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Lehrbuchtechnik ade

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Article by Frercks Hartwig in TennisSport 4/2018: Textbook technique - goodbye. Non linear pedagogy and constraints led coaching in tennis. Theory and drills for the service. www.innercoaching-blog.de

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Lehrbuchtechnik ade

  1. 1. II t ie Vorstellungen vom Lehren und Lernen haben sich ver�n- dert. Fr�her ging man davon aus, das Lehrer oder auch Coaches einen Input eingeben und dieser einen vorhersehbaren Output bei den Lernenden ergeben soll. Dies erkl�rt die zahlreichen Lehrb�cher im Sport mit eindeutigen Technikan- leitungen und die immer noch weit verbreitete Vorstellung, dass zuerst eine,,solide Grundtechnik" vermittelt werden sollte, bevor es ans ,,richtige Tennisspielen" gehen kann. Schwer- punkt des neuen Lernens und Lehrens ist die ,,Renaissance" des Impliziten Lernens im Gleichschritt mit den For- schungen von Wolfgang Sch�llhorn zum Differenziellen Lernen (DL) und der Theorie einer nonlinearen P�da- gogik (NLP). In diesem Artikel geht es um die Entwicklung von Aufschlagtechnik und -taktik mit Beginnern und K�n- nern. Der Aufschlag wird als geschlos- 17 | 4-2017 sene Fertigkeit beschrieben, als Schlag, der weniger als andere Schl�ge vom Spielpartner und den Rahmenbedin- gungen beeinflusst wird. Deshalb wird er auch h�ufig isoliert von den ande- ren Grundschl�gen trainiert. Er eignet sich aus diesem Grund besonders gut zur Beschreibung einer implizit-dif- ferenziellen und nonlinearen Vorge- hensweise. Auch Sch�llhorn hat f�r eine der wenigen vorliegenden Studi- en zum DL im Tennis den Aufschlag gew�hlt und die Wirksamkeit des DL �berpr�ft. Diese im Folgenden beschriebe- nen lerntheoretischen Vorstellungen bedeuten einen radikal ver�ndern- denZugang zum Lehren und Lernen. Sie ergeben sich aus der Systemthe- orie, nach der (motorisches) Lernen nicht mehr nach dem ,,Ursache=Wir- kung-Prinzip" beschrieben werden kann. Ein misslungener Aufschlag l�sst sich also nicht nachhaltig durch einfache Erkl�rungen, wie ,,Triff den Ball h�her" oder ,,Schwing am anderen Bein vorbei" korrigieren. Sportler werden in diesem Ansatz als dynamische (biologische) Sys- teme rnit der F�higkeit zur Selbst- organisation gesehen. Ein Spieler mit Kniebeschwerden zum Beispiel wird andere L�sungen f�r Bewegungsaufga- ben suchen und finden m�ssen, als ein gesunder Spieler. Ein k�rperlich gro� gewachsener Spieler entr,vickelt eine andere Technik als ein kleinerer Spie- ler. Lehrbuchtechniken und die Ideen des jerveiligen Coaches von einer,,Ide- altechnik" ergeben in diesem Ztgang also wenig Sinn. Sind Systeme im Gleichgewicht (vielleicht erinnern Sie sich an das Tier- oder Figurenmobile �ber ihrem Kinderbett), dann verharren sie in die- sem Zustand. So l�sst sich vermeint- lich irrationales Verhalten auch aus der Sicht des Betrachters als ,,sinnvoll" verstehen. Entwicklung findet nur dann statt, wenn Systeme in Schwin- ao E o � -� o r
