Schritt für Schritt zum
Kommunalen Energiemanagement
EWE VERTRIEB GmbH
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Kommunales Energiemanagement –
Das energetische Fitness-Programm
für Ihre Kommune!
EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Sc...
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Kommunales Energiemanagement –
Was ist damit gemeint?
Energiemanagementsystem
(nach DIN ISO 50.001)
Kommunale Energiepol...
Kommunales Energiemanagement
Was ist beinhaltet das?
Ein Energie- und Klimaschutzmanagementsystem sichert die
kontinuierli...
 Energieverbräuche und –kosten senken
 CO2-Emissionen vermeiden
 Zukünftige Kostensteigerungen dämpfen
 Effizienter Ei...
Operative Aufgaben
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6 Schritte zum vereinfachten Kommunalen
Energiemanagement
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Schritt 1 – Energiebericht erstellen
Betrachtungsbereich des kommunalen
Energieberichts
Verbrauchsanalyse
Heizenergie Strom Wasser
Kostenanalyse
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Gebäude
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Potentialabschätzung Analyse Einz...
Aufteilung Medienkosten
Verteilung Medienkosten
Gesamtanalyse der Energieverwendung
in der Kommune
Wasser
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Nutzwertanalyse
Strom-Wärme-Diagramm
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Kostenanteile "Gesamtkosten" 60% 36% 4%
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Datenblatt
Analyse einzelner Gebäude (I)
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Datenblatt
Maßnahmenüberprüfung
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Analyse Klärwerk & Straßenbeleuchtung
Klärwerk Straßenbeleuchtung
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Schritt 2 – Grobanalysen von Gebäuden,
Straßenbeuchtung
Grobanalyse ausgewählter Gebäude
• Auf Basis des Energieberichts sollten
5 -10 Liegenschaften zur Grobanalyse
ausgewählt.
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Grobanalyse Straßenbeleuchtung –
Kostenverteilung
Energiebezug*
• ca. 334.000 kWh
• ca. 53.110 Euro
Unterhaltungskosten**
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Grobanalyse Straßenbeleuchtung –
Abschätzung Kostenentwicklung
Straßenbeleuchtung Musterkommune
Einsparpotentiale bei V...
Schritt 3 – Durchführung nicht- und
geringinvestiver Maßnahmen (Beispiele)
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Einstellung der Heizungsanlage
Einstellung der Vorlauftemperatur
• der richtige Fußpunkt (Niveau)
• die richtige Steilh...
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Einstellung der Heizungsanlage
Warum die Vorlauftemperatur einstellen?
Raumtemperatur 20 °C
Außentemperatur 10 °C
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Wahl der Raumtemperaturen
Einstellung der Raumtemperaturen
Die Reduzierung von 1°C ergibt eine
Einsparung von 5 % Heize...
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Vermeiden von Wärmeverlusten
Rohrleitungen im unbeheizten Bereich dämmen
Materialkosten: ca. 50 € (gesamt)
vorher: nach...
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Vermeiden von Wärmeverlusten
Durchführung eines hydraulischen Abgleichs
Wasser „geht“ immer den Weg des
geringsten Wide...
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Optimierung von elektrischen Antrieben
Beispiel: einstufige Pumpe vs. Hocheffizienzpumpe
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Optimierung der Beleuchtung
Einsparpotential bei der Innenbeleuchtung
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Workshop in öffentlichen Liegenschaften
Know-How zu den Themen …
 Stromeinsparung
 Heizenergieeinsparung
 Wassereinspar...
Schritt 4 – Feinanalyse für investive
Maßnahmen
Feinanalyse als Entscheidungsgrundlage
für investive Maßnahmen an Gebäuden
• Die Detailberatung ist eine individuelle
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Sanierung Straßenbeleuchtung
Für die Sanierung sollten verschiede Austauschvarianten je Leuchtentyp
untersucht werden.
