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Systemische Risikoindikatoren

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An den internationalen Finanzmärkten war die Stimmung im Dezember wegen der Bedenken über eine Abschwächung der Weltwirtschaft getrübt. Die abnehmende Risikobereitschaft verstärkte sich in der zweiten Dezemberhälfte. Die Volatilität an den Märkten nahm zu und die Talfahrt an den Aktienmärkte beschleunigte sich. Gleichzeitig weiteten sich die Renditenaufschläge aus und die Renditen von Staatsanleihen gingen weiter zurück.

Nach dem Jahreswechsel erholten sich die Märkte dann wieder und machten die seit Anfang Dezember erlittenen Verluste wieder wett. Verantwortlich hierfür war in erster Linie die Ankündigung der Fed, nicht nur beim Leitzins, sondern auch beim Bilanzabbau flexibel auf die Konjunkturabkühlung zu reagieren. Unterstützend wirkte auch die Ankündigung der EZB die Geldpolitik an die sich verändernden Umstände anzupassen. Die Aktienmärkte verzeichneten in Folge Kursgewinne, während sich die Anleiherenditen weiter verringerten und die Renditen deutscher Bundesanleihen auf Tiefstände fielen, die sehr lange nicht mehr erreicht worden waren.

Im Euro-Raum unterliegt vor allem das Länderrisiko für Italien weiterhin starken Schwankungen. Nachdem der Renditeabstand zu Bundeswertpapieren nach der Veröffentlichung des Haushaltsplans im September einen Höchststand erreichte, verengte sich anschließend wieder. Als die EU-Kommission im Februar ihre Prognose für das italienische BIP 2019 nach unten revidierte, weiteten sich die Renditenaufschläge auf italienische Staatsanleihen jedoch erneut aus.

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Systemische Risikoindikatoren

  1. 1. Indikatoren für Systemisches Risiko März 2019
  2. 2. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Inhalt Allgemeine Lage Risiken für Finanzstabilität in der EU weiter moderat Risiken für Finanzstabilität in Deutschland gestiegen Banken weiter ertragsschwach, aber stabiler Immobilienpreise steigen weiter an 2
  3. 3. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Allgemeine Lage Risiken für Finanzstabilität in der EU weiter moderat Risiken für Finanzstabilität in Deutschland gestiegen Banken weiter ertragsschwach, aber stabiler Immobilienpreise steigen weiter an 3
  4. 4. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Allgemeine Lage An den internationalen Finanzmärkten war die Stimmung im Dezember wegen der Bedenken über eine Abschwächung der Weltwirtschaft getrübt. Die abnehmende Risikobereitschaft verstärkte sich in der zweiten Dezemberhälfte. Die Volatilität an den Märkten nahm zu und die Talfahrt an den Aktienmärkte beschleunigte sich. Gleichzeitig weiteten sich die Renditenaufschläge aus und die Renditen von Staatsanleihen gingen weiter zurück. Nach dem Jahreswechsel erholten sich die Märkte dann wieder und machten die seit Anfang Dezember erlittenen Verluste wieder wett. Verantwortlich hierfür war in erster Linie die Ankündigung der Fed, nicht nur beim Leitzins, sondern auch beim Bilanzabbau flexibel auf die Konjunkturabkühlung zu reagieren. Unterstützend wirkte auch die Ankündigung der EZB die Geldpolitik an die sich verändernden Umstände anzupassen. Die Aktienmärkte verzeichneten in Folge Kursgewinne, während sich die Anleiherenditen weiter verringerten und die Renditen deutscher Bundesanleihen auf Tiefstände fielen, die sehr lange nicht mehr erreicht worden waren. Im Euro-Raum unterliegt vor allem das Länderrisiko für Italien weiterhin starken Schwankungen. Nachdem der Renditeabstand zu Bundeswertpapieren nach der Veröffentlichung des Haushaltsplans im September einen Höchststand erreichte, verengte sich anschließend wieder. Als die EU-Kommission im Februar ihre Prognose für das italienische BIP 2019 nach unten revidierte, weiteten sich die Renditenaufschläge auf italienische Staatsanleihen jedoch erneut aus. 4
