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Leitfaden GründerMentoring

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Hier können Sie unseren Leitfaden des GründerMentorings einsehen. Hierbei handelt es sich um ein Modul des Gründernetzwerkes SAXEED.

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Leitfaden GründerMentoring

  1. 1. LEITFADEN FÜR MENTOREN UND MENTEES | GründerMentoring
  2. 2. | GründerMentoring VORWORT Dieser Leitfaden bietet einen Einblick in den Aufbau des GründerMentoring-Programms von SAXEED. Sie erhalten viele wichtige und interessante Informationen rund um die Bedeutung des Mentorings, die Eigenschaften und Vorteile von Mentees und Mentoren sowie den Ablauf des angebotenen Program- mes, welches speziell auf den Wirtschaftsraum Sachsen ausgerichtet ist. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern zu Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden sich auf der Rückseite. Viel Spaß beim Weiterlesen und Entdecken wünscht Ihnen das Team von SAXEED. „In Homers Epos um die Irrfahrten des Odysseus tritt Mentor als Freund des Helden und als Beschützer seines Sohnes Telemach auf. Nachdem Odysseus in den Trojanischen Krieg gezogen ist, nimmt die ihm wohlgesonnene Göttin Athene von Zeit zu Zeit die Gestalt Mentors an, um über Telemach zu wachen. Mentor hat daher im Epos sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften, was auf eine intensive und vielschichtige Beziehung zwischen ihm und seinem Schützling hindeutet.“ www.hellenica.de/Griechenland/Mythos/Mentor.html
  3. 3. | GründerMentoring INHALT 1. Mentoring – Die Bedeutung 2. Der Mentee – Eigenschaften und Aufgaben 3. Der Mentor – Eigenschaften und Aufgaben 4. Chancen und Ziele des Mentoring 5. Ablauf des Mentoringprozesses 6. Kontaktdaten * Zugunsten der Lesbarkeit wird in diesem Leitfaden die maskuline Form verwendet. Selbst- verständlich sind damit auch immer Studentinnen, Mentorinnen usw. eingeschlossen.
  4. 4. | GründerMentoring MENTORING – DIE BEDEUTUNG Mentoring bezeichnet den Wissenstransfer eines erfahrenen und erfolgreichen Mentors (z.B. erfolgrei- che Gründer, Geschäftsführer, Angestellte in leitender Funktion) auf einen vergleichsweise weniger er- fahrenen Mentee (Gründer/Gründungsinteressierter). Diese Förderung bleibt ohne direkte Gegenleis- tung, es bestehen keinerlei Abhängigkeiten. Der Mentee erhält dadurch die Möglichkeit, unmittelbar von den langjährig gesammelten Erfahrungen seines Mentors zu profitieren und durch das Netzwerk des Mentors die eigene Entwicklung und das eigene Gründungsvorhaben voranzutreiben. „Tätigkeit einer erfahrenen Person (Mentor/in), die ihr fachliches Wissen und ihre Erfahrungen an eine unerfahrene Person (Mentee) weitergibt. Ziel ist die Unterstützung bei der beruflichen und persönli- chen Entwicklung. Im Gegensatz zum Coaching ist der Mentor üblicherweise nicht für diese Tätigkeit ausgebildet. Formal zielt Mentoring auf die Förderung außerhalb des üblichen Vorgesetzten-Unterge- benen-Verhältnisses. Inhaltlich geht es darum, informelle Regeln zu vermitteln, in bestehende Netz- werke einzuführen, praktische Tipps zu geben und langfristig die Karriere zu fördern.“ http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/mentoring.html