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Wichtige Bestandteile der Untersuchung
• Beschreibung Ist-Zustand
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Schritt 5 – Planung und Umsetzung
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„Bullensee-Thesen“ von EWE geben Antworten auf
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Kommunales Energiemanagement - Schritt für Schritt Verbrauch, Kosten und Emissionen senken

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Mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis erklärt die detaillierte Präsentation, wie Kommunen Schritt für Schritt zu einem kommunalen Energiemanagement gelangen: Energieverbräuche systematisch erfassen, fundiert analysieren, auf dieser Basis Maßnahmen planen - von der Schulung von Hausmeistern über eine optimierte Heizungssteuerung bis zu besserer Isolierung und neuer Technik - und den Erfolg laufend monitoren. Im Zentrum steht, die Hebel zu erkennen, die gemessen am eingesetzten Aufwand den größten Fortschritt bringen.
Mehr unter http://www.ewe.de/kommunen

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Kommunales Energiemanagement - Schritt für Schritt Verbrauch, Kosten und Emissionen senken

  1. 1. Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement EWE VERTRIEB GmbH
  2. 2. 2 Kommunales Energiemanagement – Das energetische Fitness-Programm für Ihre Kommune! EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  3. 3. 3 Kommunales Energiemanagement – Was ist damit gemeint? Energiemanagementsystem (nach DIN ISO 50.001) Kommunale Energiepolitik Energiecontrolling Energiebericht Energiemonitoring regelmäßige Analyse und Visualisierung der Energieverwendung Begrenzung des Energieverbrauchs durch kontinuierliche Beobachtung geeigneter Größen, Durchführung von Maßnahmen und Erfolgskontrolle. Umfasst alle Managementaufgaben in einer Organisation (Zielentwicklung, Aufgaben- und Ressourcenverteilung, Prozessdefinition, Evaluation) Definition kommunaler Ziele bei der Energieerzeugung und -nutzung Monatliches Erfassen, Visualisieren und Auswerten der Energieverbräuche Einspar- & Effizienzmaßnahmen EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  4. 4. Kommunales Energiemanagement Was ist beinhaltet das? Ein Energie- und Klimaschutzmanagementsystem sichert die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz! • Aufbau der notwendigen Organisationsstrukturen • Verabschiedung eines energie- und klimapolitischen Leitbildes • Analyse der Ist-Situation • Festlegung von Ziele in verschiedenen Handlungsfeldern • Maßnahmen planen und finanzieren • Maßnahmen umsetzen • Erneuter Durchlauf ab Analyse Ist-Situation Quelle: dena EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  5. 5.  Energieverbräuche und –kosten senken  CO2-Emissionen vermeiden  Zukünftige Kostensteigerungen dämpfen  Effizienter Einsatz von Personal und Geld  Langfristige Verankerung der notwendigen Prozesse in der Kommune  Standortvorteile im kommunalen Wettbewerb  Umsetzung der Energiewende vor Ort Welche Vorteile bringt das Kommunale Energiemanagement? 5EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  6. 6. Operative Aufgaben 6 6 Schritte zum vereinfachten Kommunalen Energiemanagement • Schritt 2 – Grobanalysen der Gebäude, Straßenbeleuchtung und Kläranlage • Schritt 3 – Umsetzung nicht und geringinvestiver Maßnahmen • Schritt 6 – Monatliches Energiemonitoring • Schritt 5 – Planung und Umsetzung investiver Maßnahmen • Schritt 1 – Energiebericht erstellen • Schritt 4 – Feinanalyse für investive Vorhaben Politische und Organisatorische Aufgaben können parallel laufen • Kommunales Leitbild formulieren • Organisation und Verantwortlichkeiten klären EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  7. 7. Schritt 1 – Energiebericht erstellen
