Successfully reported this slideshow.
We use your LinkedIn profile and activity data to personalize ads and to show you more relevant ads. You can change your ad preferences anytime.

Social Banking

3,715 views

Published on

Was ist eigentlich Social Banking?
Mehr Fragen als Antworten und die Bitte um Diskussion auf www.finance20.de
oder über
@electrouncle

Published in: Business, Economy & Finance
  • Be the first to comment

Social Banking

  1. 1. Boris Janek www.finance20.de<br />Social Banking<br />Was ist das eigentlich?<br />Eine Aufforderung zur Diskussion<br />
  2. 2. Social Media ist nicht gleich Social<br />Banking<br />Nicht verwechseln<br />Foto von Breslow via Flickr<br />
  3. 3. Sondern<br />Social Media ist zunächst einmal<br />wertfrei zu betrachten und meint „soziales Handeln“ vermittelt über Medien und insbesondere das Internet<br />Foto Internet – Das Buch gibt es bei 2001<br />
  4. 4. Mit anderen Worten Social Media ist<br />nicht „sozial“ im Sinne von gut.<br />Also<br />Foto Internet – Das ist ein Bankfiliale in Italien<br />
  5. 5. Wer Social Media einsetzt, betreibt <br />damit nicht schon zwangsläufig Social<br />Banking<br />Oder<br />Foto Internet – diese Bank gibt es wirklich<br />
  6. 6. Social Media liefert hilfreiche <br />(notwendige?)Grundlagen, um Social<br />Banking zu betreiben: <br />Aber<br />Zum Beispiel: <br /><ul><li>Transparenz
  7. 7. Neuverteilung von Definitionsmacht
  8. 8. Vielfalt
  9. 9. weltweite Vernetzung
  10. 10. Selbstorganisation
  11. 11. Demokratisierung
  12. 12. Kostenreduktion (Free)</li></ul>Foto von Steve Rhodes via Flickr<br />
  13. 13. „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner <br />selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist <br />das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung <br />eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese <br />Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus <br />Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung <br />und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitungeines<br />andern zu bedienen. &apos;Sapereaude! Habe Mut, dich <br />deines eigenen Verstandes zu bedienen!&apos; ist also der <br />Wahlspruch der Aufklärung.“<br />Starten wir sehr allgemein<br />Immanuel Kant<br />
  14. 14. Grundsätzlich<br />Social Banking basiert auf einer <br />sozialen Innovation. <br />eventuell auch auf einer Rückbesinnung <br />und einer Abkehr vom Wachstumsmodell<br />der Wirtschaft 1.0<br />Foto Internet – Friedrich Wilhelm Raiffeisen<br />
  15. 15. Social Banking basiert also auf <br />anderen ökonomischen Regeln, <br />Grundprinzipien und Werten<br />Mit anderen Worten:<br />wir müssen reden<br />Foto Internet – Business Week<br />
  16. 16. Klein ist besser als Gross<br />Langsamer, aber dadurch besser werden<br />Verantwortlich Handeln<br />Überall authentische und tiefe Demokratie leben <br />Wirtschaft muss für Menschen Sinn macht<br />Reale Werte erstellen, entwickelt von Menschen mit Charakter, Würde und Mut<br />Vertrauen schaffen und Vertrauen können<br />Eine Welle entfachen, die alle Boote voran bewegt<br />Das Leben menschlicher machen<br />Eine Gesellschaft schaffen , die auf einer authentischen Community beruht<br />Nicht Profit in den Mittelpunkt stellen, sondern Angebote die eine wahre Bedeutung (Wert) haben<br />Leidenschaft, Nachhaltigkeit, Verantwortlichkeit und Authentizität treiben das (ökonomische) Handeln<br />Frei nach und stark beeinflusst durch/ThinValue/Umair Haque<br />Neue Regeln menschlichen Wirtschaftens<br />Foto Internet – Das Ergebnis von Wirtschaft 1.0<br />
