Successfully reported this slideshow.
We use your LinkedIn profile and activity data to personalize ads and to show you more relevant ads. You can change your ad preferences anytime.

Pauline Böhme

225 views

Published on

Arbeit von Pauline Böhme im Rahmen des 60. Europäischen Wettwerbs

Published in: Education
  • DOWNLOAD FULL eBOOK INTO AVAILABLE FORMAT ......................................................................................................................... ......................................................................................................................... 1.DOWNLOAD FULL. PDF eBook here { https://tinyurl.com/y3nhqquc } ......................................................................................................................... 1.DOWNLOAD FULL. EPUB eBook here { https://tinyurl.com/y3nhqquc } ......................................................................................................................... 1.DOWNLOAD FULL. doc eBook here { https://tinyurl.com/y3nhqquc } ......................................................................................................................... 1.DOWNLOAD FULL. PDF eBook here { https://tinyurl.com/y3nhqquc } ......................................................................................................................... 1.DOWNLOAD FULL. EPUB eBook here { https://tinyurl.com/y3nhqquc } ......................................................................................................................... 1.DOWNLOAD FULL. doc eBook here { https://tinyurl.com/y3nhqquc } ......................................................................................................................... ......................................................................................................................... ......................................................................................................................... .............. Browse by Genre Available eBooks ......................................................................................................................... Art, Biography, Business, Chick Lit, Children's, Christian, Classics, Comics, Contemporary, CookeBOOK Crime, eeBOOK Fantasy, Fiction, Graphic Novels, Historical Fiction, History, Horror, Humor And Comedy, Manga, Memoir, Music, Mystery, Non Fiction, Paranormal, Philosophy, Poetry, Psychology, Religion, Romance, Science, Science Fiction, Self Help, Suspense, Spirituality, Sports, Thriller, Travel, Young Adult,
       Reply 
    Are you sure you want to  Yes  No
    Your message goes here
  • Be the first to like this