  2. 2. Gehen lernen Sie sind bisher nur auf allen Vieren gelaufen und wollen nun das zweibeinige Gehen lernen. Dann k�nnten Sie so vorgehen: I AUFSCHLAGTRATNTNG gung und aus dem ,,Gleichgewicht" gebracht werden. Ver�nderungen oder,,Einschr�nkungen" (constraints) im Training erm�glichen in unserem Kontext den Sportlern neue bewuss- te oder unbewusste Sichtweisen und erweitern die M�glichkeiten des Han- delns. Kleinste Ver�nderungen k�nnen dabei gro�e Auswirkungen haben. So f�hrt der von einer Erh�hung (zum Beispiel einem Stepper) ausgef�hrte Aufschlag zu einer ver�nderten Sicht- weise auf Ballwurf und Treffpunkt. Der Aufschlagvon der Seitenlinie f�hrt zu einer ver�nderten Sichtweise auf Drall und Effekt des Aufschlags und damit zu Ver�nderung von Technik und Taktik. Einschr�nkungen und Differenzen (constraints) Beim Lernen sportlicher Bewegungen ist es demnach hilfreich, durch Ver- �nderung der Aufgabenstellungen das ,,Gleichgewi cht" zu st�ren. Die Herstellung von,,Differenzen" und st�ndiges Variieren der Bedin- gungen bewirken Schwankungen, die das biologische System zu Anpassun- gen zwingen. Der Bewegungsspiel- raum wird dadurch erweitert und die L�sung von Bewegungsaufgaben mit der Entwicklung einer angemesse- nen, individuellen Technik verbunden (siehe Kasten zu ,,Gehen lernen'). Im implizit-Dl kann deshalb, im Unter- schied zur traditionellen Spielsport- vermittlung auf Technikerkl�rungen und -beschreibungen verzichtet wer- den. Differenzen lassen sich beim Auf- schlag zum Beispiel durch unter- schiedliche Ausgangspositionen (Auf- schlag im Feld, von seitlich au�en,...) und durch zus�tzliche Einschr�nkun- gen erzeugen (seitlich stehen, offen stehen, unterschiedliche B�11e,...). Die- se erm�glichen es den Spielern, den Aufschlag selbst zu entwickeln und mit Schl�ger, fland, Arm, K�rperpo- sition zu ,,spielen", um die B�lle zum Wodurch lassen sich Differenzen und,,Schwankungen" erzeugen: . Regel�nderungen . Zeitvorgaben . Gr��e der Spielfelder . Zielfelder (klein/gro�, im Spielfeld, au�erhalb des Spielfelds, ...) . Equipment (Netzh�he, Schl�ger, B�11e,...) . u ntergrund (instabiler/stabiler, Erh�hung,...) . sozialer Rahmen (Zuschauer, Trainingszeit, soziale Handlungen) . Spielpartner . Unterst�tzu ng durch Metaphern/ Ana logien (,,Stell Dir vor....") Beispiel in ein bestimmtes Zielfeld zu spielen. ,,Constraints" geben den Spielern den Spielraurn mit geradem Aufschlag, Slice- und Kick-Aufschlag zu experimentieren, ,,ohne explizit zu wissen, was sie genau tun". Der Coach kann Hinweise geben, die sich aber auf den Effekt des Schlages (Flugbahn des Balles, Schl�gerkopf, Drall,...) und nicht auf eine explizite Beschreibung der Technik beziehen. Aufgabe des Coaches in der NLP ist es, Fragen zu stellen um im Dialog mit den Spielern die beste L�sung f�r die gestelite und kontinuierlich anzupassende Aufga- be zu finden. Der Lernprozess kann durch die Verwendung von Meta- phern und Analogien unterst�tzt 'er- den (,,spring beim Aufschlag hoch wie ein K�nguru", ,,spie1 den Aufschlag wie in Zeitlupe",...) Ein m�glicher Beweg'ungstrans- fer von der bereits erlernten (Ball) Wurfbewegung kann sich bei Begin- nern aus der Durchf�hrung von W�r- fen mit unterschiedlichen B�ilen, dem Ball in cler Socke, den-r Vortex oder eir-rem alter-n Schl�ger ergeben. S�mt- liche Drills k�nnen miteinander kom- biniert u,erden und ergeben dadurch einen riesigen Drillspool im Sinne des irnplizit-DLs, bei dem Wiederholungen vermieden werden sollten. Evidence-based coaching Ganz neu ist das nicht. Zum impliziten Lernen geh�ren viele Trainingsfor- men, die bisher schon zum Standard- repertoire im Tennistraining gel-r�ren und unter dem Begriff ,,methodische Hilfestellungen" auftauchen. Dabei werden eben auch Aufgabenstellun- gen vereinfacht oder erschwert um TennisSport | 4_2017 118 Plan A: Sie suchen sich eine gerade Strecke auf ebenem Untergrund und ein Ziel, zu dem Sie gehen m�chten und gehen nun immer von Startpunkt zu Zielpunkt. Plan B: 1. Sie gehen um Ecken 2. Sie gehen vorw�rts und r�ckw�rts und seitw�rts 3. Sie schwenken beim Gehen lhre Arme vorw�rts und r�ckw�rts oder nach oben und wieder nach unten 4. Sle gehen �ber Hindernisse 5. Sie gehen auf weichem, auf hartem, auf nassem, auf trockenem, auf ebe- nem, auf unebenem Untergrund 6. Sie gehen auf Sand, auf Erde, auf Asphalt,.... 