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LESEPROBE:	
  “Genauso	
  hatte	
  ich	
  es	
  mir	
  ausgemalt”	
  von	
  
Neville	
  Goddard	
  
	
  
	
  
	
  
Inhaltsübersicht
Angegeben wird jeweils der Originaltitel
Zum Geleit 1
Feeling is the Secret 2
(Vom Erfühlten zum Erfüllten) Buch, 1944
Kapitel 1: Vom Erfühlten zum Erfüllten 2
Kapitel 2: Schlaf 9
Kapitel 3: Das Gebet 16
Kapitel 4: Glauben heißt Fühlen 19
Three Propositions 20
(Drei Prämissen) Vortrag, 1954
At Your Command 32
(Auf dein Geheiß) Buch, 1939
How To Use Your Imagination 60
(So nutzen Sie Ihre Vorstellungkraft) Vortrag, 1955
Bezugslinks
Taschenbuch: http://goo.gl/4Ts7Mg
Kindle-E-Book: http://goo.gl/McUZzF
PDF-E-Book: http://goo.gl/Eiu4Ka
Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com
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Vom Erfühlten zum Erfüllten
Kapitel 1: Das Gesetz und seine Wirkungsweise
Die Welt und alles, was sich in ihr befindet, ist das konditionierte
Bewusstsein des Menschen in gegenständlicher Form.
Das Bewusstsein ist sowohl Ursache als auch Substanz der gesamten
Welt. Das Wissen um das Gesetz des Bewusstseins und seine
Wirkungsweise versetzt Sie in die Lage, all Ihre Herzenswünsche zu
erfüllen. Mit diesem Wissen können Sie Ihre ideale Welt gestalten und
aufrechterhalten.
Das Bewusstsein ist die einzige Realität. Dies gilt nicht nur im
übertragenen Sinne, sondern auch faktisch.
Zur Veranschaulichung könnten wir die Realität mit einem zweigeteilten
Strom vergleichen: dem Tagesbewusstsein und dem
Unterbewusstsein. Um das Gesetz des Bewusstseins intelligent
anzuwenden, müssen wir die Wechselbeziehung zwischen diesen beiden
Bewusstseinsbereichen verstehen.
Das Tagesbewusstsein ist persönlich und selektiv. Das Unterbewusstsein
ist unpersönlich und nichtselektiv. Es ist wahllos. Das Tagesbewusstsein ist
der Bereich des Bewirkten.
Das Unterbewusstsein ist der Bereich des Verursachens. Diese beiden
Bereiche entsprechen der männlichen beziehungsweise der weiblichen
Bewusstseinssphäre, wobei das Tagesbewusstsein der männliche und das
Unterbewusstsein der weibliche Bereich ist.
Das Tagesbewusstsein erzeugt geistige Vorstellungen und prägt diese
dem Unterbewusstsein ein. Das Unterbewusstsein nimmt diese Ideen auf
und verleiht ihnen Gestalt und Ausdruck.
Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeit, wonach zuerst ein Vorstellungsbild
aufgebaut wird, welches dann dem Unterbewusstsein eingeprägt wird,
werden ausnahmslos alle Dinge aus dem Bewusstsein erschaffen ... 	
  
Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com
I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 4
Kapitel	
  2:	
  Schlaf	
  	
  	
  
Der	
   Schlaf,	
   das	
   Leben,	
   das	
   ein	
   Drittel	
   unseres	
   Erdendaseins	
   ausmacht,	
   ist	
   die	
  
natürliche	
  Pforte	
  zum	
  Unterbewussten.	
  Deshalb	
  wollen	
  wir	
  uns	
  in	
  diesem	
  Kapitel	
  
dem	
  Schlaf	
  widmen.	
  	
  	
  
Die	
   bewussten	
   zwei	
   Drittel	
   unseres	
   Lebens	
   auf	
   Erden	
   hängen	
   von	
   der	
  
Aufmerksamkeit	
   ab,	
   die	
   wir	
   dem	
   Schlaf	
   beimessen.	
   Unser	
   Verständnis	
   dessen,	
  
was	
  uns	
  der	
  Schlaf	
  bescheren	
  kann,	
  wird	
  uns	
  Nacht	
  für	
  Nacht	
  so	
  mit	
  Vorfreude	
  
erfüllen,	
  als	
  hätten	
  wir	
  ein	
  Rendez-­‐vous	
  mit	
  einem	
  geliebten	
  Menschen.	
  	
  	
  
	
  „Im	
  Traum,	
  im	
  Nachtgesicht,	
  wenn	
  der	
  Schlaf	
  auf	
  die	
  Leute	
  fällt,	
  wenn	
  sie	
  schlafen	
  
auf	
  dem	
  Bette,	
  da	
  öffnet	
  er	
  das	
  Ohr	
  der	
  Leute	
  und	
  schreckt	
  sie	
  und	
  warnt	
  sie.“	
  
(Hiob	
  33).	
  	
  	
  
Im	
   Schlaf	
   und	
   auch	
   beim	
   Gebet	
   -­‐	
   einem	
   schlafähnlichen	
   Zustand	
   -­‐	
   betritt	
   der	
  
Mensch	
  das	
  Reich	
  des	
  Unterbewusstseins,	
  um	
  seine	
  Prägungen	
  vorzunehmen	
  und	
  
seine	
   Instruktionen	
   zu	
   erhalten.	
  	
