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Digital Nudge Day 2018: Ralf Wölfle: E-Commerce Report 2018: Wandel und Trends im digitalen Handel

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Prof. Ralf Wölfle präsentierte exklusiv und erstmalig die Ergebnisse des aktuellen E-Commerce Reports 2018. Die Studie zeigt Herausforderungen und Trends im digitalen Handel in der Schweiz und illustriert, dass sich die Neuerfindung des Handels nicht auf das Internet beschränkt, sondern Grenzen von Kanälen sprengt.
Auftraggeberin der Studienreihe ist die Datatrans AG in Zürich. Datatrans, der führende Schweizer Spezialist für Internetzahlungen (Payment Service Provider, PSP), möchte mit der Studie mehr öffentliche Aufmerksamkeit für B2C-E-Commerce erreichen und aktuelle Entwicklungen ins Bewusstsein und in die Diskussion bringen.

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Digital Nudge Day 2018: Ralf Wölfle: E-Commerce Report 2018: Wandel und Trends im digitalen Handel

  1. 1. 1 E-Commerce Report Schweiz 2018 Zürich, am 12. Juni 2018 Referent: Prof. Ralf Wölfle Leiter Kompetenzschwerpunkt E-Business © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 2Ralf Wölfle E-Commerce Report Schweiz: 35 Anbieter im Studienpanel 2018 Alle Studienberichts seit 2009 sind online kostenlos abrufbar unter: www.e-commerce-report.ch
  2. 2. 2 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 3Ralf Wölfle E-Commerce-Report Schweiz  Zehnte Durchführung  Expertenbefragung: E-Commerce-Verantwortliche von potentiell marktprägenden Schweizer E-Commerce-Anbietern  E-Commerce-Anbieter mit langjährigem Erfolgsausweis  Branchenprägende Unternehmen mit E-Commerce  E-Commerce-Innovatoren  Interviews mit primär qualitativer Ausrichtung, bei wieder- holten Studienteilnehmern teilweise schriftliche Befragung  Befragungszeitraum der zehnten Durchführung: Januar bis März 2018  Auftraggeber Datatrans AG, Zürich, Konzept und Durchführung FHNW © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 4Ralf Wölfle  Der Kunde von heute will selbstbestimmt agieren.  Er entscheidet ...
  3. 3. 3 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 5Ralf Wölfle Marktdaten Versandhandel Schweiz gemäss GfK/VSV * Quellen für die Zahlenangaben zu 2017 und 2012: http://www.gfk.com/fileadmin/user_upload/dyna_content/CH/documents/Medienmitteilungen_2017/DE20180220_Me dienmitteilung_VSV_GfK_Online_und_Versandhandel_def.pdf Zugriff 13.3.2018 www.vsv-versandhandel.ch/files/cms/tiny/News/2013_03_08_VSV_GfK_Statistik_2012_Prasi_Internetbriefing.pdf, Zugriff 11.6.13 ** VSV/GfK weisen in ihrer Studie einen Onlineanteil von 7.6% aus. Onlinebestellungen im Ausland sind dabei nicht berücksichtigt. 91’900 Mio, 8’850 Mio, 96’800 Mio, 5’800 Mio, 2017*2012* Marktvolumen Detailhandel Schweiz - 5% + 53%Schweizer Einkäufe im Versandhandel Ver- änderung 100% 9.6%** 100% 6.0% Anteil Schweizer B2C-Anbieter 6’250 Mio,4’250 Mio, + 47%6.8%4.4% Anteil Auktionshäuser/Tauschbörsen 750 Mio,850 Mio, - 12%0.8%0.9% Anteil ausländische Anbieter 1’850 Mio,700 Mio, + 164%2.0%0.7% Darin enthaltene Sendungen an grenz- nahe Paketstationen im Ausland 100 Mio, 250 Mio, 2.0% © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 6Ralf Wölfle Smarte Selfservices im stationären Handel?  Ist der Laden da, wo ich bin?  Ist der Laden da, wenn ich im Internet bin?  Sehe ich den Laden, wenn ich etwas suche?  Finde ich die Ware, ohne im Laden zu sein?  Traditionelle Geschäfte erwarten weiterhin, dass Kunden zu ihnen ins Geschäft kommen und etwas vom dort Ausgestellten kaufen!  Traditionelle Geschäfte haben versäumt, an das Onlineverhalten der Kunden anzuknüpfen.  Nein, der stationäre Handel ist heute i.d.R. nicht smart.
