Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" April 2013

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In dieser Ausgabe erfahren Sie unter anderem auf welchen Messen der BDAE im Mai vertreten ist, warum Dienstreisen auch im modernen Kommunikationszeitalter weiterhin sinnvoll und notwendig sind und weshalb immer weniger Au-pairs nach Deutschland kommen.

In der Rubrik „Rechtliches“ finden Sie Informationen darüber, weshalb Smartphone-Apps auf Geschäftsreisen zu einem Risikofaktor werden können und was genau das deutsch-uruguayische Sozialversicherungsabkommen an Regelungen vorsieht.

Zudem hat der Facharzt Dr. Andreas Grasteit einen Beitrag über den neuen Vogelgrippe-Virus verfasst, der zurzeit in China grassiert. Auch zwei weitere Beiträge widmen sich der großen asiatischen Volksrepublik. So haben wir eine Zusammenfassung über die zweite deutsch-chinesische Personalkonferenz verfasst und den Sinologen Jonas Polfuß über das deutsch-chinesische Verhältnis befragt.

Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen!

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Newsletter "Leben und Arbeiten im Ausland" April 2013

  1. 1. 1EDITORIALLiebe Leserin, lieber Leser,Etwa 10.000 Deutsche und 40.000Deutschstämmige leben in Uruguay. Dasist im Verhältnis zur Größe des südame-rikanischen Landes ein ungewöhnlichhoher Anteil. Mir war dies bislang nichtbewusst. Auch dass Deutschland inEuropa der größte Abnehmer vonWaren aus Uruguay ist, hätte ich nie ge-dacht. Insofern war es wahrscheinlich al-lerhöchste Zeit, dass Deutschland undUruguay endlich ein Sozialversiche-rungsabkommen schließen. Was dieseskonkret vorsieht, erfahren Sie auf derSeite 6.Zudem haben wir mit dem SinologenJonas Polfuß über das deutsch-chinesi-sche Verhältnis gesprochen. Daraushabe ich die Erkenntnis gewonnen, dasswir möglicherweise unser Chinabild dif-ferenzierter betrachten sollten. VieleChinesen sind sehr betrübt über die ne-gative Sicht auf die chinesische Kultur.Nachwievor schätzt die BevölkerungDeutschland an sich aber sehr. Wenn Siemehr darüber lesen möchten, empfehleich Ihnen das Interview auf der Seite 4.Besonders freue ich mich, Ihnen in die-ser Newsletter-Ausgabe den ersten Pra-xisratgeber zum Thema Auslandsent-sendung und Absicherung von Expatsdes Personalmagazins vorstellen zu kön-nen. Diesen haben wir gemeinsam mitunserem Versicherungspartner AllianzGlobal Assistance entwickelt und mit re-levanten Beiträgen rund ums Expat-Ma-nagement bestückt. In der Rubrik „BDAEIntern“ erfahren Sie Details und könnensich den Ratgeber direkt herunterladen.Und schließlich haben wir einen fun-dierten Fachbeitrag über aktuelle Faktenzur neuen Vogelgrippe in China auf derSeite 12 veröffentlicht.Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lek-türe und denken Sie immer daran: DerBDAE begleitet Sie mit Sicherheit insAusland!Herzlichst, Ihr Andreas OpitzNEWSLETTERAPR13 INHALTBDAE INTERNMessen im Mai.....................2Praxisratgeber Auslandsent-sendung des Personal-magazins zum Download.3DAS INTERVIEW“Mit meinen Vorstellungenvon China lag ich damalsvöllig daneben“...................4RECHTLICHESSmartphone-Apps sindRisikofaktor auf Dienst-reisen .................................6Mehrheit befürwortetAlkoholverbot inFlugzeugen........................6Deutsch-UruguayischesSozialversicherungsab-kommen unterzeichnet ....6EXPATRIATESMit Chinas Personalwachsen..................................7Japaner sind anders,Deutsche auch.....................8Studie: Dienstreisenweiterhin unverzichtbar...8AIRLINE NEWSNeues von den Airlines .......9VERMISCHTESAmeisen krabbeln aufden Baum ........................11Weniger Au-Pairs inDeutschland.....................11GESUNDHEITINTERNATIONALNeue Vogelgrippe inChina: Aktuelle Hinter-grundinformationen.......12... FORTSETZUNG AUFSEITE 2 ...