  8. 8. Betrachtungsbereich des kommunalen Energieberichts Verbrauchsanalyse Heizenergie Strom Wasser Kostenanalyse + 8 Gebäude Straßenbeleuchtung Klärwerk EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  9. 9. Mindestinhalte Energiebericht Kostenanalyse Verbrauchsanalyse Analyse der Liegenschaften Potentialabschätzung Analyse Einzelliegenschaften Klärwerk & Straßenbeleuchtung 0 € 50.000 € 100.000 € 150.000 € 200.000 € 250.000 € 0 5 10 15 20 25 30 Vergleichskw. Stromkw. Kosten kWh/(EWgesa) 0 € 10.000 € 20.000 € 30.000 € 40.000 € 50.000 € 60.000 € 70.000 € 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Vergleichskw. Stromkw. Kosten MWh/(km/ a)MWh/(km/ a) Kurzsteckbrief Anschrift: KlärwerkLöningen W erwerW eg35 49624 Löningen EW (BSB5)gesam t 65.700 EW (BSB5)tatsächlich 53.800 Strom erzeugungdurchBHKW nein Jahresschm utzwasserm enge 1.112.671m ³ Schlam m alterinderBiologie 27 Tage AnzahlderHebewerke 2 Stück HöhederHebewerke 9 M eter Zählernum m erStrom : 95036 Schlam m stabilisierungdurch Faulungoderaerober biologischerStabilisierung aerobebiologische Stabilisierung EigeneW ärm eproduktiondurch Faulgas nein W ärm eproduktiondurchfossile Brennstoffe nein Kurzsteckbrief Anschrift: KlärwerkLöningen W erwerW eg35 49624 Löningen EW (BSB5)gesam t 65.700 EW (BSB5)tatsächlich 53.800 Strom erzeugungdurchBHKW nein Jahresschm utzwasserm enge 1.112.671m ³ Schlam m alterinderBiologie 27 Tage AnzahlderHebewerke 2 Stück HöhederHebewerke 9 M eter Zählernum m erStrom : 95036 Schlam m stabilisierungdurch Faulungoderaerober biologischerStabilisierung aerobebiologische Stabilisierung EigeneW ärm eproduktiondurch Faulgas nein W ärm eproduktiondurchfossile Brennstoffe nein Kurzsteckbrief Anschrift: Straßenbeleuchtung Löningen Einwohner 14.141 Straßenkilom eter 102 Lichtpunkte 1.430 Zählernum m erStrom verschiedeneZählpunkte Kurzsteckbrief Anschrift: Straßenbeleuchtung Löningen Einwohner 14.141 Straßenkilom eter 102 Lichtpunkte 1.430 Zählernum m erStrom verschiedeneZählpunkte 9EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  10. 10. Aufteilung Medienkosten Verteilung Medienkosten Gesamtanalyse der Energieverwendung in der Kommune Wasser 1% Wärme 13% Strom 86% Gesamtkostenverteilung Grundschulen 13% Turnhallen 5% SB 20% Klärwerk 58% Rathaus 4% SB – Straßenbeleuchtung KW – Klärwerk GB – Gebäude Strom Heizenergi eWasser 10EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  11. 11. Heizenergie Verbrauchsanalyse für alle Medien Strom Wasser Grundschulen 61% Turnhallen 27% Rathaus 12% Grundschulen 4% Turnhallen 1% SB 20% Klärwerk 72% Rathaus 3% Grundschulen 80% Turnhallen 16% Rathaus 4% 11EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  12. 12. CO2-Emissionen CO2 – Emissionen 0, t 200, t 400, t 600, t 800, t 1000, t 1200, t 1400, t Strom Heizenergie Gesamt CO2[t] 12 Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 Strom 556 t 551t 536 t 551t 552t Heizenergie 641t 693 t 547t 501t 508 t Sum m e 1197t 1244 t 1082t 1051t 1060 t 2010 591t 577t 1168 t CO 2-Em issionen Jahr 2005 2006 2007 2008 2009 Strom 556 t 551t 536 t 551t 552t Heizenergie 641t 693 t 547t 501t 508 t Sum m e 1197t 1244 t 1082t 1051t 1060 t 2010 591t 577t 1168 t CO 2-Em issionen EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  13. 