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Studentische Partizipation im Seminar Civic Engagement

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Kurzer Input zu studentischer Partizipation im Seminar Civic Engagement

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Studentische Partizipation im Seminar Civic Engagement

  1. 1. Partizipationsmethoden Franz Vergöhl
  2. 2.  Partizipation als Kern reformpädagogischer Ansätze  Partizipatives Lernen  Planung, Gestaltung und Evaluation von Lehr- Lernprozessen  Gemeinsames Übernehmen von Verantwortung für das Gelingen 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Partizipation in Lernprozessen
  3. 3. 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Partizipation in Lernprozessen Stufe Typen Stufe partizipativen Lernens in formalen Bildungskontexten 9 Über Partizipation hinaus Selbstverwaltung bzw. Selbstorganisation 8 Partizipation Selbstbestimmung 7 Mitbestimmung 6 Mitwirkung 5 Vorstufen der Partizipation Einbeziehen 4 Teilhabe, Anhörung 3 Alibi-Teilnahme 2 Nicht- Partizipation Dekoration, Anweisung 1 Fremdbestimmung
  4. 4. 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Partizipation in Lernprozessen Stufe 6: Mitwirkung 7: Mitbestimmung 8: Selbstbestimmung Beschrei- bung Indirekte Einflussnahme, um bei einer von Lehrenden gestalteten Lernsituation eigene Vorstellungen zu artikulieren, aber ohne bei der konkreten Umsetzung dabei zu sein Beteiligungsrecht, das Lernende tatsächlich bei Entscheidungen mit einbezieht und ihnen Mitverantwortung überlässt. Die Idee für ein Lernvorhaben kommt von Lehrenden, doch alle Entscheidungen werden demokratisch mit den Lernenden getroffen Lernprozess wird nicht mit, sondern von Lernenden initiiert und von Lehrenden (partnerschaftlich) unterstützt Beispiele Feedbackrunden, Evaluation Methoden, Ablauf, Bewertungskriterien Inhalte, Ziele, Methoden
  5. 5. 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Chancen und Möglichkeiten studentischer Partizipation in nachhaltiger Lehre planen gestalten evaluieren Feedbackrunde Evaluation Methoden Ablauf Bewertung Inhalte z. B. geplante Inhalte anpassen, selber Inhalte für ein gesamtes Seminar planen z. B. geplante Inhalte anpassen, Inhalte vorstellen z. B. Diskussion am Ende über den Seminarablauf Ziele
  6. 6. 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Chancen und Möglichkeiten studentischer Partizipation in nachhaltiger Lehre planen gestalten evaluieren Feedbackrunde z. B. Entwicklung von Leitfragen z. B. Übernahme der Moderation/Leitung z. B. Übernahme der Ergebnissicherung Evaluation z. B. Auswahl der Kriterien z. B. Ausfüllen der Bögen bzw. Teilnahme an Online- Befragung z. B. gemeinsame Auswertung von Evaluationsbögen Methoden z. B Konstruktion von Interviewleitfäden z. B. Durchführung von Interviews z. B. Auswertung mit qualitativen Methoden Ablauf z. B. Themenauswahl festlegen, Seminarform (Blockseminar, wöchentlich…) z. B. Interessen aktiv einbringen und Sitzungen selbst gestalten z. B. Diskussion am Ende über den Seminarablauf Bewertung z. B. Wahl über Prüfungsform z. B. Prüfungsthema selbst festlegen z. B. Bewertung der Studierenden in die Gesamtnote einfließen lassen Inhalte z. B. geplante Inhalte anpassen, selber Inhalte für ein gesamtes Seminar planen z. B. geplante Inhalte anpassen, Inhalte vorstellen z. B. Diskussion am Ende über den Seminarablauf Ziele z. B. Festlegung von Seminarzielen z. B. Ziele im Arbeitsprozess reflektieren und ggf. umformulieren z. B. Wurden die Ziele erreicht? Sichtweise Studierende und Lehrende
  7. 7.  Von den Lehrenden wird erwartet, dass sie  „mit den Studierenden als Subjekten und eigenverant- wortlichen Gestaltern ihres Studiums zusammen- arbeiten, Lehrveranstaltungen am Prinzip des Dialogs ausrichten sowie intrinsisch motivierte und biographisch bedeutsame Lernprozesse auf Seiten der Studierenden soweit als möglich unterstützen“ 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Mitgestaltung – Erwartungen des Akademischen Senates
  8. 8.  Von den Lehrenden wird erwartet, dass sie  „Lernziele und damit verbundene Erwartungen an die Studierenden für alle Beteiligten transparent machen, ihre Prüfungen darauf basieren und sich darüber mit anderen Lehrenden und Studierenden verständigen“ 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Mitgestaltung – Erwartungen des Akademischen Senates