  2. 2. MESSEN IM MAIDiesen Mai ist der BDAE gleich auf zweiMessen präsent: Vom 14. bis 15. Mai inHamburg im CCH auf der Personal Nordund am 15. Mai auf der Leipziger Versi-cherungs- und Fondsmesse (LVFM).Auf der zum dritten Mal stattfindendenPersonal Nord ist das BDAE-Team in derHalle H am Stand C.31 zu finden und in-formiert interessierte Personaler gerneüber aktuelle Trends im Entsendemana-gement sowie über neue rechtliche Ent-wicklung im Bereich der Auslandsent-sendungen. Für Informationen oder umeinen Termin zu vereinbaren, kontaktie-ren Sie bitte Frau Sanja Zivkovic (per E-Mail: szivkovic@bdae.de).Die Messe Personal Nord widmet sichvom 14. bis 15. Mai im CCH Hamburgder kompletten Themenpalette des Per-sonalmanagements. Personalentschei-der, Geschäftsführer und Mitarbeitervon Personalabteilungen können sichüber Hard- und Softwarelösungen, An-gebote für Weiterbildung und Trainingoder über Personaldienstleistungen und-produkte informieren und in punktoPersonalarbeit beraten lassen. Dafür ste-hen der Ausstellungsbereich in Halle Hund Saal 3 sowie ein Begleitprogrammmit rund 120 Vorträgen, Diskussionenund Präsentationen zur Verfügung. Key-note-Speaker in diesem Jahr ist Kom-munikationsexperte Thilo Baum, der an-hand von Praxisbeispielen erläutert, wieFührungskräfte Mitarbeiter langfristighalten und zum Mitdenken motivierenkönnen.Die neunte Leipziger Versicherungs- undFondsmesse, die traditionell vom Mak-lerpool Invers ausgerichtet wird, findetwieder in der Glashalle des LeipzigerMessegeländes statt. Insgesamt werden80 Aussteller erwartet – unter ihnenauch der BDAE mit seinem Vertriebs-team um Maklerdirektor Dennis Perl-mann. Das Motto des diesjährigenEvents: »Gemeinschaft macht stark«.Der BDAE ist das dritte Mal dabei undfreut sich, vor Ort alle Fragen rund umdie neuen Auslandskrankenversicherun-gen beantworten zu können. »Unsereneue Tarifwelt ist endlich eingeführt undwir sind wahnsinnig gespannt auf dasFeedback von bestehenden und poten-ziellen Vertriebspartnern«, sagt DennisPerlmann.Wer vorab einen Termin für die LVFMmachen möchte oder weitere Informa-tionen benötigt, kann sich gerne an FrauStefanie Weidt (sweidt@bdae.de)wenden.2BDAE INTERN© vege - Fotolia.com...AUS ALLER WELTAutobetrüger in Spanienwieder aktiv.....................13Reisehinweise für Peru .....13Portal für Auslandsstu-dium in Spanien ..............14Bulgarien hat niedrigsteArbeitskosten ..................14IMPRESSUM .................... 14
  3. 3. 3PRAXISRATGEBER AUSLANDS-ENTSENDUNG DES PERSONAL-MAGAZINS ZUM DOWNLOADGemeinsam mit dem renommierten Per-sonalmagazin und der Allianz Global As-sistance (AGA) hat der BDAE den erstenPraxisratgeber zum Thema Absicherungbei Auslandsentsendungen und Ge-schäftsreisen entwickelt und herausgege-ben. Dieser steht zum Download bereit:http://www.bdae.com/de/downloads/Personalmagazin_Praxisratgeber_Aus-landsentsendung.pdfMit der zunehmenden Internationalisie-rung der Märkte entstand auch die Not-wendigkeit, Auslandsentsendungenrechtssicher und professionell zu planenund zu gestalten. Personalverantwortli-che sehen sich jedoch ob der vielenRechtsvorschriften, die Bereiche des So-zialversicherungs-, Arbeits- und Steuer-rechts tangieren, vor immense Heraus-forderungen gestellt. Neben dem Aus-wahlprozess, in dem der geeignete Ex-patriate gefunden werden soll – hierbeispielen neben den fachlichen, auch dieinterkulturellen Fähigkeiten eine ent-scheidende Rolle – gilt es außerdem, dieKosten in einem vertretbaren Rahmenzu halten. Denn: Unternehmen entsen-den nicht zum Selbstzweck, sondern umGeld im Ausland zu verdienen.Der Praxisratgeber Auslandsentsendung,liefert einen Überblick