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charts generation z

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Im November 2018 wurden von KANTAR TNS im Rahmen einer Online-Umfrage im Auftrag des Bankenverbands 1.004 in Deutschland lebende Personen ab 16 Jahre zu einigen grundsätzlichen Einstellungen und Lebenszielen befragt.

Stellt man die Ergebnisse der 16- bis 29-Jährigen, also näherungsweise der als „Generation Z“ bezeichneten Zielgruppe, den Ergebnissen der restlichen Befragten (ab 30 Jahre) gegenüber, zeigen sich neben erwartbaren Unterschieden auch überraschende Gemeinsamkeiten.

Die Ergebnisse werfen interessante Schlaglichter auf die „Generation Z“ und können zur Diskussion anregen. Die Frage, ob festgestellte Abweichungen in den Einstellungen wirklich generationenspezifischer Art sind oder nur altersbedingte Unterschiede darstellen, die auch auf frühere Jugendgenerationen zutrafen, lässt sich dabei nicht abschließend klären.

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  1. 1. „Generation Z“ Einstellungen und Präferenzen der jungen Generation Ergebnisse einer Online-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken KANTAR TNS, Bielefeld Dezember 2018
  2. 2. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. „Generation Z“ – Einstellungen und Präferenzen Im November 2018 wurden von KANTAR TNS im Rahmen einer Online- Umfrage im Auftrag des Bankenverbands 1.004 in Deutschland lebende Personen ab 16 Jahre zu einigen grundsätzlichen Einstellungen und Lebenszielen befragt. Stellt man die Ergebnisse der 16- bis 29-Jährigen, also näherungsweise der als „Generation Z“ bezeichneten Zielgruppe, den Ergebnissen der restlichen Befragten (ab 30 Jahre) gegenüber, zeigen sich neben erwartbaren Unterschieden auch überraschende Gemeinsamkeiten. Die Ergebnisse werfen interessante Schlaglichter auf die „Generation Z“ und können zur Diskussion anregen. Die Frage, ob festgestellte Abweichungen in den Einstellungen wirklich generationenspezifischer Art sind oder nur altersbedingte Unterschiede darstellen, die auch auf frühere Jugendgenerationen zutrafen, lässt sich dabei nicht abschließend klären. 2
  3. 3. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 3 70 53 28 43 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr wichtig/wichtig weniger wichtig/gar nicht wichtig Lebensziel: Hoher Lebensstandard „Einen hohen Lebensstandard zu haben, ist für mich …“
  4. 4. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. Lebensziel: Hoher Lebensstandard Bei den vier abgefragten allgemeinen Lebenszielen „Sicherheit“, „Lebens- standard“, „Leistungsbereitschaft“ und „Selbstverwirklichung“ sind die größten Unterschiede beim Thema Lebensstandard zu beobachten: Während 70 Prozent der jüngeren Befragten angeben, dass ihnen ein hoher Lebens- standard sehr wichtig oder wichtig sei, ist das bei den über 30-Jährigen nur bei 53 Prozent der Fall. Das Klischee einer stärker materialistisch denkenden Jugend scheint sich an dieser Stelle zu bewahrheiten. Materiellen Wohlstand widerspricht aus Sicht der jungen Generation offen- kundig nicht dem Ziel, sich selbst zu verwirklichen; vielleicht ist er aus ihrer Sicht sogar Voraussetzung dafür. Zumindest sagen fast neun von zehn jungen Befragten (88%) von sich auch, dass ihnen Selbstverwirklichung im Leben sehr wichtig oder wichtig sei. Von den älteren Befragten geben das „nur“ 73 Prozent an. 4 Lebensziel: Selbstverwirklichung
  5. 5. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 5 88 73 11 23 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr wichtig/wichtig weniger wichtig/gar nicht wichtig Lebensziel: Selbstverwirklichung „Mich selbst zu verwirklichen, ist für mich …“
  6. 6. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 6 85 80 13 17 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr wichtig/wichtig weniger wichtig/gar nicht wichtig Lebensziel: Leistung erbringen „In meinem Leben etwas zu leisten, ist für mich …“
  7. 7. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. Lebensziel: Leistung erbringen Einen nur geringen, nicht signifikanten Unterschied zwischen Generation Z und dem Rest der Bevölkerung zeigt sich bei der Frage nach der Bedeutung von eigener Leistung. 85 Prozent der Jungen, denen es sehr wichtig oder wichtig ist, im Leben etwas zu leisten, stehen 80 Prozent der älteren Befragten gegenüber, die dies ebenfalls von sich sagen. Sich zu Leistung zu bekennen, bedeutet noch nicht Leistung zu erbringen, doch eine bewusste Leistungsverweigerung im Sinne einer „Null-Bock-Mentalität“ kann man der jungen Generation nun wahrlich nicht vorwerfen. Dann schon eher ein erstaunliches Sicherheitsdenken. 85 Prozent der 16- bis 29-Jährigen betonen, dass es für sie sehr wichtig oder wichtig sei, im Leben nach Sicherheit zu streben. Sie stehen damit den älteren Befragten ab 30 Jahren, von denen das 89 Prozent angeben, nur wenig nach. 7 Lebensziel: Sicherheit
  8. 8. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 8 85 89 14 7 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr wichtig/wichtig weniger wichtig/gar nicht wichtig Lebensziel: Sicherheit „Nach Sicherheit zu streben, ist für mich …“
  9. 9. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 9 45 5452 44 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr stark/stark weniger/gar nicht Politisches Interesse „Für Politik interessiere ich mich …“
