Die Folien des ersten K-Camp der Kunstsammlung NRW

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Kooperationsprojekt zwischen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Prof. Bruysten: Kunst, Technologie und Gesellschaft im Wandel. Das gilt es zu diskutieren. Dazu gibt es die K-Camps. Beim ersten K-Camp diskutierten Siggi Becker und Prof. Dr. Christian Schicha über die Chancen und Risiken der Beschleunigung.

Weitere Informationen: www.k-camp.de/

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Die Folien des ersten K-Camp der Kunstsammlung NRW

  1. 1. STEP UPKwww.k-camp.de
  2. 2. Dr. Marion AckermannDirektorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
  3. 3. Prof. Tim BruystenStrategie, Kommunikation, Identität
  4. 4. Es war einmal…
  5. 5. Loading Digitalization…1% Finished
  6. 6. Siggi BeckerGrimmepreisträger, Philosoph, Vordenker
  7. 7. BekensteinPlanckPhi mUniversumBremermann9.3x1028m10-35m10-6m10-10m 1012m10 ^5010^43Energieflussdichterechnenspeichern
  8. 8. BekensteinPlanckPhi mUniversumBremermann9.3x1028m10-35m10-6m10-10m 1012m10 ^5010^43Energieflussdichterechnenspeichern
  9. 9. Universum9.3x1028m1012m
  10. 10. Planck Universum9.3x1028m10-35m10-6m10-10m 1012m
  11. 11. BekensteinPlanck Universum9.3x1028m10-35m10-6m10-10m 1012m10^43speichern
  12. 12. BekensteinPlanck UniversumBremermann9.3x1028m10-35m10-6m10-10m 1012m10 ^5010^43rechnenspeichern
  13. 13. BekensteinPlanckPhi mUniversumBremermann9.3x1028m10-35m10-6m10-10m 1012m10 ^5010^43Energieflussdichterechnenspeichern
  14. 14. Prof. Dr. Christian SchichaSoziologie, Medienethik, Medienmanagement
  15. 15. | Prof. Dr. Christian Schicha© 20131. Fragen2. Telefonzellen3. Privatheit4. Medienöffentlichkeiten im Web 2.05. Chancen und Risiken der Kommunikation im Web 2.06. FazitINHALT
  16. 16. | Prof. Dr. Christian Schicha© 20133FRAGEN
  17. 17. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Wie viel Beschleunigung verträgt eine Gesellschaft?• Sie verträgt so viel Beschleunigung, wie vom Menschenangemessen verarbeitet werden kann.• Sie verträgt so viel Beschleunigung, dass möglich alle Menschendaran gerecht partizipieren können.FRAGEN
  18. 18. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Wo sind die Grenzen von Kommunikation und Informationsmenge?• Die Grenzen sind da, wo die Informationen nicht mehr angemessen verarbeitet werden.• Die Grenzen sind da, wo Kommunikation nicht mehr möglich ist, da eine Verständigungaufgrund der zu zahlreichen Informationsangebote nicht mehr stattfinden kann.FRAGEN
  19. 19. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Und welchen Platz hat Kunst in dieser Zeit?• Kunst dient der Reflexion von gesellschaftlichen und ästhetischen Prozessen• Kunst dient der Entschleunigung, sofern durch die Betrachtung eines KunstwerkensProzesse des Nachdenkens in Gang gesetzt werden.FRAGEN
  20. 20. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013TELEFONZELLEN
  21. 21. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013TELEFONZELLEN
  22. 22. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013TELEFONZELLEN
  23. 23. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013TELEFONZELLEN
  24. 24. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013TELEFONZELLEN
  25. 25. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013PRIVATHEIT
  26. 26. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Sphären der Privatheit• Intimsphäre (Diskretion)• Privatsphäre (Sphäre der Häuslichkeit)• Sozialsphäre (Öffentlicher Raum)© Prof. Dr. Christian SchichaPRIVATHEIT
  27. 27. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Privatheit in der Öffentlichkeit• Thematisierung von Privatheit via Handy• Thematisierung von Privatheit in den Medien• Inszenierung von Privatheit in den Medien© Prof. Dr. Christian SchichaPRIVATHEIT
  28. 28. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013(MEDIEN-) ÖFFENTLICHKEITENIM WEB2.0
  29. 29. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Bestimmungsgröße• Abgrenzung vom Privaten• Öffentlich zugängliches Kommunikationsforum• Demokratietheoretische Kategorie mit verfassungsrechtlicher Verankerung (Gewaltenteilung)• Verfahrens- und Ordnungsprinzip• Leitbild• Unabgeschlossenheit(MEDIEN-) ÖFFENTLICHKEITENIM WEB2.0
  30. 30. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013Reichweite und Raum• Personale Öffentlichkeit (mindestens zwei Personen)• Themen- und Versammlungsöffentlichkeit (z.B. Parteitag)• Situative Öffentlichkeit (z.B. Kneipe)• Arbeitsöffentlichkeit (z.B. Betrieb)• Institutionelle Öffentlichkeit (z.B. Hochschule)• Habitualisierte Freizeitöffentlichkeit (z.B. Fußballstadion)• Kulturöffentlichkeit (z.B. der Westen)• Medienöffentlichkeit (z.B. Fernsehzuschauer)• Weltöffentlichkeit (z.B. World Wide Web)(MEDIEN-) ÖFFENTLICHKEITENIM WEB2.0
  31. 31. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013REICHWEITE
  32. 32. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013CHANCEN UND RISIKENDER KOMMUNIKATION IM WEB
  33. 33. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013CHANCEN UND RISIKENDER KOMMUNIKATION IM WEB
  34. 34. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013CHANCEN UND RISIKENDER KOMMUNIKATION IM WEB
  35. 35. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013CHANCEN UND RISIKENDER KOMMUNIKATION IM WEB
  36. 36. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013CHANCEN UND RISIKENDER KOMMUNIKATION IM WEB
  37. 37. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013FAZIT
  38. 38. | Prof. Dr. Christian Schicha© 2013• Die Herstellung von Öffentlichkeit ist die zentrale Kategorie in der Demokratie.• Die Beschleunigung von Öffentlichkeit durch Technik schreitet rasant voran.• Privatheit wird vielfach unreflektiert angeboten und ausgebeutet• Das Netz seine digitalen Archive vergessen nicht.• Vielleicht hilft die Kunst…FAZIT
  39. 39. STEP UPKwww.k-camp.deNächster Termin: 27.06.2013Mediadesign HochschuleWerdener Straße 4

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