Pauline Böhme

  1. 1. 60. Europiiischer Wettbewerb 2013 Wir sind Europa! Wir reden mit! 2013—Eur0péiisches Jahr der Biirgerinnen und Biirger Modul 3-1 : Mitreden Wer mitreden will muss informien sein und den Mund aufrnachen. Deine Klasse léidt Europa-Abgeordnete deiner Region ein. Wofiir sollen sie sich im Européiischen Parlament einsetzen? Wie tréigst du euer Anliegen vor? E H d Polen Tschechiei 3.". .. Lettlandltalien g neIg: enG| 'i€C| ‘I€I1la| 'Id g o Frankre'ch ‘ s ' Litaiaen 3 Pamen : schweden E 1: Ungarn _ 3 E Bulgarian Groliluritannien §-. Fi"“'a"dRuméinien :1 " Irland Adresse: Staatl. Gymnasium F ridericianum Weinbergstrafie la 07407 Rudolstadt Teilnehmer: Pauline Biihme Klasse: 9b Alter: l5 Jahre Betreuer: Frau Abt
  2. 2. Sehr geehrte Frau Gabriele Zimmer, da Sie Europaabgeordnete aus Thfiringen sind und sich mit sozialen Angelegenheiten beschiiftigen, wollte ich mich mit meinem Anliegen an sie wenden. Mein Name ist Pauline Biihme und ich wohne in Rudolstadt. Ich besuche die 9. Klasse des Staatlichen Gymnasiums Fridericianum und habe vor, in 3 Jahren mein Abitur zu absolvieren. Danach wird Fur mich die Berufswahl und Berufsfindung auflerst wichtig. Auf Grund dessen habe ich mich jetzt schon eimnal fiber das Thema infonniert. Bei meiner Suche bin ich unter anderem auf die Jugendarbeitslosigkeit gestofien und es beunruhigte mich sehr, als ich las, dass 23,4% alle Jugendlichen aus der Européiischen Union arbeitslos sind. Darum suche ich den Kontakt zu Ihnen, denn fiinfeinhalb Millionen Jugendliche im Alter von 14 Jahren bis 25 Jahren ohne Arbeit sind eindeutig zu viele! Eine Statistik vom Oktober 2012 zeigte, dass die Arbeitslosenquote in Griechenland bei 57% liegt. Gleich dahinter kommt Spanien mit einer Quote Von 55.9%. Das sind ganz schon erschreckende Zahlen. Dafiir sieht es in manchen Landem besser aus. In Déinemark sind es , ,nur“ 13,7% Jugendliche ohne Arbeit und an letzter Stelle steht Deutschland mit 8,1 %. Mit den insgesamt fiinfeinhalb Millionen arbeitslosen Jugendlichen in der EU sind allerdings nur die erfasst, die auch wirklich nach einer Arbeit suchen. Das bedeutet, es gibt noch weitaus mehr. Irn Jahr 2012 wurden das letzte Mal alle Jugendlichen erfasst und da kam man auf eine erschreckende Zahl von 7,5 Millionen. Gehe ich aber nur von den funfeinhalb Millionen junger arbeitsloser Menschen aus, sind das schon allein doppelt so viele wie éiltere arbeitslose Menschen. Derzeit sieht die Lage so aus, dass sich viele arbeitslose J ugendliche vom offiziellen Markt zuriickgezogen haben und sich mit Gelegenheitsjobs fiber Wasser halten. Andere wiederum bleiben so lang wie moglich im Bildungssystem, das heiBt, sie wiederholen die letzte Klassenstufe, in der Hoffnung, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt bessert. Doch wie konnte es erst zu so einer hohen Arbeitslosigkeit von Millionen Von Jugendlichen kommen? In den meisten Léindem, vor allem in den lndustriestaaten, ist es aufgrund der Wirtschafts—und Finanzkrise. Darum stieg in den Krisenjahren 2008 und 2009 die J ugendarbeitslosenquote am meisten und danach gab es keinen grol3en Riickgang mehr. Zum Beispiel in Irland ist wegen der Krise in den letzten 5 Jahren die Jugendarbeitslosigkeit Von 10% auf fast 30% gestiegen und in Spanien hat sie sich fast verdoppelt. Aufierdem stellen viele Untemehmen in Krisenzeiten keine neuen Mitarbeiter ein und sie entlassen diejenigen zuerst, die erst kiirzlich dabei sind. Die Krise baut auch ein Fundarnent der Ungerechtigkeit. Jetzt zahlen die jungen Leute doppelt und dreifach und spéiter miissen sie dann Schulden f‘L'n'
