tegie zur Gewinnung von Fans zu fah- ren, denen man anschliejiend nichts zu sagen hat. Man muss Marke und Facebook zusarnmen denken, so wie das beispielsweise der Outdoorbeklei— dungshersteller Mammut (siehe Sei- te 26) getan hat. Ein Service wie die Aktion »Powderfreunde<<, die Rele- vanz erlangte, weil man den Kunden auf Facebook wirklich zugehort hat- te, weckt nicht nur Interesse bei den Fans, sondem macht auch noch Sinn ffir die Markenkommunikation. Es gibt nicht viele Marken, die das bis- her beherzigt haben. Die Lernkurve ist da, aber flach. Es reicht nicht mehr, Marken ein- fach zu bewerben, sie mfissen eine re- levante Rolle im Leben der Menschen spielen, um beim Kunden im »Rele- Vant Set« zu bleiben. Und wo kann man einen Dialog mit seinen Kunden besser und einfacher herstellen als in den sozialen Medien? An dieser Stelle zeigt sich, dass das Thema in den meis-
  6. 6. —- %. ——v —- T ‘( mv; fl iiri: <a. artiiiieei: >.: ii1iiiii. -11iI§i , ~‘1Hl§L"l'lI= l(§i :4li, Il‘« 3' -rmaeioim Air . L " SEE WHAT YOUR FRIENDS LIKE ON LEVl'S! ism °H“"“ E; LiiiL EVERYONE | _|KEs Li2ii‘s Cried. out what Ellen (1 —— — ——— -—— ——; —;——————- v_ F has to my at: oi. i our rie. ~. ; 7*“-i -~ * V -‘“ ‘ "arr ' ~ ~ ,1 ‘er ‘ lfiél» not i Q ’ E‘ ii 0 ll‘ ‘L ll, ii, ll‘ l l l i I l‘ i . I L i ‘ i ll ‘ , I ii‘ ‘ I I ‘ _ V _ 1, i 3 ‘ I i “ Levi's Curve ID on me ‘ ‘ V‘ I ‘, [lien Show! |HQl , 3, , ‘ will I, i , 1:7 ’ ‘ .4 ‘ I-_l ‘ ’ - "- i ‘ : C! _ - - _ ” _ L " Fa‘ I e s sieax [J Lilac 3K Lii. L 2x Lii. L 2K g Liiu: 2K Lilxr, 1K 5] LII<. i: 959 Ilgvlis 1101:: Sloan: ‘ , j . ( 3 ‘I c | )ICil'lC'Ei$ or ‘ iii! ‘ Original Jeans Low Skinny xll“ lean; ‘. |'ocI. el Legrimgi v uniiinal Jeans slim suanglu 5)-3"‘ zoiv unciiiiai Jeans Clk VPA It rmtLii’e5 um Aoed iasazi Swcun RIIISE mm Cillmletl iiigiii Jeans 51: Loazeil ihgld Klnse ‘ 4 V V I. <84,E-61 pcop‘e like Lew 3 l _ _ V (1 l l A I ‘ . ten Unternehmen nicht hoch genug bebotschaft ist es zumindest au. fFace— PE RSO N A| _| Si ER U N G D U RC H gehangt ist. -SOC1a1 Media ist Chefsa- book vorbei (und vver weiterdenkt, FADEBOOK CONNECT Che, clamit sich der Markenkem quer der weifs, dass das nicht nur fiir Face- SHDPBETREIBER L . St 8 C S F _ USA . . . . evi rauss 0., an rancisco, durch alle Bereiche zieht - von der book gilt. ..). Wer keine relevante Ak— [wWw_leVi_C0mI Produktentwicklung iiber den Kun— tion zu bieten hat, der hat’s schwer. denservice bis hin zur Kommunika- Das Branding geschieht weniger Der Levi's Friends Store gilt als eines der ersten Beispiele tion; Social Media ist da iiberall drin durch das Logo oder einen Slogan als E"’el: ‘°3:"ra‘l| '): °t'o”c': )‘-: %"; ::cl: ‘;°kbo°n°n"t: ::: :; ': ;"l": he und dran und deshalb'beim CEO. an- durch relevante Interaktionen. Wer Affikelihfe Faceb°°| '(_F'eunde bereits geuket hatte", zusiedeln und mcht beim Market1ng- »Freunde« haben will auf Facebook, und bgkamgn so basis. -and auf imam social (mph eine Praktikanten, der sich am besten mit muss sich eben auch wie einer verhal- eigene Version des Shops