7. Sie gehen mit einem ,,Supportel' an der einen Hand, dann an der anderen 8. Sie gehen abwechselnd mit klei- nen, gro�en Schritten 9. ..... Plan B nennt sich ,,implizit-differenzielles Lernen" oder ,,non-lineare P�dagogik". Dieser k�nnte anstrengend sein und verlangt von lhnen einen ,,Ausstieg aus der Komfortzone". Sie sind mit Plan A vielleicht (scheinba0 schneller am Zielpunkt und lernen schneller das,,Geradeaus Gehen". Plan B aber f �hrt zu einem stabilen, variab- len, sicheren und,,selbstbewu�ten" Gehen. Plan g ?,
  3. 3. bestimmte Bewegungsziele leichter zu erreichen (zum Beispiel der Aufschlag aus dem Kniestand zur Entwicklung des Slice-Aufschlags in,,DTB-Trainer- bibliothek" Band 5 ,,Bewegungs- und Ger�tehilfen f�r Tennisunterricht und -training", Sindelfingen 1998). Sie sind im Unterschied zur NLP in der Regel aber zielgerichtet und direktiv, das hei�t der Coach hat eine Vorstellung von der ,,richtigen L�sung". Solche ,,Einschr�nkungen" sind ein zentrales Element in der NLP und lassen sich zu gro�en Teilen im Play and Stay-Kon- zept der International Tennis Federa- tion (ITF) wiederfinden. Lernen findet dort handlungsorientiert und spiele- risch statt und wird von Anfang an mit der Einbeziehung von Taktikelemen- ten verbunden. Dass Lernen unter diesen Rahmen- bedingungen effektiver und stabiler ist, zeigen zahlreiche Studien aus den unterschiedlichsten Sportarten. Den- noch besteht noch ein gro�er Nach- holbedarf an Forschunger, zur Sport- art Tennis. Evidenzbasiertes Training (evidence-based coaching), dessen Wirksamkeit sich in wissenschaftli- chen Studien nachweisen l�sst, steht leider oft immer noch hinter einem auf die richtige Technik fokussier- ten methodischen Traditionalismus zur�ck. Um diese,,traditionelle Vorge- hensweise" zu begr�nden berufen sich Planung einer Trainingseinheit mit den Kriterien einer nonlinearen P�dagogik, Schwerpunkt Aufschlagtraining ' Was soll sich �ndern? (zum Beispiel Aufschlag mit Drall) . Zielformulierungen (Gegner unter Zeitdruck bringen) . Entwurf derAufgabe (implizit, con- straints) (zum Beispiel Aufschlag von seitlich au�erhalb des Feldes, in unter- schiedlicher N�he zum Netz) . Durchf �hrung der Trainingseinheit Trainer mehr auf ihre Lernbiographie als auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Untersuchungen zum DL zeigen, dass mit der traditionellen Technik- vermittiung, in der der Coach explizit und korrigierend in die Schlagausf�l-r- rung eingreift, zwar �hnliche Lern- effekte erreicht werden, diese aber nach einer gewissen Zeitspanne wie- der verschwinden. Beim DL dagegen, bei dem sich die passende Schlagtech- nik aus den Aufgabenstellungen ergibt, ist die entwickelte Technik deutlich stabiler und,,choking-under-pressu- re"-Ph�nomene tauchen deutlich sel- tener auf. Im,,choking-under-pres- sure" brechen unter Drtick die ein- studierten Techniken zusammen. Das Nachdenken �ber die ,,richtige Tech- nik" verhindert den Zrgrifl auf intui- . Reflektion/Feedback (was ist passiert bei Aufsch laglRetu rn) . Ergeben sich aus den Schwankungen ver�nderte Zielsetzungen? (zum Bei- spiel schnellere Platzabdeckung) . Anpassung der Zielsetzungen und der Aufgabenstellu ngen . Reflektion/Feedback tive und abgespeicherte L�sungen f�r schwierige Bewegungsaufgaben. Nachweisen i�sst