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Experten-Webinar "Agile HR" Firstbird und Birgit Mallow

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Agile HR - Was bedeutet agiles Arbeiten im Personalbereich?

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Experten-Webinar "Agile HR" Firstbird und Birgit Mallow

  1. 1. Martin Sulzbacher Firstbird Die Experten: Birgit Mallow Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung Willkommen zum Experten-Webinar 45 Minuten Fragen per Chat stellen
  2. 2. Experten-Webinar: Agile HR – Was bedeutet agiles Arbeiten im Personalbereich?
  3. 3. Birgit Mallow Birgit Mallow ist Geschäftsführerin der Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung. Die Dipl.-Informatikerin der Fachrichtung Psychologie hat über 20 Jahre Berufserfahrung als systemische Organisationsentwicklerin und Management- Beraterin. Ihre Schwerpunkte sind die Einführung agiler Arbeitsweisen, agiler Skalierung, Transitionen zur agilen Organisation sowie Entwicklung unternehmerischer Expertise. Birgit Mallow ist hierzu sowohl in IT- als auch in Non-IT-Bereichen im Einsatz und widmet sich mit Leidenschaft und Freude der Befähigung und Weiterentwicklung von Menschen, Teams und Organisationen.
  4. 4. Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung +49 171 / 276 42 61 Netzwerkpartnerin der wibas GmbH info@mallow-consulting.de www.mallow-consulting.de Diplom-Informatikerin der Fachrichtung Psychologie Management Consulting seit rund 20 Jahren Organisationsentwicklerinund Facilitator mit dem Fokus • Agile Coachund Innovations-Beratung:  Agile Vorgehensweisen / agile Organisation / Scrum Trainings / SAFe Trainings (auch mit Prüfungsvorbereitung für Zertifizierungen der Scrum.Org bzw. Scaled Academy).  Unternehmerische Expertise entfalten und neue Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln Meine Basis: Professional Scrum Master (PSM) und Professional Scrum Product Owner (PSPO), Zertifizierung der Scaled Agile Academy: SAFe Program Consultant (SPC4). Fortbildungen zum Design Thinking Coach, in Effectuation, Soziokratie, Holacracy u.a.  Transformationsprozesse & werteorientierter Kulturwandel (Akkreditierter CTT Consultant, Barrett Values Centre)  BusinessProcessManagement, agile BPM (OECB2)
  5. 5. Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung +49 171 / 276 42 61 Netzwerkpartnerin der wibas GmbH info@mallow-consulting.de www.mallow-consulting.de Projekterfahrungen (Auswahl)  Versicherung – IT-Service Management, Business Process Management  Fertigungsindustrie – Konzernweite Professionalisierung der IT, Aufbau der CIO-Organisation  Fertigungsindustrie – Business Process Management  Versicherung – Change Facilitation für den optimierten Schadenregulierungsprozess  Internationale Bank – Agile Entwicklung fachlicher Bankprodukte, interim Scrum Master, FK-Coaching  IT-Dienstleister – Konzeptuelle Vorbereitung agiler Skalierung  Auskunftei – Agile Skalierung  Beratungsteam – Agiler Beratungsprozess  StartUps – Basis schaffen für Wachstum in einer agilen Organisation  Vertriebsbereich – Agile Vorgehensweisen für den operativen Alltag  Fertigungsindustrie – Interim Scrum Master und Agile Coach, Vorbereitung agiler Skalierung  Energieunternehmen – Agile Coaching der Product Owner und Führungskräfte  Fertigungsunternehmen – Agile Facilitation zum Aufbau interner Agiler Coaches aus OE, Vertrieb/Marketing u.a.  IT-Dienstleister – Führungskräfte entwickeln im Selbstversuch das unternehmenseigene agile Framework
