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Second Language Courses in Germany: A big step towards a cohesive integration policy

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Germany
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  • Es können alle Personen mit Migrationshintergrund gefördert werden, die einer fachlichen und sprachlichen Qualifikation für den Arbeitsmarkt bedürfen: Leistungsempfänger nach SGB II und III, aber auch Nichtleistungsempfänger bzw. Migranten, die noch in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Potentieller Teilnehmerkreis soll durch große Heterogenität gekennzeichnet sein. Personengruppen, die voraussichtlich die Mehrheit der Teilnehmenden stellen werden: Jugendliche und junge Erwachsene, die die Hauptschule durchlaufen haben, jedoch bisher weder einen Ausbildungsplatz noch eine andere Beschäftigung gefunden haben/ Jugendliche und junge Erwachsene ohne Berufserfahrung (IK bereits abgeschlossen, mündliches Sprachniveau B1, schriftlich darunter, Lernen im geregelten Unterrichtskontext gegeben) Lernungewohnte Personen jeden Alters (nur elemetare Schulbildung, entweder keine Berechtigung zur Teilnahme an IK oder in diesem das Prüfungsziel Sprachniveai B1 nicht erreicht haben/geringe Berufserfahrung/Sprachniveau etwa A1 bis A2 = geringe allgemeine Sprachkenntnisse Personen jeden Alters, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung überwiegend in Deutschland aufweisen und bei denen Besuch des IK nicht mehr möglich (Sprachniveau B1 oder höher oder Stundenkontingent bereits ausgeschöpft) =&gt; im Berufsleben meistes problemlos – aber jahrelang in Berufen tätig, in denen nur geringe Anforderungen an schrift- und bildungssprachliche Kompetenzen gestellt wurden Personen jeden Alters, die aus HKL einen qualifizierten Bildungs- oder Berufsabschluss – ggf. auch Hochschulabschluss – und/oder mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen. Praktischen Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse sind in Deutschland nicht oder nur teilweise gefragt. Jederzeit kann es Maßnahmen für spezielle Gruppen geben, die nicht oder nur wenig in das Profil passen (z.B. Akademiker oder Lernergruppen mit gleichen oder ähnlichen Qualifikationen und/oder Bildungsstand)
  • Es können alle Personen mit Migrationshintergrund gefördert werden, die einer fachlichen und sprachlichen Qualifikation für den Arbeitsmarkt bedürfen: Leistungsempfänger nach SGB II und III, aber auch Nichtleistungsempfänger bzw. Migranten, die noch in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Potentieller Teilnehmerkreis soll durch große Heterogenität gekennzeichnet sein. Personengruppen, die voraussichtlich die Mehrheit der Teilnehmenden stellen werden: Jugendliche und junge Erwachsene, die die Hauptschule durchlaufen haben, jedoch bisher weder einen Ausbildungsplatz noch eine andere Beschäftigung gefunden haben/ Jugendliche und junge Erwachsene ohne Berufserfahrung (IK bereits abgeschlossen, mündliches Sprachniveau B1, schriftlich darunter, Lernen im geregelten Unterrichtskontext gegeben) Lernungewohnte Personen jeden Alters (nur elemetare Schulbildung, entweder keine Berechtigung zur Teilnahme an IK oder in diesem das Prüfungsziel Sprachniveai B1 nicht erreicht haben/geringe Berufserfahrung/Sprachniveau etwa A1 bis A2 = geringe allgemeine Sprachkenntnisse Personen jeden Alters, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung überwiegend in Deutschland aufweisen und bei denen Besuch des IK nicht mehr möglich (Sprachniveau B1 oder höher oder Stundenkontingent bereits ausgeschöpft) =&gt; im Berufsleben meistes problemlos – aber jahrelang in Berufen tätig, in denen nur geringe Anforderungen an schrift- und bildungssprachliche Kompetenzen gestellt wurden Personen jeden Alters, die aus HKL einen qualifizierten Bildungs- oder Berufsabschluss – ggf. auch Hochschulabschluss – und/oder mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen. Praktischen Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse sind in Deutschland nicht oder nur teilweise gefragt. Jederzeit kann es Maßnahmen für spezielle Gruppen geben, die nicht oder nur wenig in das Profil passen (z.B. Akademiker oder Lernergruppen mit gleichen oder ähnlichen Qualifikationen und/oder Bildungsstand)
