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Michael krug best practice beispiele

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Michael krug best practice beispiele

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Michael krug best practice beispiele

  1. 1. This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no 764717. The sole responsibility for the content of this presentation lies with its author and in no way reflects the views of the European Union. Best Practice-Beispiele aus den WinWind- Partnerländern Michael Krug Freie Universität Berlin Forschungszentrum für Umweltpolitik 2. WinWind Ländertisch Berlin, 15. Mai 2019
  2. 2. WinWind Kriterien für die Definition und Auswahl von „Guter Praxis“ Kriterien Leitfragen Effektivität Inwieweit trägt die Maßnahme dazu bei, die lokale Akzeptanz zu erhöhen bzw. Barrieren für die lokale Akzeptanz zu überwinden? Machbarkeit Inwieweit kann die Maßnahme technisch/administrativ reibungslos und (kosten-)effizient durchgeführt werden? Innovationsfähigkeit Inwieweit ist die Maßnahme selbst innovativ oder fördert innovative Maßnahmen / Praktiken? Übertragbarkeit In welchem Umfang und unter welchen Bedingungen kann die Maßnahme ganz oder teilweise auf andere Regionen desselben Landes oder anderer Länder übertragen werden, insbesondere in Regionen mit unterdurchschnittlichem Windenergieausbau? Modellcharakter/ Relevanz Inwieweit ist die Maßnahme relevant / stellt ein Modell für Regionen mit unterdurchschnittlichen Windenergieausbau dar, einschließlich WinWind-Zielregionen oder anderen Regionen / Ländern?
  3. 3. Best Practice-Beispiele (I) Land Beispiel Deutschland Servicestelle Windenergie und Gütesiegel für Projektierer in Thüringen  Neutrale und kostenfreie Beratung von BürgerInnen, Kommunen und Projektentwicklern  Vergabe des Gütesiegels „Partner für Faire Windenergie“ Ausgewählte Bürgerwindparks in Dithmarschen und Nordfriesland  Initiativen von Landeigentümern mit Beteiligung von BürgerInnen und Kommunen  Passive Teilhabe der Standortgemeinden durch Stiftungsmodelle, Bürgervereine u.ä. Italien Steuer-/Abgabensenkungen und Verbesserung des Landschaftsbilds in Sardinien  Steuerliche und weitere finanzielle Anreize für 1.600 Haushalte in Tula Repowering eines Windparks in der Region Abruzzo  Erneuerung bei Nutzung der bestehenden Infrastruktur und gleichzeitiger Minderung der visuellen Beeinträchtigungen Lettland Zonierungskonzept für das Biosphärenreservat Nördliches Livland  Vereinbarung aller Interessengruppen bzgl. Kriterien für Windeignungsgebiete in einem Biosphärenreservat
  4. 4. Best Practice-Beispiele (II) Land Beispiel Norwegen Innovationszentrum in Birkenes  Von Projektentwickler finanziertes öffentliches Bildungs- und Innovationszentrum Kontinuierlicher Dialog zwischen Projektierer und Standortgemeinden in Fosen  Umfangreicher Dialog- und Beteiligungsprozess  Änderungen im Projektdesign Polen Energieautarke Gemeinde Kisielice  Langfristig orientierte Initiative zur Untersuchung, Erprobung und Nutzung der Windenergie und anderer EE  Einstellungswandel der Bevölkerung zugunsten der Windenergie Spanien Kommunaler Zweckverband Mancomunidad del Sureste, Gran Canaria  Projekt zur Nutzung von Windenergie für die Meerwasserentsalzung und Strom- und Wasserversorgung in drei Gemeinden mit hohen Wertschöpfungseffekten Energiegenossenschaft Som Energia, Katalonien  Erste Energiegenossenschaft in Spanien  Bereitstellung von Strom, der ausschließlich aus EE stammt
  5. 5. This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no 764717. The sole responsibility for the content of this presentation lies with its author and in no way reflects the views of the European Union. Bürgerwindpark Neuenkirchen (Dithmarschen) Quelle: Krug
  6. 6. Bürgerwindpark Neuenkirchen • 12 x 3 MW Senvion • 3 Standorte (Teilgebiete) • Inbetriebnahme: 9/2015 • 2016: Zusätzlich Bau einer weiteren WEA als Repowering-Projekt • Initiatoren: Örtliche Landwirte, Landeigentümer • 7 Gründungsgesellschafter • Finanzielle Teilhabe der Bürger/-innen (145 Kommanditisten) • Passive finanzielle Teilhabe durch Flächenpoolmodell und Gründung eines Bürgervereins • http://www.buergerwindpark- neuenkirchen.de/projekt/infos/ Quelle: http://www.buergerwindpark-neuenkirchen.de/verantwortliche/
  7. 7. Einige technische und betriebswirtschaftliche Daten Technische Daten Hersteller: Senvion SE (ehemals REpower) Typ: 3.2 M 114 Nennleistung: 12 x 3,200 kW Rotordurchmesser: 114 m Nabenhöhe: 93 m Gesamthöhe: 150 m Abstände Abstand zur Dorfkirche: 2.000 m (Denkmalschutz) Abstand to Einzelgebäuden: 450 m Abstand zu Siedlungen: 800 m Betriebswirtschaftliche Daten Investitionskosten: 56,5 MEUR Umsatzerlöse (2017): 10,83 MEUR Jahresüberschuss (2017): 5,13 MEUR Umsatzrentabilität (2017): 47,37% Gewerbesteuerzahlungen (2017): 0,64 MEUR Quelle: Jahresabschlussberichte