  6. 6. • Was ist unter „agile“ Vorgehensweisen zu verstehen und woher kommt der Begriff? • Welchen konkreten Nutzen bringen agile Vorgehensweisen den Unternehmen? • Warum ist es auch für HR-Abteilungen wichtig agile Vorgehensweisen zu nutzen? • Wie kann eine agile Vorgehensweise das Recruiting optimieren? • Welche positiven Erfahrungen aus der Praxis haben zum Erfolg geführt? Agenda
  7. 7. Was ist unter „agile“ Vorgehensweisen zu verstehen und woher kommt der Begriff? Frage I
  8. 8. Krise der Software-Entwicklung ab ´80er Jahre Kundenbedürfnisse werden nicht erfüllt Zu späte Time-to-Market Komplexität nicht beherrschbar Noch mehr Planung hilft auch nicht Schlechte Qualität
  9. 9. Agile Methoden als Antwort HBR: The new new product development game 1986 Scrum Frühe ´90er XP Agile Manifesto Späte ´90er 2001 IT Kanban 2007
  10. 10. Agile Manifesto Quelle: http://agilemanifesto.org/
  11. 11. Agiles Manifest der Software-Entwicklung 2001  Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge  Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation  Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung  Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden, schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein. Die Werte
  12. 12. Agiles Manifest der Software-Entwicklung 2001  Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge  Funktionierende Software mehr als umfassende Dokumentation  Zusammenarbeit mit dem Kunden mehr als Vertragsverhandlung  Reagieren auf Veränderung mehr als das Befolgen eines Plans Das heißt, obwohl wir die Werte auf der rechten Seite wichtig finden, schätzen wir die Werte auf der linken Seite höher ein. Es geht also vor allem um … Menschen & Kommunikation Schnelle Produktlieferung Kundenorientierung Wertschöpfung
  13. 13. < Welchen konkreten Nutzen bringen agile Vorgehensweisen den Unternehmen? Frage II
  14. 14. Stacey Diagram (Ralph Stacey) Cynefin-Framework Dave Snowden Quelle: http://de.slideshare.net/jurgenappelo/complexity-thinking Jurgen Appelo: Management 3.0, 2011 DISORDER Welche Problemklasse?
  15. 15. Methodenspektrum
  16. 16. Methodenspektrum unser Fokus heute
  17. 17. Anteil der eingesetzten agilen Vorgehensweisen Scrum ist mit 85% derzeit am weitesten verbreitet, gefolgt von Kanban mit 60% Quelle: Prof. Dr. Ayelt Komus „Status Quo Agile 2016/2017“
  18. 18. Scrum ist ein Framework zur Entwicklung und Erhaltung komplexer Produkte Quelle: https://www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v1/Scrum-Guide-DE.pdf
  19. 19. Scrum als PDCA-Zyklus 5 Ereignisse 3 Artefakte 3 Rollen
  20. 20. Scrum – Führung durch Gewaltenteilung Fokus: „Was“ • Prio nach Kunden-Wert • Wirtschaftlicher Erfolg des Produkts Fokus: „Wie“ • Liefern des Produktinkrements • Hohe Qualität Fokus: „Prozess“ • Coach, Facilitator • Teamentwicklung • Schützt das Team nach außen Fokus: Strategie & Mitarbeiter • Strategie, Sinn, Orientierung • Rahmenbedingungen • Mitarbeiterentwicklung 3 „Management-Rollen“ im Scrum Team Product Owner Scrum Master Führungskraft
  21. 21. Kanban als alternativer Weg zur Agilität: Entwicklung und Lieferung von Ergebnissen der Wissensarbeit  Einfaches Regelwerk mit 4 Grundprinzipien und 6 Kernpraktiken  Beeinflusst von:  Toyota Production System  Lean Product Development (Don Reinertsen)  Theory of Constraints (Eliyahu Goldratt)  Risikomanagement Quelle: http://leankanban.com/guide/
  22. 22. Kanban – Wir starten mit dem, was jetzt ist: Prozessablauf, Arbeitsaufgaben, Rollen, Verantwortlichkeiten Eingangs- liste LieferungAnalyse Entwicklung Test Prozessablauf (Workflow) Transparenz A B C Team
  23. 23. Kanban – gleichmäßiger Fluss der Arbeit, kurze Durchlaufzeiten Prozessablauf (Workflow) A B C Pull-Prinzip Eingangs- liste LieferungAnalyse Entwicklung Test Team