  In	
   solchen	
   Zuständen	
   sind	
   Tages-­‐	
   und	
  
Unterbewusstsein	
   eng	
   miteinander	
   verbunden.	
   Mann	
   und	
   Frau	
   werden	
   ein	
  
Fleisch.	
  	
  
Der	
   Schlaf	
   ist	
   die	
   Zeit,	
   wenn	
   sich	
   das	
   männliche	
   Bewusstsein	
   (das	
  
Tagesbewusstsein)	
   von	
   der	
   sinnlichen	
   Welt	
   abwendet,	
   um	
   seine	
   Geliebte,	
   das	
  
Unterbewusste,	
  aufzusuchen.	
  	
  	
  	
  
Anders	
   als	
   die	
   Frau,	
   die	
   ihren	
   Mann	
   ehelicht,	
   um	
   ihn	
   zu	
   ändern,	
   hat	
   das	
  
Unterbewusstsein	
   keine	
   Absicht,	
   das	
   Tagesbewusstsein,	
   den	
   Wachzustand,	
   zu	
  
ändern,	
  sondern	
  liebt	
  es	
  so,	
  wie	
  es	
  ist	
  und	
  reproduziert	
  getreulich	
  das	
  Ebenbild	
  
auf	
  der	
  physischen	
  Ebene.	
  	
  Die	
  Umstände	
  und	
  Ereignisse	
  Ihres	
  Lebens	
  sind	
  Ihre	
  
Kinder,	
  welche	
  im	
  Schlaf	
  von	
  Ihrem	
  Unterbewusstsein	
  gezeugt	
  werden.	
  Sie	
  sind	
  
das	
  Ebenbild	
  Ihrer	
  innersten	
  Gefühle.	
  	
  „Wie	
  im	
  Himmel,	
  so	
  auf	
  Erden.“	
  (Matthäus	
  
6:10,	
  Lukas	
  11:2).	
  Wie	
  im	
  Unterbewusstsein,	
  so	
  im	
  physischen	
  Erleben.	
  
	
  
	
  
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Kapitel	
  3:	
  Das	
  Gebet	
  	
  	
  
Wie	
  der	
  Schlaf	
  ist	
  auch	
  das	
  Gebet	
  eine	
  Eintrittspforte	
  zum	
  Unterbewusstsein.	
  	
  Das	
  
Gebet	
  ist	
  eine	
  Illusion	
  des	
  Schlafes,	
  in	
  dem	
  die	
  Eindrücke	
  der	
  Außenwelt	
  gedämmt	
  
werden	
  und	
  das	
  Bewusstsein	
  für	
  Suggestionen	
  aus	
  dem	
  Innern	
  aufnahmefähiger	
  
wird.	
  	
  
Beim	
  Gebet	
  befindet	
  sich	
  das	
  Bewusstsein	
  in	
  einem	
  Zustand	
  der	
  Entspannung	
  und	
  
Aufnahmefähigkeit,	
   ähnlich	
   dem	
   Gefühl,	
   das	
   kurz	
   vor	
   dem	
   Einschlafen	
  
besteht.	
  	
  Beim	
  Gebet	
  geht	
  es	
  nicht	
  so	
  sehr	
  um	
  das	
  Erbetene,	
  sondern	
  darum,	
  wie	
  
Sie	
  sich	
  auf	
  das	
  Empfangen	
  vorbereiten.	
  „Alles,	
  um	
  was	
  ihr	
  auch	
  betet	
  und	
  bittet,	
  
glaubt,	
   dass	
   ihr	
   es	
   empfangen	
   habt	
   und	
   es	
   wird	
   euch	
   zuteilwerden“	
   (Markus	
  
11:24).	
  	
  	
  
Die	
   einzige	
   Voraussetzung	
   ist,	
   dass	
   Sie	
   daran	
   glauben,	
   dass	
   Ihr	
   Gebet	
   bereits	
  
erhört	
  wurde!	
  	
  Ihr	
  Gebet	
  muss	
  erhört	
  werden,	
  wenn	
  Sie	
  das	
  Gefühl	
  aufbauen,	
  das	
  
Sie	
   hätten,	
   wenn	
   Ihr	
   Ziel	
   bereits	
   erreicht	
   wäre.	
   Sobald	
   Sie	
   den	
   Wunsch	
   als	
  
vollendete	
  Tatsache	
  akzeptieren,	
  findet	
  das	
  Unterbewusstsein	
  Mittel	
  und	
  Wege	
  
für	
  seine	
  Verwirklichung!	
  	
  	
  
Daraus	
  folgt,	
  dass	
  ein	
  erfolgreiches	
  Gebet	
  voraussetzt,	
  dass	
  Sie	
  sich	
  in	
  das	
  Gefühl	
  
des	
  erfüllten	
  Wunsches	
  hineinversetzen.	
  	
  Der	
  disziplinierte	
  Mensch	
  befindet	
  sich	
  
immer	
   in	
   harmonischer	
   Übereinstimmung	
   mit	
   dem	
   Wunsch	
   als	
   vollendete	
  
Tatsache.	
  	
