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Kultursensible-Entwicklung-und-Nachhaltiger-Tourismus

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Einführungspräsentation zum Workshop Kultursensible Entwicklung und Nachhaltiger Tourismus im Kurs GlobalesLernen an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich http://www.globaleslernenlinz.org

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Kultursensible-Entwicklung-und-Nachhaltiger-Tourismus

  1. 1. Kultursensible Entwicklung - Sanfter Tourismus 14. Oktober 2011 Marcus Bauer, M.A.
  2. 2. Wer wir sind• Marke für Nachhaltigen Tourismus der Naturfreunde Internationale• Umwelt- und entwicklungspolitische Stimme der NFI im Tourismus• Tourismus fördern, der gleichermaßen ökologisch, soziokulturell und wirtschaftlich langfristig tragbar ist• Mitgestaltung von Nachfrage, Angebot und gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung
  3. 3. Wer wir sind• Informations- und Öffentlichkeitsarbeit• Bildungsarbeit• Netzwerkarbeit• Methodenentwicklung und angewandte Forschung• Beratung / Consulting• Politische Arbeit
  4. 4. 4 Schritte zur Annäherung1. Was bedeutet Nachhaltigkeit für mein Leben?2. Nachhaltige Entwicklung generell und im Tourismus - Kriterien und Meßbarkeit3. Beispiele4. Gruppenarbeit
  5. 5. Schritt 1: Was bedeutet Nachhaltigkeit?• In meinem Leben, für mich persönlich• In meiner Partnerschaft / meiner Familie• In meiner Gemeinde / Stadt / Region• In meinem Arbeitsfeld
  6. 6. Schritt 2: Nachhaltige Entwicklung• Brundtland-Report 1987• Rio-Konferenz 1992• Agenda 21• UN-Dekade für Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014
  7. 7. Nachhaltige Entwicklung im Tourismus
  8. 8. Stakeholder im Tourismus
  9. 9. Nachhaltige Regionalentwicklung - 7 Prinzipien• Lokale Identität• Langfristigkeit• Orientierung am Natürlichen• De-Materialisierung: Gut leben statt viel haben• Vielfalt• Kooperation• Nähe
  10. 10. Mindestens Mitbestimmung!
  11. 11. Schritt für Schritt…. 1. Vorhandenes Potential erkennen! Natur Kultur Soziales Wirtschaft
  12. 12. 2. Vorhandenesnutzen!Tourismusangebote?Trends?Zielgruppen?Zahlen und Fakten?
  13. 13. 3. TourismusbrauchtLeitlinien!Leitbilder u.ä.StrukturenSpannungenKooperationen
  14. 14. Nachhaltigkeit ist messbar • Sozio-ökonomische Zustandsindikatoren (states) • Sozio-ökonomische Antriebskräfte (driving forces) • Belastungen auf der Seite der natürlichen Umwelt (pressures) • Zustandindikatoren der natürlichen Umwelt (states) • Indikatoren für institutionelle Rahmenbedingungen (POBS, nach Baumgartner 2002/2008)
  15. 15. Nachhaltigkeits- Schlüsselkriterien IÖkologie Ökonomie Zugang zu öffentlichem  Beschäftigungsrate im Nahverkehr Tourismus Erneuerbare Energie /  Förderung von lokalen Verbrauch Wirtschaftskreisläufen Müllvermeidungs-Strategien  touristische für Konsumenten Leitbildentwicklung Förderungen für ökologische  Wiederkehrrate von Landwirtschaft und regionale Besuchern / Gästen Produkte
  16. 16. Nachhaltigkeits- Schlüsselkriterien IISozio-Kultur Institutionelle Angebote für Training Rahmenbedingungen und Ausbildung für  Evaluierung und Berichte MitarbeiterInnen  Institutionalisierte Verhältnis Immobilien Partizipationsmethoden und Lebenskosten zum  Externe Kooperationen nationalen Durchschnitt und Netzwerke Förderung regionaler Architektur Vereine und Parteien
  17. 17. Gütesiegel und Zertifizierung
  18. 18. Wettbewerbe undAuszeichnungen
  19. 19. Klimaschutz und Tourismus„Nach wie vor bleibt es dabei: Reisen mit dem Flugzeug ist eine Umweltschweinerei. Die Frage ist: will man eine Sau sein oder nur ein Ferkel.“ Peter Schrey, Geschäftsführer von Aventerra
  20. 20. Menschenrechte im Tourismus
  21. 21. Gesellschaftliche Verantwortungvon Tourismusunternehmen: CSR„Für Unternehmen werden solcheFaktoren wie Reputation, Vertrauen,Glaubwürdigkeit zunehmend wichtiger.Die Konsumenten reagieren sensiblerauch wenn wir auf vielen Märkten nochkeine Zahlungsbereitschaft fürbestimmte Sozial-, Arbeits- undUmweltstandards haben.“Nick Lin-Hi ist Unternehmensethiker und Juniorprofessor an derUniversität Mannheim
