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E-Commerce – welcher Online-Shop ist der richtige? (Teil 2)

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Ob kleiner Online-Shop oder professionelles Versandhandelsunternehmen – die Anforderungen an ein Online-Shop-System sind abhängig von den spezifischen Erfordernissen eines Business. Teil 2 der Antwort auf die Frage: E-Commerce – investieren oder zurückbleiben?

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E-Commerce – welcher Online-Shop ist der richtige? (Teil 2)

  1. 1. ICT  E-Commerce – welcher Online-Shop ist der richtige? (Teil 2) Ob kleiner Online-Shop oder professionelles Versandhandels­ unternehmen – die Anforderungen an ein Online-Shop-System sind abhängig von den spezifischen Erfordernissen eines Business. Teil 2 der Antwort auf die Frage: E-Commerce – investieren oder zurückbleiben? Von Roger Basler* Grundsätzlich stellt sich zuerst die Frage: Build or rent – nutzen Sie den Online-Shop als Software-as-a-Service-Lösung (kurz Saas) oder lassen Sie den Shop von Grund auf aufbau- en? Erfahrungen zeigen, dass gerade Start-ups und kleinere Unternehmen, welche keine komplexen ERP- oder DataWarehouse-Prozesse abzubilden haben, gut daran tun,  einen Shop als Mietlösung zu evaluieren. Zu den wichtigs- Ein kurzer Vergleich unter den Anbietern Ganz vorweg: Die Eier legende Wollmilchsau gibt es nicht. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel von verschiedenen Komponenten und Modulen sowie dem Know-how für ein Gesamtkonzept sowie dessen Integration in bestehende Vertriebsprozesse, welche eine Shoplösung optimal darstellt. Sogenannte API-Schnittstellen oder fix integrierte Plug-ins können dabei nicht vorhandene Elemente anbinden bzw. komplett integrieren. Welche Anbieter von Komplettlösungen gibt es überhaupt am Markt? Wir haben sechs Anbieter unter die Lupe genommen. Magento Kurzbeschrieb Hybris ePages (in der Schweiz durch goCommerce vertreten) Über 3 Millionen Downloads, 125 000 Installationen weltweit: ein Pure Commerce Player Der Multichannel Retailer von SAP mit hoher Internationalisierung Ein Spin-off der Post hat auf Basis von ePages ein Komplettpaket für KMU entwickelt. Projektgrösse Mittel bis gross Mittel bis gross Klein bis mittel Lizenz OpenSource lizenzfrei oder Lizenz Lizenzpflichtig Java Keine Lizenz, dafür Kosten monatlich und Setup Fee Administration Sehr gute Kenntnisse erforderlich Sehr gute Kenntnisse erforderlich Wenig Kenntnisse erforderlich Community Sehr gross Keine Angaben Keine Angaben Marketing Tools SEO-optimiert, Gutscheinmodul, Cross­ selling, Upselling SEO-optimiert, Gutscheinmodul, News­ letter-System, Crossselling, Upselling, Multichanneling SEO-optimiert, Gutscheinmodul, Newsletter-System, personalisierte Produkte, Facebook-Integration, Crossselling, Upselling Innovation Mittel Mittel bis hoch Mittel bis hoch Budget Mittel Mittel bis hoch Klein, mittel und hoch Vor- und Nachteile + Ausgereift und zukunftssicher + ohe Verfügbarkeit von Modulen und ErH weiterungen + agento als Shopsystem für jede M Branche geeignet + iele Magento-Templates kaufbar V + Multichannel-Unterstützung + Integriertes Web-Content-Management + Umfassende Produktempfehlungen + Digital-Asset-Management + in Paket inkl. vorgelagerter und E nachgelagerter Dienstleistungen + Integriertes Web-Content-Management + Umfassende Produktempfehlungen + Digital-Asset-Management + equem im Abo inkl. riner überschau­ B baren Setup Fee + Ausgereift und stabil – oher Einrichtungspreis durch MagentoH Agentur – rosser Aufwand zum schlüsselfertigen G Online-Shop – msetzung nur von qualifizierten U Anbietern – Schwierige Einarbeitung – Spezielles Webhosting oder Server nötig. Gesamtbewertung ++++ Magento ist geeignet für mittlere bis grosse Unternehmen mit ausreichendem Budget. Gute Kenntnisse in der Administration und der Integration auf bestehende Plattformen wird allerdings vorausgesetzt. – Hohe Abhängigkeit vom Anbieter – Eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten – Verminderte Anpassungsmöglichkeiten – Nicht unendlich skalierbar – ingeschränkte Anpassungsmöglich­ E keiten da Template-gesteuert +++++ Mit Shopware kann auf ein in weiten Teilen individuell konfigurierbares Shopsystem zurückgegriffen werden, das je nach persönlichem Bedürfnis mit bestimmten Programmbausteinen ausgestattet werden kann. +++++ Ein rascher Einstieg ist garantiert, modulare Lösungen können mit dem Geschäftsbedarf wachsen und dank Kosten/Monat kann das Budget im Blick gehalten werden.
