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Fünf Jahre nach Snowden - Misstrauen im Netz auf Höchstniveau

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Fünf Jahre nach Snowden - Misstrauen im Netz auf Höchstniveau

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Auch fünf Jahre nachdem im britischen "Guardian" die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden erstmals publiziert wurden, herrscht in Deutschland nach wie vor ein Misstrauen gegenüber der Speicherung sensibler Daten bei US-amerikanischen Anbietern. 2018 erreicht dieses Misstrauen einen neuen Höhepunkt.

Auch fünf Jahre nachdem im britischen "Guardian" die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden erstmals publiziert wurden, herrscht in Deutschland nach wie vor ein Misstrauen gegenüber der Speicherung sensibler Daten bei US-amerikanischen Anbietern. 2018 erreicht dieses Misstrauen einen neuen Höhepunkt.

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Fünf Jahre nach Snowden - Misstrauen im Netz auf Höchstniveau

  1. 1. Fünf Jahre nach Snowden: Misstrauen gegenüber US-Anbietern auf Höchstwert Repräsentative Kommunikationsstudie 2018; durchgeführt von Convios Consulting im Auftrag von GMX und WEB.DE
  2. 2. 76,5 Prozent der deutschen Internet-Nutzer haben aktuell Bedenken oder zum Teil Bedenken, private Daten bei amerikanischen Unternehmen zu speichern. Q: „ In den USA gelten andere Datenschutzbestimmungen als in Deutschland - haben Sie Bedenken bei amerikanischen Unternehmen (z.B. Google, Yahoo, Microsoft, AOL) private Daten (z.B. E-Mails, Dokumente, persönliche Daten) zu speichern?“ 64,7% 67,8% 68,9% 73,8% 73,4% 72,5% 72,5% 76,5% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2017 2018
  3. 3. Das Unrechtsbewusstsein steigt: Knapp drei Viertel (73,9%) der Internet-Nutzer empfinden das Mitlesen ihrer Nachrichten als schlimm oder sogar sehr schlimm. Q: „Wie schlimm finden Sie es, dass Ihre Nachrichten möglicherweise von Geheimdiensten, Hackern oder Ihrem Provider mitgelesen werden?“ 30,1% 34,2% 27,3% 7,9% 0,6% 34,9% 37,2% 23,9% 3,4% 0,7% 37,2% 36,7% 18,8% 5,5% 1,8% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50% Sehr schlimm Schlimm Eher egal Egal Weiß nicht 2015 2017 2018
  4. 4. Gesteigertes Interesse an Verschlüsselung: Rund 39 Prozent finden diese Technik wichtig. 2015 waren es 30 Prozent. Q: „Wie wichtig wäre es für Sie, E-Mails so verschlüsseln zu können, dass nur noch der Empfänger sie lesen kann (sogenannte Ende- zu-Ende-Verschlüsselung)?“ 30,1% 39,3% 21,1% 4,9% 4,8% 38,9% 34,4% 16,0% 3,9% 6,9% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50% Wichtig Eher wichtig Eher unwichtig Unwichtig Weiß nicht 2015 2018
  5. 5. Nur rund 14 Prozent nutzen E-Mail-Verschlüsselung. Q: „Was tun Sie, um Ihre persönlichen Daten im Internet zu schützen?“ 27,3% 25,9% 21,5% 13,5% 5,6% 5,4% 0,9% Privatsphäreeinstellung in Browser, Apps, Social-Media-Accounts Ich speichere online keine persönlichen Daten Ich prüfe Linkziele in E-Mails. Im Zweifel gebe ich die Adresse selbst in den Browser ein Ich nutze E-Mail-Verschlüsselung Keine der genannten Maßnahmen Keine Angaben Sonstiges
  6. 6. Zu aufwändig oder zu kompliziert: Das sind die Gründe für die geringe Nutzung von Verschlüsselung. Q: „Warum haben Sie sich bisher keine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung installiert?“ 46,6% 43,7% 11,7% 6,8% 2,9% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Zu Aufwändig Mangelnde Kenntnis Sicherheitsbedenken Dauerte zu lange Sonstiges
  7. 7. Rund 93 Prozent würden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gern so einfach wie eine Smartphone-App nutzen. Q: „Wären Sie bereit, eine kostenlose Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für vertrauliche E-Mails zu nutzen, wenn diese so einfach und schnell einzurichten wäre, wie die Installation einer App auf ihrem Smartphone?“ 86,1% 13,9% 93,2% 6,8% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Ja Nein 2017 2018
  8. 8. Zur Methodik Für die Ergebnisse dieser repräsentativen Studie wurden im März 2018 insgesamt 1008 deutsche Internetnutzer ab 14 Jahren durch die Convios Consulting GmbH befragt.

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