  Er	
   weiß,	
   dass	
   das	
   Bewusstsein	
   die	
   einzige	
   Realität	
   ist	
   und	
   dass	
  
Vorstellungsbilder	
  und	
  Gefühle	
  für	
  das	
  Bewusstsein	
  Fakten	
  darstellen,	
  die	
  ebenso	
  
real	
  sind,	
  wie	
  räumliche	
  Gegenstände.	
  Deshalb	
  lässt	
  er	
  niemals	
  ein	
  Gefühl	
  zu,	
  das	
  
seinem	
  Glück	
  abträglich	
  ist,	
  denn	
  Gefühle	
  sind	
  die	
  Ursachen	
  für	
  die	
  Handlungen	
  
und	
  Umstände	
  seines	
  Lebens.	
  	
  	
  
Auf	
  der	
  anderen	
  Seite	
  fällt	
  es	
  dem	
  undisziplinierten	
  Menschen	
  schwer,	
  etwas	
  zu	
  
glauben,	
   das	
   er	
   mit	
   seinen	
   Sinnen	
   nicht	
   erfassen	
   kann.	
   Seine	
   Ablehnung	
   oder	
  
Anerkennung	
  einer	
  Sache	
  beschränkt	
  sich	
  meist	
  nur	
  auf	
  seine	
  Sinneseindrücke	
  ...	
   	
  
	
  
	
  
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Kapitel	
  4:	
  Glauben	
  heißt	
  Fühlen	
  	
  	
  
	
  
„Es	
  soll	
  nicht	
  durch	
  Heer	
  oder	
  Kraft,	
  sondern	
  durch	
  mein	
  Gebet	
  geschehen,	
  spricht	
  
der	
  Herr"	
  (Sacharja	
  4:6).	
  Begeben	
  Sie	
  sich	
  in	
  den	
  Geist	
  des	
  gewünschten	
  Zustands	
  
hinein,	
   indem	
   Sie	
   sich	
   in	
   das	
   Gefühl	
   versetzen,	
   das	
   Sie	
   empfänden,	
   wenn	
   es	
  
bereits	
  so	
  weit	
  wäre.	
  	
  	
  
Dabei	
  verzichten	
  Sie	
  auf	
  alle	
  verkrampften	
  Anstrengungen,	
  denn	
  es	
  ist	
  bereits	
  so.	
  
Mit	
   jedem	
   menschlichen	
   Vorstellungsbild	
   ist	
   ein	
   gewisses	
   Gefühl	
   verbunden.	
  
Dieses	
   Gefühl,	
   das	
   sich	
   eingestellt	
   haben	
   wird,	
   sobald	
   Ihr	
   Wunsch	
   erfüllt	
   ist,	
  
müssen	
   Sie	
   in	
   sich	
   wachrufen.	
   Das	
   ist	
   die	
   Voraussetzung	
   dafür,	
   dass	
   Sie	
   das	
  
Angestrebte	
  auf	
  der	
  physischen	
  Ebene	
  erleben.	
  	
  	
  
Glauben	
   ist	
   Fühlen.	
   “Nach	
   eurem	
   Glauben	
   (Gefühl)	
   geschehe	
   euch!"	
   (Matthäus	
  
9:29).	
   Der	
   Mensch	
   zieht	
   niemals	
   etwas	
   Gewünschtes	
   an,	
   immer	
   nur	
   das	
  
Ausgestrahlte.	
   Er	
   erlebt	
   das,	
   was	
   seiner	
   Schwingung	
   entspricht.	
   „Wer	
   hat,	
   dem	
  
wird	
   gegeben	
   und	
   wer	
   nicht	
   hat,	
   dem	
   wird	
   genommen	
   ...“	
   (Matthäus	
   13:12,	
  
25:29,	
  Markus	
  4:25,	
  Lukas	
  8:18,	
  19:26).	
  	
  Was	
  Sie	
  Ihrem	
  Gefühl	
  nach	
  sind,	
  das	
  sind	
  
Sie	
  auch,	
  und	
  es	
  wird	
  Ihnen	
  das	
  gegeben,	
  das	
  Sie	
  sind.	
  Versetzen	
  Sie	
  sich	
  deshalb	
  
in	
  das	
  Gefühl	
  hinein,	
  welches	
  Sie	
  hätten,	
  wenn	
  Sie	
  bereits	
  in	
  Besitz	
  Ihres	
  erfüllten	
  
Wunsches	
  wären.	
  	
  
Ihr	
  Wunsch	
  muss	
  sich	
  dann	
  erfüllen!	
  