  4. 4. 4 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 7Ralf Wölfle Stationäre Geschäfte als Smarte Selfservices ? www.morgenpost.de/wirtschaft/article212882091/Wie-sich-der-Amazon-Deutschlandchef-die-Zukunft-vorstellt.html, Zugriff 21.12.2017 «Das ist keine Frage des Ob, sondern des Wann», wir auch in Deutschland stationäre Geschäfte eröffnen. © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 8Ralf Wölfle Traditionelle Läden ≠ Läden von Onlinern  Läden von ursprünglich reinen Onlineanbietern  sind keine typischen Läden  sind ein Markenbotschafter  leisten wenige ausgewählte lokale Services  leisten mehr als ein XXL-Store – den sie sind Teil eines kanalübergreifenden grossen Wertschöpfungsnetzwerks  Onlineanbieter  bleiben primär Technologieunternehmen und sind nur in zweiter Linie Händler  denken immer in digitalen, automatisierbaren Prozessen  ihre Offlineaktivitäten sind nur ein Knoten im Netz
  5. 5. 5 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 9Ralf Wölfle Smarte Services?  Was bedeutet es für Schweizer Händler, wenn Zalando deren Ware verkauft?  Geschäft wird zum Fulfillment-Dienstleister  Zalando ist näher beim Kunden als CH-Versender Quelle: https://corporate.zalando.com/de/newsroom/de/wie- zalando-seine-plattform-fuer-weitere-offline-haendler-oeffnet Zugriff 6.6.2018 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 10Ralf Wölfle Logistik als Wettbewerbsvorteil für Schweizer Anbieter? https://corporate.zalando.de/sites/default/files/mediapool/2017_06_20_cmd_the_fashion_fulfillment_network_of_the_future_web site_0.pdf Zugriff: 20.6.2017
  6. 6. 6 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 11Ralf Wölfle Smarte Logistik? Zustelllogistik wurde vernachlässigt  Ab Importplattform entfällt jegliche Differenzierungsmöglichkeit, wenn man mit der Post versendet.  Post kauft Plattform für Citykuriere notime – Amazon und Zalando wird’s freuen!  Alternative: die Zustellung selbst organisieren oder durchführen!  PCP.COM in Verbindung mit 15 STEG-Filialen  coop@home mit Eigenauslieferungen  microspot.ch mit eigenen Abholstellen  Wertschöpfungstiefe erhöhen!  Smart kooperieren! © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 12Ralf Wölfle Regionales Wertschöpfungsnetzwerk: Smarte Logistik in eigener Hand! Quelle: www.farmy.ch/gratis-lieferung-mit-farmy-plus Zugriff: 5.6.2018 Industrielle Logik:  Masse und maximale Skaleneffekte Smarte Logik:  Präzision, Nähe, keine Verschwendung
  7. 7. 7 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 13Ralf Wölfle Smart Logistics  Wirtschaftlich nicht machbar? https://corporate.zalando.de/sites/default/files/mediapool/2017_06_20_cmd_the_fashion_fulfillment_network_of_the_future_web site_0.pdf Zugriff: 20.6.2017 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 14Ralf Wölfle Smarter Selfservice par excellence: Seamless-Payment Seamless Payment  Kaufen ohne Bezahlvorgang!  Einbindung z.B. in Apps mit Service- innovationen wie Tarifoptimierung, Boni  Eindeutige Willenserklärung reicht – oft allein durch die Handlung des Kunden  Anbieter löst die Zahlung über ein vor- gängig hinterlegtes Zahlungsmittel aus  Starke Vereinfachung von wiederholten Käufen  Kurzfallstudien zu Fairtiq, ZVV Tickets, Uber, go! Taxi, Amazon Go Bildquelle: https://www.fairtiq-luzern-obwalden-nidwalden.ch Zugriff: 6.6.2018
  8. 8. 8 © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 15Ralf Wölfle Smarte Selfservices: Fazit  Der Deich – in Form der Landesgrenze – wird den Schweizer Handel im E-Commerce nicht mehr schützen  Die Initiativen der Schweizer Anbieter sind zu langsam und zu schwach  In der industriellen Logik der Masse ist die Schweiz nicht konkurrenzfähig  Versuchen wir es mit smarter Logik!  Der E-Commerce-Report 2018 zeigt die Anknüpfungspunkte E-Commerce 2018 in der Schweiz: Rückfall im sich öffnenden Markt © 2018 Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW | 16Ralf Wölfle Kontakt Prof. Ralf Wölfle Leiter Kompetenzschwerpunkt E-Business Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Wirtschaft Institut für Wirtschaftsinformatik Kompetenzschwerpunkt E-Business Peter Merian-Strasse 86, 4002 Basel Telefon +41 61 279 17 55 E-Mail ralf.woelfle@fhnw.ch Internet www.fhnw.ch/iwi/e-business Alle Studienberichts seit 2009 sind online kosten- los abrufbar unter: www.e-commerce-report.ch

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