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  10. 10. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Allgemeine Lage Risiken für Finanzstabilität in der EU weiter moderat Risiken für Finanzstabilität in Deutschland gestiegen Banken weiter ertragsschwach, aber stabiler Immobilienpreise steigen weiter an 10
  11. 11. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Risiken für Finanzstabilität weiter moderat In der EU hatten die Risiken für die Finanzstabilität im Gleichlauf mit der globalen Entwicklung vor dem Jahresende zugenommen. Die marktbasierten Indikatoren für systemischen Stress in der EU waren in der zweiten Hälfte des Dezember merklich angestiegen. Dies gilt auch für den Indikator für die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitigen Ausfalls großer und komplexer Bankengruppen. Ursache waren vor allem Spannungen in einigen Marktsegmenten sowie die politischen Unsicherheiten auf internationaler und europäischer Ebene. Im Januar folgte die Entwicklung an den Finanzmärkten in der EU der global zu beobachtenden Entspannung. Die Kredit/BIP-Lücke, ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Finanzstabilität, hat sich in der überwiegenden Zahl der europäischen Länder weiter geschlossen, so auch in Deutschland. Der Indikator weist jedoch für sich genommen noch nicht auf eine wachsende Gefährdung der Finanzstabilität durch einen Kreditboom hin. Auch dürfte die inzwischen in der gesamten EU spürbare konjunkturelle Abkühlung die Kreditnachfrage aus dem Unternehmens- sektor nicht mehr überdurchschnittlich anheizen. (Zur Herleitung der Kredit/BIP-Lücke siehe Glossar) 11
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  14. 14. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Allgemeine Lage Risiken für Finanzstabilität in der EU weiter moderat Risiken für Finanzstabilität in Deutschland gestiegen Banken weiter ertragsschwach, aber stabiler Immobilienpreise steigen weiter an 14
  15. 15. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Risiken für Finanzstabilität in Deutschland gestiegen Die Bundesbank erkennt bereits seit geraumer Zeit steigende Risiken im deutschen Finanzsystem. Vor dem Hinter- grund einer langen Phase gesamtwirtschaftlichen Wachstums und niedriger Zinsen interpretiert sie die Dynamik des Wachstums der Kredite an den Unternehmenssektor und die Dynamik der Kredit/BIP-Lücke als Zeichen eines zyklischen Risikoaufbaus. Die Bundesbank gesteht zwar zu, dass die Kreditvergaberichtlinien nicht aufgeweicht wurden und dass Banken nicht bewusst höhere Risiken eingegangen seien. Jedoch seien die Risikogewichte und die Risikovorsorge der Banken für Kreditrisiken in den vergangenen Jahren – aufgrund der aktuell niedrigen Ausfallraten von Krediten – deutlich zurückgegangen. Zum anderen bergen die aktuell hohen Vermögenspreise die Gefahr, dass der Wert von Kreditsicherheiten überschätzt wird, insbesondere bei Immobilien. Laut Schätzungen der Bundesbank waren Wohnimmobilien in den städtischen Gebieten in Deutschland im Jahr 2018 nach wie vor um 15% bis 30% überbewertet. Vor diesem Hintergrund fordert die Bundesbank die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers. Es bleibt allerdings ungewiss, ob die Bundesbank die tatsächliche Lage nicht überzeichnet. Denn zum einen haben die Banken in Deutschland ihre Eigenkapitalbasis kräftig ausgeweitet und bisher alle Stresstests bestanden, zum anderen ist in Deutschland keine Kreditblase zu erwarten. Der von der BIZ hervorgehobene Indikator, die Kredit/BIP-Lücke hat sich erst gerade geschlossen. Erst bei einer Lücke von mehr als zwei Prozent sollte der antizyklische Kapitalpuffer aktiviert werden. Und am aktuellen Rand verlangsamt sich die wirtschaftlichen Dynamik spürbar, so dass eine gefährliche Kreditausweitung nicht zu erwarten ist. Auf der Immobilienseite ist ein starker Preisanstieg ohne Zweifel zu verzeichnen, allerdings hat dies nicht zu einer Aufweichung der Kreditvergabekriterien geführt, so dass ein Risikozuwachs nicht belegbar erscheint. 15