	
  
	
  
	
  
	
  
	
  
Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com
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Drei Prämissen
Die erste Prämisse lautet:
Der Bewusstseinszustand des Menschen entscheidet über seine
Lebensumstände.
Die zweite Prämisse besagt, dass der Mensch den Bewusstseinszustand,
mit dem er identifiziert werden will, auswählen kann.
Daraus ergibt sich zwangsläufig die dritte Prämisse: Der Mensch kann das
sein, was er sein will.
Falls die erste Prämisse richtig ist, wonach der Bewusstseinszustand des
Menschen die einzige Ursache für seine Lebensumstände ist, ergibt sich
daraus die Frage: „Warum wählt er dann nicht einen wünschenswerteren
Zustand, wenn er diesen schon selbst wählen kann?“
Nun, es ist nicht immer so leicht, wie es aussieht. Heute erfahren Sie von
einer Technik, die Ihnen diese Veränderung leichter macht. Allerdings hat
der Mensch Schwierigkeiten, etwas aufzugeben, woran er sich gewöhnt
hat. Jeder von uns hängt im Spinnennetz seiner Gewohnheiten fest.
Vor einigen Jahren, während des letzten Kriegs, erschien in der Zeitschrift
„The New Yorker“ ein Cartoon von George Price:
In einer Einzimmerwohnung war eine Spüle mit schmutzigem Geschirr zu
sehen, der Putz fiel von den Wänden und ein Ehepaar in den mittleren
Lebensjahren saß an einem Tisch. Sie las einen Brief, er hatte die Füße
auf Tisch und es waren seine löchrigen Socken zu sehen. Der Brief war
von ihrem Sohn, der als Soldat im Ausland war. Die Unterschrift zu dieser
Zeichnung lautete: „Er sagt, dass er Heimweh habe“. Diese Wohnung war
völlig heruntergekommen, aber der junge Mann hatte Heimweh!
Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier ...
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Auf dein Geheiß!
Kann sich der Mensch etwas vornehmen, was dann so eintritt? Mit
Sicherheit kann er das!
Der Mensch hat immer schon etwas bestimmt oder sich vorgenommen,
was sich dann in seiner Welt gezeigt hat; er tut das heute und wird es so
lange tun, wie er sich seines Menschseins bewusst ist.
Noch nie ist in der Welt des Menschen etwas erschienen, was er sich nicht
vorgenommen hätte! Sie mögen dies ablehnen, aber Sie können es beim
besten Willen nicht widerlegen, da Entscheidungen, Anordnungen,
Vorsätze oder wie immer Sie diese inneren Erlasse nennen wollen, ein
unwandelbares Prinzip darstellen. Dies tun Sie nicht mit Worten oder
lauten Affirmationen. Solche Wiederholungen bezwecken nicht selten das
Gegenteil. Diese Entscheidungen treffen Sie mit dem Bewusstsein.
Das bedeutet, dass sich jeder Mensch dessen bewusst ist, was er für sich
selbst entschieden hat. Der dumme Mensch ist sich seiner Dummheit
bewusst und braucht dazu keine Worte. Somit entscheidet er sich für die
Dummheit.
Wer die Bibel in diesem Lichte liest, findet das größte wissenschaftliche
Buch aller Zeiten. Statt die Bibel als eine Art Geschichtsbuch zu
betrachten, in dem über alte Zivilisationen oder die Biografie des
außergewöhnlichen Lebens eines Jesus berichtet wird, sehen Sie sie als
ein großes psychologisches Schauspiel, welche sich im menschlichen
Bewusstsein abspielt.
Übertragen Sie die Bibel auf sich selbst und Sie werden Ihre Welt
urplötzlich von der öden ägyptischen Wüste in das gelobte Land von
Kanaan verlagern. Der Aussage, dass alles von Gott gemacht wurde und
dass ohne ihn nichts geschaffen werden kann, wird kaum jemand
widersprechen. Was das Wesen Gottes anbelangt, ist jedoch nicht so leicht
ein Konsens zu erzielen. ...
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So nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft
Wie	
   können	
   Sie	
   Ihre	
   Vorstellungskraft	
   nutzen,	
   um	
   jeden	
   Ihrer	
   Wünsche	
   zu	
  
verwirklichen?	
  	
  	
  
Den	
  meisten	
  Menschen	
  ist	
  ihre	
  schöpferische	
  Vorstellungskraft	
  in	
  keiner	
  Weise	
  
bewusst.	
  Sie	
  verbeugen	
  sich	
  vor	
  den	
  Diktaten	
  der	
  „Fakten“	
  und	
  begnügen	
  sich	
  mit	
  
den	
  äußeren	
  Lebensumständen.	
  	
  	
  
Sobald	
   Sie	
   aber	
   die	
   schöpferische	
   Vorstellungskraft	
   in	
   Ihnen	
   entdeckt	
   haben,	
  
werden	
  Sie	
  sich	
  immer	
  wieder	
  der	
  Vorherrschaft	
  der	
  Vorstellungskraft	
  bedienen,	
  
um	
  ihr	
  alles	
  zu	
  unterwerfen.	
  	
  	
  
Wenn	
  die	
  Menschen	
  von	
  „Gott	
  im	
  Menschen“	
  sprechen,	
  ist	
  ihnen	
  nicht	
  bewusst,	
  
dass	
   damit	
   die	
   menschliche	
   Vorstellungskraft	
   gemeint	
   ist.	
  	
  Das	
   ist	
   die	
  
schöpferische	
  Macht,	
  die	
  den	
  Menschen	
  zum	
  Erschaffen	
  zur	
  Verfügung	
  steht!	
  	