  22. 22. Werte im WandelNachhaltigkeit <> Genuss <> Umweltorientierung <>Ethik und Luxus • Qualität statt Discount • Authentizität statt Spaßgesellschaft • Partizipation statt Repräsentation • Spiritualität statt Glauben • Werte statt Ironie
  23. 23. Zielgruppen:Digital Natives vs. Digital Migrants
  24. 24. Zielgruppen:Digital Natives vs. Digital Migrants Mobil Lokal Informiert Vernetzt
  25. 25. Social Media & Tourismus
  26. 26. Schritt 3: Beispiele….Kooperationsprojekte von respect:• Weltweitwandern – Globales Lernen ReiseleiterInnen aus Nepal• respect Projekt klima-aktive Klassenreisen• Weg des Buches• Regionalentwicklung Wanderregion in Montenegro• ECPAT und der „Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus“
  27. 27. Von Projekten lernen Ökotourismusprojekt ROLWALING in Nepal • Natur- und kulturverträgliche Tourismusentwicklung • Abwanderung vermeiden • Lebensbedingungen verbessern • Ausbildung http://www.ecohimal.org/entwicklungs projekte/oeko-tourismusprojekt- rolwaling.html
  28. 28. Von Reiseunternehmen lernen • Tourismusunternehmen mit Green Globe Award: Ecotour in Kirgisien • Kleingruppenreisen • Lokale Guides • Begegnung mit lokalen Partnern www.ecotour.kg/de/concept
  29. 29. Mit Partnern in Europa lernen • RV Weltweitwandern • Kriterienkatalog: Team fairReisen.at • Austausch in beide Richtungen • Reisen und Projektzusammenarbeit • Training für die Partner www.weltweitwandern.at
  30. 30. Themenwege im Tourismus• Chance für Regionalentwicklung• Themenwege: – verfügen über ein Netzwerk regionaltypischer Attraktionen – haben gemeinsames regionales Marketing – Capacity Nutzen in der Nebensaison – Kooperation von regionalen Akteuren (Kulturinitiativen, Unternehmen, Tourismuswerbung) – Bringen regionale Einkommenssteigerung
  31. 31. Themenweg Geschichte: Der Weg des Buches• Ein Wanderbuchprojekt der Evangelischen Kirche A.B. Österreich. Von Schärding nach Arnoldstein auf den Spuren der Bücherschmugglerinnen und Geheimprotestanten durch Österreich
  32. 32. The Code of Conduct for the Protection ofChildren from Sexual Exploitation in Travel and Tourism• An instrument of self-regulation and corporate social responsibility that is led by the tourism private sector to combat child sex tourism• Composed of six criteria that member companies must adopt and implement• Currently, the Code is an independent organisation with around 1000 members from the tourism industry in 42 countries• Regarded as the world’s major tool for combating child sex tourism
  33. 33. Reflexion• Was war gut? • Was nehme ich mit?• Wo sind • Was möchte Fragen offen? ich weiter verfolgen?
  34. 34. DANKE !www.nf-int.org/respectMarcus BauerM.A. Nachhaltiger Tourismusmarcus.bauer@agricolus.de
  35. 35. Materialien• Klimaschutz / Umweltauswirkungen – Diskussionspapier: „Verpflichtender Ausweis des CO2-Fußabdruckes im Tourismus?“ (eng.) http://respect.at/media/pdf/pdf1441.pdf – e-Publikation: „Tourismusentwicklung im Klimawandel“ http://respect.at/media/pdf/pdf1299.pdf – Broschüre „UrlaubsKlima!- Klimabewusster Tourismus“ http://www.verbraucherfuersklima.de/cps/rde/xbcr/projektklima/URLAUBSKLIMA_WEB.pdf – Broschüre „Der touristische Klima-Fußabdruck“ http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Der_touristische_Klima-Fussabdruck.pdf• CO2-Kompensation – http://www.atmosfair.de/ – http://www.myclimate.org/ – https://www.climateaustria.at
  36. 36. Materialien• CSR – Fact Sheet: Tourismus und CSR - Sozial verantwortlich handeln in der Tourismuswirtschaft http://respect.at/media/pdf/pdf1487.pdf – Leitfaden - CSR-Reporting im Tourismus http://www.kate-stuttgart.org/content/e830/e2740/e4397/e5447/index_ger.html – Unternehmensverantwortung - ein Ratgeber für Reiseveranstalter http://www.fairunterwegs.org/fileadmin/ContentGlobal/PDF/CSR/CSRaktedef_gesamt.pdf• Menschenrechte – Broschüre „Alles was Recht ist! Menschenrechte und Tourismus“ http://www.eed.de/dyn/download?entry=page.de.pub.de.435 – Tourismus –Sehnsucht trifft Wirklichkeit: Beiträge für eine zukunftsfähige Entwicklung durch Tourismus http://www.eed.de/dyn/download?entry=page.de.pub.de.428 – Putting Tourism to Rights http://www.tourismconcern.org.uk/campaigns/putting-tourism-to-rights.html

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