sich auch, dass implizit-differenzielles Lernen zt einer h�heren Kreativit�t bei techni- schen tind taktischen Probleml�sun- gen im Spiel ftihrt. Der Aufschlag in einer non- linearen Trainingseinheit Drills zum Bewegungstransfer stehen in der Regel am Beginn des Lern- prozesses (zurn Beispiel Wurfbewe- gung �ber Kopfl. Die Spiel- und Wett- kampforientierung spielt von Anfang an eine bedeutende Rolle, da Technik- und Taktikentwicklung parallel statt- finden. In das Aufschlagtraining sollte deshalb immer auch das Returntrai- ning direkt mit einbezogen werden. Bei einer Vierergruppe k�nnen zwei Spieler aufschlagen und zwei spielen Return, ebenfalls unter implizit-dif- ferenziellen Aufgabenstellungen (auf Ziele, Standort ver�ndern, ....). Kom- plexe Spielformen mit Aufschlag, Return und Spiel um Punkte geh�ren in jede Trainingseinheit. Aufgaben- stellungen und Einschr�nkungen wer- den in den folgenden Trainingseinhei- ten nicht wiederholt, sondern st�n- dig variiert (,,Wiederholen ohne zu wiederholei-r"). In der Vierergruppe auf einem Platz k�nnen zum Beispiel die Punkte im Wecl-rsel ausgespielt werden. Um der Bedeutung des Auf- schlags im modernen Tennis gerecht zu werden, sollte mindestens ein Drit- tel der Trainingseinheit aus Drills/ Spielformen zum Aufschlag bestehen. Die Drills und Spielformen rer- den nach dem Abschlu� des jeweiligen Drills/der jeweiligen Spielform bespro- chen und weiterentwickelt. Die folgen- den Drills k�nnen in der angebenen Reihung eingesetzt werden, sind aber auch - ja nach Trainingsziel - aus- tausch- und kombinierbar. .g E o u o 6! s E o � o L Ifl I /, tttt/*J I a,-Lvtt
  4. 4. I AUFSCHLAGTRAINING weitere Einschr�nkungen: kniend, ste- hend in unterschiedlichen Stellungen, auf Ziele,,,m�glichst weit", Ballwurf der anderen Hand (bilateral), Ziele/Ziel- felder variieren Drills und Spielformen f�r das implizit-differenzielle Lernen am Beispiel des Aufschlags Zielsetzung: Verbesserung der Ball- wurfbewegung mit direkter Umset- zung in Aufschlagbewegung (ganzheit- lich), N utzen des Bewegungstransfers Aufbau/Material: Sockenball, verkno- tetes Springseil, Vortex, alter Schl�ger, leichte B�lle, schwere B�lle, B�lle in untersch iedlichen Gr��en, Pa rtnera rbeit Aufgabe: Wurf von oben (,,Kernwurf"), aus unterschiedlichen Positionen, mit Zielenloh ne Ziele Zielsetzung: Entwicklung des individu- ell passenden Griffs f �r den Aufschlag Aufbau/Material: mit Zielen/ohne Zie- le, unterschiedliche Positionen, Punkte spielen Aufgabe: Aufschlag mit unterschiedli- chen Griff haltungen weitere Einschr�nkungen: Vorhand- griff,,,Hammergriff", R�ckhandgriff, Kurzgriff , Langgriff, Kombination mit anderen Aufgabenstellungen, Ziele/ Zielfelder variieren Zielsetzung: Entwicklu ng der Kontrolle des Ballwurfs, Entwicklung der indivi- duell passenden Beinstellung beim Auf- schlag Auf ba u/Materia l: Au f sc h lag, Ziele /Zi el- felder, Punkte spielen Aufgabe: Aufschlag in unterschiedli- chen Stellungen, mit R�ckschlag weitere Einschr�nkungen: Offen ste- hend, linker Fu� parallel zur Linie, linker Fu� 90 Grad-Stellung zur Grundlinie, mit �berkreuzten Beinen, etc, Kombination mit anderen Aufgabenstellungen .E 6 o u 6 E o � o r Zielsetzung: Rhythmus,,,Trick the mind" Aufbau/Material: Ten nissch l�ger, B�l le Aufgabe: Aufschlag mit Dreier-Rhyth- mus,,,Am-ster-dam", weitere Einschr�nkungen: unterschied- liche B�lle (Gr��e, Form, Gewicht), unterschiedliche Schl�ger (L�nge/ Gewicht), Ziele/Zielfelder variieren, Kombination mit anderen Aufgaben- stellungen, Zweier-Rhythmus TennisSport | 4-2017 l2A 1.