  8. 8. Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Genehmigung • Partizipative Ausweisung von Eignungsflächen durch Landesplanung  Informelle Kreiskonzepte zur Flächenausweisung, in der Regel Berücksichtigung des Gemeindewillens (bis 2015)  Formale Bürgerbeteiligung bei der Flächenausweisung  2 Bürgerentscheide in Neuenkirchen im Zuge der Flächenausweisung 2009 und 2011 • 2009 Gründung einer BI (Konflikte entstanden um den Bürgerwindpark, v.a. aber um ein Repowering-Projekt und die Planung von Offshore-Testanlagen) • Immissionsschutzrechtliche Genehmigung mit teilweiser UVP (d.h. förmliches Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung) • Bürgerinformationsveranstaltungen als informelle Beteiligungskonzepte • Transparente Informationsbereitstellung über Baufortschritt (Webseite)
  9. 9. Aktive finanzielle Teilhabe der Bürger/-innen • Plan: Deckung von 20% der Gesamtinvestitionskosten durch Eigenkapital (11 Mio. EUR) • Direkte finanzielle Teilhabe der Bürger/-innen als Kommanditisten  Zeichnungsberechtigt: EinwohnerInnen der Gemeinde Neuenkirchen, Grundstückseigentümer Mindesteinlage 500 EUR, Höchsteinlage 150.000 EUR  Kein Investor mit mehr als 25% der Stimmrechte  145 Bürger-/innen als Kommanditisten (Juli 2014)  Gemeinde beteiligt sich ebenfalls (20.000 EUR)  Mehrzahl der Gemeindevertreter zeichnet Anteile
  10. 10. Passive finanzielle Teilhabe Flächenpoolmodell  Landeigentümer erhalten Nutzungsentschädigung  5% der jährlichen Netto-Einspeisevergütung Landeigentümer Anteil Eigentümer der als WEA-Standorte genutzten Grundstücke im Planungsgebiet zu gleichen Teilen 20% Eigentümer der Grundstücke die sich im Planungsgebiet befinden 70% Eigentümer der Grundstücke, die für Zuwegungen, Stellflächen und Vorplätze der WEA genutzt werden 10%
  11. 11. Passive finanzielle Teilhabe (II) Gemeindeebene  Vorteilsausgleich durch Gründung eines Bürgervereins  Spende: 1 % der jährlichen Einspeisevergütung fließt als Spende an den Bürgerverein (Gesellschafterbeschluss)  Verwendung für soziale Zwecke und lokale Vereine (z.B. Bürgerbusse, PC-Ausstattung für Schule, Gemeindehaus)
  12. 12. Passive finanzielle Teilhabe (III) sonstige Maßnahmen Gemeindeebene  Gewerbesteuerzahlungen (2017: 640.000 EUR) Naturschutzfachliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen  Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Eingriffe in Naturhaushalt: 405.420 €  Ersatzzahlung für Eingriff in Landschaftsbild: 631.800 €
  13. 13. Akzeptanzfördernde Faktoren (I) Formelle und informelle Beteiligung der Bürger-/innen im Rahmen der Planung und Genehmigung Transparente Informationen über das Projekt und den Baufortschritt Vertrauenswürdigkeit der Initiatoren und des Bürgermeisters Vorbildrolle der Gemeinde Bürgermeister als Vermittler Lokale Akzeptanz
  14. 14. Akzeptanzfördernde Faktoren (II) Bürger und Gemeinde als Miteigentümer Flächenpool modell Gewerbesteuer- einnahmen der Gemeinde Auftragsvergabe an lokale Unternehmen Ausgleichs- und Ersatzmaßna hmen Vorteilsausgleich (Bürgerverein, Bürgerstiftung) Einbindung lokaler Banken Vorteilsausgleich (Sachspenden) Lokale Akzeptanz
  15. 15. WinWind als Impulsgeber für Transfermaßnahmen • Transferworkshop in Schleswig-Holstein (voraussichtlich 26.-28. August 2019)  Besuch von lettischen und evtl. polnischen Transferteams  Bürgerwindparks in Dithmarschen  Bürgerstiftungen, Bürgervereine  Geplant: Gespräche mit BWE, Regionalplanung, MELUND (v.a. Bürgerenergiefonds) • Follow-up-Workshop in Warschau (25. September 2019) • Follow-up-Workshop in Riga (Oktober 2019)
  16. 16. Auszüge aus dem Koalitionsvertrag (Schleswig-Holstein) • Einrichtung einer unabhängigen Clearing-Stelle auf Landesebene für Fragen des Windkraftausbaus, die bei Konflikten moderiert und vermittelt sowie Bürgerinnen und Bürger und Kommunen berät • Prüfung, wie den Gemeinden vor dem Hintergrund des Urteils des OVG Schleswig, soweit im gesetzlichen Rahmen vorgesehen, weitere Mitwirkungsmöglichkeiten eingeräumt werden können • Auflage eines revolvierenden Fonds für Risikokapital für die Vorbereitung von Bürgerenergieprojekten in Höhe von 5 Mio. EUR • Konstruktive Begleitung einer Zertifizierung von fairer Planung und Bürgerbeteiligung http://fairewindenergie-sh.de/hintergrund/
  17. 17. Bürgerenergiefonds Quelle: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/V/Presse/PI/2018/0718/180706_Buergerenergiefonds.html
  18. 18. This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no 764717. The sole responsibility for the content of this presentation lies with its author and in no way reflects the views of the European Union. winwind-project.eu info-winwind@PolSoz.FU-Berlin.de @winwind_eu WinWind Project Herzlichen Dank!

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