  	
  
Es	
  gibt	
  nichts,	
  das	
  in	
  der	
  Vorstellung	
  nicht	
  geformt	
  und	
  gestaltet	
  werden	
  könnte.	
  
Auf	
  dieser	
  Ebene	
  ist	
  alles	
  so	
  plastisch	
  wie	
  der	
  Ton	
  des	
  Töpfers.	
  	
  Jemand	
  sagte	
  mir:	
  
„Wissen	
  Sie	
  Neville,	
  ich	
  höre	
  Ihnen	
  gerne	
  zu,	
  wenn	
  Sie	
  über	
  die	
  Vorstellungskraft	
  
reden.	
  Aber	
  dann	
  kralle	
  ich	
  meine	
  Finger	
  in	
  die	
  Armlehne	
  und	
  stemme	
  meine	
  Füße	
  
fest	
  auf	
  den	
  Teppich,	
  damit	
  ich	
  auf	
  dem	
  Boden	
  der	
  Tatsachen	
  bleibe.“	
  	
  	
  	
  
Ich	
  nehme	
  an,	
  das	
  tut	
  er	
  auch	
  heute	
  noch.	
  	
  Lassen	
  Sie	
  mich	
  aber	
  auch	
  von	
  einer	
  
jungen	
  Frau	
  sprechen,	
  die	
  ihre	
  Finger	
  nicht	
  in	
  die	
  Lehne	
  verkrallte	
  und	
  ihre	
  Füße	
  
nicht	
  „auf	
  den	
  Boden	
  der	
  Tatsachen“	
  stellte.	
  	
  
Es	
   ist	
   die	
   Geschichte	
   einer	
   17-­‐Jährigen.	
  	
  Es	
   war	
   Heilig	
   Abend,	
   Weihnachten.	
   Sie	
  
war	
  traurig,	
  denn	
  sie	
  hatte	
  in	
  diesem	
  Jahr	
  ihren	
  Vater	
  bei	
  einem	
  Unfall	
  verloren	
  
und	
  das	
  Haus	
  kam	
  ihr	
  leer	
  vor.	
  	
  
Sie	
   besaß	
   keine	
   Ausbildung	
   und	
   hatte	
   vor	
   Kurzem	
   eine	
   Aushilfsstellung	
   als	
  
Kellnerin	
  angenommen.	
  	
  Es	
  war	
  ziemlich	
  spät	
  an	
  diesem	
  Abend,	
  es	
  regnete,	
  der	
  
Bus	
   war	
   voller	
   grölender	
   Buben	
   und	
   Mädchen,	
   die	
   in	
   ihre	
   Heimatferien	
   fuhren	
  
und	
  sie	
  konnte	
  ihre	
  Tränen	
  nicht	
  zurückhalten.	
  	
  Gott	
  sei	
  Dank	
  regnete	
  es.	
  Deshalb	
  
streckte	
  sie	
  ihr	
  Gesicht	
  nach	
  oben,	
  damit	
  der	
  Regen	
  die	
  Tränen	
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  ....	
  