  9. 9.  Von den Studierenden wird erwartet, dass sie  „sich mit den Rahmenbedingungen des Studiums wie z.B. Studien- und Prüfungsordnungen hinreichend vertraut machen“  „das Studienangebot der Universität eigenverantwortlich wahrnehmen“ 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Mitgestaltung – Erwartungen des Akademischen Senates
  10. 10.  Von den Studierenden wird erwartet, dass sie  „sich selbst als Subjekte und selbsttätige Gestalter ihres Studiums begreifen, entsprechend handeln und sich auf den Dialog mit den Lehrenden und anderen Studierenden als Prinzip der Lehre einlassen“  „Lehrenden und anderen Studierenden notwendige Rückmeldungen geben“ (Akademischer Senat, 2014). 23.11.2018, LM 10 Das Universitätskolleg wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL17033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autorinnen und Autoren. Mitgestaltung – Erwartungen des Akademischen Senates
  11. 11.  Bei Unzufriedenheit mit Vorschlägen müsst ihr die Unzufriedenheit eigenverantwortlich äußern  Unzufriedenheit/Störungen haben Vorrang  Schweigen werten wir vorsichtig als Zustimmung Grundannahmen 1130.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors
  12. 12.  Aus den Seminarteilnehmer*innen wird eine kleine Gruppe ausgewählt die stellvertretend mit der Entscheidungsfindung beauftragt wird  Auswahl durch:  Berufung  Nominierung/Wahl  Los  Unterstützung durch Moderation  Entscheidung bei Unstimmigkeiten durch Abstimmung „Seminarrat“ https://www.partizipation.at/buergerinnenrat.html 1230.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors
  13. 13.  Das Systemische Konsensieren ist ein konsensnahes Entscheidungsverfahren. Eine Gruppe ermittelt aus einer Reihe selbst entwickelter Lösungsvorschläge jenen Vorschlag, der in der Gruppe die geringste Ablehnung erfährt. Diese Form der Entscheidungsfindung – von den Beteiligten nicht die Zustimmung zu einem Vorschlag zu erfragen, sondern das Ausmaß des Widerstands – ermöglicht ein Ergebnis, das einem Konsens am nächsten kommt. Denn es wird für jede einzelne Lösung das Ausmaß des gesamten Widerstands der Gruppe ermittelt. SYSTEMISCHES KONSENSIEREN 1330.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors
  14. 14.  Ideenwand: Hier werden inhaltliche und methodische Vorschläge gesammelt. Hier haben auch Impulse der Gruppenleitung, Highlights und Sachinformationen Platz.  Klagewand: Sie ist Teil des Beschwerdemanagements. Hier können alle ihren Ärger und ihre Unzufriedenheit äußern.  Herausforderungsseite: Hier werden noch anstehende Aufgaben oder Probleme gesammelt.  Die Gruppenmitglieder, die etwas sagen möchten, schreiben das einfach auf ein Papier und heften es an die passende Wand. WANDSPEICHER: IDEEN 1430.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors
  15. 15.  Mit einem Stimmungsbarometer lassen sich Veränderungen der Arbeitsatmosphäre darstellen. Hierzu wird zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Stimmung abgefragt und visualisiert. Zum Ende der Aktivität oder des Projektes kann die Atmosphäre damit noch einmal resümiert werden und Stimmungstiefs ggf. unmittelbar entgegengewirkt werden.  Hierzu bereitet die Gruppenleitung ein Diagramm auf einem Plakat vor. Die X-Achse stellt dabei den zeitlichen Verlauf dar. Hier werden einzelne Etappen eingetragen. Die Y-Achse bildet die Stimmung ab. Sie wird mit Smileys (missmutig bis fröhlich) versehen. Ist eine Etappe der Zeitachse erreicht, kleben die Gruppenmitglieder einen Klebepunkt in das Koordinatensystem auf Höhe der Etappe und Höhe ihrer Stimmungslage. So wird über den gesamten Prozess hin an verschieden Stellen die Stimmungskurve „gemessen“. Zum Abschluss betrachtet die Gruppe gemeinsam das Stimmungsbarometer und tauscht sich noch einmal über den Verlauf aus. STIMMUNGSBAROMETER 1530.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors
  16. 16.  Doodle  Limesurvey  Etc. Abstimmung durch digitale Tools 1630.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors
  17. 17.  Die Placemat-Methode bietet sich an, um am Anfang des Seminars die Vorkenntnisse und die Forschungsinteressen der Studierenden zu eruieren, Überschneidungen auszumachen und gemeinsame Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte festzulegen. Placemat (Platzdeckchen-Methode) http://methodenpool.uni-koeln.de/placemat/frameset_vorlage.html; https://heterogenitaet.bildung-rp.de 1730.01.2020| Fußzeile Blindtext, Name des Professors Quelle: Pädagogisches Landesinstitut Reinland-Pfalz

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