  10. 10. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. Politisches Interesse Auch bezüglich des politischen Interesses sind die Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Befragten nicht so gravierend, wie man das angesichts der oft verbreiteten These einer eher „unpolitischen“ Jugend erwarten würde. Während mit 54 Prozent sich knapp über die Hälfte der älteren Befragten angibt, sich sehr stark oder stark für politische Themen zu interessieren, sind es bei den jüngeren mit 45 Prozent knapp weniger als die Hälfte. Möglicherweise handelt es sich dabei auch eher um einen lediglich altersbedingten, nicht aber generationenspezifischen Unterschied. Unerwartet auch die weitgehende Übereinstimmung bei der Gewichtung zwischen Arbeit und Freizeit. Zwar bestätigt sich die oft vertretene These, dass junge Leute eine deutliche Affinität zur Freizeit hätten, doch gilt das in ähnlichen Maße auch für die Älteren. Mit 64 bzw. 62 Prozent geben von der jungen Generation wie von den älteren (berufstätigen) Befragten fast gleich hohe Anteile an, dass für sie die Freizeit wichtiger als Job, Schule oder Studium sei. 10 Work-Life-Balance 1
  11. 11. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 11 23 24 64 62 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre Job, Schule, Studium Freizeit Work-Life-Balance 1 „Für mich ist wichtiger …“ ; Auswahl: nur Berufstätige, Studenten und Schüler
  12. 12. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 12 19 12 73 78 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre Erfolg in Job, Schule, Studium Zeit für Familie/Freunde Work-Life-Balance 2 „Für mich ist wichtiger …“ ; Auswahl: nur Berufstätige, Studenten und Schüler
  13. 13. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. Datennutzung für personalisierte Angebote Dass Angehörige der „Generation Z“ nicht den allergrößten Wert auf die berufliche Karriere legen, sondern im Zweifel lieber mehr Zeit für Familie und Freunde bringen, ist eine ebenfalls oft geäußerte Vermutung, und sie wird durch die Daten der Umfrage auch bestätigt: Fast drei Viertel der unter 30-Jährigen sind Familie und Freunde wichtiger als der berufliche Erfolg im Beruf bzw. in der Schule oder dem Studium. Das Erstaunliche ist nur, dass sich die über 30-jährigen Berufstätigen in dieser Einstellung von der jungen Generation nicht wesentlich unterscheiden und mit 78 Prozent sogar noch etwas öfter die Priorität bei Familie und Freunden sehen. Einen handfesten Generationenunterschied lässt sich hingegen bei der Frage der Nutzung persönlicher Daten im Zuge der Digitalisierung erkennen. Mit dem Gedanken, dass Banken persönliche Kontodaten auswerten, um ihren Kunden beispielsweise einen günstigeren Stromanbieter vorzuschlagen, kann sich immerhin die Hälfte der jungen Befragten (50%) anfreunden, bei den älteren halten das nur 27 Prozent für eine gute Idee, 60% lehnen es aber ab. 13 Work-Life-Balance 2
  14. 14. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 14 50 27 39 60 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr gut/eher gut eher schlecht/sehr schlecht Datennutzung für personalisierte Angebote „Wenn meine Bank meine Kontodaten auswerten würde, um mir bspw. einen günstigeren Stromanbieter vorzu- schlagen, fände ich das …“
  15. 15. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 15 60 63 34 28 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre sehr gut/eher gut eher schlecht/sehr schlecht Digitale Medien im Schulunterricht „Den Einsatz digitaler Medien wie Smartboards, Tablets oder Smartphones im Unterricht finde ich …“
  16. 16. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. Digitale Medien/Lernprogramme in der Schule Weitgehende Übereinstimmung zwischen Jung und Alt herrscht hingegen bei der Bewertung des Einsatzes digitaler Medien wie Smartboards, Tablets oder Smartphones im Schulunterricht. Mit 60 und 63 Prozent befürworten dies nahezu gleich große Anteile in beiden Gruppen. Ebenso stimmt die junge Generation nahtlos mit der restlichen Bevölkerung darin überein, dass digitale Lernprogramme den Schulunterricht verbessern können; jeweils 57 Prozent in beiden Gruppen sehen das so. 16
  17. 17. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 17 57 57 36 29 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre stimme zu stimme nicht zu Digitale Lernprogramme im Unterricht „Mit digitalen Lernprogrammen lässt sich der Schulunterricht verbessern.“
  18. 18. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. In einem gewissen Widerspruch zu der auch von der älteren Generation geäußerten positiven Einstellung zu digitalen Medien in der Schule steht allerdings die Auffassung von 67 Prozent der über 30-Jährigen, wonach Handys in der Schule am besten verboten werden sollten. Möglicherweise assoziieren die Befragten bei dieser Frage vornehmlich die Handynutzung für private, nicht-schulische Zwecke, der sie wohl negative Auswirkungen zuschreiben. Von den 16- bis 29-Jährigen sprechen sich zwar „nur“ 46 Prozent für ein Handyverbot in der Schule aus, was aber für die oft als Digital Natives bezeichneten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein doch noch überraschend hoher Wert darstellt. 18 Handyverbot in der Schule
  19. 19. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. 19 46 67 51 26 16 bis 29 Jahre ab 30 Jahre stimme zu stimme nicht zu Handyverbot in der Schule „Handys sollten in der Schule verboten werden.“
  20. 20. Quelle: Bankenverband/Kantar TNS; November 2018; fehlende zu 100 Prozent=w.n./k.A. Studiendesign 20 Erhebungszeitraum: November 2018 Stichprobe: 1.004 Befragte in Deutschland ab 16 Jahre Erhebungsmethode: CAWI adhoc (Computer-Assisted Web Interview) Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin Erhebung: KANTAR TNS, Bielefeld

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