angezeigt. Computern auskennt. ten und nicht nur so tun oder schlim— ”’ mp‘! / '3-9”/ V°”t“be—l9"'5 Eigentlich geht es wenigerum Face— mer: es nicht einmal versuchen. book Commerce, sondem um »So— Zum anderen ist klar geworden, cially Influenced Commerce« (SIC), dass alles eine Ladenzeile sein kann: der sich auf On— und Offlinekéiufe Jeder Post, j eder Like, jeder Share, je- gleichermajsen auswirkt. Denn wenn de Information, jede Interaktion, jede wir all die Beispiele betrachten, steht App — alle Aktionen in einem sozialen Facebook« (ht : is. d S _Fab_ TUTORW-=01’EN nicht mehr das Produkt im Vorder- Netzwerk kéinnen eine positive Aus- 2011; siehe Seite 26]. filrgggggzggl grund, sondem eine Idee ffir einen wirkimg auf den Abverkauf meiner Auch das in Las Vegas ansassige Graph Protocol Service, der den Social Graph akti- viert. Und trotzdem kann am Endeje- de Interaktiou auch zu einem Kauffiih— ren. Darnit hat man dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Man hat Fans gewonnen und einen Regen- schirm verkauft. Das klingt sehr vertraut? Schon immer haben Mundpropaganda und die Meinungen der Freunde die Kauf- entscheidung beeinflusst — aber eben noch nie in diesem Umfang und mit dieser Transparenz. Relevame Aktionen liefem Amwichtigsten scheinen mir zwei Er- kenntnisse: Mit der guten alten Wer- Produkte haben. Denn sie reichem die Beziehung mit den Leuten an und hal- ten den Kauf stets nur einen kleinen Klick entfernt. Dafiir muss man nicht klassisch Produkt, Preis und Kaufbut— ton darstellen. Wie beim amerikanischen Design- artike1— Onlineshop Fab: Mit der ein- fachen Moglichkeit ffir User, sich Lis- ten mit Produkten anzulegen, die sie gut finden, um sie aufFacebook ihren Freunden zu zeigen, wurderi sie selbst zur Storefront, und Fab hatte schnell so Prozent ruehr User im Onlineshop, dokumentierte Paul Marsden, Digi- talstxatege der SYZYGY Group, in sei- ner Studie »F—Commerce - Selling on Versandhaus Zappos. com bewies, wie nutzen — und damit ein normaler Status-Update zum Kauf Like- I-Infi Shale- fiihren karm, indem man Shoplinks B”fi"_"s '. " ""°_ . . . . . Website integneren intelligent in relevante Posts embin- erfahren Sie in det, anstatt auf Facebook KreditkaI- einem umfangrei. tendaten abzufragen. Die Status—Up- Chen Tufurialim dates generierten 85 ooo Visits auf ; °'l’th"lbkbl°9 Zappos’ Facebook-Seite, von denen »: lh: tlp:7r/ ':lf; ' rund 42 Prozent zuverkaufen im eige— kuiturba nau Se, nenOnlineshopfi'. '1hIten. de/2U10/ 11/ facebook-power teil—3-open-graph- protocol—nutzen Facebook hat seine eigenen Sei- ten »Fai: ebook« und »Facebook. Com- merce« zusammengelegt — das sagt im Grunde schon alles. Das soziale Netzwerk ist und bleibt bei der Beein- flussung von Commerce wichtig, on- und offline. Kai Platschke (ac)

Facebook und Shopping sind so 2 Dinge, die immer wieder versucht werden zusammenzubringen. Das kann ganz schön heikel werden!

Views

Total views

554

On Slideshare

0

From embeds

0

Number of embeds

2

Actions

Downloads

2

Shares

0

Comments

0

Likes

0

×