  • Es können alle Personen mit Migrationshintergrund gefördert werden, die einer fachlichen und sprachlichen Qualifikation für den Arbeitsmarkt bedürfen: Leistungsempfänger nach SGB II und III, aber auch Nichtleistungsempfänger bzw. Migranten, die noch in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Potentieller Teilnehmerkreis soll durch große Heterogenität gekennzeichnet sein. Personengruppen, die voraussichtlich die Mehrheit der Teilnehmenden stellen werden: Jugendliche und junge Erwachsene, die die Hauptschule durchlaufen haben, jedoch bisher weder einen Ausbildungsplatz noch eine andere Beschäftigung gefunden haben/ Jugendliche und junge Erwachsene ohne Berufserfahrung (IK bereits abgeschlossen, mündliches Sprachniveau B1, schriftlich darunter, Lernen im geregelten Unterrichtskontext gegeben) Lernungewohnte Personen jeden Alters (nur elemetare Schulbildung, entweder keine Berechtigung zur Teilnahme an IK oder in diesem das Prüfungsziel Sprachniveai B1 nicht erreicht haben/geringe Berufserfahrung/Sprachniveau etwa A1 bis A2 = geringe allgemeine Sprachkenntnisse Personen jeden Alters, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung überwiegend in Deutschland aufweisen und bei denen Besuch des IK nicht mehr möglich (Sprachniveau B1 oder höher oder Stundenkontingent bereits ausgeschöpft) =&gt; im Berufsleben meistes problemlos – aber jahrelang in Berufen tätig, in denen nur geringe Anforderungen an schrift- und bildungssprachliche Kompetenzen gestellt wurden Personen jeden Alters, die aus HKL einen qualifizierten Bildungs- oder Berufsabschluss – ggf. auch Hochschulabschluss – und/oder mehrere Jahre Berufserfahrung mitbringen. Praktischen Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse sind in Deutschland nicht oder nur teilweise gefragt. Jederzeit kann es Maßnahmen für spezielle Gruppen geben, die nicht oder nur wenig in das Profil passen (z.B. Akademiker oder Lernergruppen mit gleichen oder ähnlichen Qualifikationen und/oder Bildungsstand)
  • Zulassung BAMF
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  • Second Language Courses in Germany: A big step towards a cohesive integration policy

    1. 1. Second Language Courses in Germany: A big step towards a cohesive integration policy Jens Reimann Germany Federal Office for Migration and Refugees www.bamf.de www.integration-in-deutschland.de
    2. 2. Topics <ul><li>Immigration into Germany </li></ul><ul><li>Important Federal Second Language Programmes: </li></ul><ul><li>- Integration Courses </li></ul><ul><li>- Vocational Language Training Programme </li></ul>
    3. 3. Three important groups of immigrants <ul><li>„ Guest Workers“ and their descendants </li></ul><ul><li>„ Ethnic German Repatriates“ (4,500,000) </li></ul><ul><li>Immigrants coming in the context of family reunion </li></ul><ul><li> A very heterogenuous group </li></ul><ul><li>(20 percent of the German population) </li></ul>
    4. 4. Implementation of Second Language Courses: Integration Courses <ul><li>Extent of immigration and the needs for integration were underrated for a long time </li></ul><ul><li>Before 01.01.2005: </li></ul><ul><li> Unstructured system of language courses in Germany </li></ul><ul><li>01.01.2005: New Immigration Act setting new standards for German integration policy. </li></ul>