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  • 2. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 2         LESEPROBE:  “Genauso  hatte  ich  es  mir  ausgemalt”  von   Neville  Goddard         Inhaltsübersicht Angegeben wird jeweils der Originaltitel Zum Geleit 1 Feeling is the Secret 2 (Vom Erfühlten zum Erfüllten) Buch, 1944 Kapitel 1: Vom Erfühlten zum Erfüllten 2 Kapitel 2: Schlaf 9 Kapitel 3: Das Gebet 16 Kapitel 4: Glauben heißt Fühlen 19 Three Propositions 20 (Drei Prämissen) Vortrag, 1954 At Your Command 32 (Auf dein Geheiß) Buch, 1939 How To Use Your Imagination 60 (So nutzen Sie Ihre Vorstellungkraft) Vortrag, 1955 Bezugslinks Taschenbuch: http://goo.gl/4Ts7Mg Kindle-E-Book: http://goo.gl/McUZzF PDF-E-Book: http://goo.gl/Eiu4Ka
  • 3. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 3 Vom Erfühlten zum Erfüllten Kapitel 1: Das Gesetz und seine Wirkungsweise Die Welt und alles, was sich in ihr befindet, ist das konditionierte Bewusstsein des Menschen in gegenständlicher Form. Das Bewusstsein ist sowohl Ursache als auch Substanz der gesamten Welt. Das Wissen um das Gesetz des Bewusstseins und seine Wirkungsweise versetzt Sie in die Lage, all Ihre Herzenswünsche zu erfüllen. Mit diesem Wissen können Sie Ihre ideale Welt gestalten und aufrechterhalten. Das Bewusstsein ist die einzige Realität. Dies gilt nicht nur im übertragenen Sinne, sondern auch faktisch. Zur Veranschaulichung könnten wir die Realität mit einem zweigeteilten Strom vergleichen: dem Tagesbewusstsein und dem Unterbewusstsein. Um das Gesetz des Bewusstseins intelligent anzuwenden, müssen wir die Wechselbeziehung zwischen diesen beiden Bewusstseinsbereichen verstehen. Das Tagesbewusstsein ist persönlich und selektiv. Das Unterbewusstsein ist unpersönlich und nichtselektiv. Es ist wahllos. Das Tagesbewusstsein ist der Bereich des Bewirkten. Das Unterbewusstsein ist der Bereich des Verursachens. Diese beiden Bereiche entsprechen der männlichen beziehungsweise der weiblichen Bewusstseinssphäre, wobei das Tagesbewusstsein der männliche und das Unterbewusstsein der weibliche Bereich ist. Das Tagesbewusstsein erzeugt geistige Vorstellungen und prägt diese dem Unterbewusstsein ein. Das Unterbewusstsein nimmt diese Ideen auf und verleiht ihnen Gestalt und Ausdruck. Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeit, wonach zuerst ein Vorstellungsbild aufgebaut wird, welches dann dem Unterbewusstsein eingeprägt wird, werden ausnahmslos alle Dinge aus dem Bewusstsein erschaffen ...  
  • 4. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 4 Kapitel  2:  Schlaf       Der   Schlaf,   das   Leben,   das   ein   Drittel   unseres   Erdendaseins   ausmacht,   ist   die   natürliche  Pforte  zum  Unterbewussten.  Deshalb  wollen  wir  uns  in  diesem  Kapitel   dem  Schlaf  widmen.       Die   bewussten   zwei   Drittel   unseres   Lebens   auf   Erden   hängen   von   der   Aufmerksamkeit   ab,   die   wir   dem   Schlaf   beimessen.   Unser   Verständnis   dessen,   was  uns  der  Schlaf  bescheren  kann,  wird  uns  Nacht  für  Nacht  so  mit  Vorfreude   erfüllen,  als  hätten  wir  ein  Rendez-­‐vous  mit  einem  geliebten  Menschen.        „Im  Traum,  im  Nachtgesicht,  wenn  der  Schlaf  auf  die  Leute  fällt,  wenn  sie  schlafen   auf  dem  Bette,  da  öffnet  er  das  Ohr  der  Leute  und  schreckt  sie  und  warnt  sie.“   (Hiob  33).       Im   Schlaf   und   auch   beim   Gebet   -­‐   einem   schlafähnlichen   Zustand   -­‐   betritt   der   Mensch  das  Reich  des  Unterbewusstseins,  um  seine  Prägungen  vorzunehmen  und   seine   Instruktionen   zu   erhalten.    In   solchen   Zuständen   sind   Tages-­‐   und   Unterbewusstsein   eng   miteinander   verbunden.   Mann   und   Frau   werden   ein   Fleisch.     Der   Schlaf   ist   die   Zeit,   wenn   sich   das   männliche   Bewusstsein   (das   Tagesbewusstsein)   von   der   sinnlichen   Welt   abwendet,   um   seine   Geliebte,   das   Unterbewusste,  aufzusuchen.         Anders   als   die   Frau,   die   ihren   Mann   ehelicht,   um   ihn   zu   ändern,   hat   das   Unterbewusstsein   keine   Absicht,   das   Tagesbewusstsein,   den   Wachzustand,   zu   ändern,  sondern  liebt  es  so,  wie  es  ist  und  reproduziert  getreulich  das  Ebenbild   auf  der  physischen  Ebene.    Die  Umstände  und  Ereignisse  Ihres  Lebens  sind  Ihre   Kinder,  welche  im  Schlaf  von  Ihrem  Unterbewusstsein  gezeugt  werden.  Sie  sind   das  Ebenbild  Ihrer  innersten  Gefühle.    „Wie  im  Himmel,  so  auf  Erden.“  (Matthäus   6:10,  Lukas  11:2).  Wie  im  Unterbewusstsein,  so  im  physischen  Erleben.      