darüber, was Per-sonalverantwortliche bei der Planungvon Dienstreisen und Mitarbeitereinsät-zen im Ausland berücksichtigen solltenund müssen.Die THeMeN iM eiNzelNeN:• Vorbereitung der Auslandsentsen-dung (Entsende-Policy, Ablaufplander gesamten Entsendung)• Interkulturelle Kompetenz• Prüfkriterien für die Sozialversiche-rung bei der Entsendung• Umsetzung der Sozialversicherungs-pflicht in den Arbeitsvertrag• Die passende Auslandskrankenversi-cherung finden• Medizinische Assistance-Lösungen• Risikomanagement bei Entsendungenund DienstreisenBei Fragen zum Praxisratgeber Aus-landsentsendung steht Ihnen BDAE-Un-ternehmenssprecherin Frau Anne-KatrinSchulz gerne (akschulz@bdae.de)zur Verfügung.BDAE INTERN
  4. 4. BDAe: Sie sind Dozent und Doktorandam Institut für Sinologie und Ostasien-kunde der Universität Münster. Warumhaben Sie sich nach der Schule ausge-rechnet für dieses exotische Studienfachentschieden?Polfuß: Ich hattein der Schule ei-nen Englischleh-rer, der selbst ei-ne große Begeis-terung für dieasiatische Kulturhegte. Das hatsich ein Stückweit auf michübertragen. Außerdem hat mich insbe-sondere die chinesische Sprache faszi-niert. Wahrscheinlich ist es das Visuelleder Schriftzeichen, das mich so anzieht.Latein mochte ich jedenfalls nie.BDAe: Wie groß ist das Institut?Polfuß: Derzeit sind knappe 200 Stu-denten eingeschrieben. Es sind noch re-lativ wenige in den Chinawissenschaftenallgemein, bedenkt man, dass China inZukunft eine derart bedeutende Rolleeinnehmen wird und es auch für ange-hende Akademiker von großem Nutzensein kann, Chinesisch zu lernen. Mögli-cherweise ist die Hürde vor der sicher-lich nicht sehr leicht zu erlernendenSprache immer noch recht hoch.BDAe: Waren Sie vor Studienbeginn be-reits in China gewesen, um Kultur undSprache vor Ort zu erleben?Polfuß: Nein, den ersten Chinaaufent-halt hatte ich erst im Jahr 2006. Und ichblieb gleich ein ganzes Jahr in Peking.Seitdem bin ich jedes Jahr nach Chinagereist, auf der Expo in Shanghai war ichzum Beispiel für einige Unis aus Nord-rhein-Westfalen tätig.BDAe: Hatten sich Ihre Erwartungen anden ersten Chinaaufenthalt erfüllt?Polfuß: Bis auf die Vorstellungen von allden Sehenswürdigkeiten habe ich beimeinem China-Bild damals völlig dane-bengelegen. Das Land erschloss sich mirweitaus moderner als erwartet. Viel-leicht lag die Kluft zwischen Vorstellungund Realität bei mir so weit auseinander,weil ich ein exotisches und vergangenesChina aus Filmen und Büchern erwartethatte.BDAe: Haben Sie einen Kulturschock er-litten?Polfuß: Einen Schock zwar nicht, aber ichmusste mich schon sehr an die Andersar-tigkeit gewöhnen. Viele meiner westlichenKommilitonen fielen vor allem um dieWeihnachtszeit in eine Art dunkles Loch.Ich habe mich, um das zu vermeiden, inmein Studium gestürzt, mich unter chi-nesische Studenten gemischt und michmöglichst von Westlern ferngehalten.BDAE: Wie haben Ihre chinesischenKommilitonen auf Sie reagiert?4DAS INTERVIEW»MIT MEINEN VORSTELLUNGEN VON CHINA LAG ICH DAMALS VÖLLIG DANEBEN«Das vielfach negativ behaftete China-Bild der Deutschenhat die Kommilitonen von Jonas Polfuß in China sehr verletzt.Was Chinesen über deutsche Chefs denken und noch vieles mehr,erzählt der Sinologe im BDAe-interview.© Beboy - Fotolia.com
