Elke Fleing | Redakteurin deutsche-startups.de | elke-fleing.de
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Wettbewerbe Finanzierungs-Runden 
Preise und Fördergelder gewinnen Investoren ü...
Nutzen: Interner Positionierungs-Workshop 
Eine gute Positionierung ist für das Unternehmen insgesamt wichtig 
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Nutzen: In den Fokus der Medien rücken 
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Sie berichten über Sta...
Nutzen: Externe Unternehmens-Kommunikation 
Medienaufmerksamkeit erreicht auch potenzielle Kunden 
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Nutzen: Aufbau Arbeitgebermarke 
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Nutzen: Kostenloser Zugang zu Events 
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Pitch Deck Zielen und Zielgruppe anpassen 
 Investoren: Skalierbarkeit? 
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Die Mission, das 'Warum' 
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Das Produkt/ der Service 
Kurzüberblick über die wichtigsten Vorteile/Nutzen 
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Inhaltliche und qualitative Abgrenzungen zum Mitbewerb sind 
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Mitbewerber 
Positive Unterschiede zu Mitbewerbern aber auch ehrlich 
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 Wie und auf welchen 
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Zum Vertiefen bei deutsche-startups.de 
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Danke! 
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Bildnachweise 
 http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=139026683 Shutterstock, Medienaufmerksamkeit 
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Pitch Boosting

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Start-ups und Entrepreneure präsentieren - also pitchen - ihr Unternehmen bzw. Ihr Produkt mit verschiedenen Zielen: Sie brauchen Investorengelder, wollen Kunden überzeugen, Wettbewerbe gewinnen - oder ihr Produkt einfach bekannter machen.

In dieser Präsentation und der dazugehörigen Beitragsserie 'Pitch-Boosting' bei deutsche-startups.de geht es darum, wie man Pitches produziert, die dem Auditorium ein 'Wow!' entlocken.

