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Falsche Vorurteile

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Falsche Vorurteile

  1. 1. Benjamin Thomas Falsche Vorurteile Jeder beurteilt neue Bekanntschaften. Diese Vorurteile sind auch manchmal passend, aber sie sind nicht immer. Diese Vorurteile sind auch manchmal positiv, aber sie können auch erniedrigend sein. Die zwei Kurzgeschichten „Die drei dunklen Könige“ von Wolfgang Borchert und „Türken pflanzen nur Bohnen“ von Gisela Schalk zeigen uns, dass wir unsere Vorurteile nicht vertrauen sollen. In diesem Aufsatz bespreche ich falsche Vorurteile in diesen zwei Kurzgeschichten. In „Die drei dunklen Könige“ entsteht ein Vorurteil durch das Aussehen, weil die Familie Angst vor den Soldaten hat, die sie am Ende eines Kriegs besuchen. In „Türken pflanzen nur Bohnen“ entstehen Vorurteile durch eine pompöse Haltung und falsche Gerüchte, weil eine alte Frau ihr neuen türkischen Nachbarn aus albern Gründen nicht mag. Wir lernen von beiden Geschichten, dass alle einzelnen Menschen unterschiedlich sind, und deshalb Stereotypen nicht erforderlich oder genau sind. Beide Kurzgeschichten behandeln dieses Thema mit überraschend unterschiedlichen Vorurteilen. „Die drei dunklen Könige“ konzentriert sich auf das Aussehen der Figuren und „Türken pflanzen nur Bohnen“ konzentriert sich auf ihre Fähigkeiten. Das Aussehen ist leicht zu beurteilen. In „Die drei dunklen Könige“ ist die Ankunft der Soldaten einen intensives Moment. Wenn die Männer an der Tür klopfen, wird die Familie nervös, „Drei waren es. In drei alten Uniformen. Einer hatte einen Pappkarton, einer einen Sack. Und der Dritte hatte kein Hände“ (Borchert in Teichert und Teichert 26). Borchert schreibt auch: „Aber die Frau sagte: ‚Nicht, das Kind!‘“ (Borchert 26). Können wir die Familie tadeln? Die biblischen Anspielungen beiseite war die Familie geschockt von dem schönen Verhalten und den Geschenken der Soldaten. Das anfängliche Vorurteil war falsch.
  2. 2. Stereotypen über Ethnizität, Geschlecht, oder Hautfarbe sind lächerlich, weil niemand genau gleich aussieht. In „Türken pflanzen nur Bohnen“ ist der Titel sogar ein Stereotyp. Die alte Ehefrau Gertrud denkt, dass alle Türken nur Bohnen pflanzen, keine geraden Linien im Garten machen, und keine Shorts tragen. Auch denkt sie, dass Achmed, der Türke in der Geschichte, sie nicht verstehen kann. Alle diese Vorurteile werden bald als falsch entpuppt. Komischerweise ist Achmed deutscher als Gertrud, die alte Dame. Gertrud war dann auch am Ende fassungslos: „Als Achmed das völlig verstörte Gesicht von Gertrud sieht, fügt er noch einige versöhnliche Worte hinzu: ‚Wenn alles fertig ist, kommen hier vorn viele schöne Blumen hin; es wird Ihnen bestimmt gefallen, Frau Erkrath‘“ (Schalk in Teichert und Teichert 7). Diese Kurzgeschichte zeigt uns den Fehler in Verallgemeinerungen auf eine lustige Art. Persönlich habe ich Vorurteile erlebt, vor allem, als ich einen Bart und lange Haare hatte. Das Vorurteil war nicht extrem, aber es war anders, als ich sauber rasiert war. Außerdem, als ein weißer Südstaatler, werde ich mit „redneck“ Stereotypen konfrontiert. Diese Ereignisse waren nicht so schlecht im Vergleich zu der schlechten Behandlung von einigen anderen Minderheiten. Beide Formen von Vorurteilen werden uns in der Kurzgeschichten gezeigt. „Die drei dunklen Könige“ behandelt dieses Thema mit Ernsthaftigkeit und „Türken pflanzen nur Bohnen“ behandelt dieses Thema mit amüsanter Ironie. Meiner Meinung nach sind beide Methoden wirksam. Wir lernen von den Kurzgeschichten, dass Vorurteile und Stereotypen oft falsch sind. Der Schwerpunkt soll auf das Individuum sein. Die Aufmerksamkeit soll nicht auf die Herkunft oder das Aussehen sein.

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