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Digitalisierung an Schulen - warum und wie?

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Digitalisierung an Schulen - warum und wie?

Während die Lebenswelt immer mehr von der Digitalisierung durchdrungen wird, ist es bisher in der Schule relativ ruhig geblieben. Das macht auch Sinn, das Lernen kommt auch ohne digitale Elemente aus.
Wenn wir unser SchülerInnen auf das 21. Jahrhundert und die damit verbundene Lebens- und Berufswelt vorbereiten wollen, dürfen die Kompetenzen rund um die Digitalen Medien nicht vernachlässigt werden. Aber nicht alles was digitalisiert werden kann ist auch didaktisch oder pädagogisch wertvoll. Es gilt im Zuge der Digitalisierung den Unterricht zu hinterfragen und ihn mit Hilfe digitaler Elemente neu auszurichten, um ihn auf eine neue Art und Weise wertvoll zu machen.
In meinem Vortrag werde ich mich mit den Argumenten gegen die Digitalisierung auseinandersetzen, Ihnen Gründe nennen, warum man Unterricht heute nicht mehr nur analog denken darf und ihnen vor allem Möglichkeiten zeigen, wie man solche Kompetenzen in jedem Unterricht erreichen kann.

Während die Lebenswelt immer mehr von der Digitalisierung durchdrungen wird, ist es bisher in der Schule relativ ruhig geblieben. Das macht auch Sinn, das Lernen kommt auch ohne digitale Elemente aus.
Wenn wir unser SchülerInnen auf das 21. Jahrhundert und die damit verbundene Lebens- und Berufswelt vorbereiten wollen, dürfen die Kompetenzen rund um die Digitalen Medien nicht vernachlässigt werden. Aber nicht alles was digitalisiert werden kann ist auch didaktisch oder pädagogisch wertvoll. Es gilt im Zuge der Digitalisierung den Unterricht zu hinterfragen und ihn mit Hilfe digitaler Elemente neu auszurichten, um ihn auf eine neue Art und Weise wertvoll zu machen.
In meinem Vortrag werde ich mich mit den Argumenten gegen die Digitalisierung auseinandersetzen, Ihnen Gründe nennen, warum man Unterricht heute nicht mehr nur analog denken darf und ihnen vor allem Möglichkeiten zeigen, wie man solche Kompetenzen in jedem Unterricht erreichen kann.

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Digitalisierung an Schulen - warum und wie?

  1. 1. Bildung in einer digitalisierten Welt Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept Quellen: pixabay (CC0) + wikimedia (public domain)
  2. 2. Quelle: pixabay (CCO)Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  3. 3. Digitale Medien als Verstärker… Quellen: pixabay (CC0) + pexels (CC0) + fotalia (Kaspars Grinvalds)Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  4. 4. Warum Digitalisierung? Das Lebenswelt- Argument Das Lern- Argument Das Zukunfts- Argument Das Effizienz- Argument Quelle: Beat Döbeli ist-kompass.chBildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  5. 5. Warum Digitalisierung? Das Lebenswelt- Argument 240 Mio Klicks Quelle: http://theactivespacecic.co.uk/a-new-way-to-think-about-education/ Beat Döbeli ist-kompass.chBildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  6. 6. Warum Digitalisierung? Das Zukunfts- Argument JOB Futuromat Quelle: Pixabay CC0Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  7. 7. Warum Digitalisierung? Das Effizienz- Argument „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept Gesehen bei Beat Döbeli ist-kompass.ch, pixabay CC0
  8. 8. Warum Digitalisierung? Das Lern- Argument Mehrwert • Präsentieren • Werkzeugvielfalt • Unterrichtsmaterial teilen • Motivation Lernende • Individualisierung • Lehrperson als Coach • Medienkompetenz • Sofortiges Feedback • Differenzierung • Schülerzentrierter Unterricht • Außerschulisches Lernen • … Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept Gesehen bei Beat Döbeli ist-kompass.ch
  9. 9. Kritisch reflektieren Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept Gesehen bei Dejan Mihaijlovic Twitter; Bilder pixabay CC0
  10. 10. https://www.mebis.bayern.de/infoportal/konzepte/kompetenzrahmen/ 1. Basiskompetenzen 2. Suchen und Verarbeiten 3. Kommunizieren und Kooperieren 4. Produzieren und Präsentieren 5. Analysieren und Reflektieren Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  11. 11. Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept
  12. 12. Bildung in einer digitalisierten Welt - Medienkonzept

Editor's Notes

  • Aus dem 19. Jahrhundert: Visionen für das Jahr 2000

    Bildung kann nie alleine Digital sein, Lernen soziale Interaktionen, gute Kommunikation, geminsam etwas bewerkstelligen,…

    Digitaliserungszweck: aus einem Tafelbild eine Präsentation, aus einer Tafel ein Wideboard, statt einem Heft ein Tablet,…

    Keine Zwangsdigitalisierung: kein entweder oder, sowohl als auch

    Wenn Sie einen scheiß Prozess digitalisieren, haben sie einen scheiß digitalen Prozess

    Bei 10 Stunden nur digital: läuft etwas falsch, bei 10….
  • Geht auch ohne, ich brauch das nicht, ich kann das nicht
    Erst brauche ich noch
    WLAN verstrahlt
    Handschrift besser, in den Wald gehen besser, geht etwas verloren
    Macht dumm, fett, dement, einsam, führt zu ADHS, macht süchtig und aggressiv


    z.B. keinen Zusammenhang zwischen
    soziale Interaktionen nehmen ab und digital,
    Wohlbefinden und digital…
    Einzelfälle mögen hier einen Zusammenhang herstellen (Winnenden, einzelne Schüler…) können aber auch das Gegenteil beweisen. Wer Spitzer glauben will, der findet seine Argumente richtig
  • Wenn ich gut …. Kann, kann ich das durch digitale Medien verstärken

