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Mobilität, Politik und Aktivismus:
Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen
in Bremen und Newcastle, UK
Dipl.-Ing. Katja L...
Meine Motivation
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Fiona Spotswood et al (2015)
Despite significant national and
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wenn sie sich für Radwege einsetzen?
Eingreifend: Was kann aus den
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Die Literatur
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“Mobility of care”
Zu deutsch: Mobilität der sozialen Versorgung
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Abseits der Arbeitswege
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Insbesondere die
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>> kürzere Wege
>> komplizierter...
+ andere Bedürfnisse
• Die kognitiven Fähigkeiten von Kindern und
älteren Menschen werden (oft) nicht
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England 2% Germany at 11%
(DfT 2017) (BMVI 2018)
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Newcastle + Gateshead Bremen
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Population 49...
The two cities
Source: opencyclemap.org
Newcastle + Gateshead Bremen
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Segmentierungs-Studien
Anable (2005)
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Weiteres aus der Literatur
Zerstückelung der Gesellschaft
– Individual versus kommunal (Verkehrssicherheit…)
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Methodik
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Autoethnographie
Erfahrungsbericht
mit Selbstkritik
Eigene Daten (Tagebuch usw.) plus
• Gespräche mit anderen
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Mein Datensammeln
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Versuchsaufbau
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Policy analysis
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Description:
Two policy documents concerning
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Spatial aspects: car parki...
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Policy analysis
Newcastle
(NCC & GMBC 2015)
Widersprüchlich hinsichtlich
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– Abbau und Ausbau
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In 2017, daily recording of 3 min diary videos
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Interviews
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Description:
Eight women activists (16 hours)
Four officials (5 hours) & various others
In UK and in Germany...
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“alles, was irgendwelchen Autofahrern
wehtun könnte, hat [die Politik] immer
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Verwaltung] sind ja die Fachleute. Da hätte
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Interviews – Aktivistinnen
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Interviews - Entscheidungstragende
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Timeline und Datenverarbeitung
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Synthese,
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Synthese - das Gelernte
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Behinderungen im Radwegebau:
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Newcastle (implizit)
Jeder muss Auto
fahren dürfen.
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Der Belange der Aktivistinnen (Radwege) stehen entgegen:
• Die Verwaltungen in Bremen und Newcastle waren beide
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the technocratic officer
who continued to design roads for cars
Die Aktivistinnen,
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Stand der Dinge und quo vadis?
Radwege Aktivismus nimmt zu, sowohl in UK als auch in
Deutschland.
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Das Problem...
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Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 1 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 2 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 3 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 4 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 5 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 6 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 7 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 8 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK 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Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 36 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 37 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 38 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 39 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 40 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 41 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 42 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 43 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 44 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 45 Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Slide 46
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Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK

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Katja Leyendecker, Vortrag für die Geographische Gesellschaft, Bremen 16. Januar 2019

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Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK

  1. 1. Mobilität, Politik und Aktivismus: Die Rolle von Gender in Radwegekampagnen in Bremen und Newcastle, UK Dipl.-Ing. Katja Leyendecker Northumbria University, UK Geographische Gesellschaft, Bremen 16. Januar 2019 1
  2. 2. Meine Motivation 2
  3. 3. 3
  4. 4. Fiona Spotswood et al (2015) Despite significant national and local efforts over the last decade to stimulate uptake of cycling in the UK, levels of cycling (particularly (particularly utility cycling) remain at around 2% of journeys. 4 Auf deutsch: Trotz erheblicher nationaler und lokaler Anstrengungen zur Förderung des Radverkehrs in Großbritannien in den letzten zehn Jahren, stagniert der Anteil des Radverkehrs (insbesondere des Alltagsradfahrens) bei rund 2% aller Wege. Wieso, weshalb, warum?
  5. 5. 5 Beschreibend: Was erleben Aktivistinnen, wenn sie sich für Radwege einsetzen? Eingreifend: Was kann aus den Erfahrungen gelernt werden, um die Planung und Umsetzung von Radwegen zu verbessern? Fragestellung
  6. 6. Die Literatur 6
  7. 7. Jan Garrard If you want to know if an urban environment supports cycling, you can forget about all the detailed ‘bikeability indexes’— just measure the proportion of cyclists who are female Source Scientific American 2009 7 Auf deutsch: Wenn du wissen willst, ob die bauliche und räumliche Gestaltung der Stadt das Radfahren unterstützt […] zähle einfach, wie viele Frauen Fahrrad fahren.
