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Weiterbildung der Zukunft. Wie Digitalisierung, informelle Kompetenzen und Akademisierung das Lernen verändern

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Immer mehr Menschen studieren, der digitale Wandel verändert alle Lebensbereiche und außerhalb von Ausbildung, Uni und Beruf erworbene Kompetenzen werden bedeutender. Wie verändert das unser Lernen?

Präsentation unsres Bildungsexperten Frank Frick am 1. Juni 2017 in Augsburg.

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Weiterbildung der Zukunft. Wie Digitalisierung, informelle Kompetenzen und Akademisierung das Lernen verändern

  1. 1. Picturecredits:DeutscheVerlagsanstalt
  2. 2. Das Ergebnis: 4M 1. Kompetenzen der Lerner werden zukünftig viel genauer analysiert 2. Kompetenzentwicklung wird individueller unterstützt und mehr modulare Weiterbildungsangebote unterbreitet 3. Die Analyse großer Datenmengen erlaubt passgenaue Angebote und verschränkt Marktanalyse, Weiterbildung und Vermittlung 4. Unabhängig von formalen Abschlüssen werden Kompetenzen erkannt und automatisch mit Stellenangeboten abgeglichen – und noch mehr… Die Digitalisierung ist dabei zugleich Treiber und Lösung. Seite 1 01. Juni 2017 Mobilize Market Analysis Match Measure
  3. 3. Agenda Herausforderungen  Demographie  Migration  Akademisierung  Fachkräftebedarf  Finanzierung  Digitalisierung? Lösungen  Kompetenzerfassung / -anerkennung  Individuelle Förderung  Modularisierung Measure: 78 Mio. Mobilize: + 91% Market Analysis: 300 Mio. Match: 20 min Tiefenbohrungen Digitalisierung ! Seite 2 01. Juni 2017
  4. 4. Weiterbildungschancen aufzeigen Die Welt wird bunter! Bildungsgrad, soziale Lage, Herkunft Beteiligung Unterschiedliche Kompetenzen, Motivationen Lernerfahrungen, Lerntypen und Lerntempi – kaum mehr homogene Lerngruppen Seite 3 01. Juni 2017
  5. 5. In 50 Jahren hat sich der Anteil der Studienberechtigten verzehnfacht Anteil der Hauptschüler & Anteil der Studienberechtigten an den 18- bis 20-Jährigen* (Angaben in Prozent) X 10 Eigene Darstellung; Quelle: Statistisches Bundesamt; Kultusministerkonferenz (verschiedene Jahrgänge)Seite 4 01. Juni 2017 Neue Bildungskarrieren, sehr unterschiedliche Bildungsverläufe
  6. 6. Akademisierung: Stabiler Trend, von neuen Daten übertroffen neue dual Auszubildende neue, dual Auszubildende neue Studienanfänger 1. Gleich welches Szenario: 2030 gibt es mehr Studierende als dual Auszubildende 2. Zahlen für 2015/16 liegen sogar über unseren Projektionen (ohne aktuelle Flüchtlinge) Seite 5 01. Juni 2017
  7. 7. Fachkräftemangel / Prognosen: Bedarf primär an beruflich Qualifizierten Arbeitskräftesaldo nach Qualifikationen Angaben in 1.000 Personen Quelle: vbw 2015, S. 56Seite 6 01. Juni 2017
  8. 8. Ohne Abschluss kein Anschluss! Unsichtbare Kompetenzen bringen niemand weiter NL: Wer Kompetenz hat, ist meist beschäftigt DE: Viele kompetente Personen sind arbeitslos DE: Auch umfangreiche Grundkompetenzen bringen keine besseren Arbeitsmarktchancen! Seite 7 01. Juni 2017
  9. 9. Informelles Lernen ist zukünftig die wichtigste Kompetenzquelle Seite 8 01. Juni 2017
  10. 10. www.bertelsmann-stiftung.de/weiterbildungsfinanzierung Ausgaben im Sinkflug! Es fehlen Investitionen in Weiterbildung Rückgang öffentl. WB-Finanzierung: 41% zwischen 1995 und 2012 Seite 9 01. Juni 2017 Individuen mittlerweile Haupt-Finanzier
  11. 11. Und jetzt auch noch Herausforderung Digitalisierung?! Drei Jahre nach Gründung hat Online- Universität Coursera 15 Mio. Nutzer Schätzung: globaler Bildungsmarkt = 4.600 Milliarden US$ Bis 2014 verzeichnete die Plattform Stack Overflow über 900 Mio. Besuche Masse Markt Picture credits: EpicStockMedia/Shotshop.com; Berliner Büchertisch-Buchregal.jpg, Berliner Büchertisch/flickr.com. CC BY-SA 2.0; EURO vs. Dollar 24/52, Dennis Skley/flickr.com, CC BY-ND 2.0; RHoK Nairobi, Kenya, Erik (HASH) Hersman/flickr.com. CC BY 2.0 Quelle: Coursera Quelle: Kevin Carey 2015 Quelle: www.stackexchange.com WeQ Seite 10 01. Juni 2017