    Wir Lehrer leben in beiden Welten, reflektieren sowohl das eine als auch das andere. Wir sehen neue Dinge skeptischer als andere und verteidigen bewährte Traditionen häufiger als andere (zu Recht), die Generation von heute lebt fast nur noch in der digitalen Welt, muss das reflektieren, kritisch denken und hinterfragen erst lernen

    Kein Duell: Ananlog ist besser, digital ist besser; ich kann das auch analog/digital machen; digital macht dumm, analog schneidet von der Lebenswelt ab…
    Beides hat seine Berechtigung, besonders in der Bildung geht das eine nicht ohne das andere -> Chancen in den Mittelpunkt, reflektieren von Risiken
  • Publikation und Kommunikation
    Neue Kompetenzen notwendig
    Digital natives/naives
    Bedeutet nicht, dass Kinder nicht mehr lesen (nur anders)
    Bedeutet nicht, dass sich Jugendliche nicht mehr engagieren (nur anders)
    Jugendliche sind längst überzeugt, dass die schulische Nutzung der Digitalisierung sinnvoll ist -> vor allem die Eltern
    Hohe Motivation als Chance für Neugestaltung von Unterricht
    Das Internet geht nicht mehr weg, keine Modeerscheinung, höchstens wechselnde Plattformen
    Fahrlässig sie in dieser Welt allein zu lassen
    Lebensfremd, das Smartphone in der Schule auszuschließen ->
    Menschen die sich dieser Entwicklung verweigern, werden sich immer weiter von der Schülerwelt distanzieren
  • Vierte Kulturtechnik?
    Online:
    Einschreiben Universität /Stundenplan…
    Bewerbung
    Steuererklärung
    Banken schließen Online Banking
    Anträge stellen
    Kundenkommunikation via Bots
    Zeitungen

    Was die Mehrheit fordert, wird irgendwann von allen gefordert

    Datenschutz/Urheberrecht -> richtig zitieren/recherchieren auch bei Lehrern
    Codes, Algorithmen entschlüsseln, fakenews entlarven, google, amazon Facebook bots aufzeigen,…

    Ab jetzt wird alles nur noch schneller. Man hat dabei die Wahl: Gefahr oder Perspektive
    Man läuft Gefahr, abgehängt zu werden. Schüler wie Lehrer -> alles wird rasant schnell

    Witz: Eingefrorener wacht auf -- würdet ihr zu einem Arzt gehen, der noch

    Wir können ja nicht alle Lehrer ausbilden



  • Zeit zu sparen und zu entlasten. Man kann nicht immer beides machen: irgendwann muss der Bruch kommen
    Zusammenarbeit über eine Lernplattform, Austausch leichter online, Organisieren leichter.
    Wenn man anfängt in beiden Welten weiterzuleben kann es schwierig werden
    Beispiel Musik: Schallplatten -> CD‘s – mp3-Player… immer kleiner und trotzdem noch zu wenig Kapazität: -> Spotify, Play music…
    Schule ähnliches Modell, man kann mit so vielem effizienter Arbeiten:
    Notenmanager
    Kalender
    Schulaufgabenplan
    LehrerServer (alles noch analog -> Internet ausdrucken)
    Mails zur Kommunikation (Vorsicht: whatsapp)
    Vertretungsplan
    Arbeitsmaterialien digitalisieren
    Notenbüchlein digital möglich
    Notizen digital möglich
    Erinnerungen

    Filter einbauen -> Zeit zum Arbeiten, Zeit zum Leben

  • Es gibt bisher wenige Studien, die einen Mehrwert

    Auch hier: Nur durch den Einsatz entsteht noch kein Mehrwert
    Viele Elemente der Reformpädagogik -> schülerzentrierung wichtig, kompetenzorientierter Lehrplan darauf ausgerichtet (anders scheinen die SuS von heute auch kaum mehr zu unterrichten zu sein
  • Kulturzugangsgerät
  • 1: Verstehen, warum ein PC was macht, Hinweise lesen!
    2: richtig recherchieren, Quellen angeben, Datenschutz beachten, Bilder finden, die erlaubt sind…
    3: digital zusammenarbeiten außerhalb von whatsapp, richtig kommunizieren (siehe Facebook und Co.) Resultate teilen; Medien zur Teilhabe an der Gesellschaft nutzen, Umgangsregeln
    4: neue Werkzeuge kennen lernen, neue Ästhetik, Publikation unter Wahrung von Persönlichkeits- und Urheberrecht
    5: Angebote und Infos anlysieren, bewerten; Hinterfragen, Bedeutung für Wirtschaft reflektieren, Potentiale und Risiken

    Jedes Fach trägt seinen Anteil dazu bei, digitale Kompetenzen zu ermöglichen

    Nicht jede solche Stunde braucht ein digitales Element, durch Vor- oder Nachmachen kann aber bedeutend einfacher hinter die Kulissen geschaut werden.

    Lehrer erst digital kompetent machen
  • Kein Rezept, kein fertiger Plan zum Abhaken, jeder seinen eigenen Weg
    Problem: die tollen Dinge sind komplex, ein Einstieg kann nur simple sein.
    Deswegen: eigene individuelle Wege

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