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Jugendstudie 2018

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Jugendstudie 2018: Große Mehrheit der jungen Leute will mehr über Wirtschaft in der Schule lernen

71 Prozent der jungen Leute in Deutschland haben nach eigener Einschätzung „nicht viel“ bis „so gut wie gar nichts“ über Wirtschaft in der Schule gelernt
Wirtschafts- und Finanzwissen der Jugend hat große Lücken
Junge Leute gehen sorgloser mit persönlichen Daten im Netz um
85 Prozent kommen mit ihrem Geld aus, jeder Zweite spart regelmäßig
Jugend 2018 etwas weniger zufrieden und zuversichtlich als vor drei Jahren

Eine deutliche Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland ist unzufrieden mit der schulischen Bildung zu wirtschaftlichen Themen. Das geht aus der heute vorgestellten Jugendstudie 2018 des Bankenverbands hervor. Demnach sagen 71 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland, dass sie in der Schule „nicht viel“ bis „so gut wie gar nichts“ über Wirtschaft lernen bzw. gelernt haben. „Die Jugendlichen stellen der Wirtschaftsbildung an deutschen Schulen ein schlechtes Zeugnis aus. Sie wünschen sich eindeutig mehr Informationen über Wirtschaft. Das ist ein klarer Appell an die Politik“, sagte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes.

Laut Jugendstudie wünschen sich 84 Prozent der jungen Leute mehr Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge in der Schule. Zwei Drittel fordern sogar die Einführung eines eigenen Unterrichtsfachs. „Beim Schulfach Wirtschaft gibt es zwar Fortschritte in einzelnen Bundesländern, ein flächendeckendes, eigenständiges Schulfach gibt es bisher aber noch nicht. Die Politik muss hier ihre Anstrengungen deutlich erhöhen“, so Krautscheid.

Obwohl sich das Wirtschafts- und Finanzwissen der Jugend seit 2015 leicht verbessert hat, zeigt die repräsentative Umfrage noch weiterhin große Lücken auf: 82 Prozent der Befragten wissen nicht, wie hoch zurzeit ungefähr die Inflationsrate in Deutschland ist. 53 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen können nicht erklären, was „Rendite“ bedeutet. 67 Prozent geben an, keine Ahnung davon zu haben, was an der Börse passiert. Krautscheid: „Dies zeigt, dass Wirtschafts- und auch Finanzthemen kein Anhängsel in einem anderen Schulfach sein dürfen. Wirtschaft muss genau wie Mathematik oder Englisch systematisch gelehrt und gelernt werden. Und die Lerninhalte dürfen sich auch nicht auf Verbraucherthemen beschränken, sondern müssen ein breites ökonomisches Grundverständnis vermitteln.“

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Jugendstudie 2018

  1. 1. Jugendstudie 2018 Wirtschaftsverständnis, Finanzkultur und Digitalisierung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Repräsentative Erhebung im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken Berlin, 25. Juli 2018
  2. 2. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Agenda 2 I. Jugend 2018 – Lebenssituation II. Wirtschaft in der Schule III. Wirtschafts- und Finanzwissen IV. Internetnutzung und Digitalisierung V. Finanzkultur und Finanzverhalten VI. Jugend und Banken
  3. 3. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 3 Lebenszufriedenheit und Zukunftsoptimismus Frage: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, ...? Frage: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da … ? Einstellung zur eigenen Zukunft 15 85 Zufrieden Unzufrieden 15 85 Optimistisch Nicht optimistisch Lebens- zufriedenheit I. Jugend 2018 – Lebenssituation
  4. 4. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Lebenszufriedenheit und Zukunftsoptimismus Die junge Generation ist zwar weitgehend zufrieden und optimistisch, die Werte sind jedoch gegenüber 2015 zurückgegangen. 90 91 93 85 86 88 90 85 60 65 70 75 80 85 90 95 100 2009 2012 2015 2018 Lebenszufriedenheit Zukunftsoptimismus 4 Frage: Sind Sie insgesamt mit dem Leben, das Sie führen, eher zufrieden oder eher unzufrieden?; Angaben in Prozent Frage: Wenn Sie an Ihre Zukunft denken, sind Sie da eher optimistisch oder eher nicht optimistisch?; Angaben in Prozent I. Jugend 2018 – Lebenssituation