13. verbleibender Verbauch verbleibender Verbauch mögl. Einsparung mögl. Einsparung VKW 100% VKW 80% 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 HeizenergieverbrauchinkWh Potentiale Heizenergieverbrauch 2010 Heizenergie Potentialabschätzung verbleibender Verbauch mögl. Einsparung VKW 100% 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 Wasserverbrauchinm³ Potentiale Wasserverbrauch 2010 Strom Wasser • Potentiale werden auf der Basis von Vergleichskennwerten für alle Energieanwendungen ermittelt. • Wir weisen zwei Potentiale aus • VKW 100% Potential bei Erreichung des Vergleichskennwerts (100%) Dies ist i.d.R. durch nicht und geringinvestive Maßnahmen zu erreichen. • VKW 80% Potential bei Erreichung des Vergleichskennwerts minus 20% Dies ist i.d.R. durch investive Maßnahmen zu erreichen. verbleibender Verbauch mögl. Einsparung VKW 100% 0 20.000 40.000 60.000 80.000 100.000 120.000 140.000 160.000 StromverbrauchinkWh Potentiale Stromverbrauch 2010 13EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  14. 14. Nutzwertanalyse Strom-Wärme-Diagramm Analyse des Liegenschaftsbestandes Kostenanteile "Gesamtkosten" 60% 36% 4% 0 10 vergleichsweise geringer / hoher Verbrauch 14EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  15. 15. Datenblatt Analyse einzelner Gebäude (I) 15EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  16. 16. Datenblatt Maßnahmenüberprüfung 16EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  17. 17. Analyse Klärwerk & Straßenbeleuchtung Klärwerk Straßenbeleuchtung 0 € 50.000 € 100.000 € 150.000 € 200.000 € 250.000 € 0 5 10 15 20 25 30 Vergleichskw. Stromkw. Kosten kWh/(EWgesa) Kurzsteckbrief Anschrift: KlärwerkLöningen W erwerW eg35 49624 Löningen EW (BSB5)gesam t 65.700 EW (BSB5)tatsächlich 53.800 Strom erzeugungdurchBHKW nein Jahresschm utzwasserm enge 1.112.671m ³ Schlam m alterinderBiologie 27 Tage AnzahlderHebewerke 2 Stück HöhederHebewerke 9 M eter Zählernum m erStrom : 95036 Schlam m stabilisierungdurch Faulungoderaerober biologischerStabilisierung aerobebiologische Stabilisierung EigeneW ärm eproduktiondurch Faulgas nein W ärm eproduktiondurchfossile Brennstoffe nein Kurzsteckbrief Anschrift: KlärwerkLöningen W erwerW eg35 49624 Löningen EW (BSB5)gesam t 65.700 EW (BSB5)tatsächlich 53.800 Strom erzeugungdurchBHKW nein Jahresschm utzwasserm enge 1.112.671m ³ Schlam m alterinderBiologie 27 Tage AnzahlderHebewerke 2 Stück HöhederHebewerke 9 M eter Zählernum m erStrom : 95036 Schlam m stabilisierungdurch Faulungoderaerober biologischerStabilisierung aerobebiologische Stabilisierung EigeneW ärm eproduktiondurch Faulgas nein W ärm eproduktiondurchfossile Brennstoffe nein Kurzsteckbrief Anschrift: Straßenbeleuchtung Löningen Einwohner 14.141 Straßenkilom eter 102 Lichtpunkte 1.430 Zählernum m erStrom verschiedeneZählpunkte Kurzsteckbrief Anschrift: Straßenbeleuchtung Löningen Einwohner 14.141 Straßenkilom eter 102 Lichtpunkte 1.430 Zählernum m erStrom verschiedeneZählpunkte 0 € 10.000 € 20.000 € 30.000 € 40.000 € 50.000 € 60.000 € 70.000 € 80.000 € 90.000 € 100.000 € 3,1 3,1 3,2 3,2 3,3 3,3 3,4 3,4 3,5 3,5 3,6 3,6 Stromkw. Kosten VKW MWh/(km/ a) 17EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  18. 18. Schritt 2 – Grobanalysen von Gebäuden, Straßenbeuchtung