  • 5. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 5 Kapitel  3:  Das  Gebet       Wie  der  Schlaf  ist  auch  das  Gebet  eine  Eintrittspforte  zum  Unterbewusstsein.    Das   Gebet  ist  eine  Illusion  des  Schlafes,  in  dem  die  Eindrücke  der  Außenwelt  gedämmt   werden  und  das  Bewusstsein  für  Suggestionen  aus  dem  Innern  aufnahmefähiger   wird.     Beim  Gebet  befindet  sich  das  Bewusstsein  in  einem  Zustand  der  Entspannung  und   Aufnahmefähigkeit,   ähnlich   dem   Gefühl,   das   kurz   vor   dem   Einschlafen   besteht.    Beim  Gebet  geht  es  nicht  so  sehr  um  das  Erbetene,  sondern  darum,  wie   Sie  sich  auf  das  Empfangen  vorbereiten.  „Alles,  um  was  ihr  auch  betet  und  bittet,   glaubt,   dass   ihr   es   empfangen   habt   und   es   wird   euch   zuteilwerden“   (Markus   11:24).       Die   einzige   Voraussetzung   ist,   dass   Sie   daran   glauben,   dass   Ihr   Gebet   bereits   erhört  wurde!    Ihr  Gebet  muss  erhört  werden,  wenn  Sie  das  Gefühl  aufbauen,  das   Sie   hätten,   wenn   Ihr   Ziel   bereits   erreicht   wäre.   Sobald   Sie   den   Wunsch   als   vollendete  Tatsache  akzeptieren,  findet  das  Unterbewusstsein  Mittel  und  Wege   für  seine  Verwirklichung!       Daraus  folgt,  dass  ein  erfolgreiches  Gebet  voraussetzt,  dass  Sie  sich  in  das  Gefühl   des  erfüllten  Wunsches  hineinversetzen.    Der  disziplinierte  Mensch  befindet  sich   immer   in   harmonischer   Übereinstimmung   mit   dem   Wunsch   als   vollendete   Tatsache.    Er   weiß,   dass   das   Bewusstsein   die   einzige   Realität   ist   und   dass   Vorstellungsbilder  und  Gefühle  für  das  Bewusstsein  Fakten  darstellen,  die  ebenso   real  sind,  wie  räumliche  Gegenstände.  Deshalb  lässt  er  niemals  ein  Gefühl  zu,  das   seinem  Glück  abträglich  ist,  denn  Gefühle  sind  die  Ursachen  für  die  Handlungen   und  Umstände  seines  Lebens.       Auf  der  anderen  Seite  fällt  es  dem  undisziplinierten  Menschen  schwer,  etwas  zu   glauben,   das   er   mit   seinen   Sinnen   nicht   erfassen   kann.   Seine   Ablehnung   oder   Anerkennung  einer  Sache  beschränkt  sich  meist  nur  auf  seine  Sinneseindrücke  ...        
  • 6. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 6   Kapitel  4:  Glauben  heißt  Fühlen         „Es  soll  nicht  durch  Heer  oder  Kraft,  sondern  durch  mein  Gebet  geschehen,  spricht   der  Herr"  (Sacharja  4:6).  Begeben  Sie  sich  in  den  Geist  des  gewünschten  Zustands   hinein,   indem   Sie   sich   in   das   Gefühl   versetzen,   das   Sie   empfänden,   wenn   es   bereits  so  weit  wäre.       Dabei  verzichten  Sie  auf  alle  verkrampften  Anstrengungen,  denn  es  ist  bereits  so.   Mit   jedem   menschlichen   Vorstellungsbild   ist   ein   gewisses   Gefühl   verbunden.   Dieses   Gefühl,   das   sich   eingestellt   haben   wird,   sobald   Ihr   Wunsch   erfüllt   ist,   müssen   Sie   in   sich   wachrufen.   Das   ist   die   Voraussetzung   dafür,   dass   Sie   das   Angestrebte  auf  der  physischen  Ebene  erleben.       Glauben   ist   Fühlen.   “Nach   eurem   Glauben   (Gefühl)   geschehe   euch!"   (Matthäus   9:29).   Der   Mensch   zieht   niemals   etwas   Gewünschtes   an,   immer   nur   das   Ausgestrahlte.   Er   erlebt   das,   was   seiner   Schwingung   entspricht.   „Wer   hat,   dem   wird   gegeben   und   wer   nicht   hat,   dem   wird   genommen   ...“   (Matthäus   13:12,   25:29,  Markus  4:25,  Lukas  8:18,  19:26).    Was  Sie  Ihrem  Gefühl  nach  sind,  das  sind   Sie  auch,  und  es  wird  Ihnen  das  gegeben,  das  Sie  sind.  Versetzen  Sie  sich  deshalb   in  das  Gefühl  hinein,  welches  Sie  hätten,  wenn  Sie  bereits  in  Besitz  Ihres  erfüllten   Wunsches  wären.     Ihr  Wunsch  muss  sich  dann  erfüllen!            
  • 7. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 7   Drei Prämissen Die erste Prämisse lautet: Der Bewusstseinszustand des Menschen entscheidet über seine Lebensumstände. Die zweite Prämisse besagt, dass der Mensch den Bewusstseinszustand, mit dem er identifiziert werden will, auswählen kann. Daraus ergibt sich zwangsläufig die dritte Prämisse: Der Mensch kann das sein, was er sein will. Falls die erste Prämisse richtig ist, wonach der Bewusstseinszustand des Menschen die einzige Ursache für seine Lebensumstände ist, ergibt sich daraus die Frage: „Warum wählt er dann nicht einen wünschenswerteren Zustand, wenn er diesen schon selbst wählen kann?“ Nun, es ist nicht immer so leicht, wie es aussieht. Heute erfahren Sie von einer Technik, die Ihnen diese Veränderung leichter macht. Allerdings hat der Mensch Schwierigkeiten, etwas aufzugeben, woran er sich gewöhnt hat. Jeder von uns hängt im Spinnennetz seiner Gewohnheiten fest. Vor einigen Jahren, während des letzten Kriegs, erschien in der Zeitschrift „The New Yorker“ ein Cartoon von George Price: In einer Einzimmerwohnung war eine Spüle mit schmutzigem Geschirr zu sehen, der Putz fiel von den Wänden und ein Ehepaar in den mittleren Lebensjahren saß an einem Tisch. Sie las einen Brief, er hatte die Füße auf Tisch und es waren seine löchrigen Socken zu sehen. Der Brief war von ihrem Sohn, der als Soldat im Ausland war. Die Unterschrift zu dieser Zeichnung lautete: „Er sagt, dass er Heimweh habe“. Diese Wohnung war völlig heruntergekommen, aber der junge Mann hatte Heimweh! Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier ...