  2. 2. Organisator Seite X/3 Ausgabe 03/14–14. März 2014 ten Kriterien zählt zweifellos der Funktionsumfang (Bedienbarkeit von Front- und Back­ end, Produktdarstellung, Mehrsprachigkeit, intelligente Suche, Suchmaschinenoptimierung, Erweiterbarkeit u.v.m.), aber auch weitere Punkte wie z.B. die Zielgruppe, Supportvereinbarungen und nicht zuletzt das Budget müssen berücksichtigt werden. Umfangreiches Angebot für alle Bedürfnisse. Das umfangreiche Angebot an Webshop-Software reicht von einfachen Einstiegslösungen, die «out-of-the-Box» installiert werden können, bis hin zu Profilösungen mit individuellen Anpassungen bis ins kleinste Detail. Viele Hersteller bieten mehrere Editionen ihrer Software mit unterschiedlichem Funktions- umfang an. Was vielen Anbietern fehlt, ist die komplette Integration der Wertschöpfungskette: von der Promotion on- wie offline, der Produktpräsentation inklusive Social Media Tools und Remarketing, einem einfachen B ­ estell- und v.a. Bezahlprozess (Zwei-KlickKauf) inklusive aller möglichen Zahlungs­ methoden von Postcard und Kreditkarte, Rechnung oder PayPal, integrierten Logistik­ lösungen für Versand und Rücknahme. Was es braucht, sind innovative Anbieter mit einer «Alles aus einer Hand»-Mentalität. Sei es bei der Präsentation, der Vermarktung, der Bezahlung oder dem After-Sale der Produkte. Roger Basler ist KMU-Unternehmens-Architekt im Bereich Aufbau, Umbau und Unternehmensentwicklung. www.rogerbasler.com, www.unternehmensarchitekt.ch xt:Commerce Kurzbeschrieb osCommerce Shopware Abspaltung von osCommerce: Die Macher von xtCommerce haben Mitte 2003 eine Version von osCommerce genommen und selbst weiterentwickelt. Kostenlos verfügbar unter der GNU-Lizenz. Flexibel gestaltbare, leistungsfähige und skalierbare Softwarelösung. Mit über 18 000 Kunden ist das System eine der weitverbreitetsten Lösungen auf dem Markt. Projektgrösse Klein bis mittel Klein bis mittel Mittel bis gross Lizenz GNU/GPL GNU/GPL Kommerziell Administration Vorkenntnisse erforderlich Vorkenntnisse erforderlich Gute Vorkenntnisse erforderlich Community Sehr gross Gross Gross Marketing Tools SEO-optimiert, Gutscheinmodul, Newsletter-System, Crossselling, Upselling SEO-optimiert, Gutscheinmodul, Newsletter-System, Crossselling, Upselling SEO-optimiert, Gutscheinmodul, Newsletter-System, personalisierte Produkte, Facebook-Integration, Crossselling, Upselling Innovation Gering Gering Gross Budget Mittel Mittel Hoch Vor- und Nachteile + Viele Funktionen vorkonfiguriert + t:Commerce verfügt über viele X Add-ons. + ann auf die Bedürfnisse K angepasst werden. + chlank und performant auch bei sehr S vielen Produkten + ehr grosse Auswahl an kostenlosen ZuS satzmodulen + omplexe Bearbeitung von Bestellungen K möglich (Hinzufügen von Produkten, Ändern von Preisen etc.) + ehr grosse Auswahl von Designvorlagen S (Templates) für alle möglichen Branchen + rweiterungen lassen sich leicht E integrieren. + as Standardlayout ist sehr D hochwertig. + Auch für kleine Unternehmen geeignet – er Programmcode ist teilweise verD schlüsselt. – npassung des Shopkerns teilweise erA schwert – Umständliches Backend Gesamtbewertung +++ Die Online-Shop-Lösung xt:commerce zählt zu den Klassikern unter den E-CommerceAnwendungen. Mit der Version mit Code­ namen Veyton bietet dieser Webshop neben einem ausgereiften Plug-in-System auch Support für die Suchmaschinenoptimierung und Multishops. – Erweiterungen teilweise etwas teuer – pezielles Webhosting oder Server S nötig – emplatesystem (zur Trennung von T Design und Inhalt) muss nachträglich integriert werden. – ie Weiterentwicklung geht nur sehr D langsam voran. – usatzmodule müssen von Hand in­ ta­­ Z s l liert werden (Grundkenntnisse in HTML, PHP, CSS und FTP erfor­ erlich). d ++ Da osCommerce ein echtes OpenSourceProjekt ist, scheint die letzte Version etwas veraltet (über zehn Monate). Es ist dafür weitgehend frei in den Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich Design und Funktion. Es benötigt Apache, MySQL und PHP, daher bietet sich die Verwendung einer Entwicklungsumgebung an. ++++ Der Betrieb setzt keine Programmierkenntnisse voraus, allerdings verlangen das Setup und die Konfiguration ein gewisses Mass an Verständnis der Materie und sollten nicht auf der grünen Wiese geplant werden.

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