Successfully reported this slideshow.
We use your LinkedIn profile and activity data to personalize ads and to show you more relevant ads. You can change your ad preferences anytime.

2015 12-15 csu ake - pressemeldung klimagipfel

305 views

Published on

Presseerklärung zum Klimaabkommen von Paris 2015 des CSU Arbeitskreis Energiewende (AKE)

Published in: Government & Nonprofit
  • Login to see the comments

  • Be the first to like this

2015 12-15 csu ake - pressemeldung klimagipfel

  1. 1. AKE zum Klimaabkommen in Paris Ehrenhuber: Solide Grundlage für die Welt geschaffen, jetzt müssen Taten folgen Der CSU Arbeitskreis Energiewende (AKE) begrüßt das Klimaabkommen von Paris als wichtigen Schritt in die Zukunft. „Es ist sehr bedeutungsvoll, dass sich 195 Staaten endlich darauf einigen konnten, das 2-Grad-Ziel als Mindestanforderung festzuschreiben“, kommentiert der AKE Landesvorsitzende Martin Ehrenhuber. „Jetzt müssen den Beschlüssen ehrgeizige Taten und erfolgreiche Umsetzungen folgen, die für alle Staaten zutreffen und eine enorme Herausforderung darstellen, wenn die Transformation hin zu CO2-neutralen Volkswirtschaften gelingen soll“, stellt der Landesvorsitzende fest. Ehrenhuber weiter: „Das Abkommen wird auch für Deutschland und Bayern zusätzliche Herausforderungen bedeuten, denen wir uns aber stellen müssen, wenn wir unseren Vorstellungen zum Klimawandel gerecht werden wollen“. Der AKE hält es zudem für einen wichtigen Schritt, dass die Industriestaaten sich ihrer Verantwortung nicht entziehen und gemeinsam einen jährlichen Betrag von 100 Mrd. Dollar für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern bereitstellen. Der AKE sieht durch das Abkommen von Paris in Konsequenz einen weltweiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas für unabdingbar. Für den AKE bedeutet Klimaschutz vor allem, bei der Energiewende beherzt voranzugehen und den Ausstieg aus den fossilen Energien möglichst schnell und umfassend auf den Weg bringen, ohne dabei die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Energiepreise unerschwinglich zu machen. „Das Zeitalter der Erneuerbaren Energien schreitet unwiderruflich voran, nicht nur in der Stromproduktion, sondern auch in der Wärmeerzeugung sowie im Mobilitätssektor“, ist sich Ehrenhuber sicher. Die Politik muss dazu umfassende Rahmenbedingungen schaffen, so dass Wissenschaft, Forschung und Unternehmergeist zügig die passenden Lösungen entwickeln können und zeitgerecht sowie im Rahmen eines systemischen Ansatzes umgesetzt werden. Bei der Umsetzung kommt es dem AKE besonders darauf an, dass die Bürger in Form von Bürgerenergiegenossenschaften direkt eingebunden sind. Der AKE sieht in den bestehenden Infrastrukturen in Bayern ideale Voraussetzungen, wenn es darum geht, ganzheitlich integrierte Lösungen zu entwickeln. „Die hohe Dichte an Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten gepaart mit Start-ups, dem Mittelstand und der Industrie bilden in Bayern die optimale Grundlage für eine Energiewendeindustrie, die eine führende Position auf dem Weltmarkt einnehmen kann und dem dem Potenzial der Automobilwirtschaft entspricht. Dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Zukunftsfähigkeit Bayerns gesichert“, sagt Ehrenhuber. Die von den Ländern vorgelegten Selbstverpflichtungen zur Reduzierung der CO2- Emissionen reichen für das Erreichen des angestrebten 2-Grad-Mindestziels nicht aus und müssen in den Folgetreffen, die alle fünf Jahre stattfinden sollen, genau überprüft und angepasst werden. Der AKE hätte sich gewünscht, wenn im Klimaabkommen ein Sanktionsmechanismus für diejenigen Länder vereinbart worden wäre, die sich nicht an den Zielvorgaben halten bzw. diese unterschreiten.
  2. 2. Der AKE befürwortet die Klimaschutzziele des Freistaat Bayern, den Ausstoß von Treibhausgasen von heute 6 Tonnen bis 2050 auf unter 2 Tonnen pro Kopf zu reduzieren. „Um die bayerischen Klimaziele zu erreichen, ist es unter allen Umständen entscheidend, dass eine konsequent zielführende Energiepolitik praktiziert wird, welche die richtigen Anreize setzt und das Energiesystemals Ganzes betrachtet“, stellt der Landesvorsitzende Ehrenhuber fest.

×