  17. 17. Zum Beispiel: Ehrfurcht und Demut<br />Was man braucht<br />&quot;Social Banking ist ein Bankwesen, das den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt und sich als Bankwesen wiederum wirklich als Dienstleister versteht&quot;<br />Sven Remer- Institut für Social Banking<br />Foto Flickrhttp://www.flickr.com/photos/mplonsky/525032634/sizes/m/<br />
  18. 18. Warum ist Social Banking sinnvoll?<br />Eine Frage noch<br /><ul><li>Weil unverantwortliches Handeln einzelner Finanzinstitute und Mitarbeiter</li></ul> nicht länger die Zukunft von Wirtschaft, Gesellschaft und Mensch gefährden<br /> darf<br /><ul><li>Weil Geld und Finanzen das Leben von Mensch und Gesellschaft maßgeblich</li></ul> bestimmen und beeinflussen<br /><ul><li> Weil Banken von Menschen und für Menschen gemacht sind
  19. 19. „Weil Geld allein nicht glücklich macht“ </li></ul>Foto Internet: Titelsong des Films -<br /> Geld allein macht michtglücklich<br />
  20. 20. Da fällt mir ein<br />Hat Social Banking auch das Potential <br />kommerziell erfolgreich zu sein?<br />Oder bedarf es dafür mehr als ein Geschäftsmodell?<br />Foto Flickr.: www.flickr.com/photos/21094292@N02/2557227385/sizes/o/<br />
  21. 21. Für welche Zielgruppe ist Social Banking <br />interessant und wichtig?<br />Muss man sich Social Banking also leisten <br />können?<br />Wenn ja<br />FotoFlickrhttp://www.flickr.com/photos/nationallibrarynz_commons/3326203787/sizes/o/<br />
  22. 22. Ist (darf) Social Banking nur eine <br />Marketingidee (sein)?<br />oder ist das Vertrauen der Verbraucher mittlerweile schon so <br />ruiniert, dass sie Unternehmen und vor allem Banken immer <br />nur Eigeninteressen unterstellen können<br />Wer heute eine Bank nach dem Prinzip des Social Bankings <br />gründet, hat es deshalb nicht gerade leicht<br />Kurze Unterbrechung<br />?<br />!<br />FotoFlickr: http://www.flickr.com/photos/wafflewhiffer/3517038705/sizes/o/<br />
  23. 23. Welche Banken stehen heute in Deutschland <br />für Social Banking?<br />Nachfrage<br />Zum Beispiel: <br /><ul><li> www.gls-bank.de
  24. 24. www.kd – bank.de
  25. 25. www.ethikbank.de
  26. 26. www.umweltbank.de
  27. 27. www.pax-bank.de
  28. 28. www.bkc-paderborn.de
  29. 29. www.ligabank.de
  30. 30. www. noabank.de</li></ul>Die GLS BANK gibt es schon seit 1974<br />
  31. 31. Der Fidor Bank AG, smava, whofinance, den<br />Volksbanken Raiffeisenbanken, den <br />Sparkassen?<br />Ist das nicht auch irgendwie <br />SocialBanking?<br />Und was ist mit<br />
  32. 32. Falls<br />es kein tragfähiges Geschäftsmodell gibt – <br />zumindest nicht außerhalb der Nische<br />- ist Social Banking nicht dennoch <br />eine kulturelle, gesellschaftliche<br />und ökonomische Pflicht?<br />Foto Internet – Wer den Schaden hat……<br />
  33. 33. Mit anderen Worten: Wer kann sich Social<br />Banking heute überhaupt leisten?<br />Frage des „Sozialromantikers“<br />Foto Flickr:http://www.flickr.com/photos/jasoncalacanis/3054378870/sizes/o/<br />
  34. 34. Und noch mal die Sozialromantik<br />Wenn Social Banking wichtig ist, für<br />die Gesellschaft, müssen dann nicht<br />alle die Möglichkeit haben darauf zuzugreifen?<br /> Ja!<br />Foto Flickr:http://www.flickr.com/photos/dietpoison/133957015/sizes/l/<br />
  35. 35. Bevor die Diskussion startet<br />Ist Social Banking damit auch eine Aufgabe<br />des Staates und ein Angebot der Grund<br />Versorgung?<br />Vielleicht?<br />Ja?<br />Staat? Gibt’s da nicht auch was <br />vom Internet?<br />Social Banking ist die Wertbasis. Eine Grundlage!<br />Ein gesellschaftlicher Konsens.<br />
  36. 36. Feuerfrei: Mitdiskutieren<br />www.finance20.de<br />http://www.linkedin.com/in/electrounclehttps://www.xing.com/profile/Boris_Janekhttp://twitter.com/electrounclehttps://friendfeed.com/electrounclehttp://lifestream.fm/bobtodhttp://blip.fm/electrounclehttp://www.lastfm.de/user/electrounclehttp://de-de.facebook.com/people/Boris-Janek/548902682<br />Mail: boris.janek@finance20.de<br />

×