Wahlkampf-Camp, Online-Wahlkampf, Berlin, 01.02.2014

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Präsentation für den Workshop 1

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Wahlkampf-Camp, Online-Wahlkampf, Berlin, 01.02.2014

  1. 1. Workshop 1: Online-Wahlkampf Patrick Widera
  2. 2. Institut für Kommunikation in sozialen Medien Ausbildung Diplom-Politikwissenschaftler Ausgebildeter Fundraiser Projektleiter Sozialmarketing und Social Media Measurement
  3. 3. Haben Sie Online Wahlwerbung gemacht oder in den sozialen Medien zur Wahl aufgerufen?
  4. 4. Welche Rolle spielte der Online-Wahlkampf 2013 für ihre Wahlentscheidung?
  5. 5. Herausforderungen für das bestehende Parteiensystem
  6. 6. Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/192255/umfrage/durchschnittsalter-in-den-parteien/
  7. 7. Vertrauen junger Menschen in gesellschaftliche Institutionen Quelle: DJI Online Studie 2011
  8. 8. Ann-Arbour-Modell Wahlentscheidung wird beeinflusst: • langfristig durch Parteienbindung • kurz- und mittelfristig durch Themen und Kandidaten
  9. 9. „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Angela Merkel, 2013 Quelle: https://pbs.twimg.com/media/BeW-CnjIMAAoGa7.jpg:large
  10. 10. Funktionen des Internets im Wahlkampf • • • • • • Raum für Personen- und Parteienwerbung intensiver und direkter Dialog mit dem Wähler Fragen können live und direkt gestellt werden Aktivierung Partizipation Mobilisierung (vor allem im Endspurt)
  11. 11. Vorteile digitaler Präsenz • • • • • geringe Kosten und Zeitaufwand persönliche Ansprache zeitlich unbegrenzte Erreichbarkeit Reichweite Dokumentation  Politiker wirken nah, greifbar, aktuell, kommunikativ und transparent.
  12. 12. Nachteile digitaler Präsenz: • Inhalte erreichen vornehmlich die eigene Basis und die schon bereits gewonnenen Wähler • Mitgliedergewinnung und Wählerakquirierung nicht zwangsläufig erfolgreich
  13. 13. Der stärkste Nutzen der digitalen Welt liegt bei der innerparteilichen Organisation!
  14. 14. Zentrale Kampagnenführung wird mit einem dezentralen Medium verbunden. •Informationen austauschen und Aktionen planen •zeitsparende Organisation während der Strapazen des Wahlkampfs •stetiger Kontakt möglich •strukturierte Kommunikation •orts- und raumunabhängige Organisation und Mobilisierung •Ressourcen werden gebündelt
  15. 15. Eine oder mehrere Kampagnen können durch die OnlineKommunikation dezentral und zugleich simultan durchgeführt werden.
  16. 16. Beispiel „canvassing“ • • • • • Organisation Infomaterial How-to-Videos Terminlisten „Wegweiser“ Aktivierung der eigenen Mitglieder
  17. 17. Und ?
  18. 18. Analyse der Online-Strategien der großen Bundesparteien
  19. 19. Innovationen
  20. 20. “ „ „Shitstorm (dt. Empörungswelle) bezeichnet in der deutschen Sprache ein Internet-Phänomen, bei dem massenhafte öffentliche Entrüstung sachliche Kritik mit zahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt. Ein typischer Shitstorm umfasst 'Blogbeiträge oder -kommentare, Twitternachrichten oder Facebook-Meldungen'. Dabei richtet sich die Empörung zumeist 'aggressiv, beleidigend, bedrohend oder anders attackierend' gegen Konzerne, Einzelpersonen oder in der Öffentlichkeit aktive Personengruppen, etwa Parteien oder Verbände.“
  21. 21. shitstorm und die NGO shitstorm als Kampagne
  22. 22.     1. Halbjahr 2009 Debatte um Netzsperren Verwechslung von Kinderhilfe mit dem Deutschen Kinderhilfswerk Übernahme in Medien und Blogs
  23. 23.    Debatte zuerst im Netz, dann in die Medien getragen Momentaufnahme des shitstorms gelangte nur zufällig an das DKHW Keine direkte Erreichbarkeit im Social Web
  24. 24.     Juni 2011 Ausstrahlung im ARD-Abendprogramm Unterlassungserklärungen im Vorfeld Heiße Diskussionen auf Facebook und Twitter
  25. 25.     Krisenkommunikation über Extra-Account bei Twitter Zunächst keine Verlautbarung auf den eigenen Seiten und auf Facebook Shitstorm steigt an Ankündigung einer Erklärung
  26. 26.      Krisenkommunikation bis zum Feierabend Ausführliche Informationsarbeit Einrichtung einer FragePlattform Veröffentlichung von Hintergrund-Videos Kapazitätsaufbau im Social Media Team
  27. 27. shitstorm und die NGO shitstorm als Kampagne
  28. 28.     März 2010 „blutige“ Parodie auf KitKat-Videospot 1,2 Millionen Views auf Youtube (in 10d) Facebook-Seite von Nestlé wird mit kritischen Kommentaren überschwemmt
  29. 29.     Unsachliche Kritik durch Nestlé Löschung der FacebookSeite (700.000 Fans) Ausweitung der Kritik auf weitere Felder Medien übernehmen die Kampagne
  30. 30.     Januar 2012 Werbespot mit Dirk Nowitzki in einer Fleischerei Vegetarierer und Veganer beschweren sich auf der FacebookSeite 940 individuelle Beschwerden (10d)
  31. 31.     Ing Diba als Kollaborateur der Fleischindustrie? Eigene Seite als Plattform für eine öffentliche Diskussion Abbruch/„Zensur“ der Diskussion Shitstorm im Wasserglas
  32. 32. 1. Krise frühzeitig entdecken  Erreichbar sein  Monitoring 1. Krisen einschätzen 2. Nachbereitung
  33. 33. 1. Krise frühzeitig entdecken 2. Krisen einschätzen  Analyse  Bewertung  Reaktion vorbereiten  Reagieren 1. Nachbereitung
  34. 34. 1. Krise frühzeitig entdecken 2. Krisen einschätzen 3. Nachbereitung  Dokumentation  Prozesse überprüfen
  35. 35. Bei Rückfragen und Anregungen Twitter Facebook Email @ikosom @_Widera_ www.facebook.com/ikosom widera@ikosom.de

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