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Pitch Boosting

  1. 1. Elke Fleing | Redakteurin deutsche-startups.de | elke-fleing.de
  2. 2. Start-up-Pitches: Anlässe und Haupt-Ziele Wettbewerbe Finanzierungs-Runden Preise und Fördergelder gewinnen Investoren überzeugen Kunden-Präsentationen Konferenzen, Events Umsatz + Gewinn steigern Bekanntheit + Vertrauen generieren
  3. 3. Nutzen: Interner Positionierungs-Workshop Eine gute Positionierung ist für das Unternehmen insgesamt wichtig Pitch Deck-Konzeption = Alle wichtigen Infos absolut auf den Punkt bringen + Alle wichtigen Fragen beantworten.  Pitch Deck-Konzeption = fantastischer interner Workshop zur Unternehmens- Positionierung.
  4. 4. Nutzen: In den Fokus der Medien rücken Medien und Journalisten sind sehr wichtige Multiplikatoren Sie berichten über Start-ups, die bei Awards gewinnen oder auch nur teilnehmen. Journalisten sind selbst gut vernetzt und verschaffen Start-ups, die sie persönlich kennen, oft wichtige Kontakte.
  5. 5. Nutzen: Externe Unternehmens-Kommunikation Medienaufmerksamkeit erreicht auch potenzielle Kunden Award-Teilnahme  Medienaufmerksamkeit  Start-up wird bei potenziellen Kunden bekannt Award-Gewinn  schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden und anderen Stakeholdern
  6. 6. Nutzen: Aufbau Arbeitgebermarke PR der Awards lässt gute potenzielle Mitarbeiter aufmerken Award-Teilnahme oder – Gewinn  Medienaufmerksamkeit  macht gute potenzielle Mitarbeiter aufmerksam und schafft Vertrauen bei ihnen
  7. 7. Nutzen: Kostenloser Zugang zu Events Gelegenheit zum Üben, Networken und sich inspirieren lassen An Awards teilnehmende Start-ups sparen die Ticketkosten für oft teure Konferenzen Dort können sie  sich von den Pitches ihrer Kollegen inspirieren lassen  Viele wichtige Multiplikatoren treffen und sich mit ihnen unterhalten  pitchen üben und wertvolles Feedback bekommen
  8. 8. Pitch Deck Zielen und Zielgruppe anpassen  Investoren: Skalierbarkeit? Erfolgsversprechendes Geschäftsmodell?  Kunden: Welche ihrer Probleme werden gelöst? Welche Nutzen bringt ihnen das Produkt. Awards: Fokus je nach Schwerpunkt des Awards: Innovativität? Geschäftsmodell?...  Kultur und Nationalität des Auditoriums: Sprache, Tonalität, inhaltliche und emotionale Schwerpunkte, Humor… anpassen.  Crowdfunding-Investoren eher als potentielle Kunden denn als Investoren ansprechen
  9. 9. Vorgehensweise: First Things First Inhaltliches Konzept komplett erstellen Slides produzieren mit Text, Bildern und Videos Pitch Deck überarbeiten: Kürzen, ergänzen, optimieren… Präsentation üben und Vortrags-dauer messen
  10. 10. Das Pitch Deck Herausforderung: Die richtigen Slides auswählen Sie müssen passen  zum jeweiligen Start-up und seinen Besonderheiten  zum Entwicklungsstadium des Start-ups  zu Anlass und Zielen des Pitches  zu den Bedürfnissen des jeweiligen Auditoriums
  11. 11. Titel Logo Name des Start-ups Name und Funktion des Präsentators Kurzbeschreibung, Claim z. B. Das Airbnb für Haustiere Das Pinterest für Musikfans Der einfachste Server der Welt DIE Software der Immobilienmakler
  12. 12. Die Mission, das 'Warum' These: Menschen kaufen nicht, was Du tust, sondern warum Du es tust. Keine Angst vor Pathos! Warum ein Start-up tut, was es tut, darf und soll gern groß gedacht werden. Das Level 'ein bisschen die Welt retten' ist gerade richtig. Man braucht eine Mission, ein Credo, damit aus Käufern Jünger werden. Must inhale-Video für jeden Entrepreneur: Simon Sineks großartiger TedTalk How great leaders inspire action
  13. 13. Problem(e) der Kunden Problem(e) möglichst anschaulich schildern und aus der Erlebniswelt der Kunden bzw. des Auditoriums heraus  Jährlich sterben 9,4 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens (Ein Start-up, das den Leuten das Rauchen abgewöhnen will)  Viele bilden sich nicht weiter, weil ihnen Real Live- Unterricht zu aufwendig und teuer ist (Eine Online- Learning-Plattform)  Projektmanagement kostet üblicher Weise sehr viel Zeit und Geld (Software für kollaboratives Projektmanagement)
  14. 14. Die Lösung(en) Kurz + knackig in max. 1-2 Sätzen schildern, wie das/die Problem(e) der Kunden gelöst werden.  KEINE Feature- Listen, das TECHNISCHE 'Wie' interessiert an dieser Stelle niemanden  Welches sind die Hauptnutzen, der Hauptmehrwert für die Kunden?
  15. 15. Das Produkt/ der Service Kurzüberblick über die wichtigsten Vorteile/Nutzen  übersichtlich  verständlich  anschaulich  bildhaft  knapp  aus Kundensicht  keine Featurelisten!  kein Tekkie-Slang Wenn der Rahmen des Pitches es zulässt, z.B. bei Kunden-Pitches: Gern auch mit Erklärvideo
  16. 16. Begeisterungspotential für das Auditorium Die Aspekte des Start-ups besonders hervorheben, die speziell dieses Publikum besonders interessieren könnten  Dieses Slide unbedingt für jeden Pitch individualisieren  Sich vorab intensiv in die Bedürfnisse des Auditoriums hineindenken
  17. 17. Alleinstellungsmerkmale Inhaltliche und qualitative Abgrenzungen zum Mitbewerb sind ganz wichtige Argumente für den Erfolg  Was unterscheidet das Produkt/ den Service von allen Mitbewerbern?  Warum sollten Kunden genau dieses Produkt/diesen Service erwerben und nicht die Angebote der Mitbewerber?
  18. 18. Mitbewerber Positive Unterschiede zu Mitbewerbern aber auch ehrlich deren Vorteile aufzeigen  Direkte und indirekte Mitbewerber berücksichtigen  Beweisen, dass man gründlich den Markt analysiert hat  Vor allem aber aufzeigen, dass und in welchen (wichtigen!) Punkten das eigene Angebot besser ist als das der Mitbewerber Design z.B. über eine Tabelle mit +/- Zeichen oder Häkchen/Kreuzen zum Vergleich
