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Kinderkirche in der Tüte 9. Mai 2021

Kinderkirche in der Tüte zum Download

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Kinderkirche in der Tüte 9. Mai 2021

  1. 1. Hallo, 
 In der Geschichte in dieser Woche geht es um die Freundinnen und Freunde von Jesus, die nun so langsam in ihren Alltag, ohne Jesus an ihrer Seite, zurückkehren. 
 Sie wissen nicht, wie alles werden wird und sie sind beschä ft igt mit ihren Erinnerungen. Solche an Jesus, aber auch Worte und Ge- schichten aus der hebräischen Bibel, die sie von klein auf kennen. Erinnerungen an Wege zu Festen nach Jerusalem, die sie früher schon mit anderen Menschen gegangen sind. Erinnerungen an El- tern und Großeltern, die damals dabei waren, und an deren Worte. 
 Die nächste KinderKirche in der Tüte findest du in zwei Wochen wieder an der Kirche oder als Download unter www.partenheim- evangelisch.de/Kinderkirche Viele Grüße Dein Tüten-Team
  2. 2. Alle Knospen springen auf 637,1-4 Alle Knospen springen auf 2. Alle Menschen auf der Welt fangen an zu teilen, alle Wunden nah und fern fangen an zu heilen. Menschen teilen, Wunden heilen. Knospen blühen, Nächte glühen. 3. Alle Augen springen auf, fangen an zu sehen. Alle Lahmen stehen auf, fangen an zu gehen. Augen sehen, Lahme gehen. Menschen teilen, Wunden heilen. Knospen blühen, Nächte glühen. 4. Alle Stummen hier und da fangen an zu grüßen. Alle Mauern tot und hart werden weich und fließen. Stumme grüßen, Mauern fließen. Augen sehen, Lahme gehen. Menschen teilen, Wunden heilen. Knospen blühen, Nächte glühen. Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen.                                                    1. Al-le Knos-pen sprin-gen auf, fan-gen an zu blü- hen. Al - le Näch - te wer - den hell, fan - gen an zu glü- hen. Knos - pen blü - hen, Näch - te glü - hen. ... HN637 HN 637 Alle Knospen springen auf Melodie 1. Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen. Alle Nächte werden hell, fangen an zu glühen. Knospen blühen, Nächte glühen. Knospen blühen, Nächte glühen. 2. Alle Menschen auf der Welt fangen an zu teilen, alle Wunden nah und fern fangen an zu heilen. Menschen teilen, Wunden heilen. Knospen blühen, Nächte glühen. 3. Alle Augen springen auf, fangen an zu sehen. Alle Lahmen stehen auf, fangen an zu gehen. Augen sehen, Lahme gehen. Menschen teilen, Wunden heilen. Knospen blühen, Nächte glühen. Wenn du möchtest, kannst du dir das Lied auf YouTube anhören, einfach den Code mit einem Handy scannen.
  3. 3. Ach Gott, tröste uns - zu Psalm 80 Ach Go tt , tröste uns, 
 schenk uns ein Lächeln, damit alles gut werde. 
 Du, unser Schutz, höre doch, 
 dass wir uns behütet fühlen, wie Schafe. Du, unser Trost, komm zu uns, 
 dass wir zu dir aufschauen können, 
 wie Kinder zu ihren Eltern. Ach Go tt , tröste uns, 
 schenk uns ein Lächeln, damit alles gut werde. Ach Go tt , schau doch her 
 und nimm dich deiner geplagten Welt an. 
 Schütze und bewahre, was du gescha ff en hast, 
 deine Kinder, die dir am Herzen liegen. Ach Go tt , tröste uns, 
 schenk uns ein Lächeln, damit alles gut werde. Ungezählt sind die Gefahren und Bedrohungen, 
 tausendfach, was uns ängs ti gt und mutlos macht. Du schützende Hand, lass uns leben, 
 so wollen wir dir fröhlich singen. Ach Go tt , tröste uns, 
 schenk uns ein Lächeln, damit alles gut werde. Amen.
  4. 4. Denn du bist bei mir 
 Schon früh am Morgen, bevor es rich ti g heiß wird, gehen die Vier los. „Ich habe einen Ohrwurm“, sagt Salome. „Die ganze Nacht ging mir unser Lied vom Hirten durch den Kopf.“ 
 „Das ist ja auch kein Wunder“, stöhnt Johannes und verdreht die Augen. „Wir haben es gestern bes ti mmt hundert Mal gesungen.“ 
 Und im S ti llen denkt er: „Manchmal ist es schon ein bisschen lang- weilig mit den Älteren. Sie sind viel langsamer als ich und o ft so ernst. Ich bin froh, bald mal wieder etwas mit Jüngeren zu machen.“ „Wenn wir früher mit der ganzen Familie nach Jerusalem gelaufen sind, haben wir das Lied auch gesungen“, sagt Magdalena. „Meine Oma konnte so schön singen, und Opa ha tt e immer lecke- res Brot im Rucksack. Wenn ich müde wurde und gar nicht mehr konnte, hat er sogar noch Honig ausgepackt, dann gab es Brot mit Honig.“ 
 Petrus lacht: „Wenn ich nicht mehr konnte, habe ich einen ganz großen Becher voll Traubensa ft bekommen.“ „Ich fand den Weg immer schrecklich lang, und nichts hat mir ge- holfen“, sagt Salome. „Ich laufe einfach nicht gern und bin o ft ge- stolpert. Aber ich erinnere mich: Manchmal haben wir so schön ge- redet, dann ging es leichter. Einmal habe ich meine Oma gefragt, wie das mit dem fi nstern Tal gemeint ist. Wisst ihr, was ich meine? Diese Stelle in unserem Lied von gestern, wo es heißt: Und ob ich schon wanderte im fi nstern Tal.“ Die anderen nicken. Salome erzählt weiter: „Ich werde nie verges- sen, wie sie die Worte für mich gesagt hat: 
 Ginge ich auch durch ein Tal, 
 überscha tt et vom Tod,
  5. 5. so fürchtete ich kein Unglück.“ 
 So wie Salome das sagt, klingt es fast wie ein Zaubervers. „Ich woll- te es dann immer wieder hören: 
 Ginge ich auch durch ein Tal, 
 überscha tt et vom Tod, 
 so fürchtete ich kein Unglück.“ „Überscha tt et ist ein gutes Wort“, sagt Petrus leise und bleibt ste- hen. 
 „Genauso fühle ich mich gerade. Wir gehen durch die Sonne und trotzdem kommt es mir vor, als wäre da eine dunkle Wolke. Ich kann keine bunten Farben sehen, alles kommt mir grau vor. Dabei war es am Grab von Jesus noch anders, da leuchtete auf einmal al- les hell. Ich war so froh und dachte: So wird es jetzt immer sein. Aber jetzt ist da plötzlich wieder dieser Scha tt en, der alles dunkel macht.“ 
 Die andern sind neben ihm stehen geblieben. Johannes packt sein Wasser aus und trinkt einen großen Schluck: „Das tut gut. Trink doch auch etwas, Petrus“. 
 Johannes rü tt elt Petrus an der Schulter und gibt ihm das Wasser. Petrus nimmt einen großen Schluck davon und seufzt erleichtert. 
 „Ich muss euch unbedingt erzählen, was mein Opa mir zu dem Lied erklärt hat“, sagt Johannes ein bisschen aufgeregt. 
 „Ginge ich auch durch ein Tal, überscha tt et vom Tod, so fürchtete ich kein Unglück. Denn du bist bei mir, so geht es in dem Lied wei- ter“, sagt er. „Denn du bist bei mir. Wusstet ihr, dass dieser Satz genau in der Mi tt e von dem Lied steht? In der alten Bibelsprache sind es genauso viele Worte davor wie danach. Sechsundzwanzig. Ich habe die Worte gezählt, das s ti mmt
  6. 6. wirklich. Opa sagte immer, deshalb sei das der allerwich ti gste Satz im Lied: „Denn du bist bei mir.“ Es ist, als wollten diese Worte die dunkle Wolke vertreiben. Damit wir wieder besser sehen können.“ „Da sagen wir ja auf einmal Du zu Go tt *Ewige“, fällt Magdalena auf. „Das hört sich an, als wäre Go tt *Ewige da, wirklich bei uns.“ „S ti mmt“, sagt Johannes. „Für mich sind die Worte wie ein Zauber- vers. Immer wenn ich Angst habe, fl üstere ich sie vor mich hin: Du bist bei mir, du bist bei mir, du bist bei mir ... “ 
 Eine Weile sind alle ganz s ti ll. 
 „Wir haben wohl wirklich nur Worte“, sagt Salome schließlich. „Aber es sind starke Worte. Sie können trösten.“ 
 Petrus sagt leise vor sich hin: „Du bist bei mir, du bist bei mir, du bist bei mir ...“ „Ich fi nde, die Worte geben auch Kra ft zum Weitergehen“, sagt Magdalena. „Und jetzt hä tt e ich große Lust auf ein Brot mit Honig.“ Johannes verdreht wieder die Augen: „Und ich würde gerne bald weitergehen.“ Nach der Geschichte Die Geschichte macht Lust auf ein Brot mit Honig, wenn du magst, mache dir auch ein Brot mit Honig zu essen und dazu vielleicht ein erfrischendes Getränk. Du kannst auch Licht und Scha tt en eindrücklich darstellen: Zuerst denke dir aus, was du gerne malen willst, dann male einen Teil des Bildes mit Bleis ti ft , als wäre ein große graue Wolke am Himmel.
  7. 7. Den anderen Teil male mit Bunts ti ft en, als wäre die Sonne am Himmel. 
 
