XBRL im E-Governement, 09.09.2011

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Prof. Riedl zum XBRL CH Schweizer Tag 2011, 09.09.2011

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XBRL im E-Governement, 09.09.2011

  1. 1. XBRL im E-Government –eine strategische Perspektive!
  2. 2. Berner Fachhochschule (BFH)- Fachbereich Wirtschaft - Departement Technik und (Business School) Informatik - 40 Forscher / 25 Stellen - 150 Forscher …….. - Unternehmens- entwicklung - Regulierungsrisiken - IKT-Nutzung Kooperation im E-Bindestrich Bereich
  3. 3. XBRL und E-Government- Verschiedene Länder haben XBRL-E-Government Projekte durchgeführt- Sehr heterogene Situation in Europa- Teils kommt die Initiative von den Banken, teil von den Regulatoren- Im Schweizer E-Government ist XBRL noch kein strategisches Thema, aber Teil der eCH Standardisierungsaktivitäten
  4. 4. Inhalt- Was ist E-Government?- E-Government in der Schweiz- E-Government Alt- E-Government Neu- Kurz und schmerzlos: Rolle von XBRL- Offene Fragen, die beantwortet werden müssen- Alternatives Architekturkonzept
  5. 5. E-Government- Definition - E-Government = Einsatz von IT in der öffentlichen Verwaltung und die damit verbundenen Veränderungen- Kernfrage - Der Staat der Gegenwart basiert ganz wesentlich auf den Beschränkungen der Kommunikationstechnologien des 19. Jahrhunderts. - Wie können wir den Staat mit den Möglichkeiten der Kommunikationstechnologie des 21. Jahrhunderts gestalten?
  6. 6. Beispiele- Territorialstaat - Einteilung von Departementen nach Pferdegeschwindigkeit (max. 1 Tagesritt) - Wieso braucht es heute noch einen Territorialstaat?- Subsidiarität - Verwaltung konnte nur funktionieren, wenn Information verfügbar war. - Plus: lokale Legitimation und lokale Kontrolle gingen einst Hand in Hand. - Was bedeutet Subsidiarität heute?
  7. 7. E-Government in der Schweiz (1)- Strategie- Priorisierte Vorhaben- Steuerungsausschuss - Vorsitz Widmer-Schlumpf - Vertreter von Bund, Kantonen und Gemeinden- Geschäftsstelle - Koordinierend tätig- Expertenrat - Vorsitz Peter Fischer („CIO“ der Schweiz)
  8. 8. E-Government in der Schweiz (2)1. Priorität = G2B2. Priorität = G2G3. Priorität = G2CRest der Welt- Erste Priorität = G2C
  9. 9. E-Government Alt- Portale- Digitales Dokumentenmanagement- Register E-Government aktuell- Digitale Archive • Open Data- XML-Standards • Cloud Computing • Web 2.0- Leistungsverzeichnisse- Geschäftsprozessmanagement- Integrierte Vorgangsbearbeitung- SOA
  10. 10. E-Government Neu (1)VERTRIEB AUSFÜHRUNG (FRONT (BACK KONTROLLE OFFICE) OFFICE) FUNKTIONENTRENNUNG
  11. 11. E-Government Neu (2) EID ZUGANG PROZESSE APPLIKATIONEN DATEN RESSOURCENINTEGRATION
  12. 12. E-Government Neu (3 bis 5)- KOMPOSITION - Ontologie-basiert - Mix & Match, Plug & Play - Auflösung der Organisationssilos - Vernetzte Verwaltung - Event-basierte Verwaltung- PERSONALISIERUNG - C3RM – Citizen Controlled Relationship Management- ABSTRAKTION - Policy Based Design
  13. 13. E-Government Neu (3A) BUSOrganisatorisch: Holschuld statt BringschuldTechnisch: Multiplexing und De-Multiplexing
  14. 14. Filter-Pipelines• Jede Nachricht = Event• Basierend auf einer Ontologie liefernUmschlag und Inhalt Event-Tags• Jeder Filter fügt Tags hinzu• Das letzte Modul produziert Statistik
  15. 15. Vorteile des Bus-Verkehrs- Vereinfachung für Firmen und Bürger: sie liefern nur ein Mal- Einfache Behördenrestrukturierungen und einfache Delegation von Aufgaben- Monitoring durch integrierte Event-Stream- Interpretation über Filter-Pipelines- U.a. ideal wenn XML Standard plus Ontologie bereits definiert sind
  16. 16. Offene Probleme des Bus-Verkehrs - Definition der Funktionslogik - Demultiplexing, respektive Zugriffsschutz - Sicherstellung von TransaktionsqualitätDies hat bisher die praktische Implementierung desE-Government Busses Schweiz stark gebremst!
  17. 17. XBRL im E-Government =XBRL auf dem Event Bus!- Firmen liefern XBRL-Dokumente an den Bus, der sie zu den richtigen Adressaten bringt- Dies funktioniert auf Behörden-Ebene wie bei der Bearbeitung innerhalb der Behörden- Mittels Filter-Pipelines werden zudem alle Arten von interessierenden Statistiken erstellt
  18. 18. Offene Fragen- Ist der Standard umfassend genug?- In welche Umschläge werden die XBRL-Dokumente gesteckt?- Wie garantieren wir glaubwürdig den Datenschutz für die Firmen?
  19. 19. Alternatives Architekturkonzept- Firmen implementieren Reporting-Center, auf das Behörden zugreifen können - In Analogie zum Fresco-Prozessor - Holschuld bleibt bei den Behörden - Nachteil: Unterstützt weder die behördeninterne Verarbeitung, noch die Erstellung von Statistiken
  20. 20. Zusammenfassung- XBRL ist geeignet, um den Ausbau des E- Government Busses Schweiz vorwärtszubringen- Um dies zu realisieren ist substanzielle Entwicklungsarbeit notwendig
  21. 21. Danke! Ihre Antworten auf dieoffenen Fragen? Prof. Dr. Reinhard Riedl reinhard.riedl@bfh.ch

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