  19. 19. Zielgruppen und Markt Wer sind die Zielgruppen und wie groß ist der potenzielle Markt?  An wen richtet sich das Angebot vor allem? Die Zielgruppe heißt fast nie 'alle'.  Aufsplitten nach Ländern, in denen gestartet wird und in die später expandiert werden soll Quellen der für die Marktchancen hinzugezogenen Zahlen nennen. Überprüfbarkeit bringt Glaubwürdigkeit.
  20. 20. Geschäftsmodell und Skalierbarkeit  Wie und auf welchen Wegen soll Geld verdient werden?  Wenn mehrere Monetarisierungs- Wege existieren, alle nennen  Besonders wichtig für Investoren: Wie und wie schnell kann das Start-up in welche Richtungen wachsen (skalieren)? € $
  21. 21. Finanzierung Alle Geldmittel, die das Start-up investiert hat und investieren (lassen) will. Hier können eventuell auch schon die bisherigen Investoren und Unterstützer genannt und ihre Investitionen beziffert werden.
  22. 22. Bereits erreichte Ziele/ Proof of Concept  Hat das Start-up schon bewiesen, dass es kommerziell funktioniert?  Wie viele Kunden gibt es schon?  Wie viel Umsatz wurde schon generiert?  Ist der Break Even- Point schon erreicht, wird also schon Gewinn gemacht? Hier könnten auch O-Töne namhafter zufriedener Kunden einfließen (Testimonials)
  23. 23. Geplante Ziele/Meilensteine Realistisch bleiben – das schafft Glaubwürdigkeit! Zitat eines Jury-Mitglieds bei einem Award: "Mich machen ja Pitch Decks immer stutzig, in denen die zukünftige Wachstumskurve ab Zeitpunkt 'Jetzt' plötzlich seeehr steil ansteigt."  Wie wird das zukünftige Wachstum eingeschätzt?  Welches sind die nächsten Meilensteine in der Entwicklung des Produkts?  Welches sind die nächsten Business-Ziele? Hier kann gut mit Zeitstrahlen oder Tabellen gearbeitet werden – alles, was der Übersichtlichkeit dient, hilft.
  24. 24. Marketing und Vertrieb Was wurde bisher unternommen und was wird zukünftig unternommen, um das Start-up und sein Angebot bekannt zu machen und um Kunden zu generieren?
  25. 25. Team und Unterstützer  Das Team eines Start-ups wird oft als Haupt-Faktor für den Erfolg eines Unternehmens gesehen.  Gründer und wichtige Mitarbeiter mit ihren Funktionen und herausragenden Kompetenzen vorzustellen, ist also sehr wichtig. Bella Pixl Graphics Speedy Gonza CEO, Founder Penny Money Sales Falls Investoren und Unterstützer noch nicht vorher genannt wurden, finden Sie hier ihren Platz.
  26. 26. Kontaktdaten und Ansprechpartner  Alle Kontaktdaten und die wichtigsten Ansprechpartner  Blog-URL  URLs der Accounts im Social Web
  27. 27. Zum Vertiefen bei deutsche-startups.de  Pitch-Boosting: Jeder Pitch muss einzigartig sein  Pitch-Boosting: So gelingt das perfekte Pitch Deck  Pitch-Boosting: Design und Versand  Pitch-Boosting: Pitch Decks zur Inspiration  Bekannte Pitch Decks, die sich jeder einmal ansehen sollte  Pitch von TripRebel beim Demoday des Startupbootcamps  Praxistipps für Präsentationen und Networking in den USA  Die Kerngeschichte des Unternehmens entwickeln  PR-Tipps für Start-ups  Den Kundennutzen kommunizieren – nicht die Features
  28. 28. Danke! Und viel Erfolg in Eurem Business! Wir lesen uns bei deutsche-startups.de Oder wir treffen uns via elke-fleing.de Positionierung und Kommunikation für Start-ups und KMU Twitter: @elkefleing @DStartups Facebook: ElkeFleing deutschestartups
  29. 29. Bildnachweise  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=139026683 Shutterstock, Medienaufmerksamkeit  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=191690369 Shutterstock, Workshop  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=121492783 Shutterstock, Trust  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=197904422 Shutterstock, Recruiting  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=192636812 Shutterstock, Networking  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=66594451 Shutterstock, Sparschwein  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=179339249 Shutterstock, Darts  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=20211760 Shutterstock, Counting  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=149568866 Shutterstock, Auswahl  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=123821302 Shutterstock, Auswahl 2  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=58736224 Shutterstock, Blitze  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=65690200 Shutterstock, Frühlings-Sonnenschein  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=29973841 Shutterstock, Enthusiasmus  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=27615247 Shutterstock, Competition  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=101114269 Shutterstock, WorldMap  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=113257774 Shutterstock, Growth  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=206124703 Shutterstock, Profit  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=172327025 Shutterstock, Milestones  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=87686884 Shutterstock, Finanzierung  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=215150203 Shutterstock, digital Marketing  http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=213914074 Shutterstock, Contact

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