  5. 5. - Zielsetzung: Entwicklung und Verbes- serung des Ballwurfs, optimalen Treff- punkt entwickeln, Aufschlag in der Vor- w� rtsbewegu ng Aufbau/Material: Stepper, Balance- Pad, Markierungslinie Aufgabe: Aufschlag von ver�ndertem Untergrund, Aufschlagen mit Bewe- gungseinsch r� nkungen, mit R�cksch lag, le nach Einschr�nkung Punkte spielen weitere Einschr�nkungen: vom Ba lance-Pad (a bsteigend/a uf steigend), vom Stepper (a bsteigend/a ufsteigend), Teller vor dem Fu� zur Bewegungsein- schr�nkung, Auf schlag mit Sprung �ber Linie, stabiler/instabiler Untergrund, Bewegungseinschr�nkung durch Hin- dernisse, Aufschlag vom Stepper, Auf- schlag mit Schritt auf Stepper, Kombi- nation mit anderen Aufgabenstellun- gen,Ziele/Zielf elder Zielsetzung: Entwicklung eines indivi- duell passenden Treffpunkts, Kontrol- le Ballwurf Auf bau/Material: u n te rsch ied liche Ten n isb� lle Aufgabe: Ballwurf variieren (immer in Kombination mit der Schlagbewe- gu ng) weitere Einschr�nkungen: Niedriger Ballwurf, hoher Ballwurf, nasse B�lle, unterschiedliche B�lle, mit einem Ball/ zwei/dreiB�llen in der Hand Zielsetzung: Entwicklung von Sliceauf- schlag, Kickaufschlag, Wahrnehmung der Flugbahn des Balles beim Aufschlag Aufbau/Material: auf einem Knie (links f �r Slice), auf beiden Knien (Kick) Aufgabe: Aufschlag kniend mit/ohne Zi el e(n) lZi elf e I d e r( n ) weitere Einschr�nkungen: Langgriff, Kurzgriff , unterschiedliche B�lle (Gr�- �e, Form, Gewicht), unterschiedliche Schl�ger (L�nge/Gewicht), Zielfelder variieren I� E E o u .o =m Zielsetzung: Entwicklung und Verbes- serung des Aufschlag mit Kick (erh�h- tes Netz), Entwicklung und Verbesse- rung der Aufschlaggeschwindigkeit (niedrigeres Netz) Aufbau/Material: Netzh�he ver� ndern, Punkte spielen Aufgabe: �ber erh�htes oder niedrige- res Netz aufschlagen weitere Einschr�nkungen: Netzerh�- hung, Netz tiefer, Kombination mit anderen Aufgabenstellungen, Zielel Zielf elder 23. | 4*2017
  6. 6. . 9.* Zielsetzung: Entwicklung und Verbes- serung von Aufschlagvarianten, Stabili- sierung des Aufschlags Aufbau/Material: Linien zur Markie- rung der Aufschlagposition, ZielelZiel f elder Aufgabe: Aufschlag von unterschiedli- chen Positionen in und au�erhalb des Feldes, Aufschlag auf unterschiedliche Ziele/Zielfelder in und au�erhalb der Aufschlagfelder, Punkte spielen weitere Einschr�nkungen: Zielfelder variieren, Kombination mit anderen Au fga benstel I u ngen *Drills 9 nach einer ldee von Shaun Sharp IFP'- 10. Zielsetzung: Stabilisierung des Auf- schlags, Platzieren des Aufschlags Aufbau/Material: Ziele (Markie- ru ngsteller, Ma rkierungsl i nien) Aufgabe: Aufsch la g auf ZielelZielf elder in den Aufschlagfeldern, Punkte spie- len weitere Einschr�nkungen: Kombinati- on mit anderen Aufgabenstellungen Zielsetzung: Stabilisierung der Auf- sch la gbewegu n g Auf bau/Materia!: Th era ba nd Aufgabe: Auf schl�ger beim Auf- schlagen durch Fremdeinwirkung aus der Balance weitere Einschr�nkungen: Kombi- nation mit anderen Aufgabenstel- lungen :r g: : Zum Autor Frercks Hartwig hat Sport und P�dagogik in Freiburg und T�bingen studiert. Er leitet im Raum Horb am Neckar die Tennis- schule TMS. Hartwig ist Referent in der Traineraus- und -weiterbildung im W�rttembergischen Tennis-Bund (WTB), im Bayeri- schen Tennis-Verband (BTV) und in der Heidelberger Ballschule. TennisSport I 4_2017 |22

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