Soziale gerechtigkeit und bibliotheken

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Soziale Gerechtigkeit und Bibliotheken: Was können sie tun und was nicht?, Vortrag auf dem Österreichischen Bibliothekskongress, Villach, 31.05.2012

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Soziale gerechtigkeit und bibliotheken

  1. 1. Soziale Gerechtigkeit undBibliotheken. Was können sie tunund was nicht?Dr. Karsten Schuldt,Schweizerisches Institut fürInformationswissenschaftMitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 1
  2. 2. Soziale Gerechtigkeit Inhaltlich grundsätzlich umstritten Grundsätzlich in allen gesellschaftlichen und politischen Lagern als Zielakzeptiert Chancengleichheit über den Lebenslauf Ausgleich von Ungerechtigkeiten Leistungsgerechtigkeit kulturelle Infrastruktur (Bibliotheken, Museen, Jugendarbeit etc.) als Teil derSozialen Gerechtigkeit Seite 2
  3. 3. Sozial gerechte Gesellschaft ein sozial gerechte Gesellschaft würde keine «Sozialkarrieren» über mehrereGenerationen vererben ein sozial gerechte Gesellschaft würde Chanchengleichheit herstellen in einer sozial gerechten Gesellschaft würden alle Individuen darüberentscheiden können, was für Sie ein gutes Leben ist und das erreichen  Gutes Leben beinhaltet ökonomische und kulturelle Ebene  Gutes Leben bedeutet, überall gut leben zu können  Gutes Leben beinhaltet das «Recht, allein gelassen zu werden» Seite 3
  4. 4. Umsetzung: Soziale Gerechtigkeit Unterschiedliche Entwicklungsrichtungen und Geschwindigkeiten positives Beispiel: Bedeutung der religiösen Zugehörigkeit für soziale Positionrückläufig negatives Beispiel: Verfestigung der Bildungskarrieren (in allen sozialenSchichten) Ansatz: Zumeist Förderung sozial Schwacher  Ethische Ansätze («die Reichen erziehen») seltener, aber immer wieder vorhanden Seite 4
  5. 5. Bibliotheken Die Möglichkeiten von Bibliotheken sind begrenzt, aber nicht wenig Wichtig: Reflexion über die eigene Arbeit (Vorbild: Soziale Arbeit)  Nicht für andere entscheiden, was gut für sie ist  Mit anderen zusammen entscheiden  Von der tatsächlichen Lage der anderen ausgehen Seite 5
  6. 6. Bibliotheken Seite 6
  7. 7.  GesellschaftlicheVerantwortung derBibliotheken  Eine Bibliothek muss die Gesellschaft verändern  Eine Bibliothek muss parteiisch sein  «Developing a Needs- Based Library Service» Seite 7
  8. 8. Inclusive Paradigm  Zu den Nie-Nutzenden hingegen  Nicht nur über Barrieren nachdenken, sondern über Aus: Pateman, J. & Vincent, J. / Public Libraries and Aktivierung Social Justice, London 2010, p. 131  Was brauchen die Nie-Nutzenden wirklich? Seite 8
  9. 9.  Verantwortungübernehmen,Netzwerke bilden Alles lernen, wassozial Schwache wissenund lernen müssen(z.B. Bürokratie)Unterstützung alsnormalebibliothekarische Arbeitverstehen Seite 9
  10. 10. Zusammenfassung Eine sozial gerechte Gesellschaft ist ein anstrebbares Ziel, das eventuell nieerreicht wird Soziale Gerechtigkeit muss immer wieder hergestellt werden Strategische Planung und ein Wissen um das Leben der Sozial Schwachenist notwendig Sozial Starke ethisch erziehen?
  11. 11. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit.Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 11

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