  3. 3. eine Krise bezahlen, fiir die sie nicht verantwortlich sind. Aul3erdem macht der Kfindigungsschutz den Jungen den Einstieg schwer, aber fiir die Alteren ist er gut. Einjge Griinde sind auch Missstiinde oder unterschiedliche Bildungssysteme und Arbeitsgesetze oder einfach eine mangelhafte Ausbildung. Das karm auch daher kommen, dass viele nicht einmal die Schule zu Ende bringen. Der EU-Durchschnitt von den Schulabbrcchem liegt bei 14%. Zn vergessen sind auch nicht die Entwicklungslander, in denen vor allem strukturelle Probleme der Grund fiir eine hohe Jugendarbeitslosenquote sind. Besonders gefahrlich wird es ffirjunge Menschen, wenn sie mit der Schule fertig sind und keine Berufsausbildung finden. Aber auch nach der Berufsausbildung, beim ersten Schritt in den Arbeitsmarkt, treten Schwierigkeiten auf. Beim Eintritt in den Arbeitsmarkt haben die Untemehmen die Chance sich zwischen einem erfahrenen Arbeitnehmer oder einem unerfahrenen, gerade ausgebildeten J ugendlichen zu entscheiden. Natfirlich wahlen sie den Erfahrenen. Aulierdem sparen einige Betriebe in schlechten Zeiten an Lehrstellen, was die Suche noch schwieriger gestaltet und was auch wieder eine F olge der Krise ist. Nach der Krise mfissen sich Jugendliche wahrscheinlich dauerhaft mit einem niedrigen Beschaftigimgsniveau abfinden, denn die Qualifikationen gehen verloren und politische Umwalzungen, wie schon in einigen Landem, folgen. Vor allem wirkt sich die Krise auf die Beschaftigung, Produktivitat und den sozialen Zusammenhalt der ganzen Generation aus. Ganz Europa kann jetzt schon nicht mehr der jungen Generation personliche Freiheit und Wohlstadt garantieren. Bei den Jugendlichen erzeugt die erfolglose Jobsuche ein Gefijhl von Nutzlosigkeit, Nichtstun und sozialer und gesellschaftlicher Ausgrenzung, was sich auf das gesamte Leben auswirken kann. Stellen Sie sich nun eimnal vor, dass es immer weniger junge Arbeitnehmer gibt, bedeutet das weniger Innovation, geringere Einnahmen und ein immer kleiner werdendes Wirtschafiswachstum. Zumjndest ist es beruhigend, dass es in manchen Landern, wie Deutschland, nicht ganz so schlimm mit der Jugendarbeitslosigkeit aussieht. In Deutschland liegt das vor allem an der dualen Berufsausbildung, die als Erfolgsmodell bezeichnet wird. Hierbei werden einmal praktische Arbeit, die der Betrieb vermittelt, und der theoretische Teil, den die Berufsschule fibemimmt, miteinander verbunden. Weiterhin gibt es hier keinen gesetzlichen Mindestlohn, denn in Landern wie Spanien mfissen die Einsteiger genau so viel erwirtschaften, wie sie an Mindestlohn kosten. In Deutschland dagegen sind die Einstiegsgehéilter oft gering, jedoch konnen sie den Berufsanfangem alle Tfiren offnen. Dann liegt es noch am demokmtischen Wandel. Durch die standig sinkenden Geburtsraten bilden viele Untemehmen so zu sagen auf
  4. 4. Vorrat aus. Aus diesen Gfiinden gibt es seit 2011 wieder mehr Zuwanderer nach Deutschland und die Nachfrage an deutschsprachigen Kursen ist ebenfalls gestiegen. In Spanien sieht es jedoch ganz anders aus. Dort ist jeder zweite spanische Jugendliche arbeitslos. In diesem Fall liegt es auch daran, dass die J ugend auf dem Arbeitsmarkt ihre Kompetenzen und Qualifikationen nicht beweisen konnen. Einige sind auch frfiher aus der Schule ausgestiegen um einen Job zu finden und nun haben sie keine ausreichende Ausbildung. Darum muss Spanien geholfen werden und Deutschland hat schon damit begonnen. Die Bildungsministerin Schavan kiindigte Spanien die Bildungshilfe an. Besonders mochte Deutschland beim Aufbau eines dualen Berufsausbildungssystem helfen. Weiter Hilfen sind die Erarbeitung von Lehrplanen und die Suche nach Kontakten mit den Untemehmen. Nun ist es wichtig, dass immer mehr Lander mit einer gegenseitigen Hilfe beginnen, denn eine Verbesserung funktioniert nur, wenn sich die Lander vergleichen, vergleichen lassen und voneinander lernen. Es mfissen zahlreiche Mallunahmen getrolfen werden, damit die Jugendarbeitslosenquote in der EU nicht noch Weiter ansteigt. In Csterreich hat Johannes Kopf, der Chef des Arbeitsmarktservice Osterreich, schon damit begonnen, denn durch ihn gibt es die , ,6sterreichische Ausbildungsgarantie“. Diese besagt, dass allen Schulabgiingern innerhalb von 6 Monaten eine Lehrstelle angeboten werden muss. Geschieht das nicht, kommt der betroffene Jugendliche in den Lehrbetrieb des Arbeitsmarktservice Gsterreich und wird somit vom Staat ausgebildet. Diese Ausbildungsgarantie kostet im Jahr 100 Millionen Euro, was noch relativ fiberschaubar ist. Natiirlich bekommen die Lehrlinge im Arbeitsmarktservice weniger Lehrgeld und aus diesem Grtmd suchen die Meisten schon nach einem Jahr eine ordentliche Lehrstelle. Jedoch lfisst sich die Ausbildungsgarantie nur im Zusammenhang mit einer dualen Berufsausbildung