  • 8. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 8 Auf dein Geheiß! Kann sich der Mensch etwas vornehmen, was dann so eintritt? Mit Sicherheit kann er das! Der Mensch hat immer schon etwas bestimmt oder sich vorgenommen, was sich dann in seiner Welt gezeigt hat; er tut das heute und wird es so lange tun, wie er sich seines Menschseins bewusst ist. Noch nie ist in der Welt des Menschen etwas erschienen, was er sich nicht vorgenommen hätte! Sie mögen dies ablehnen, aber Sie können es beim besten Willen nicht widerlegen, da Entscheidungen, Anordnungen, Vorsätze oder wie immer Sie diese inneren Erlasse nennen wollen, ein unwandelbares Prinzip darstellen. Dies tun Sie nicht mit Worten oder lauten Affirmationen. Solche Wiederholungen bezwecken nicht selten das Gegenteil. Diese Entscheidungen treffen Sie mit dem Bewusstsein. Das bedeutet, dass sich jeder Mensch dessen bewusst ist, was er für sich selbst entschieden hat. Der dumme Mensch ist sich seiner Dummheit bewusst und braucht dazu keine Worte. Somit entscheidet er sich für die Dummheit. Wer die Bibel in diesem Lichte liest, findet das größte wissenschaftliche Buch aller Zeiten. Statt die Bibel als eine Art Geschichtsbuch zu betrachten, in dem über alte Zivilisationen oder die Biografie des außergewöhnlichen Lebens eines Jesus berichtet wird, sehen Sie sie als ein großes psychologisches Schauspiel, welche sich im menschlichen Bewusstsein abspielt. Übertragen Sie die Bibel auf sich selbst und Sie werden Ihre Welt urplötzlich von der öden ägyptischen Wüste in das gelobte Land von Kanaan verlagern. Der Aussage, dass alles von Gott gemacht wurde und dass ohne ihn nichts geschaffen werden kann, wird kaum jemand widersprechen. Was das Wesen Gottes anbelangt, ist jedoch nicht so leicht ein Konsens zu erzielen. ...
  • 9. Genauso hatte ich es mir ausgemalt www.i-bu.com I-Bux.Com – Wissen, das Ihr Leben gestaltet. 9 So nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft Wie   können   Sie   Ihre   Vorstellungskraft   nutzen,   um   jeden   Ihrer   Wünsche   zu   verwirklichen?       Den  meisten  Menschen  ist  ihre  schöpferische  Vorstellungskraft  in  keiner  Weise   bewusst.  Sie  verbeugen  sich  vor  den  Diktaten  der  „Fakten“  und  begnügen  sich  mit   den  äußeren  Lebensumständen.       Sobald   Sie   aber   die   schöpferische   Vorstellungskraft   in   Ihnen   entdeckt   haben,   werden  Sie  sich  immer  wieder  der  Vorherrschaft  der  Vorstellungskraft  bedienen,   um  ihr  alles  zu  unterwerfen.       Wenn  die  Menschen  von  „Gott  im  Menschen“  sprechen,  ist  ihnen  nicht  bewusst,   dass   damit   die   menschliche   Vorstellungskraft   gemeint   ist.    Das   ist   die   schöpferische  Macht,  die  den  Menschen  zum  Erschaffen  zur  Verfügung  steht!       Es  gibt  nichts,  das  in  der  Vorstellung  nicht  geformt  und  gestaltet  werden  könnte.   Auf  dieser  Ebene  ist  alles  so  plastisch  wie  der  Ton  des  Töpfers.    Jemand  sagte  mir:   „Wissen  Sie  Neville,  ich  höre  Ihnen  gerne  zu,  wenn  Sie  über  die  Vorstellungskraft   reden.  Aber  dann  kralle  ich  meine  Finger  in  die  Armlehne  und  stemme  meine  Füße   fest  auf  den  Teppich,  damit  ich  auf  dem  Boden  der  Tatsachen  bleibe.“         Ich  nehme  an,  das  tut  er  auch  heute  noch.    Lassen  Sie  mich  aber  auch  von  einer   jungen  Frau  sprechen,  die  ihre  Finger  nicht  in  die  Lehne  verkrallte  und  ihre  Füße   nicht  „auf  den  Boden  der  Tatsachen“  stellte.     Es   ist   die   Geschichte   einer   17-­‐Jährigen.    Es   war   Heilig   Abend,   Weihnachten.   Sie   war  traurig,  denn  sie  hatte  in  diesem  Jahr  ihren  Vater  bei  einem  Unfall  verloren   und  das  Haus  kam  ihr  leer  vor.     Sie   besaß   keine   Ausbildung   und   hatte   vor   Kurzem   eine   Aushilfsstellung   als   Kellnerin  angenommen.    Es  war  ziemlich  spät  an  diesem  Abend,  es  regnete,  der   Bus   war   voller   grölender   Buben   und   Mädchen,   die   in   ihre   Heimatferien   fuhren   und  sie  konnte  ihre  Tränen  nicht  zurückhalten.    Gott  sei  Dank  regnete  es.  Deshalb   streckte  sie  ihr  Gesicht  nach  oben,  damit  der  Regen  die  Tränen  abwusch  ....