  5. 5. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Eigene wirtschaftliche Lage und die der Eltern Die meisten jungen Befragten bezeichnen ihre wirtschaftliche Lage und die der Eltern als gut oder teils-teils, nur wenige als schlecht. 5 Frage: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie ...?; Angaben in Prozent Frage: Wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage? Ist sie ...?; Angaben in Prozent Wirtschaftliche Lage Elternhaus Eigene wirtschaftliche Lage I. Jugend 2018 – Lebenssituation 58 35 6 Gut Teils-Teils Schlecht 47 46 7
  6. 6. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Wirtschaftliche Lage: Elternhaus und eigene Sowohl die eigene wirtschaftliche Lage, als auch die der Eltern, wird von den jungen Befragten schlechter eingeschätzt als vor drei Jahren. 68 69 71 58 58 60 60 47 30 40 50 60 70 80 90 100 2009 2012 2015 2018 Wirtschaftliche Lage Eltern: gut Eigene Wirtschaftslage: gut 6 Frage: Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage Ihres Elternhauses? Ist sie gut, teils-teils oder schlecht?; Angaben in Prozent Frage: Und wie beurteilen Sie Ihre eigene wirtschaftliche Lage? Ist sie gut, teils-teils oder schlecht?; Angaben in Prozent I. Jugend 2018 – Lebenssituation
  7. 7. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 7 Verfügbares Einkommen – nach Lebenssituation Mit monatlich durchschnittlich 731 Euro verfügen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen über rund 20% mehr Geld als noch vor drei Jahren. Frage: Wie viel Geld steht Ihnen monatlich insgesamt zur freien Verfügung? Bitte zählen Sie hier Taschengeld, was Sie selbst verdienen und alle sonstigen Einnahmen zusammen; Mittelwerte in Euro. 607 121 708 559 1.477 731 222 952 729 1.739 Alle Schule Ausbildung Studium Berufstätigkeit 2015 2018 Mittelwerte in Euro Monatlich verfügbarer Finanzbetrag I. Jugend 2018 – Lebenssituation
  8. 8. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK II. Wirtschaft in der Schule 8
  9. 9. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Eigene Erfahrungen mit Wirtschaftsunterricht 71% geben an, dass sie an ihrer Schule nicht so viel bis gar nichts über Wirtschaft und Finanzen lernen bzw. gelernt haben. 9 Frage: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Wirtschaftsunterricht an Ihrer (zuletzt besuchten) Schule gemacht? Haben Sie dort viel, nicht so viel oder so gut wie nichts über Wirtschaft und Finanzen gelernt?; Angaben in Prozent „An meiner Schule habe ich über Wirtschaft und Finanzen … gelernt.“ 29 45 18 8 Viel Nicht so viel So gut wie nichts Kein Wirtschaftsunterricht II. Wirtschaft in der Schule
  10. 10. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 10 Stellenwert und Quellen von Wirtschaftsinfos Für zwei Drittel sind Informationen darüber, wie Wirtschaft funktioniert, (sehr) wichtig; sie werden vor allem von Schule und Medien erwartet. Frage: Sind Informationen über allgemeine wirtschaftliche Zusammenhänge, also dazu, wie die Wirtschaft funktioniert, für Sie ...?; Angaben in Prozent Frage: Und von wem erwarten Sie hauptsächlich Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge?; Angaben in Prozent; Mehrfachnennungen 4 27 57 13 Sehr wichtig Wichtig Nicht so wichtig Überhaupt nicht wichtig 20 20 56 57 22 29 57 60 Eltern Banken Medien Schule 2018 2015 Bedeutung von Wirtschaftsinformationen Von wem die Wirtschafts- informationen erwartet werden II. Wirtschaft in der Schule