  19. 19. Grobanalyse ausgewählter Gebäude • Auf Basis des Energieberichts sollten 5 -10 Liegenschaften zur Grobanalyse ausgewählt. • Die Grobanalyse sollte • alle Gebäudekomponenten (Gebäudehülle, Anlagentechnik, Beleuchtung) umfassen, • energetische Schwachstellen sowie nicht- und geringinvestive Maßnahmen ausweisen und • Eine qualitative Einschätzung der Kosten und der möglichen Einsparungen enthalten • Durch den Vergleich der Initialberatungen können geeignete Gebäude für investive Maßnahmen ausgewählt werden. 19EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  20. 20. Grobanalyse Straßenbeleuchtung – Kostenverteilung Energiebezug* • ca. 334.000 kWh • ca. 53.110 Euro Unterhaltungskosten** • Fremdmaterial ca. 46.647 Euro • Leistungen Bauhof ca. 24.166 Euro • Leistung Verwaltung ca. 17.703 Euro • Unterhaltung gesamt ca. 91.327 Euro 20 Der Betrieb der Straßenbeleuchtung kostet in 2012 ca. 144.437 Euro entsprechend ca. 50,40 Euro je Lichtpunkt bzw. 2,70 Euro je Einwohner. EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  21. 21. 21 Grobanalyse Straßenbeleuchtung – Abschätzung Kostenentwicklung Straßenbeleuchtung Musterkommune Einsparpotentiale bei Verbrauchsreduzierung EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  22. 22. Schritt 3 – Durchführung nicht- und geringinvestiver Maßnahmen (Beispiele)
  23. 23. 23 Einstellung der Heizungsanlage Einstellung der Vorlauftemperatur • der richtige Fußpunkt (Niveau) • die richtige Steilheit (Neigung) • die richtige Heizgrenze für das Gebäude EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement Optimierung der Betriebszeiten • Nachtabsenkung • Abschaltung außerhalb der Nutzungszeiten (z.B. Wochenenden, Ferien)
  24. 24. 24 Einstellung der Heizungsanlage Warum die Vorlauftemperatur einstellen? Raumtemperatur 20 °C Außentemperatur 10 °C Vorlauftemperatur 80 °C Anlagenverluste Anlagenverluste Leitungsverluste • Verringerung der Wärmeverluste durch die Heizungsleitungen • Erhöhung des Kesselwirkungsgrades • Eine richtig eingestellte Vorlauftemperatur reduziert die Energieverluste um 5-15%. EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  25. 25. 25 Wahl der Raumtemperaturen Einstellung der Raumtemperaturen Die Reduzierung von 1°C ergibt eine Einsparung von 5 % Heizenergiekosten! EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement 54321 28 °C 24 °C 22 °C 20 °C 18 °C 16 °C 14 °C 12 °C 6 °C Bad Arbeit Wohnen Küche Schlafen Nacht Treppen- haus Keller- räume *
  26. 26. 26 Vermeiden von Wärmeverlusten Rohrleitungen im unbeheizten Bereich dämmen Materialkosten: ca. 50 € (gesamt) vorher: nachher: EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  27. 27. 27 Vermeiden von Wärmeverlusten Durchführung eines hydraulischen Abgleichs Wasser „geht“ immer den Weg des geringsten Widerstandes! Folgen: • nicht ausreichend beheizte Räume • hohe Wärmeverluste durch überhitzte Räume • zu hoch eingestellte Pumpe • Strömungsgeräusche • schlechtes Regelverhalten von Thermostatköpfen • niedriger Wirkungsgrad des Wärmeerzeugers durch zu hohe Temperaturen und Abstrahlverluste EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement großer Widerstand = geringer Durchfluss geringer Widerstand = großer Durchfluss Hydraulisch nicht abgeglichene Anlage
  28. 28. 28 Optimierung von elektrischen Antrieben Beispiel: einstufige Pumpe vs. Hocheffizienzpumpe 0 € 200 € 400 € 600 € 800 € 1,000 € 1,200 € 1,400 € 1,600 € 0 1 2 3 4 5 BetriebskostenderPumpe Betriebszeit der Pumpe in Jahren einstufige Pumpe Hocheffizienzpumpe Einsparung in 5 Jahren: ca. 1.340 € pro Pumpe Bild: WILO SE EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  29. 29. 29 Optimierung der Beleuchtung Einsparpotential bei der Innenbeleuchtung 100% 80% 45% 40% 30% 25% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Leuchtstofflampe mit T8-Lampe, Opalwanne und KVG Leuchtstofflampe mit T5-Lampe und EVG moderne Neuanlage mit Präsenzkontrolle mit Tageslichtregelung mit Tageslichtregelung und Präsenzkontrolle Energieverbrauch Innenbeleuchtung Quelle: Deutsche Energie Agentur EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  30. 