  24. 24. Kanban – gleichmäßiger Fluss der Arbeit, kurze Durchlaufzeiten  Wir begrenzen die Menge der Arbeit im Prozessablauf und vermeiden damit Multitasking.   Wir fokussieren auf hohen Durchsatz und kurze Durchlaufzeit statt auf Auslastung.   Wir suchen Engpässe und lösen sie auf. A B C Sukzessive Optimierung des Systems
  25. 25. Scrum und Kanban sind gut kombinierbar ScrumBan bei der wibas GmbH. Hat sich mit der Zeit wegen neuer Bedürfnisse weiterentwickelt. Quelle: http://www.wibas.com
  26. 26. Werte und Prinzipien bilden das Fundament Respekt Lernschleifen und Verbesserung Ermächtigung und Selbstorganisation Schnelle und regelmäßige Lieferung Transparenz Hohe Qualität und Zuverlässigkeit
  27. 27. Warum ist es auch für HR- Abteilungen wichtig agile Vorgehensweisen zu nutzen? Frage III
  28. 28. Agiles Arbeiten bringt Wandel im Führungsverständnis Führung SM PO Wo steht die Organisation heute? Führung Trainings und Coachings für Agile & Lean Leadership Neue Karrierewege für Führungskräfte
  29. 29. Agile Transition top down & bottom up Kultur- wandel Agile Transition Team Alle Ebenen und Bereiche Agile Coaches, Führungskräfte, Team-Vertreter und HR
  30. 30. Instrumente des Personal- managements
  31. 31. HR kann selbst Nutzen aus agilem Arbeiten ziehen HR-Konzepte und –Services entwickeln HR-Services erbringen • Personalentwicklungs-Programme • Konzept Führungskräfteentwicklung • Konzept Interne Kommunikation • Organisationsentwicklung ProductOwner Agility Master Team• Standard-Stellenausschreibungen • Onboarding-Prozess • Arbeitszeugnisse • Organisation Mitarbeitergespräche
  32. 32. Wie kann eine agile Vorgehensweise das Recruiting optimieren? Welche positiven Erfahrungen aus der Praxis haben zum Erfolg geführt? Frage IV
  33. 33. Standard-Recruiting mit Kanban Vertrags- angebot Analyse Anford.profil Stellenaus- schreibung Bewerber- auswahl Bewerber- gespräche Eingangs- liste Fertig Transparenz im gesamten Team Multitasking vermeiden, nicht verzetteln Fokus auf „Liefern“ und Durchsatz Gemeinsame Teamverantwortung Lernschleifen für sukzessive Optimierung
  34. 34. Neue Konzepte mit Scrum entwickeln 1. Vision: Standardprofile für alle agilen Rollen 2. Product Backlog ableiten, bspw.  Als Teamleiter benötige ich das Standard-Profil eines Scrum Masters,um diese Stellen schnell besetzen zu können  … Product Owner …  … Chief Product Owner für sehr große Vorhaben … 3. Ziel Sprint #1:  Grobentwurf Profil Scrum Master  Grobentwurf Product Owner Feedback der internen Kunden einholen, lernen 4. Ziel Sprint #2: Entwürfe überarbeiten … Feedback der internen Kunden einholen, lernen, erste Profile sind fertiggestellt. 5. Sprint #3: …
  35. 35. Shu Ha Ri Regeln strikt befolgen Wirkungsweise verstehen Eigene Anpassungen machen Wirkungsweise verstehen Tiefes Verständnis erworben Eigene Regeln entwickeln „Scrum ist für Ri-Menschen gemacht.“ (Alistair Cockburn) Dogmatismus meiden, Erkenntnis fördern: Shu Ha Ri – Lehre der Kampfkunst
  36. 36. Einfach anfangen  Menschen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge  Analog starten mit Wandboard und Klebezetteln  Mit agilen Methoden im Alltag arbeiten, Erfahrungen sammeln, optimieren  Team entwickeln, agile Rollen einüben  Agilen MindSet entwickeln  Dann erst (ggf.) umsteigen auf digitale Tools  Bspw. Trello  Anforderungstools nutzen, die bspw. die IT schon einsetzt (Jira, TFS, …) Product Owner Agility Master Team Quelle: https://trello.com
  37. 37. Ihre Fragen via Chat
  38. 38. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Podcast des Firstbird Experten-Webinars in Kürze als Download auf www.firstbird.com/de/academy
  39. 39. Europas führendes Mitarbeiter- Empfehlungsprogramm

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