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  18. 18. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Allgemeine Lage Risiken für Finanzstabilität in der EU weiter moderat Risiken für Finanzstabilität in Deutschland gestiegen Banken weiter ertragsschwach, aber stabiler Immobilienpreise steigen weiter an 18
  19. 19. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Banken weiter ertragsschwach, aber stabiler Die wirtschaftliche Lage der Banken in der EU bleibt weiter schwierig. Ihre Bewertung an den internationalen Aktienmärkten fiel erneut schlechter aus als der Durchschnitt des Aktienmarktes. Die deutschen Spitzeninstitute liegen weiterhin an am unteren Ende der Skala. Der deutsche Bankensektor verfügt über eine angemessene Kapital- und Liquiditätsausstattung. Die Kapitalaus- stattung liegt leicht über dem EU-Durschnitt. Der Anteil der notleidenden Kredite ist halb so hoch wie im Durschnitt des Euroraums. Die Ertragslage der Banken wird allerdings durch intensiven Wettbewerb und eine ungünstige Kostensituation gedrückt. Das Kreditwachstum steht im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum. Der passive Fremd- finanzierungsabbau ist zum Stillstand gekommen, aufgrund der guten Finanzierungslage der Unternehmen und der sich abschwächenden Konjunktur ist aber eine Kreditblase auch weiterhin nicht zu erwarten. Die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers wäre in dieser Situation kontraproduktiv. Die Rentabilität der Banken in der EU blieb im dritten Quartal 2018 stabil. Die Gesamtkapitalrendite verharrte bei 0,45 %. Die Kostensituation verbesserte sich leicht. Die Cost-Income-Ratio sank gegenüber dem Vorquartal lag aber nach wie vor deutlich über dem Vorjahresniveau. Belastet wird die Rentabilität auch durch die weiter sinkende Zinsmargen. In Deutschland liegt die Zinsmarge für Unternehmenskredite nahe im historischen Tiefpunkt. Sie bildet damit einen wichtigen Aspekt für die Erklärung der unbefriedigenden Ertragslage der Banken in Deutschland. Die Widerstandsfähigkeit des Bankensektors blieb im dritten Quartal 2018 stabil. Der Median der CET1 zu den risikogewichteten Aktiva stieg im dritten Quartal 2018 leicht auf 15,9 %, gegenüber 15,3 % im dritten Quartal 2017. Darüber hinaus setzte sich der Abwärtstrend der Medianquote der notleidenden Kredite im Verhältnis zu den gesamten Bruttoforderungen fort und sank im dritten Quartal 2018 auf 2,6 %. 19
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  29. 29. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Immobilienpreise steigen weiter an Die Preise für Wohnimmobilien steigen in den meisten Ländern weiterhin deutlich an. Nach Berechnungen der EZB verlangsamten sich die Wachstumsraten der Wohnimmobilienpreise im dritten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr in einigen Ländern etwas. In den meisten EU-Ländern lag der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr aber weiter deutlich über 5%, nachdem die Preise in den letzten drei Jahren ebenfalls deutlich gestiegen waren. Dies gilt auch für Deutschland mit einem Preisanstieg von 5,4 % im dritten Quartal. Nach Einschätzung der Bundesbank sind Wohnimmobilien in deutschen Städten zwischen 15 und 30 Prozent überbe- wertet. Die Bundesbank befürchtet, dass solch stark gestiegenen Immobilienpreise die Gefahr bergen, dass die Wert- haltigkeit von Kreditsicherheiten überschätzt wird. Andererseits lassen sich aber keine Belege dafür finden, dass die Vergabestandards für Immobilienkredite von den Banken aufgeweicht worden wären. Auch die Bundesbank erkennt daher trotz einer Überbewertung der Immobilien in den Ballungszentren keine Stabilitätsrisiken. Im letzten Finanzstabilitätsbericht konstatiert sie, dass selbst bei einer Preiskorrektur um 30 % die Banken nicht unter die aufsichtsrechtlich vorgeschrieben Mindestwerte absinken würden. Diese Einschätzung wird auch durch die Entwicklung der Hypothekenkredite untermauert. Zwar sind dies in der jüngeren Vergangenheit angestiegen, jedoch geschah dies lediglich im Tempo des nominalen Wirtschaftswachstums, so dass sich der Verschuldungsgrad insgesamt nicht erhöht hat. 29