30. Workshop in öffentlichen Liegenschaften Know-How zu den Themen …  Stromeinsparung  Heizenergieeinsparung  Wassereinsparung  Energiemonitoring  Nutzersensibilisierung durch …  eintägigen Workshop mit Ihren Hausmeistern in einer Ihrer Liegenschaften  anwendungsorientierte Praxisübungen  Erarbeitung von Maßnahmenplänen für jeden Ihrer Hausmeister individuell für seine Liegenschaft  Erste Schritte zum Energiemonitoring 30 Energieeffizienz-Seminare für Hausmeister EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  31. 31. Schritt 4 – Feinanalyse für investive Maßnahmen
  32. 32. Feinanalyse als Entscheidungsgrundlage für investive Maßnahmen an Gebäuden • Die Detailberatung ist eine individuelle umfassende Energieberatung für Gebäude. • Im Rahmen der Detailberatung werden • der Energiebedarf des Gebäudes nach DIN 18599 bestimmt, • Maßnahmenpakete für ein konkretes Gebäude ausgearbeitet und • Wirtschaftlichkeitsbewertung und –vergleiche der Maßnahmenpakete durchgeführt und • Energiebericht, Grobanalyse und Feinanalyse helfen der Kommune die richtigen Maßnahmen an den richtigen kommunalen Liegenschaft auszuwählen. 32EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  33. 33. Sanierung Straßenbeleuchtung Für die Sanierung sollten verschiede Austauschvarianten je Leuchtentyp untersucht werden. 33 Kofferleuchten 29 Watt LED Kofferleuchten 45 Watt CPO Langfeldleuchten 36 Watt TC-L Materialkosten 106.000 € 80.000 € 53.000 € Einsparung 3.100 €/a 2.100 €/a 2.800 €/a Amortisationszeit durch Energieeinsparung 34 Jahre 39 Jahre 19 Jahre Beleuchtungsniveau leichte Verbesserung erhebliche Verbesserung leichte Verbesserung Fotos: Indal, Phillips EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  34. 34. 34 Wichtige Bestandteile der Untersuchung • Beschreibung Ist-Zustand • Energie- und CO2- Bilanz • Potenzialanalyse • Ermittlung der Einsparpotenziale • Erstellung eines Maßnahmenkataloges • kurzfristige – Betrieb • mittelfristige – Instandhaltung • langfristige – Verfahrensmodifikation • Ggf. Unterstützung für Förderanträge Feinanalyse Kläranlage EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  35. 35. Schritt 5 – Planung und Umsetzung investiver Maßnahmen
  36. 36. 36 Es sind vielfältige wirtschaftliche Maßnahmen bei allen kommunalen Energieverbräuchen möglich • Kommunale Gebäude • Wärmedämmung • Neue Anlagentechnik • Neue Beleuchtungstechnik • Einsparpotential bis zu 80% • Straßenbeleuchtung • Z.B. LED-Leuchtmittel • Einsparpotential bis zu 80% • Kläranlage • div. Maßnahmen, bis zu 40% Energieeinsparung Mit investiven Maßnahmen wirtschaftliche Einsparmaßnahmen erschließen EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  37. 37. Schritt 6 – Monatliches Energiemonitoring
  38. 38. LG.- N r. # # # # # # # # # # # # # Seite 1 4. 5. 6. 7. 8. 9. 2. 3. Datenblatt Turn-und Schwim m halle LiegenschaftenSeite1von 3 13 von 36 Auswertungsm onat - 21%Hauptstraße1 26000 M usterstadt - 13% - 5%Bahnhofstraße44 26000 M usterstadt Gesam tschule + 1% 10. 11. 12. 