  5. 5. 5Polfuß: Natürlich bin ich als großerDeutscher sehr schnell aufgefallen undmit etlichen Klischees konfrontiert wor-den. Vieles war positiv, etwa wenn ichauf deutsche Automarken angespro-chen wurde, auf den Fußball oder aufden Basketball-Star Dirk Nowitzki, dereine unheimlich große Popularität inChina genießt. Generell lobten vielemeiner chinesischen Bekanntschaftendie Vorzüge Deutschlands wie die Effi-zienz, Zielorientierung und Pünktlich-keit. Allerdings erfuhr ich später, dassdeutsche Geschäftsleute bei Chinesenziemlich gefürchtet sind, unter anderemaufgrund ihres dominanten Führungs-stils und einer gewissen Arroganz. Eineneuere Umfrage unter chinesischen Mit-arbeitern über ihre deutschen Chefs hatergeben, dass sie am meisten die Igno-ranz und Ungeduld, die manche deut-sche Vorgesetzte ausstrahlen, stören. Alszweiten wichtigen Punkt vermissten siedas Bestreben ihrer ausländischen Füh-rungskräfte, sich mit der chinesischenKultur zu befassen, die Grundzüge derSprache zu lernen oder den Kommuni-kationsstil anzupassen. Zunehmend wirdauch in China die negative Berichter-stattung über das Land in den deut-schen Medien thematisiert; Chinesendie nach Deutschland kommen, sindteilweise wirklich bestürzt.BDAe: Was verletzt sie im Besonderen?Polfuß: Ich glaube, es ist die Tonalitätund die Schaffung eines Bildes, das inZügen fast schon rassistisch anmutet. Essind Attribute wie »eisernes Lächeln«oder die »rote Gefahr«, die eine äußerstnegative Sichtweise auf die chinesischeKultur suggerieren. Unser Bild von Chinaist nach wie vor extrem eurozentrischgeprägt und wir projizieren typischwesteuropäische Werte auf die asiati-sche Kultur, ohne uns hinreichend zuvergegenwärtigen, dass unsere Wertenicht zwangsläufig universal sind. Dassdiese Sichtweise nur allzu oft arrogantherüberkommt, sollte vor diesem Hin-tergrund nicht verwundern. Außerdemgibt es natürlich nicht den einen typi-schen Chinesen. Kultur und Bevölke-rung sind sehr vielfältig und mehr alseine Milliarde Chinesen sind eben auchmehr als eine Milliarde Individuen.BDAe: Wie kann man das negative Bildkorrigieren?Polfuß: Es gibt so viele Kooperationeninsbesondere auf Hochschulebene mitChina, von denen die deutsche Öffent-lichkeit aber so gut wie gar nichts weiß.Meiner Meinung nach sollte die Politikdiese Partnerschaften offensiver kom-munizieren. Es gibt jede Menge Aus-tauschprojekte für Studenten und Pro-fessoren, aber auch für Lehrer undSchüler, zum Beispiel von der Organisa-tion AFS. Allein die Koordination solcherAustauschprogramme birgt großes Po-tenzial für mehr gegenseitiges Ver-ständnis in der Zukunft.BDAe: Was können wir aus Ihrer Sichtvon der chinesischen Kultur lernen?Polfuß: Ich glaube, dass vor allem dieKonfrontation mit den großen interkul-turellen Unterschieden bei jedem Einzel-nen einen Lernprozess anstoßen kann.Wer etwas für sich daraus mitnehmenmöchte, sollte sich mit chinesischen Ge-sprächspartnern aktiv über die Anders-artigkeit der jeweiligen Kulturaustauschen.DAS INTERVIEW© ferretcloud - Fotolia.comINFO:• Jonas Polfuß promoviert überdie chinesische Netzwerkkul-tur, die schon im chinesischenKaiserreich sehr einflussreichwar und sich heute in dem-Begriff Guanxi nieder-schlägt.• Er betreibt außerdem eineninterkulturellen Blog rund umdas Thema China (http://in-terculturecapital.de/) und gibtinterkulturelle China-Trai-nings.• Mehr zum Institut für Sinolo-gie und Ostasienkunde: http://www.uni-muenster.de/Sinologie/• E-Mail:jonas_polfuss@yahoo.de
  6. 6. MEHRHEITBEFÜRWORTET ALKOHOL-VERBOT IN FLUGZEUGENNahezu zwei Drittel aller Urlauber be-fürworten grundsätzlich ein Alkoholver-bot an Bord von Flugzeugen. Das ist dasErgebnis einer aktuellen Umfrage derReisesuchmaschine Skyscanner.Dies sind erheblich mehr als im Jahr2012 als lediglich 38 Prozent der Be-fragten für »alkoholfreies Fliegen«stimmten. Unter den mehr als rund6.000 internationalen Reisenden, dieSkyscanner befragte, sprach sich dieMehrheit für ein Alkoholverbot im Flug-zeug aus. Der Grund: 43 Prozent der Be-fragten finden, dass betrunkene Passa-giere