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Interview mit Justyna Grund

Für wen ist Pinterest als Jobmaschine interessant, für wen
nicht?
Für jemanden, der sehr krea...
Ich selbst habe daher die Strategie verfolgt, einfach mal zehn Pinnern zu folgen und dann abzuwarten. Nach einiger Zeit wi...
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Jobsuche & Pinterest

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Interview Justyna Grund aus:
"Das Buch zur Jobsuche im Social Web: Personal Branding mit Blogs, Twitter, Pinterest & Co" http://goo.gl/oCIsL4

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Jobsuche & Pinterest

  1. 1. Interview mit Justyna Grund Für wen ist Pinterest als Jobmaschine interessant, für wen nicht? Für jemanden, der sehr kreativ ist, könnte Pinterest als singuläre Bewerbung funktionieren. Sie können sich hier darstellen, Arbeitsproben zeigen, Ihren Lebenslauf illustrieren. Für alle anderen ist es eher eine Ergänzung zu anderen Kanälen. Bei mir war der zentrale Kanal mein Blog, und die dortigen Inhalte habe ich über andere Netzwerke wie eben Pinterest weiterverbreitet. Was bringt Ihnen Pinterest? Pinterest bringt mir in erster Linie Entspannung. Pinterest lebt von Bildern, und insofern ist das Portal sehr global. Denn es gibt keine Sprachbarrieren, alles funktioniert über eine allgemein verständliche Bildersprache. Ich muss bei Pinterest nicht viel denken, sondern kann es nebenher benutzen. Für meine Social Media-Strategie ist Pinterest aber nicht zu unterschätzen: Die Bilder aus meinem Blog pinne ich auf Pinterest, und manche von ihnen werden so rege weitergegeben, dass ich dadurch viele neue Benutzer auf meinem Blog verzeichne. Pinterest ist also ein wunderbarer Multiplikator, wenn man sich die Mühe macht, gute Fotos in das eigene Blog einzubauen und diese dann zu pinnen. Gibt es typische Fehler von Anfängern? 142 Ja. Anfänger legen gern stürmisch los und folgen einfach allem und jedem. Und dann wundern sie sich, warum keiner zurückfolgt. Das ist aber leicht erklärt: Wenn ich mir so eine Seite von einem Anfänger anschaue, dann sehe ich zum einen, dass er noch keine Inhalte drauf hat. Zum anderen sehe ich, dass er Hunderten Leuten folgt, aber selbst keine Follower hat. Da denke ich doch erst mal an einen Spammer! Dem folge ich nicht. Das gilt übrigens nicht nur für Pinterest, sondern auch für Twitter. © Justyna Grund Justyna Grund ist Senior Social Media Managerin, Community Managerin und Beauty-Bloggerin in der Schweiz. Sie fand ihren Traumjob durch Social Media.
  2. 2. Ich selbst habe daher die Strategie verfolgt, einfach mal zehn Pinnern zu folgen und dann abzuwarten. Nach einiger Zeit wieder zehn – und so weiter. Langsam, aber kontinuierlich. Irgendwann war ein Punkt erreicht, von dem an die Follower von allein kamen und Woche für Woche reintröpfelten. Worauf sollte man noch achten? Vor allem wenn man auf Jobsuche ist, sollte man nichts Provokantes posten. Also keine halb nackten Frauen mit Tattoos, nichts Politisches, nichts Religiöses und so weiter. Ich finde, man darf durchaus private Interessen hier zeigen, aber eben nur, solange ein potenzieller Arbeitgeber sich daran nicht stören würde. Auch in Sachen Urheberrecht sollte man aufpassen. Ich poste nur Inhalte von mir selbst oder Fotos, die für die Verbreitung gedacht sind. Produktbilder mit Quellenangabe zum Beispiel. Oder solche, bei denen ein Link zur Ursprungsquelle hinterlegt ist. Hat Pinterest eine Zukunft? Das ist schwer zu sagen. Derzeit steigt die Zahl der User kontinuierlich an – zumindest derer, die sich anmelden. Ob sie es wirklich rege nutzen, ist die andere Frage. Da über 80 Prozent der Inhalte aus Repins bestehen, kann die Plattform für Vielnutzer schnell langweilig werden. Ich denke, Pinterest muss anfangen, die Unternehmenskonten zu pushen und vielleicht sogar ein modernes Shopping-Erlebnis aus der Plattform machen. Dann wäre die Zukunft gesichert. 143

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