  12. 12. Agenda Herausforderungen  Demographie  Migration  Akademisierung  Fachkräftebedarf  Finanzierung  Digitalisierung? Lösungen  Kompetenzerfassung / -anerkennung  Individuelle Förderung  Modularisierung Measure: 78 Mio. Mobilize: + 91% Market Analysis: 300 Mio. Match: 20 min Tiefenbohrungen Digitalisierung ! Seite 11 01. Juni 2017
  13. 13. „Abschlussnoten sind wertlos bei der Personalauswahl. Wir haben festgestellt, dass sie rein gar nichts vorhersagen.“ Seite 12 01. Juni 2017 Laszlo Boch, Google Personalchef
  14. 14. Wie Weiterbildungsanbieter heute schon auf diese Herausforderungen reagieren: • wie Smarterer mit Quizzen fachliche Kompetenzen Weiterbildungsbedarf feststellt • wie die Austin Peay State University die Bildungswege bisheriger Studenten analysiert, Prognosen über erfolgsversprechende Studienwege erstellt, die Beratung ihrer Studenten verbessert und den Erfolg der Studierenden deutlich steigert • wie LinkedIn Karrierewege vergleicht und daraus maßgeschneiderte Weiterbildungs- und Stellenangebote an ihre Nutzer bringt • wie Knack mit Spielen Eignung testet und maßgebliche „Soft“ (oder besser: Power) Skills identifiziert Seite 13 01. Juni 2017
  15. 15. Measure / Smarterer 78 Mio. Seite 14 01. Juni 2017
  16. 16. Mobilize / Austin Peay State University 91% Seite 15 01. Juni 2017
  17. 17. Market Analysis / Linked In 300 Mio. Seite 16 01. Juni 2017
  18. 18. Match / Knack´s 20 min Seite 17 01. Juni 2017
  19. 19. Agenda Herausforderungen  Demographie  Migration  Akademisierung  Fachkräftebedarf  Finanzierung  Digitalisierung? Lösungen  Kompetenzerfassung / -anerkennung  Individuelle Förderung  Modularisierung Measure: 78 Mio. Mobilize: + 91% Market Analysis: 300 Mio. Match: 20 min Tiefenbohrungen Digitalisierung ! Seite 18 01. Juni 2017
  20. 20. Was hat das mit der Weiterbildung in D zu tun? Eigentlich nichts, wären da nicht …. Valikom Teilqualifika- tionen Individuelle Förderung BQFG …Kompetenzen erkennen …Modularisierung …personalisiertes Lernen, Algorithmen, Flipped Classroom, Lernbegleiter …Kompetenzen anerkennen Konzentration auf dem (Weiter-)Bildungs-Markt … Seite 19 01. Juni 2017
  21. 21. Gute Weiterbildung: Qualität der Lehr-Lernangeboten Bislang eingesetzte Konzepte des Qualitätsmanagements erreichen die Organisation, aber kaum das eigentliche Lehr-Lerngeschehen Qualität von Weiterbildung primär eine Frage der Qualität von Lehr-Lernsituationen Pädagogische Arbeit der Lehrkräfte wichtiger Qualitätsausweis einer Einrichtung Interesse an der Professionalität der Lehrkräfte wächst Seite 20 01. Juni 2017
  22. 22. Kompetente Lehrkräfte Vernetzte Anbieter Innovative Angebote Support für Lerner E-Maturity“ der Weiterbildungsanbieter: ICT-gestützte & OER-basiert?  Umfassenden Support für Lerner, Entwicklung von Medienkompetenz,  Lehrkonzepte die Bekanntes einbinden  BYOD (Bring your own device) oder Bereitstellung von Endgeräten  digitale und medienpädagogische Kompetenzen des WB-Personals  Informationen zum Einsatz digitaler Medien ggf. Support durch Experten  Kooperation Weiterbildungsanbieter & Entwickler digitaler Bildungsmedien  Transfer von Good-Practice Beispielen  z. B. digitale Assessments von Lernergebnissen  digitale Angebote für Zielgruppen, ansprechend und einfach Seite 21 01. Juni 2017
  23. 23. www.bertelsmann-stiftung.de Besuchen Sie uns auch auf Kontakt: Twitter: @FrankFrick Mail: Frank.frick@bertelsmann-stiftung.de Blog Aus- und Weiterbildung: blog.aus-und-weiterbildung.eu Blog Digitalisierung der Bildung: digitalisierung-bildung.de Newsletter Lernen fürs Leben: www.bertelsmann-stiftung.de/de/newsletter/anmeldung/ Facebook: https://www.facebook.com/pages/Aus-und- Weiterbildung/153308198191162 Seite 22 01. Juni 2017

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