  5. 5. | GründerMentoring MENTORING – DIE BEDEUTUNG Das Hauptaugenmerk des GründerMentorings von SAXEED liegt dabei auf der Stärkung der Gründer- kultur und des Gründungsklimas in Südwestsachsen. Basierend auf seinen Erfahrungen vermittelt der Mentor seinem Mentee notwendige Kompetenzen und das Wissen zur Umsetzung von Gründungs- absichten und zur erfolgreichen Entwicklung einer Gründung. Darüber hinaus nimmt der Mentor den Mentee in seine Kontaktnetzwerke auf, um die Vernetzung von Unternehmen und Gründern in der Region nachhaltig zu fördern. Von der Entwicklung einer engen Beziehung zwischen Mentee und Mentor profitieren beide Part- ner gleichermaßen. Diewertvollen Erfahrungen und die praktischen Hinweise des Mentors helfen dem Mentee, die Hürden des Gründungsprozesses erfolgreich zu überwinden und die Fallstricke der An- fangsphase zu umgehen. Dadurch wird die Gründung beschleunigt und das Risiko von Fehlentschei- dungen während der Gründung deutlich reduziert. „Das GründerMentoring bietet hervorragende Möglichkeiten, Gründer und Unternehmer zusammen- zubringen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Wissenstransfer und zum Ausbau von Netzwerken in unserer Region.” Jens Weber, Geschäftsführer TCC, Chemnitz
  6. 6. | GründerMentoring MENTORING – DIE BEDEUTUNG Der Mentor erhält während des Mentorings “frischen Wind” und neue Ideen für die eigene Unter- nehmung und die eigene Persönlichkeit. Das innovative Denken und der Ehrgeiz junger und engagier- ter Kompetenzträger bieten auch neue Perspektiven für erfahrene Unternehmer. Er erhält zudem die Möglichkeit, das eigene unternehmerische Handeln zu reflektieren und gewohnte Routinen in Frage zu stellen. Weiterhin leistet die Förderung von Existenzgründern einen bedeutenden Beitrag sowohl zur wirtschaftlichen als auch zur sozialen Entwicklung Sachsens.
  7. 7. | GründerMentoring DER MENTEE – EIGENSCHAFTEN UND AUFGABEN Ein Mentee ist ein Gründer oder ein Gründungsinteressierter, der bei seiner Gründungsabsicht oder Gründung Unterstützung sucht. Er besitzt bereits erste Ideen, ein Konzept für eine Gründungsabsicht oder befindet sich bereits in der Startphase einer Gründung. Weiterhin übernimmt ein Mentee Eigen- verantwortung, besitzt Neugier, Zielstrebigkeit und Engagement und möchte die eigene Selbstständig- keit voranbringen. Der Mentee sollte sich bewusst sein, dass er die Hauptperson des Mentoring- programmes ist. Es gehört zu seinen Hauptaufgaben, die Mentoringphasen inhaltlich aktiv nach seinen Vorstellungen zu gestalten, da der Lern- und Entwicklungsprozess in besonderem Maße von ihm selbst abhängt. Seine Ziele werden zum ersten Treffen in einer Mentoringvereinbarung festge- halten. Die Terminfindung der Treffen, das Nachfragen bezüglich sich ergebender Probleme und die Mitteilung über eventuelle Änderungs- wünsche im Prozessablauf liegen in der Verantwortung des Mentee.
  8. 8. | GründerMentoring DER MENTEE – EIGENSCHAFTEN UND AUFGABEN Darüber hinaus sollte der Mentee in der Lage sein, sich seinem Mentor zu öffnen und Vertrauen aufzu- bauen. Dafür ist es notwendig, sich ehrlich über positive als auch negative Erfahrungen auszutauschen. Besonders durch die offene Gesprächskultur wird der Wissenstransfer gefördert. Der Mentee muss in der Lage sein, sich selbst und seine Geschäftsidee in Frage zu stellen, Ratschläge anzunehmen und ei- gene Entscheidungen zu treffen.