  11. 11. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 78 76 81 84 19 22 18 16 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 2009 2012 2015 2018 höherer Stellenwert kein höherer Stellenwert 11 Wirtschaft in der Schule: Stellenwert 84% wünschen sich mehr Wirtschaftsthemen in der Schule – mit zunehmender Tendenz; auch acht von zehn Schülern/innen sind dafür. Frage: Sind Sie dafür, dass die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge in der Schule einen höheren Stellenwert bekommt als bisher, oder sind Sie nicht dafür?; Angaben in Prozent Schüler/innen 82% II. Wirtschaft in der Schule
  12. 12. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 12 Frage: Sollte ein eigenes Schulfach ‚Wirtschaft’ in allen Bundesländern eingeführt werden oder sollte dafür kein eigenes Schulfach eingeführt werden?; Angaben in Prozent Wirtschaft in der Schule: Eigenes Fach Zwei Drittel der Befragten treten für ein eigenes Unterrichtsfach Wirtschaft ein. 5 17 20 18 73 65 Ja Nein Bereits vorhanden Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ 2015 2018 II. Wirtschaft in der Schule
  13. 13. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK III. Wirtschafts- und Finanzwissen 13
  14. 14. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Index: Wirtschaftswissen Im Vergleich zu 2015 hat sich das Wirtschaftswissen der jungen Leute leicht verbessert; weiterhin hat aber ein Drittel (sehr) geringe Kenntnisse. 2012 14 15 11 12 32 28 22 32 28 32 21 33 34 Sehr gute Kenntnisse Gute Kenntnisse Schlechte Kenntnisse Sehr schlechte Kenntnisse Index Wirtschaftswissen 2015 2018 III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  15. 15. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Erklärung des Prinzips „Angebot und Nachfrage“ 86 14 Davon nicht gehört Davon gehört 62 25 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst Wirtschaftswissen: „Angebot und Nachfrage“ Vom Prinzip von „Angebot und Nachfrage“ haben viele schon gehört; sechs von Zehn wissen auch grob, um was es dabei geht. Bekanntheit Prinzip von „Angebot und Nachfrage“ Frage: Haben Sie schon einmal von dem wirtschaftlichen Grundprinzip „Angebot und Nachfrage“ gehört?; Angaben in Prozent Frage: Und können Sie mir sagen, was man darunter versteht?; Angaben in Prozent 15 III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  16. 16. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Höhe „Inflationsrate“ 63 37 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst Wirtschaftswissen: „Inflationsrate“ Sechs von zehn Befragten wissen, was die „Inflationsrate“ ist; weniger als ein Fünftel kann allerdings deren ungefähre Höhe nennen. Erklärung „Inflationsrate“ Frage: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht?; Angaben in Prozent Frage: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zur Zeit etwa ist?; „Richtige“ Antwort: 1,5% bis 3,0%; Angaben in Prozent 16 18 45 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  17. 17. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 47 60 53 40 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst Wirtschaftswissen: Kenntnis der Rolle der EZB 40% kennen nicht die Verantwortung der EZB für die Preisstabilität in der Euro-Zone; gegenüber 2015 hat sich das Wissen hierzu aber verbessert. Zuständigkeit der EZB für Preisstabilität in der Euro-Zone Frage: Welche Institution ist in der Euro-Zone, also in allen Ländern, in denen es den Euro gibt, für die Sicherung der Preisstabilität verantwortlich?; Angaben in Prozent 17 20182015 III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  18. 18. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 18 Wirtschaftswissen: „Aktie“ und „Rendite“ Acht von zehn Befragten können erklären, was eine Aktie ist, aber weniger als die Hälfte weiß, was „Rendite“ bedeutet. Verständnis des Begriffs „Aktie“ Frage: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Aktie“ versteht?; Angaben in Prozent Frage: Können Sie mir sagen, was man unter einer „Rendite“ versteht?; Angaben in Prozent 79 21 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst Verständnis des Begriffs „Rendite“ 47 53 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  19. 19. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 19 62 24 14 Richtig Falsch Keine Angabe Wirtschaftswissen: Kenntnis von Anlageprinzipien Sechs von zehn Befragten kennen den Zusammenhang zwischen Risiko und Gewinnaussicht; fünf von zehn das Prinzip der Risikostreuung. Frage: Ist die folgenden Aussage Ihrer Meinung nach richtig oder falsch? „Je höher die Gewinnaussicht bei Geldanlagen ist, desto höher ist in der Regel auch das damit verbundene Anlagerisiko.“; Angaben in Prozent Frage: Ist die folgende Aussage Ihrer Meinung nach richtig oder falsch? „Das Anlagerisiko bei Aktien ist in der Regel geringer, wenn man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.“; Angaben in Prozent „Je höher die Gewinnaussicht, desto höher das Anlagerisiko.“ „Geringeres Risiko bei Vielzahl verschiedener Aktien.“ 54 29 17 III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  20. 20. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Erklärung „Investmentfonds“ 37 63 Nein Ja Wirtschaftswissen: „Investmentfonds“ Sieben von zehn jungen Menschen wissen nicht oder können nicht erklären, was ein Investmentfonds ist. Kenntnis des Begriffs „Investmentfonds“ Frage: Können Sie mir sagen, was man unter „Investmentfonds“ versteht?; Angaben in Prozent Frage: Und um was handelt es sich dabei?; Angaben in Prozent 20 30 7 Falsch Richtig III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  21. 21. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 21 „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“ 32 35 24 7 Stimme voll und ganz zu Stimme eher zu Stimme eher nicht zu Stimme gar nicht zu Einschätzung des eigenen Börsenwissens Zwei Drittel der jungen Leute räumen ein, kaum Wissen zum Börsengeschehen zu haben. Frage: Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu? „Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung.“; Angaben in Prozent III. Wirtschafts- und Finanzwissen
  22. 22. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK IV. Internetnutzung und Digitalisierung 22
  23. 23. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Nutzung Sozialer Medien Zwei Drittel der 14- bis 24-Jährigen nutzen mehrfach täglich Soziale Medien, ein weiteres Viertel mindestens einmal täglich. 23 2 3 3 1 4 4 1 6 5 3 7 5 24 20 32 21 66 70 58 67 Mehrmals täglich Täglich Mehrmals wöchentlich Seltener Nie Alle 14-17 J. 18-20 J. 21-24 J. Frage: Wie häufig nutzen Sie Soziale Medien wie Facebook, Twitter, WhatsApp, Instagram etc.?; Angaben in Prozent IV. Internetnutzung und Digitalisierung
  24. 24. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 24 Digitalisierung: Schutz persönlicher Daten im Netz Die Sicherheit ihrer persönlichen Daten im Internet ist den meisten immer noch wichtig, aber die Unbekümmertheit wächst. Frage: Wie wichtig ist Ihnen die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten im Internet?; Angaben in Prozent Sehr wichtig Wichtig Nicht so wichtig Überhaupt nicht wichtig 2 3 7 8 28 47 63 43 „Die Sicherheit meiner Daten im Internet ist mir …“ IV. Internetnutzung und Digitalisierung 2015 2018
  25. 25. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 25 Digitalisierung: Missbrauch persönlicher Daten Heute haben deutlich weniger Befragte ein Problem damit, ihre persönlichen Daten im Netz Preis zu geben, als noch vor drei Jahren. Frage: Wenn Sie im Internet bei einem Bestellvorgang oder an anderer Stelle Ihren Namen, ihre Adresse, Telefonnummer und vielleicht auch noch Ihr Geburtsdatum angeben müssen, wie fühlen Sie sich dann dabei?; Angaben in Prozent 10 5 53 40 12 17 25 38 „Wenn ich persönliche Daten im Internet angeben soll, habe ich…“ kein Problem damit, weil ich darauf vertraue, dass die Daten geschützt sind kein Problem damit, wenn die Daten noch anderweitig genutzt werden ein ungutes Gefühl, weil die Daten missbraucht werden könnten ein ungutes Gefühl und gebe keine Daten an IV. Internetnutzung und Digitalisierung 2015 2018