13. - 12%Bauweg9 26000 M usterstadt - 8% - 26% + 26% Bauhof - 7% - 19% + 5% Teichstraße3 26000 M usterstadt GrundschuleBahnhofstraße - 12% + 2%AnderM ühle22 26000 M usterstadt Rathaus - 9% + 3% + 5 %Schloßplatz1 26000 M usterstadt GrundschuleSonnenschein 0% - 4% + 3% + 5% - 6% FeuerwehrgerätehausM itte - 11 % - 9% W aldweg92 26000 M usterstadt + 1%Gartenstraße 58 26000 M usterstadt SporthalleM eisenweg + 3% + 1% + 2%M eisenweg564 26000 M usterstadt GrundschuleGartenstraße -15% - 6% + 3%Bahnhofstraße2 26000 M usterstadt FeuerwehrgerätehausW aldweg - 4%Beispielstraße5 26000 M usterstadt Kindergarten Fidibus + 26 % + 12% + 5% GrundschuleEntwurf - 1% + 3% LangeStr.9 26000 M usterstadt Energiem onitoringM usterkom m une Liegenschaften Heizenergie (w itterungsbereinigt) Strom W asser Kindergarten Entwurf + 35% - 58% 0%Beispielstraße1, 26000 M usterstadt Juni2013 36 Anzahlderausgewerteten Liegenschaften 1. • Schnelles Aufdecken von Schadensfällen und zeitnahe Reaktion bei auffälligen Verbrauchsveränderungen (z.B. Wasserrohrbruch, hohe elektrische oder thermische Verbräuche). • Die Auswirkungen durchgeführter Maßnahmen werden zeitnah analysiert und bewertet . • Positiver Einfluss auf das Nutzerverhalten durch die Kontrollwirkung. • Dienstleister unterstützen bei fehlenden Personalressourcen insbesondere in kleinen und mittleren Kommunen. Energiemonitoring durch monatliche Verbrauchsanalyse 38 LG- N r. 1.Kindergarten Entwurf # Verbrauchsauswertung Juni12 zu + 497 kW h 35 % Verbrauchsauswertung Juni12 zu - 295 kW h 58 % Verbrauchsauswertung Juni12 zu 0,0 m ³ 0 % Juni11 W asser Verbrauchsdarstellung Juni11 Strom Verbrauchsdarstellung Juni11 W ärm e Verbrauchsdarstellung Beispiestraße1 26000 M usterstadt Kindergarten HerrJederm ann Gebäudeaushang-Energiem onitoring M onatsauswertung Juni2013 Gebäudekategorie Gebäudekategorie Gebäudeverantworliche/ Hausm eister Liegenschaft 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 Stromverbrauch Vorjahr (2012) Stromverbrauch 2013 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 WärmeverbrauchVorjahr (2012) Wärmeverbrauch2013kWh 0 5 10 15 20 25 30 35 Wasserverbrauch Vorjahr (2012) Wasserverbrauch 2013 m³ kWh EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  39. 39. Angebote der EWE
  40. 40. 40 „Bullensee-Thesen“ von EWE geben Antworten auf die Herausforderungen - Kernstrategie ist E3 E3 ENERGIEEINSPARUNG ERNEUERBARE ENERGIEN ENERGIEEFFIZIENZ EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  41. 41. Kommunales Energiemanagement mit Angeboten der EWE. Energiebericht Gebäude Straßen- beleuchtung Wasser- wirtschaft CO2- Emissionen AnalyseundBeratungMaßnahmen Ökostrom Energie- beratung Initial- beratung Detail- beratung Bioerdgas CO2- Check CO2- Balance Bestands- erfassung Konzept- erstellung Umrüstung Betriebs- vertrag Neubau kliEn®Erstberatung Energieanalyse Trinkwasser NEU: Hausmeister- schulung Contracting (WDS) EWE Energieanalyse CO2-Check direkt Der Energiebericht verweist als Basisdienstleistung auf die vielfältigen kommunalen Dienstleistungsangebote der EWE. Betriebsführung Abwasser- reinigung Klärschlamm- konzept NEU: Energie- monitoring EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  42. 42. Weitere Informationen
  43. 43. Kommunales Energiemanagement Wo erhalte ich weitergehende Informationen? • EWE Vertrieb GmbH www.ewe.de/kommunen.php • Deutsche Energie-Agentur (dena) http://www.energieeffiziente-kommune.de/ • Deutsche Institut für Urbanistik http://kommunen.klimaschutz.de/portal.html • Klimawandel und Kommunen www.kuk-nds.de EWE VERTRIEB GmbH – Thomas Kwapich Schritt für Schritt zum Kommunalen Energiemanagement
  44. 44. EWE VERTRIEB GmbH - Thomas Kwapich Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Dipl.-Ing. (TU) Thomas Kwapich EWE VERTRIEB GmbH Donnerschweer Str. 22-26 26123 Oldenburg Tel.: 0441 – 803 4260 44

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