    5. 5. Integration Courses: Basics <ul><li>01.01.2005: Unification of language courses for adult migrants, establishment of „Integration Courses“ </li></ul><ul><li>Foundation of a permanent commission to accompany the conception and implementation of Integration Courses </li></ul>
    6. 6. Integration Courses: Goals <ul><li>Language Level B1 according to the Common European Framework of Reference </li></ul><ul><li>Basic knowledge of society, politics, culture, history and legal system in Germany </li></ul>
    7. 7. Integration Courses: Current Structure (1) <ul><li>Language course: 600 teaching units </li></ul><ul><li>Orientation course: 45 teaching units </li></ul><ul><li>Special Integration Courses for young adults, women, parents, illiterates and </li></ul><ul><li>long-term residents (945 teaching units) </li></ul><ul><li>Possibility to complete the Integration Course in only 430 teaching units </li></ul>
    8. 8. Integration Courses: Current Structure (2) <ul><li>One final test for the language course, one final test for the Orientation Course </li></ul><ul><li>Design for the language test: Goethe-Institut </li></ul><ul><li>Design for the Orientation Course test: IQB (Institute for Educational Process) at Humboldt University Berlin </li></ul>
    9. 9. Integration Courses: Current Structure (2) <ul><li>If participants pass the two final tests they receive the „Zertifikat Integrationskurs“ </li></ul><ul><li>Possibility of repeating 300 teaching units and the final test if main goal (B1) has not been achieved </li></ul>
    10. 10. Integration Courses: Numbers and Figures (31/03/2010) <ul><li>More than 46,000 Integration Courses </li></ul><ul><li>Total number of those with the right to attend an integration course: more than 830,000 </li></ul><ul><li>Participants: More than 630.000 </li></ul><ul><li>Number of participants who have finished the course: More than 330,000 </li></ul><ul><li>Budget 2010: 233,000,000 € </li></ul><ul><li> Integration courses are a „Story of Success“ </li></ul>
    11. 11. Integration Courses: Perspectives <ul><li>Level B1 will remain the first goal </li></ul><ul><li>Number of participants who passed the final language exam is rising constantly </li></ul><ul><li>Coalition agreement from 26/09/09 is stating: </li></ul><ul><li>- Quantitave and qualitative improvement of the </li></ul><ul><li>integration courses </li></ul><ul><li>- Extension of the Orientation Course from 45 to 60 </li></ul><ul><li>teaching units </li></ul><ul><li>- Stronger labour-market orientation </li></ul>
    12. 12. Vocational Language Training Co-financed by European Social Funds <ul><li>Goal: Integration of migrants into the labour market </li></ul><ul><li>330,000,000 € from the European Social Fund (ESF) </li></ul>
    13. 13. Vocational Language Training Co-financed by European Social Funds <ul><li>730 teaching units </li></ul><ul><li>Course components: </li></ul><ul><li>- Language training </li></ul><ul><li>- Qualification and practical work </li></ul><ul><li>Start in February of 2009 </li></ul><ul><li>Local organization by specialised course providers </li></ul>
    14. 14. Vocational Language Training Numbers and Figures <ul><li>More than 1.200 courses (750 finished) </li></ul><ul><li>Around 21.800 participants (13.500 finished) </li></ul><ul><li>Good placement rate </li></ul><ul><li>Detailed evaluation expected for next year </li></ul>
    15. 15. Conclusion <ul><li>Language is the key to integration </li></ul><ul><li>„ Language is not everything, but everything is nothing without Language“ </li></ul><ul><li> also true for education. </li></ul><ul><li>Most other German integration programmes have directly or indirectly to do with language training programmes. </li></ul>
    16. 16. <ul><li>Thank you very much for your attention! </li></ul><ul><li>Jens Reimann </li></ul><ul><li>Germany </li></ul><ul><li>Federal Office of Migration and Refugees </li></ul>

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