  26. 26. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Anlass der Internetnutzung Das Internet wird vorwiegend zur Unterhaltung, zum sozialen Austausch und Shoppen genutzt; eine zunehmende Rolle spielt Online-Banking. 26 Frage: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“; Angaben in Prozent Politik- und Wirtschaftsnachrichten E-Mails schreiben und lesen Einkaufen / Online-Shopping Kontakte knüpfen/sich austauschen Online-Banking Nie Selten Manchmal Regelmäßig 4 11 12 21 28 12 19 2 3 4 5 12 30 32 13 24 23 47 37 22 20 82 62 61 27 24 36 30 Anlass der Internetnutzung Online-Spiele Musik oder Videos IV. Internetnutzung und Digitalisierung 98 97 96 95 88 70 68
  27. 27. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Nutzung Online-Banking Online-Banking ist in der jungen Generation fast zur Normalität geworden; der Anteil der Nutzer hat sich seit 2015 von 35 auf 70% verdoppelt. 27 63 30 6 12 9 22 20 36 Regelmäßig Manchmal Selten Nie 2015 2018 Frage: Wozu nutzen Sie das Internet? Bitte antworten Sie auf einer Skala „regelmäßig – manchmal – selten – nie“; Angaben in Prozent IV. Internetnutzung und Digitalisierung
  28. 28. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK V. Finanzkultur und Finanzverhalten 28
  29. 29. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Persönliche Finanzen Die meisten jungen Leute kommen mit dem Geld, das sie zur Verfügung haben, (gut) über die Runden, 15% kommen nicht immer damit hin. 29 Frage: Kommen Sie mit dem Taschengeld /mit dem Geld, das Ihnen zur Verfügung steht, aus? …; Angaben in Prozent 42 43 8 7 Ja, es bleibt oft noch etwas übrig Ja, ich komme damit gerade so hin Nein, das Geld reicht manchmal nicht Nein, das Geld reicht eigentlich nie „Mit meinem verfügbaren Geld/Taschengeld komme ich aus.“ V. Finanzkultur und Finanzverhalten
  30. 30. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 30 Finanzplanung und Sparverhalten Weniger als ein Drittel kümmert sich regelmäßig um ihre Finanzangelegen- heiten, jeder Zweite spart regelmäßig – und zwar deutlich mehr als 2015. Sparverhalten 12 40 48 Regelmäßig Ab und zu Selten Nie 8 18 37 37 2015 Häufigkeit der eigenen Finanzplanung 6 19 45 31 2018 V. Finanzkultur und Finanzverhalten 216 239 83 179 236 97 36 132 21-24 Jahre 18-20 Jahre 14-17 Jahre Alle 2015 2018 Durchschnittlicher monatlicher Sparbetrag (in Euro) Fragen: Wie häufig nehmen Sie sich Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern, wie z.B. Ihre Einnahmen und Ausgaben zu planen oder Sparziele festzulegen?; Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil ...?; Und wie viel sparen Sie da durchschnittlich im Monat?
  31. 31. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 31 Jugendliche (14-17 Jahre) Junge Erwachsene (18-24 Jahre) Frage: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? Basis: Personen, die mindestens gelegentlich sparen; Angaben in Prozent Sparverhalten: Sparmotive Bei Jugendlichen spielt Konsumsparen noch eine größere Rolle als bei jungen Erwachsenen; in beiden Gruppen hat das Sparen zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge deutlich zugenommen. 2 5 6 16 16 14 14 19 51 45 Größere Anschaffungen Sicherheit/Notfälle Ausbildung/ Schule/Studium Vermögensaufbau Altersvorsorge 5 10 9 18 9 11 26 27 30 34 V. Finanzkultur und Finanzverhalten 2015 2018 2015 2018
  32. 32. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 32 Verschuldung: Bei wem und wie hoch? 8% der jungen Leute sind zurzeit verschuldet, die meisten aber bei Eltern, Verwandten oder Freunden, und mit nur kleinen bis mittleren Beträgen. Bei wem verschuldet? Basis: Alle Schon mal Schulden gehabt (26%) 1 2 2 3 8 12 13 Sonstiges Telefonanbieter Kreditverleih/- plattform Ratenkauf/Händler Bank Freunde Eltern/Familie [CELLR ANGE] [CELLR ANGE] [CELLR ANGE] [CELLR ANGE] [CELLR ANGE] [CELLR ANGE] [CELLR ANGE] über 3000 Euro 2000-2999 Euro 1000-1999 Euro 500-999 Euro 100-499 Euro 50-99 Euro 0-49 Euro 6 7 9 12 30 48 51 26 16 7 1 17 17 11 Höche der Schulden? Basis: Alle Aktuell verschuldet (8%) V. Finanzkultur und Finanzverhalten 8 92 Ja Nein Zurzeit Schulden? Fragen: Sind Sie zurzeit verschuldet?; Bei wem haben Sie da Schulden gemacht? (Mehrfachnennungen); Und wie hoch sind Ihre Schulden ungefähr?; Angaben in Prozent