  8. 8. …wie viele Frauen radfahrenFrauenanteilbeimRadfahren Radverkehrsanteil Berlin Tokyo Städte in USA, UK, Aus, NZ KOP AMS Graph:Garrard,J.,etal.(2012).Womenandcycling.Citycycling.J.PucherandR. Buehler,MassachusettsInstituteofTechnology(MIT). red:UKCensus2011,blue:VEPBremen2025 Newcastle Bremen 8
  9. 9. It is clear from our research that most non-cyclists and recreational cyclists will only consider cycling regularly if they are segregated from [motor vehicle] traffic. Pooley et al (2013:176) 9 Auf deutsch: Unsere Forschungsergebnisse sind eindeutig: Die meisten Nicht-Radfahrenden und Freizeitradfahrenden werden das Radfahren nur in Betracht ziehen, wenn sie getrennt vom [motorisierten] Verkehr geführt werden.
  10. 10. No city in Europe or North America has achieved high level of cycling without an extensive network of well-integrated bike lanes and paths that provide separation from motor vehicle traffic. […] Separate cycling facilities are a crucial first step towards increasing cycling and making it socially inclusive. Pucher & Buehler (2012:351) 10 Auf deutsch: Keine Stadt in Europa oder Nordamerika hat es geschafft einen hohen Radfahranteil zu erreichen ohne ein gut ausgebautes Radwegenetz mit Radrouten, die getrennt vom motorisierten Verkehr geführt werden. […] Baulich getrennte Radverkehrsanlagen sind der wichtigste erste Schritt in Richtung Radverkehrssteigerung und soziale Integrierung.
  11. 11. Sanchez de Madariaga’s (2013) “Mobility of care” Zu deutsch: Mobilität der sozialen Versorgung 11
  12. 12. Abseits der Arbeitswege 12
  13. 13. Frauenwege Insbesondere die mittlere Altersgruppe ... ist ständig unterwegs >> Wegeketten >> kürzere Wege >> kompliziertere / kleinteiligere Mobilität >> weniger Alleinwege: Einkauf, Kinder usw. 13
  14. 14. + andere Bedürfnisse • Die kognitiven Fähigkeiten von Kindern und älteren Menschen werden (oft) nicht berücksichtigt in unserer Straßengestaltung >>> kein „Spielraum“ für „Fehlverhalten“ • Stichwort barrierefrei 14
  15. 15. Cycle share of all trips England 2% Germany at 11% (DfT 2017) (BMVI 2018) 15
  16. 16. Modal share Newcastle + Gateshead Bremen ___________________________________________________________________ Population 490,000 550,000 Density person/km 2,000 1,700 Source: Wikipedia 16 Achtung !!! SrV 2008 24.8% SrV 2013 23.4% Siehe Ahrens
  17. 17. The two cities Source: opencyclemap.org Newcastle + Gateshead Bremen ___________________________________________________________________ Population 490,000 550,000 Density person/km 2,000 1,700 Source: Wikipedia 1 % 25% 17
  18. 18. Segmentierungs-Studien Anable (2005) 18
  19. 19. 1919 Weiteres aus der Literatur Zerstückelung der Gesellschaft – Individual versus kommunal (Verkehrssicherheit…) Aktivismus – alt/Radfahrer versus neu/Radwege Soziales wird im Technischen vergessen
  20. 20. Methodik 20
  21. 21. 2121 Autoethnographie Erfahrungsbericht mit Selbstkritik Eigene Daten (Tagebuch usw.) plus • Gespräche mit anderen • Leitlinienanalyse • Städtevergleich, Verortung: Bremen
  22. 22. Mein Datensammeln 22
  23. 23. Versuchsaufbau 23
  24. 24. Policy analysis 24 Description: Two policy documents concerning transport, Bremen and Newcastle Spatial aspects: car parking and cycleways Analysis method: Narrative analysis Output: How is space narrated in the policies?
