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Striegl windenergie im wald erfurt_181018

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Presentation Primus Energie
Second Thematic Workshop of the WinWind project , Leipzig, Germany

Published in: Environment
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Striegl windenergie im wald erfurt_181018

  1. 1. HEADLINE PRÄSENTATIONSTITEL AUCH ZWEIZEILIG2. thematischer Workshop WinWind Windkraftanlagen auf Waldstandorten: Rahmenbedingungen, Praxisbeispiele und Akzeptabilität
  2. 2. 2. thematischer Workshop WinWind • Die Primus Energie GmbH hat sich auf den Markt der Erneuerbaren Energien, mit Schwerpunkt Windenergie in Mittel- und Süddeutschland spezialisiert • Firmensitz in Regensburg; Niederlassungen in Gera (Thüringen) • Beschäftigung erfahrener Projektentwickler und Windkraftspezialisten • Kompetenzführer bei der Umsetzung von anspruchsvollen Waldstandorten 1 Firmenvorstellung
  3. 3. 2. thematischer Workshop WinWind 2 Firmenvorstellung * Identifikation geeigneter Standorte (rechtliche Genehmigungsfähigkeit, technische Machbarkeit (Zufahrt, Gelände), energetische Eignung (Wirtschaftlichkeit)) * Abstimmung mit der betroffenen Kommune (Akzeptanz / Identifikation örtlicher Interessen) * Abschluss der zur Durchführung des Vorhabens nötigen Nutzungsverträge (WEA-Standorte , Nachbarn Baulastübernahmen), Zufahrten, Kabeltrasse) * Konzeption Netzanschluss * Durchführung des Genehmigungsprozesses * Errichtung und Inbetriebnahme * Ausschreibungen und Vergaben (Bau der Infrastruktur, Anlagenbestellung, Vertragsgestaltung) * Konzeption Windpark (Positionierung, Anlagenauswahl, Gutachten, etc.) * Projekt- und Schnittstellenmanagement * Finanzierungskonzeption und Vertrieb
  4. 4. 2. thematischer Workshop WinWind 3 Wegebau Für den Transport der schweren Windkraftanlagen werden die vorhandenen Wirtschaftswege ausgebaut. Die Wege werden aus Sand, Geogitter und Schotter aufgebaut. Manchmal erhalten die Wirtschaftswege nach Abschluss der Bauarbeiten eine Asphaltdecke. Auf den landwirtschaftlichen Flächen werden Stichwege zu den Standorten der Windkraftanlagen und Stellflächen für die Montagekräne angelegt.
  5. 5. 2. thematischer Workshop WinWind 4 Fundamente Die Fundamente werden aus Bewehrungseisen aufgebaut. Auf dem Fundamentkorb in der Mitte wird später die Windkraftanlage montiert. Die Fundamente werden verschalt und mit Beton ausgefüllt. Nach dem Aushärten des Betons wird die Schalung entfernt und die Baugrube wieder verfüllt.
  6. 6. 2. thematischer Workshop WinWind 5 Elektroinstallation 5 Der Weg des Stroms in den Haushalt: Die Windkraftanlagen erzeugen Drehstrom. In den Trafostationen wird der Strom auf die Netzspannung (meistens 20.000 Volt) transformiert. Vom Umspannwerk aus wird der Windstrom in das öffentliche Netz eingespeist. In den Trafostationen der Wohngebiete wird der Strom auf 230 Volt transformiert und an die Verbraucher verteilt. Die Windkraftanlagen werden untereinander verkabelt und an ein Umspannwerk angeschlossen. Die Kabel werden ca.120cm tief in Kabelgräben oder per Kabelpflug verlegt.
  7. 7. 2. thematischer Workshop WinWind 6 Transporte 6 Für den Transport einer großen Windkraftanlage sind einige Schwerlasttransporter erforderlich. Der Transporter mit den Rotorblättern hat mit Zugmaschine eine Länge von über 50-60 Metern. Wegen der Überlänge der Fahrzeuge und ihres hohen Gewichts fahren die Transporte meistens in der Nacht und werden von Polizeifahrzeugen begleitet.
  8. 8. 2. thematischer Workshop WinWind 7 Montage 7 Der Turm einer großen Windkraftanlage besteht aus Stahlsegmenten bzw. Beton(halb-)schalen bei Hybridbauweise. Das untere Turmteil wird mit dem Fundamentkorb verschraubt. Die drei Rotorblätter werden am Boden an die Nabe montiert. Dann wird der Rotor hochgezogen. Bei Waldstandorten wird zuerst die Gondel installiert und die drei Rotorblätter anschließend einzeln montiert.
  9. 9. 2. thematischer Workshop WinWind 8 Montage 8 Für die Montage der Windkraftanlage werden zwei Kräne benötigt. Der große Raupenkran hat zusammengesetzt ein Gewicht von 500 Tonnen. Er wird in Einzelteile zerlegt von Tiefladern transportiert und auf der Baustelle zusammengesetzt.
  10. 10. 2. thematischer Workshop WinWind 99 Waldwindpark - Beispiel Trogen II
  11. 11. 2. thematischer Workshop WinWind 1010 Waldwindpark - Beispiel Gefell/Gebersreuth
  12. 12. 2. thematischer Workshop WinWind 1111 Rodungsvorwurf - Rodung für Windenergie mit Hambacher Forst vergleichbar?
  13. 13. 2. thematischer Workshop WinWind 1212 Rodungszone - Errichtung im Wald Rodungszone Abspannung Seil für Rotorblattmontage. Lage von Windrichtung abhängig
  14. 14. 2. thematischer Workshop WinWind 1313 Rodungszone - Errichtung im Wald Die gesamten gerodeten Flächen (Standort, Stellflächen, Zuwegungen) werden bilanziert. Die so ermittelte Gesamtrodungsfläche wird mindestens mit dem Faktor 1 standortnah an anderer Stelle wiederaufgeforstet. Dabei wird ein Mindestanteil an standortgerechten heimischen Laubholz festgelegt. Je nach Waldfunktion und Bestand liegt der Faktor deutlich über 1, d.h. in der Gesamtbilanz nach Errichtung einer Windenergieanlage erhöht sich die Waldfläche.
  15. 15. 2. thematischer Workshop WinWind 14 Wiederaufforstung 14 Abschließend werden nach Inbetriebnahme nicht mehr benötigte Montagefläche zurückgebaut und bei Waldflächen umgehend wiederaufgeforstet Die Zuwegung, und Kranstellflächen bleiben während der Betriebszeit bestehen, werden nach Betriebseinstellung zusammen mit dem Fundament vollständig zurückgebaut und ebenfalls der ursprünglichen forstwirtschaftlichen Nutzung zurückgeführt.
  16. 16. 2. thematischer Workshop WinWind 1515 Regionale Unterschiede - Vergleich der Planungen Trogen und Gefell Flächensicherung Zuwegung: - Auch gut ausgebaute Waldwege sind in Thüringen oft nicht eigens ausgemarkt Flächensicherung allgemein: - Bemerkbare andere Einstellung zu Waldflächen als zu landwirtschaftlichen Freiflächen
  17. 17. HEADLINE PRÄSENTATIONSTITEL AUCH ZWEIZEILIGVielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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