 In der Geschichte ging es auch um die Kra ft der Worte. Du kannst dir Zauberverse ausdenken und sie aufschreiben, vielleicht sogar mit Zauber ti nte aus Zitronensa ft . Zaubertinte selber machen Du brauchst: Zitronensa ft , einen Füller oder eine Feder oder einen Pinsel oder eine Pipe tt e und Papier. 
 Wenn du einen Füller benutzt, musst du diesen erst gründlich rei- nigen, es dürfen keine Tintenreste mehr darin sein, sonst ist die Zauber ti nte nicht unsichtbar. 
 
 So geht es: Schreibe mit dem Zitronensa ft auf das Papier und lasse es trocknen. Das Geschriebene wird unsichtbar. 
 Zum Sichtbarmachen brauchst du unbedingt Hilfe eines Erwachse- nen. Ihr könnt das Papier an eine Wärmequelle halten oder bügeln, aber in jedem Fall müsst ihr sehr vorsich ti g sein, dass das Papier nicht anfängt zu brennen.
  8. 8. Erreichen kannst du uns per Telefon oder E-Mail: 
 Pfarrerin Sylvia Winterberg 06732 96 31 57 sylvia.winterberg@ekhn.de Pfarrer Esders-Winterberg 06732 96 38 87 harald.esders-winterberg@ekhn.de Gemeindepädagogin Alexandra Sche ff el 06136 92 696-35 alexandra.sche ff el@ekhn.de Das Pfarrbüro, Frau Ademes Di-Do 9-12:00h 06732 89 88 kirchengemeinde.partenheim@ekhn.de

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