  25. 25. 2525 Policy analysis Newcastle (NCC & GMBC 2015) Widersprüchlich hinsichtlich Autoparken – Abbau und Ausbau Unklare Aussagen über Radverkehrinfrastrukturen – Keine Qualitätsmerkmale Anspruch nicht “verräumlicht” Kein Umsetzungskatalog Bremen (Bremen 2014) Parkplatzabbau aus sozialen Gründen – Anspruch an Platz und Raum Ambivalent gegenüber Radverkehrinfrastrukturen – „Kultur des Bordsteinradwegfahrens“ Raum ist endlich und muss verteilt werden
  26. 26. Video diary 26 Description: In 2017, daily recording of 3 min diary videos (totalling 16 hours) Retrospective Each video summarised a week’s worth of campaigning activities (covering 7 years) Analysis method: Multiple re-listening, themes were emerging Rationalisation, spotting salient events and recurring subjects Output: Separated my personal investment and emotion from events Campaign timeline of events : “what had happened?” 26 26
  27. 27. 2727 Video diary
  28. 28. My blog 28 Description: Blogged over 3 years | posts 179 | word count 123,000 Exercise in ‘public thinking’ Sharing views, exchanging views (f.e. via twitter) Analysis method: Multiple re-reading Traditional coding method, thematic analysis Output: Initial conceptual framework : “what is going on?”
  29. 29. 2929 My blog + video diary
  30. 30. Interviews 30 Description: Eight women activists (16 hours) Four officials (5 hours) & various others In UK and in Germany Semi-structured | in-depth Analysis method: Transcribing, multiple re-reading Thematic analysis | narrative analysis Output: Reviewed conceptual framework : “what is really going on?”
  31. 31. 31 “alles, was irgendwelchen Autofahrern wehtun könnte, hat [die Politik] immer konsequent vermieden” (D4) “Es ist Tabu zu sagen, [das Auto] braucht man nicht” (D5) Interviews Aktivistinnen:
  32. 32. 32 “We have definitively grown through learning and actually bringing more people into the campaign but the council hasn’t really kind of moved on or built on this initial kind of support for cycling they have” (UK1) Interviews Aktivistinnen:
  33. 33. 33 “Da wird auch immer gesagt, [die Verwaltung] sind ja die Fachleute. Da hätte [die Politik] nichts dran zu kritisieren, das sind ja die Fachleute” (D3) Interviews Aktivistinnen:
  34. 34. 34 “There already was a lot of acceptance of you know things like roads couldn’t be changed or wasn’t even an issue.” (UK1) “[VC sagt:] Wenn Leute nicht so Rad fahren wollen wie wir das wollen, … dann muss man die erziehen und belehren - damit sie das anders machen” (D5) “Something I don't know whether that's a man/woman thing: to not be able to say I learnt something from you!” (D2) “Das ist natürlich unglaublich, dass eine Minderheit eine Debatte über 20 Jahre so dominiert” (D1)
  35. 35. 35 "Well, I want to know I suppose, to some extent it’s about getting to know him [senior councillor] and what makes him tick" (UK2) "long-term relationship building and everyone having some sort of mutual respect and a vision" (UK3) Interviews Aktivistinnen:
  36. 36. 3636 Interviews – Aktivistinnen
  37. 37. 3737 Interviews – Aktivistinnen
  38. 38. 3838 Interviews - Entscheidungstragende Newcastle Politiker sagt: Wahl legitimiert mich Mehrheitsplanung Zivilgesellschaft, individualisiert, jede Person zählt (aber) • Arbeite routinemäßig mit Wirtschaft und Händlern Bremen Politiker sagt: Radfahren ist sicherer auf der Straße Entwickele gerne Handlungsstrategien, handelt Einbindung der ZG, aber • Frauensache ist schwierig • Kennt keine Radwegeaktivisten/innen
  39. 39. 3939 Interviews - Entscheidungstragende Newcastle Planer sagt: Bin Experte, brauche aber politische Anweisung Teamanpassung, bringe in Kommunikationsexpertise Will Veränderung Bremen Planer sagt: Menschen und Raum müssen im Zusammenhang gedacht werden Verkehrsplanung geht leider oft durch die Windschutzscheibe Radwege haben einen sozialen Wert, sind raum- effizient
  40. 40. Timeline und Datenverarbeitung 40 Synthese, Ergebnisse Zwischenbilanz
  41. 41. Synthese - das Gelernte 41
  42. 42. Behinderungen im Radwegebau: 42 Newcastle (implizit) Jeder muss Auto fahren dürfen. Verkehrsplanung bedarf keiner Planung des öffentlichen Raumes. Bremen Hochbordradwege sind nicht der neueste Stand der Technik. Radfahren ist sicherer auf der Straße.