  33. 33. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK VI. Jugend und Banken 33
  34. 34. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 34 Nutzung von Finanzprodukten Die meisten jungen Leute besitzen ein eigenes Girokonto. Auch girocard und Sparbuch nutzen noch jeweils rund die Hälfte der Befragten. Nutzung von Finanzprodukten Frage: Über welche der folgenden Finanzprodukte verfügen Sie persönlich?; Angaben in Prozent; Mehrfachnennungen 8 3 3 6 6 9 16 17 31 45 51 76 Keine Angabe Sonstige Ratenkredit Bitcoin/Kryptowährung Gold Aktien oder Wertpapiere Spar- und Anlageprodukt Bausparvertrag Kreditkarte Sparbuch girocard, ehemals EC-Karte Girokonto VI. Jugend und Banken 44 60 83 93 14-15 J. 16-17 J. 18-20 J. 21-24 J. Girokonto
  35. 35. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 35 Frage: Was haben Sie ganz allgemein für eine Meinung von den Banken und Sparkassen? Haben Sie eine …?; Angaben in Prozent Einstellung gegenüber Banken Zwei Drittel der jungen Leute haben eine positive Meinung von Banken; erstmals seit der Finanzkrise gibt es einen leicht positiven Trend. „Von Banken und Sparkassen habe ich eine …“ 4 23 66 6 6 27 61 5 Sehr gute Meinung Gute Meinung Nicht so gute Meinung Schlechte Meinung 20152009 5 26 62 6 2012 5 26 61 8 2018 VI. Jugend und Banken
  36. 36. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 36 Zufriedenheit mit der eigenen Bank - Zeitverlauf 84% der Befragten sind mit ihrer Bank zufrieden oder sehr zufrieden; gegenüber 2015 hat der Anteil „sehr zufrieden“ aber abgenommen. Frage: Wie zufrieden sind Sie persönlich mit den Leistungen Ihrer Bank? Sind Sie damit …? Fehlende zu 100% = keine Bankdienstleistung; Angaben in Prozent 6 54 32 20122009 Zufriedenheit mit der eigenen Bank 3 50 39 2015 4 50 36 Sehr zufrieden Zufrieden Unzufrieden Sehr unzufrieden 1 8 58 26 2018 VI. Jugend und Banken
  37. 37. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 37 8 9 8 15 18 27 2 2 4 6 3 8 38 40 21 41 41 44 52 50 67 38 38 21 1 2 3 4 5 6 88 90 79 79 65 …eine sichere Geld- und Sparanlage … hohe Zinsen … ein günstiges Girokonto Frage: Wie wichtig sind diese Kriterien für Sie persönlich für die Auswahl oder Zusammenarbeit mit einer Bank?; Angaben in Prozent Erwartungen gegenüber Banken Sichere Geld- und Sparanlagen, ein günstiges Konto, aber auch sicheres Online-Banking sind den jungen Bankkunden besonders wichtig. Wie wichtig ist Ihnen … … eine Bankfiliale in der Nähe … ein Berater, den ich kenne und dem ich vertraue … sicheres Online-Banking Überhaupt nicht wichtig Weniger wichtig Wichtig Sehr wichtig 90 VI. Jugend und Banken
  38. 38. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 30 37 39 46 34 34 44 50 Medien Eltern Schule Banken 2018 2015 Stellenwert von Finanzinformationen Fast drei Viertel der Befragten finden Infos zu Geldangelegenheiten für (sehr) wichtig – und sie werden von Banken erwartet und gewünscht. 38 Wichtigkeit von Informationen zu Geldangelegenheiten Informationsquelle zu Geldangelegenheiten Frage: Sind Informationen über Geldangelegenheiten und Finanzen für Sie ...?; Angaben in Prozent Frage: Und von wem, meinen Sie, sollten solche Informationen in erster Linie kommen ? Von …?; Angaben in Prozent VI. Jugend und Banken 18 56 25 2 Sehr wichtig Wichtig Weniger wichtig Gar nicht wichtig
  39. 39. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Anhang: Informationen zum Index ‚Wirtschaftswissen‘ Statistik / Informationen zur Umfrage 39