  9. 9. DER MENTOR – EIGENSCHAFTEN UND AUFGABEN Der Mentor ist ein erfahrener Existenzgründer und/oder Führungskraft (z.B. Eigentümer, Geschäfts- führer oder Angestellter in leitender Funktion), der daran interessiert ist, Gründungsinteressierte beim Übergang in die Selbstständigkeit zu beraten, zu begleiten und zu motivieren. Er besitzt fundiertes theoretisches und praktisches Wissen. Sehr gute kommunikati- ve Fähigkeiten und eine ausgeprägte Sozialkompetenz ermöglichen die aktive Gestaltung der Mentoringbeziehung. Darüber hinaus helfen Geduld, Krea- tivität und Humor, Lern- und Entwicklungsprozesse gemeinsam mit dem Mentee zu gestalten. Die Aufgabe des Mentors ist es, zur Entwicklung des Gründungsvorhabens des Mentees beizutragen, Rat bei strategischen und operativen Fragestel- lungen zu geben und auf die Herausforderungen der Selbstständigkeit vorzubereiten. Dies kann die Weitergabe notwendiger branchenspe- zifischer Informationen oder auch praktischer Ratschläge hinsichtlich den „Spielregeln“ in der Geschäftswelt oder in Verhandlungsgesprächen etc. sein. | GründerMentoring
  10. 10. | GründerMentoring DER MENTOR – EIGENSCHAFTEN UND AUFGABEN Darüber hinaus sollten in der Mentor-Mentee-Beziehung relevante Fragestellungen erörtert und bei sich ergebenden Problemstellungen gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet werden. Außer regelmäßi- gen Gesprächen können auch weitere Formen der Unterstützung gewählt werden, bspw. der gemeinsame Besuch von Veranstaltungen und Messen die Begleitung durch den Mentee am Arbeitsplatz die gemeinsame Arbeit an Projekten die Vermittlung von Kontakten das Üben von Präsentations- und Kommunikationstechniken „Als Unternehmer der Region ist mir die Vermittlung von praktischen Erfahrungen an Existenzgründer eine Freude. Im GründerMentoring haben erfahrene Unternehmer die Möglichkeit, Gründungsvor- haben ohne die Weitergabe von sensiblen Unternehmensdaten zu unterstützen und einen Beitrag zur Gründungsförderung in unserer Region zu leisten.” Rolf Weigandt
  11. 11. | GründerMentoring CHANCEN UND ZIELE DES MENTORINGS Für Mentees: Das Mentoringprogramm bietet die Möglichkeit,erfolgreiche Gründer und Unternehmer kennenzulernen. Der Mente eerweitert sein Netzwerk im sächsischen Wirtschaftsraum. Er wird intensiv von seinem Mentor und dem SAXEED-Team betreut. Das Risiko seiner Gründung wird reduziert. Der Ablauf des GründerMentoring wird aktiv vom Mentee mitgestaltet. Es werden ihm realistische Einblicke in die Abläufe des Unternehmersalltages geboten. Er erhält Orientierung und Hilfestellungen im Gründungsprozess. Das Programm fördert Kompetenzen wie Selbstorganisation, Persönlichkeitsentwicklung, Ver- handlungsgeschick, Mitarbeiterführung, Kritik- und Konfliktfähigkeit.
  12. 12. | GründerMentoring CHANCEN UND ZIELE DES MENTORINGS Der Mentee wird bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Zielerreichung von seinem Mentor unterstützt. Er erhält Insidertipps und Erfahrungen von seinem Mentor. Die Teilnahme schärft seine Urteilsfähigkeit und verbessert seine Selbsteinschätzung. Der Mentee lernt informelle Spielregeln aus dem Unternehmertum kennen. Durch die Konfrontation mit anderen Perspektiven und Erlebnissen wird ihm ermöglicht, sei- nen eigenen Horizont zu erweitern.
  13. 13. | GründerMentoring CHANCEN UND ZIELE DES MENTORINGS Für Mentoren: Der Mentor profitiert vom Wissenserwerb durch die Arbeit mit dem Mentee und erweitert seinen Horizont. Er kann durch das Programm seine eigene Tätigkeit reflektieren. Er kann neue Impulse für die persönliche Berufs- und Führungspraxis erhalten. Der Mentor hat die Chance, ein Vorbild zu sein. Ihm wird die Möglichkeit geboten, seine Erfahrungen und Werte weiterzugeben. Der Mentor unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der Mentor übernimmt soziale Verantwortung. Sein eigenes Netzwerk wird erweitert.
  14. 14. | GründerMentoring CHANCEN UND ZIELE DES MENTORINGS Der Mentor erhält Einblicke in die Erfahrungs- und Gedankenwelt einer jungen Generation von Existenzgründern und kann sich mit ihnen austauschen. Er kann seinen Ruf als Unterstützer von Kompetenzträgernstärken und steigert seinen Bekanntheitsgrad.