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  31. 31. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Glossar Composite Indicator of systemic Stress (CISS) Der CISS wird von der EZB berechnet. Er umfasst die fünf wichtigsten Segmente des Finanzsystems – Banken, Nicht- Bank-Intermediäre, Geldmarkt, Wertpapiermärkte (Aktien und Bonds) sowie den Devisen-markt. Das aktuelle Stressniveau jedes einzelnen Segments wird auf der Basis von je drei Roh-Stress-Indikatoren gemessen. Die Aggregation der einzelnen Indikatoren zum CISS erfolgt unter Anwendung der Standardportfoliotheorie. D.h., die Sub-Indices werden auf Basis von Gewichten integriert, die ihrer zeitvariablen Kreuz-Korrelation entsprechen. Der CISS setzt daher mehr Gewicht auf Situationen, in denen Stress in mehreren Marktsegmenten gleichzeitig auftritt. Domestic-Credit-to-GDP-Gap Der Indikator soll einen Kreditboom anzeigen. Der Baseler Ausschuss sieht in diesem Indikator eine der entscheidenden Größe für den Einsatz des Countercyclical Capital Buffers. Insgesamt ist die Ableitung des Countercyclical Capital Buffer (CCB) eine regelgeleitete Ermessensentscheidung. Die regelbasierte Komponente ist dabei der sogenannte Pufferrichtwert. Er wird mit Hilfe einer einfachen Umrechnungs- formel aus der Kredit/BIP-Lücke ermittelt. Nach der Berechnungsmethode der BIZ ist der Pufferrichtwert und damit der CBB (in % der RWA) nur dann größer als null, wenn die Kredit/BIP-Lücke größer als 2 Prozentpunkte ist. Ab einer Kredit/BIP-Lücke von 10 Prozentpunkten wird der maximale Wert von 2,5 % erreicht. Die Bundesbank betont allerdings, dass der CCB nicht mechanisch in Höhe dieses Richtwertes festgesetzt wird, sondern vielmehr in einer ökonomischen Gesamtschau, einschließlich der Auswertung weiterer Indikatoren. Die Entscheidung beinhaltet dadurch auch diskretionäre Elemente. Die Bundesbank bezieht eine Reihe unterstützender Indikatoren ein. Diese helfen dabei zu entscheiden, ob  ein übermäßiges Kreditwachstum vorliegt, ob  eine Korrektur von Fehlentwicklungen wahrscheinlich ist,  wie widerstandsfähig der private nichtfinanzielle Sektor sowie die Banken sind und  wie hoch das Stressniveau im Finanzsystem ist. Volatilitätsindices Volatilitätsindices messen die Schwankungen von Finanzmarktparametern, wie Wechselkursen, Zinsen oder Aktienindices. Die Volatilitätsindexes VIX und VSTOXX geben die vom Markt erwartete kurzfristige Schwankungs- intensität anhand von Optionspreisen auf den S&P 500 bzw. den STOXX 50 über 30 Tage in Prozentpunkten an. Ein hoher Wert weist auf einen unruhigen Markt hin, niedrige Werte lassen eine Entwicklung ohne starke Kurs- schwankungen erwarten. 31
  32. 32. ©BundesverbanddeutscherBankene.V. Glossar CDS-Spreads auf staatliche Wertpapiere CDS-Spreads auf staatliche Wertpapiere sind ein guter Indikator für die Markteinschätzung von Länderrisiken. Es ist aber zu beachten, dass CDS-Spreads auch von anderen Faktoren wie Marktliquidität, Kontrahentenrisiko und dem globalen Finanzumfeld abhängen, hier insbesondere vom internationalen Zinsniveau und der Risikoneigung der Anleger. Immobilienpreise Immobilienpreisblasen sind mit die wichtigsten Ursachen für Finanzkrisen. Ihnen sollte daher ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. Die Graphik für die wichtigsten EU-Länder stellt die Preisveränderung gegenüber dem Vorjahr in Relation zur Preisveränderung gegenüber dem gleichen Zeitpunkt vor drei Jahren. Damit lässt sich verhältnismäßig einfach die Dynamik der Immobilienpreisentwicklung erkennen. Die Graphik für die USA zeigt einfach die jährliche Veränderungsrate. Verschuldung von Staat, Unternehmen und privaten Haushalten Sowohl die Höhe der Staatsverschuldung als auch die der privaten Haushalte sind wichtige Indikatoren für die Stabilität eines Finanzsystems. Allerdings gibt ihr Anteil am BIP nur einen groben Hinweis auf die zukünftige Schuldentragfähigkeit. 32

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