  40. 40. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 62 28 Richtig Falsch oder nicht bekannt 54 46 34 32 22 12 Sehr gut Gut Schlecht Sehr schlecht 62 38 Index: Wirtschaftswissen der 14- bis 18-Jährigen Jeder dritte Jugendliche oder junge Erwachsene hat sehr gute Wirtschafts- kenntnisse; ein Drittel hat aber auch große bis sehr große Wissensdefizite. 63 37 60 40 79 21 Erklärung „Inflationsrate“ Rolle der EZB Erklärung „Aktie“ 47 53Erklärung „Rendite“ Index Wirtschafts- wissen Zusammenhang Risiko und Gewinn 40 Risikostreuung bei Aktien
  41. 41. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Erläuterungen zur Indexbildung Aus den unterschiedlichen Wissensfragen zum Themenbereich „Wirtschaft“ erfolgte eine Indexbildung, um die Befragten nach ihrem Wirtschaftswissen zu kategorisieren. Für Fragen, die einer Erklärung bedürfen und richtig beantwortet wurden, wurden 15 Punkte vergeben. Bei Wahr-Falsch-Fragen wurden bei richtiger Antwort 12,5 Punkte zugewiesen. Prinzip „Angebot und Nachfrage“ 15 Index-Punkte Erklärung „Inflationsrate“ 15 Index-Punkte Rolle der EZB 15 Index-Punkte Erklärung „Aktie“ 15 Index-Punkte Erklärung „Rendite“ 15 Index-Punkte Zusammenhang Risiko und Gewinn 12,5 Index-Punkte Risikostreuung bei Aktien 12,5 Index-Punkte SUMME 100 Index-Punkte Der Index „Wirtschaftswissen“ kann somit individuell in Summe zwischen 0 und 100 liegen. Die Jugendlichen wurden im Anschluss mithilfe des Index in vier Gruppen eingeteilt: 0-24 Punkte: sehr schlechtes Wirtschaftswissen 12% aller Befragten 25-49 Punkte: schlechtes Wirtschaftswissen 22% aller Befragten 50-74 Punkte: gutes Wirtschaftswissen 32% aller Befragten 75-100 Punkte: sehr gutes Wirtschaftswissen 34% aller Befragten 41
  42. 42. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 42 Frage: Geschlecht des Befragten; ungewichtete Angaben in Prozent Frage: Wie alt sind Sie?; ungewichtete Angaben in Prozent Statistik Geschlecht 5248 Männlich Weiblich 38 27 35 14-17 Jahre 18-20 Jahre 21-24 Jahre 65 18 17 14+15 Jahre 16+17 Jahre 18-24 Jahre Alter
  43. 43. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 43 9 37 20 22 9 Hauptschulabschluss Mittlere Reife Abitur/Hochschulreife/ Fachhochschulreife Noch Schüler/in Noch Student/in Statistik 12 6 65 14 3 Hauptschule Realschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Andere Schule Schulbesuch der Schüler/innen Schulabschluss Frage: Welchen Schulabschluss haben Sie oder sind Sie noch Schüler/in oder Student/in?; ungewichtete Angaben in Prozent Frage: Und welche Schule besuchen Sie?; ungewichtete Angaben in Prozent
  44. 44. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK 44 01 16 6 14 63 Lebe bei meinen Eltern Lebe allein Lebe mit Partner Lebe in Wohngemeinschaft Lebe in Ehe ohne Kinder Lebe in Ehe mit Kindern Private Lebensumstände Berufliche Situation 45 10 24 18 3 Arbeitslosigkeit Berufstätigkeit Studium Ausbildung Schule Frage: Welche der folgenden Aussagen trifft auf Ihre derzeitige Situation am besten zu? Angaben in Prozent Frage: Und wie lässt sich Ihre berufliche Situation am besten beschreiben?; Angaben in Prozent Lebensumstände und berufliche Situation Drei Viertel der 14- bis 24-Jährigen leben bei ihren Eltern; rund die Hälfte der Befragten besucht noch eine Schule.
  45. 45. Jugendstudie 2018; Quelle: Bankenverband/GfK Studiendesign 45 Erhebungszeitraum: 22. Mai bis 7. Juni 2018 Stichprobe: n=650 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren (deutsch-sprachige Bevölkerung) Erhebungsmethode: CATI (Computer-Assisted Telephone Interview) Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin Erhebung: GfK Marktforschung, Nürnberg Repräsentative Befragung – Gewichtung nach den Merkmalen: Bundesland, Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße, Schulbildung und Ortsgröße. Angaben, wo nicht anders bezeichnet, in Prozent. Fehlende zu 100%= „weiß nicht“/keine Angabe.

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