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Einstellungen in der Wirtschaftspsychologie

Was sind Einstellungen? Warum sind die Einstellungen des Konsumenten so wichtig? Wie kann man die Einstellungen eines Konsumenten zur Marke oder zum Produkt ändern? Alles, was du über die Einstellung des Konsumenten wissen musst, gibt es in der heutigen YouTube-Folge. Stay Science! ____________________________________________________________ Für einen einfachen Einstieg in die Welt der Wirtschaftspsychologie oder des Marketings empfehle ich dir meine Bücher: Konsumentenpsychologie und Konsumentenverhalten:  https://amzn.to/2VAiRV5 Marketingmanagement: Die Grundlagen des Marketing einfach erklärt:  https://amzn.to/2RMuJlM Ich habe die Bücher selber geschrieben. Ich trete als Werbetreibender Affiliate Partner auf und erhalte beim Kauf eine Provision. Es entstehen für dich keine Nachteile! ____________________________________________________________ Meine Plattformen:  Webseite: https://www.scientific-economics.com/ Instagram: https://www.instagram.com/scientific_economics/ Facebook: https://www.facebook.com/scientificEconomics/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/max-mittelstaedt-01b37a173/ Pinterest: https://www.pinterest.de/ScientificEconomics/ Economics based on Science. Stay Science! #ScientificEconomics #Marketing #Wirtschaftspsychologie ____________________________________________________________ ✔️ Alles wissenschaftlich basiert ✔️ Einfach erklärt ✔️ Praxisnah ✔️ Wirtschaftspsychologie ✔️ Marketing ____________________________________________________________ Icons von: Microsoft Office & http://getemoji.com/ Musik: Voyage - Lemmino (NCS Sound) Icon made by Freepik from www.flaticon.com Piktogramme von Microsoft

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Die Einstellungen des Konsumenten
Was sind Einstellungen?
Komponenten der Einstellung, Quelle: (Kuß & Tomczak, 2007, S. 51)
Einstellung sind:
• starr in den Köpfen der
Kunden gespeichert.
• mit Wissen verknüpft.
• verhaltensbeeinflussend.
Je positiver eine
Einstellung desto eher
findet ein Kauf statt.
Wie entstehen Einstellungen?
Wie können also Einstellungen zu Produkten entstehen?
(Felser, 2015, S. 255) & (Kroeber-Riel, 2003, S. 204)
 Über Produkterfahrungen,
 Über emotionale Aspekte (siehe Emotionen),
 Aus genetischen Gründen,
 Aus sozialen Aspekten (z.B. Empfehlungsmarketing),
 Erinnerung an die Einstellung,
 Die Kunden schlussfolgern ihre Einstellungen zum Produkt anhand
ihrer Kaufentscheidungen.
 Die Einstellungen sind dann gefestigt, über längere Zeit stabil und sagen
bestenfalls das Kaufverhalten voraus.
Wie kann man die Einstellungen
des Konsumenten ändern?
Wie hoch ist das Involvement des Konsumenten?
Hohes Involvement = zentraler Weg Niedriges Involvement = äußerer Weg
• Wie ist die Argumentationskette?
• Sind die Argumente überzeugend?
• Produktvergleiche finden statt.
• Ist der Kunde robust gegen Beeinflussung.
• Oberflächliche Verarbeitung
• Gestaltung der Werbeanzeige
• Ist Sympathie ein Kaufkriterium
• Anzahl der Argumente wichtig
DasModellder
Einstellungsänderung!
Quelle:vgl.(Felser,2015,S.276)
Stay Science!
Economics based on Science

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Einstellungen in der Wirtschaftspsychologie

  • 1. Die Einstellungen des Konsumenten
  • 2. Was sind Einstellungen? Komponenten der Einstellung, Quelle: (Kuß & Tomczak, 2007, S. 51) Einstellung sind: • starr in den Köpfen der Kunden gespeichert. • mit Wissen verknüpft. • verhaltensbeeinflussend. Je positiver eine Einstellung desto eher findet ein Kauf statt.
  • 3. Wie entstehen Einstellungen? Wie können also Einstellungen zu Produkten entstehen? (Felser, 2015, S. 255) & (Kroeber-Riel, 2003, S. 204)  Über Produkterfahrungen,  Über emotionale Aspekte (siehe Emotionen),  Aus genetischen Gründen,  Aus sozialen Aspekten (z.B. Empfehlungsmarketing),  Erinnerung an die Einstellung,  Die Kunden schlussfolgern ihre Einstellungen zum Produkt anhand ihrer Kaufentscheidungen.  Die Einstellungen sind dann gefestigt, über längere Zeit stabil und sagen bestenfalls das Kaufverhalten voraus.
  • 4. Wie kann man die Einstellungen des Konsumenten ändern? Wie hoch ist das Involvement des Konsumenten? Hohes Involvement = zentraler Weg Niedriges Involvement = äußerer Weg • Wie ist die Argumentationskette? • Sind die Argumente überzeugend? • Produktvergleiche finden statt. • Ist der Kunde robust gegen Beeinflussung. • Oberflächliche Verarbeitung • Gestaltung der Werbeanzeige • Ist Sympathie ein Kaufkriterium • Anzahl der Argumente wichtig

Editor's Notes

  1. Der Kunde hat sich vor dem Kauf informiert. Die Einstellungen bestimmen aber nicht nur das Verhalten: Viele Marketer übersehen einen situativen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Außerdem empfiehlt sich eine komplette Änderung der Blickrichtung, denn auch das Verhalten kann die Einstellungen ändern. Selbst wenn ein Konsument eine Einstellung zu einem Produkt hat, bedeutet das noch nicht, dass dieser sich seiner Einstellung auch bewusst ist: Viele Einstellungen sind ihnen unbekannt und können auf Nachfragen daher nicht genannt werden. Eine Einstellung kann in diesem Sinne also auch implizit sein.