  15. 15. | GründerMentoring ABLAUF DES MENTORINGPROZESSES Interessierte Mentees treten mit den jeweiligen Ansprechpartner der TU Chemnitz oder der TU Ber- gakademie Freiberg in Kontakt und es werden die individuellen Anforderungen, Wünsche und Zielstel- lungen des Mentees an das GründerMentoring erörtert. Im nächsten Schritt wird auf Basis der Bedürfnisse sowie der Gründungsvorstellungen des Mentees ein passender Mentor ausgewählt. Interessierte Mentoren können ihr Interesse zur Teilnahme am Grün- derMentoring jederzeit gegenüber den Ansprechpartnern am jeweiligen SAXEED-Standort bekunden und werden in das GründerMentoring-Programm aufgenommen. Nachdem die passende Mentee-Mentor-Kombination gefunden wurde, findet ein erstes Treffen zwi- schen Mentee und Mentor statt. Ziel dessen ist das gegenseitige Kennenlernen der Partner und die Erarbeitung der Mentoringvereinbarung. Darin werden die Dauer und die Ziele des Mentoringpro- zesses festgehalten. Jederzeit können Inhalte im Einvernehmen verändert oder die Teilnahme beendet werden. Während des ersten Treffens wird ein Mitarbeiter von SAXEED als Coach anwesend sein, um das Gespräch zu moderieren und aufkommende Fragen zum GründerMentoring zu beantworten.
  16. 16. | GründerMentoring ABLAUF DES MENTORINGPROZESSES Die aktive Phase des GründerMentorings ist grundsätzlich in zwei Teile untergliedert. Während der ersten Phase sind regelmäßige Treffen zwischen dem Mentor und dem Mentee vorgesehen. Im Zeitrah- men von 6 Monaten werden circa acht Treffen, mit einem zeitlichen Rahmen von einer bis drei Stunden oder nach Vereinbarung bis zu einem ganzen Tag, stattfinden. In diesem Abschnitt sollte dem Mentee die Möglichkeit geboten werden, vom Erfahrungsschatz des Mentors zu profitieren. Während dieser Phase werden die Coaches regelmäßig Feedback bei den Mentoren und den Mentees einholen. Sie stehen sowohl den Mentoren als auch den Mentees als ständige Betreuer tatkräftig zur Seite. Das Mentoringprogramm schließt mit einem Abschlussgespräch. In diesem besteht die Möglichkeit, die Mentoringphase und die gesammelten Eindrückezu reflektieren und ein Feedback abzugeben. Im Anschluss an die erste Phase besteht die Möglichkeit, die Beziehung zwischen Mentee und Mentor weiter auszubauen. Diese zweite Phase, die„keep-in-touch“-Phase, soll beiden Projektpartnern er- möglichen – sofern eine Sympathie vorhanden und der Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit besteht – eine längerfristige Kooperation zu initiieren. Dies ist äußerst wünschenswert, jedoch nicht Be- standteil des Mentoring und geschieht somit auf Basis eines beiderseitigen Engagements von Mentee und Mentor und erfordert die Eigeninitiative beider Seiten.
  17. 17. | GründerMentoring ABLAUF DES MENTORINGPROZESSES Kontakt- aufnahme des Mentee und erstes Gespräch mit dem Gründercoach Matching und erstes Treffen zwischen Mentor und Mentee Einzetreffen (1 Semester mit Option auf Verlän- gerung um ein weiteres Semester) Abschluss- gespräch – Feedback optional: Keep in touch
  18. 18. Kontaktdaten SAXEED wird finanziert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Freistaates Sachsen und der beteiligten Hochschulen: Sophie Ruckau, M.Sc. Dittestraße 15 / Pegasus Center 4. Etage / Z 414 Tel. 0371.531.19991 sophie.ruckau@saxeed.net Christin Hiebner, B.Sc. Fuchsmühlenweg 9 Reiche Zeche Tel. 03731.39.4885 christin.hiebner@saxeed.net Achim Kießig, M.Sc. Dittestraße 15 / Pegasus Center 4. Etage / Z 414 Tel. 0371.531.19995 achim.kießig@saxeed.net Andre Uhlmann, M.Sc. Fuchsmühlenweg 9 Reiche Zeche Tel. 03731.39.3887 andre.uhlmann@saxeed.net GründerMentoring Regional. Netzwerke. Gründen.

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