  43. 43. 43 Der Belange der Aktivistinnen (Radwege) stehen entgegen: • Die Verwaltungen in Bremen und Newcastle waren beide technokratisch: Die IngenieurInnen und PlanerInnen hatten gelernt, wie man den Straßenraum “richtig” gestaltet, und das behinhaltete vornehmliches Planen fürs Auto • Die Politiker in Bremen und Newcastle vertrauten den technischen Angestellten • Die Belange der vehicular-cycling Aktivisten (Radfahren auf der Straße) spielten in die Hände der technokratischen Verwaltung Behinderungen im Radwegebau:
  44. 44. the technocratic officer who continued to design roads for cars Die Aktivistinnen, die Radwege einfordern Das Autosystem Legende Entscheidungstragende Zivilgesellschaft
  45. 45. Stand der Dinge und quo vadis? Radwege Aktivismus nimmt zu, sowohl in UK als auch in Deutschland. 45 Newcastle Das Problem in Newcastle liegt tief. Das Verständnis von demokratischer Dialektik ist weniger ausgeprägt, was den Austausch zwischen der Zivilgesellschaft und der Politik schwer behindert. ***Außerdem ist Radfahren eine Minderheitentätigkeit und stark stigmatisiert. Bremen Luft nach oben. Ziviles Belangen: Verstärktes Auftreten der Zivilgesellschaft hinsichtlich Radwegebau sollte angestrebt werden, denn es unterstützt die PolitikerInnen und PlanerInnen, die dem Radwegebau gut gesonnen sind.
  46. 46. References 46 Anable, Jillian. 2005. “‘Complacent Car Addicts’ or ‘Aspiring Environmentalists’? Identifying Travel Behaviour Segments Using Attitude Theory.” Transport Policy 12 (1): 65–78. https://doi.org/10.1016/j.tranpol.2004.11.004. Pooley, Colin G, Tim Jones, Miles Tight, Dave Horton, Griet Scheldeman, Caroline Mullen, Ann Jopson, and Emanuele Strano. 2013. Promoting Walking and Cycling : New Perspectives on Sustainable Travel. Bristol, UK: Policy Press. Pucher, John R., and Ralph Buehler. 2012. City Cycling. Book, Whole. Cambridge, MA, USA: MIT Press. Sánchez de Madariaga, Inés. 2013. “From Women in Transport to Gender in Transport: Challenging Conceptual Frameworks for Improved Policymaking.” Journal of International Affairs 67 (1): 43–XVIII. Spotswood, Fiona, Tim Chatterton, Alan Tapp, and David Williams. 2015. “Analysing Cycling as a Social Practice: An Empirical Grounding for Behaviour Change.” Transportation Research Part F: Traffic Psychology and Behaviour 29: 22–33. https://doi.org/10.1016/j.trf.2014.12.001. Policies Bremen. 2014. “Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2025.” Bremen: Senator für Bau Umwelt und Verkehr, Freie Hansestadt Bremen. NCC, and GMBC. 2015. “Planning for the Future - Core Strategy and Urban Core Plan for Gateshead and Newcastle upon Tyne 2010-2030 (Adopted March 2015).” Zahlen Ahrens, Gerd-Axel. 2010. “Sonderauswertung zur Verkehrserhebung ,Mobilität in Städten – SrV 2008‘ Städtevergleich.” SrV. Dresden: Technische Universität Dresden. Ahrens, Gerd-Axel. 2016. “Sonderauswertung zum Forschungsprojekt „Mobilität in Städten – SrV 2013“ Städtevergleich.” SrV. Dresden: Technische Universität Dresden. BMVI. 2018. “Mobilität in Deutschland - Kurzbericht, Verkehrsaufkommen – Struktur – Trends.” http://www.mobilitaet-in- deutschland.de/pdf/infas_Mobilitaet_in_Deutschland_2017_Kurzreport.pdf. DfT. 2017. “Transport Statistics Great Britain 2017.” https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/661933/tsgb-2017-report- summaries.pdf.

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