verwirklichen. Darum kann man diese Garantie in den meisten Liindern nicht verwirklichen. Eine weitere Maflnahme, die schon getroffen wurde, ist die , ,Pilotinitiative“. Dabei werden durch EURES (EuRopean Employment Services = Europaische Beschaftigungsdienste) die Jugendlichen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz und die Untemehmen bei der Anwerbung vonjungen Menschen unterstfitzt. Das Ziel dieser Initiative ist es, alle nationalen Agenturen zu einer gesamteuropaischen Arbeitsverwaltung weiter zu entwickeln. Weiterhin soll die Kreativitat und das Innovationspotenzial von J ugendlichen gefordert werden. Dazu wurde das Programm , ,Jugend in Aktion“ in die Wege geleitet, das die Kreativitat junger Menschen anregen soll. Die Kreativitéit und die Innovationsfzihigkeit
  5. 5. Jugendlicher soll durch Angebote der persanlichen und sozialen Entwicklung gefordert werden. Aufierdem will Lazlo Andor fiir eine Einfiihrtmg der , ,JugendgaIantie“ sorgen. Damit sollen alle jungen Leute unter 25 Jahren so abgesichert sein, dass sie innerhalb von vier Monaten einen Arbeitsplatz oder mindestens einen Praktikumsplatz bekommen. Tritt das nicht ein, kommen auf die Gesellschafi hohe Kosten zu. Darum mfissen erst einmal in Landem wie Spanien oder Griechenland Praktikumsplatze geschaffen werden. Aul3erdem muss man die Mobilitat der Jugendlichen steigem, damit sie auch in anderen Landem auf Arbeitssuche gehen. Jedoch ist die , ,Jugendgarantie“ bislang nur eine Empfehlung. Deswegen ist sie rechtlich nicht bindend und jedem ist es selbst fiberlassen wie und oh man sie umsetzt. Die Kommission will aber die Lander unterstfitzen, die Garantien fiir Jugendliche einfiihren. Darum ware die , , Jugendgarantie“ ratsam. Aber wie schon gesagt, ist die J ugendgarantie nur eine Empfehlung und daran kann man erkennen, dass die bis jetzt getroffenen Malinahmen eindeutig noch lange nicht ausreichend sind. Es ist wichtig sie weiter zu fiberdenken und sie auch in allen Landern der EU zu verwirklichen. Ein grofier Schritt in die richtige Richttmg ware, wenn die Regierimg in allen Landem die duale Berufsausbildung einfiihrt, was sich am Beispiel Deutschland beweist. Durch die duale Berufsausbildung kannte es auch der , ,Ausbildungsgarantie“ ermaglicht werden, in allen Landem Fufi zu fassen und etwas zu verandem. Dazu mfissen alle Lander der Europaischen Union zusammen arbeiten, sich helfen, sich gegenseitig vergleichen und unterstfitzen und nur so ist auch eine Weiterentwicklung der Malinahmen maglich und weil ich mich dafiir einsetzen machte, habe ich mich mit meinem Schreiben an Sie gerichtet. Ich hoffe, dass Sie meine Meinung teilen und dabei helfen wollen gegen die hohe Jugendarbeitslosenquote vorzugehen. Ich wfirde mich sehr freuen, wenn ich dazu beitragen kannte und aus diesem Grund wiirde ich es sehr befiirworten, wenn Sie meine ganze Klasse und mich einmal besuchen um darfiber zu diskutieren, denn ich bin mir sicher, dass jeder etwas zu diesem Thema zu sagen hat und ich interessiere mich auch sehr dafiir, was Sie zu dieser Problematik sagen. Meine ganze Klasse und ich hofi‘en auf eine Antwort, und ein Besuch von Ihnen wfirde uns sehr weiterhelfen. Mit freundlichen GrfiBen, Pauline Bahme
  6. 6. I/ Jul :1 -I. ) Quellenangabe: http: //de. statista. com/ statistik/ daten/ studie/74795/umfrage/ jugendarbeitslosigkeit—in-europal http: //www. wirtschaftundschule. de/ aktuelle-themen/ arbeitsmarkt-berufsorientierung/ der- arbeitsmarkt-fuer-jugendliche/ jugendarbeitslosigkeit-in-europa-und-warum-deutschland- besser-dasteht/ http: //www. zeit. de/2012/23/Analyse-Jugend http: //wwwspiegel. de/ unispiegel/ iobundberuf/1'ugendarbeitslosigkeit-junge—arbeitslose— fliehen-in—informellen—sektor-a-83441 1.html http: //wvvw. focus. de/ tinanzen/ news/ staatsverschuldung/50-prozent-der-spanischemjugend— arbeitslos-schulz-europa-droht-eine-soziale-explosion aid 785l75.html http: //www. tagesschau. de/ wirtschaft/1'ugendarbeitslosigkeit—ilo-studie100.html http: //www. exika. de/ Jugendarbeitslosigkeit http: //www. jugendpolitikineuropa. de/ beitrag/ haenderingend-bildungs-und—jugendrat-beraten- massnahmen-zur-bekaempfung-der-j ugendarbeitslosigkeit.871 7/

×