andere Mitflieger stören und dasFlugerlebnis negativ beeinflussen. Le-diglich 16 Prozent trinken während desFluges gerne etwas Alkoholisches.Die Diskussion über die Zukunft von Al-koholausschank an Bord von Flugzeu-gen wird regelmäßig aufs Neue ent-facht: So wurde in Russland beispiels-weise kürzlich ein Alkoholverbot öffent-lich debattiert, um betrunkenes Verhaltenund Störungen auf Flügen zu un-terbinden.SMARTPHONE-APPSSIND RISKOFAKTOR AUFDIENSTREISENMobile Endgeräte sind schon lange einfester Bestandteil von Dienstsreisen.Smartphone-Apps helfen bei Fragenund Problemen vor Ort oft schnell wei-ter. Allerdings machen 65 Prozent derUnternehmen ihren Mitarbeitern keineVorgaben bei der Nutzung mobiler An-gebote. Damit gefährden sie die Sicher-heit der auf den mobilen Endgerätenenthaltenen sensiblen Firmendaten. Diesist ein Ergebnis der aktuellen Umfrage»Chefsache Business Travel« von TravelManagement Companies im DeutschenReiseVerband (DRV).Grundsätzlich sind mobile Endgeräte einnützlicher Helfer auf Geschäftsreisen. Sogibt es spezielle Reise-Apps, die überFlugausfälle oder Verspätungen informie-ren und alternative Reiserouten bereit-stellen. Allerdings birgt eine unkon-trollierte Nutzung auch Risiken. Denninsbesondere Apps können Schad- odersogar Spionagesoftware enthalten, diees Dritten ermöglicht, Zugriff auf sensi-ble Unternehmensdaten zu bekommen,so der DRV.»Wer seinen Mitarbeitern keine klarenVorgaben bei der Verwendung mobilerAngebote macht, handelt fahrlässig«,warnt Stefan Vorndran, Vorsitzender desDRV-Ausschusses Business Travel. Für dieExperten ist der sorglose Umgang mitApps auf Geschäftsreisen auch ein Zei-chen dafür, dass die mobile Kommuni-kation für viele Unternehmen noch einweitgehend unbekanntes Terrain dar-stellt. Der DRV empfiehlt Unternehmendeshalb, sich von Geschäftsreisebürosunterstützen zu lassen. Diese stellen An-wendungen zur Verfügung, die auf dieBedürfnisse der Geschäftsreisenden zu-geschnitten sind und gleichzeitig die Da-tensicherheit gewährleisten.Weitere Informationen unterwww.chefsache-businesstravel.de.RECHTLICHES6DEUTSCH-URUGUAYISCHESSOZIALVERSICHERUNGS-ABKOMMEN UNTERZEICHNETDeutschland und Uruguay haben ein ge-meinsames Sozialversicherungsabkom-men (SVA) unterzeichnet, das sich aufdie jeweiligen Rentenversicherungssys-teme der Länder erstreckt.Für entsandte Mitarbeiter gelten danngrundsätzlich die Rechtsvorschriften desStaates, in dem die Beschäftigung tat-sächlich ausgeübt wird. Das Abkommenstellt sicher, dass Arbeitnehmer, die le-diglich vorübergehend im anderen Staateingesetzt sind, im Rentensystem ihresHeimatlandes bleiben können. Der Ent-sendezeitraum kann bis zu 24 Kalender-monaten gehen. Eine Doppelversiche-rung und Lücken im Rentenverlauf wer-den somit verhindert.Durch die Zusammenrechnung der Versi-cherungszeiten im Ausland und jenenihres Heimatlandes können künftig Deut-sche aus uruguayischen Versicherungs-zeiten Rentenansprüche erwerben. Glei-ches gilt für Entsendungen aus Uruguay.Uruguay, mit seiner Gesamtbevölkerungvon etwa 3,4 Millionen Menschen ist alsEinwanderungsland seit vielen Jahr-zehnten eng mit Deutschland verbun-den. Der Anteil der Personen mit deut-schem Hintergrund ist hoch.Mindestens 10.000 Deutsche und40.000 Deutschstämmige leben im Land– im Verhältnis zur Größe des Landes einungewöhnlich hoher Anteil. Es bestehenenge wirtschaftliche Beziehungen zwi-schen beiden Staaten. Deutschland ist inEuropa der größte Abnehmer von Warenaus Uruguay. Weltweit steht die Bundes-republik auf Platz sechs der wichtigstenAbnehmerländer Uruguays.Das Abkommen ist nach Prinzipien ge-staltet, die auch innerhalb der Europä-ischen Union gelten. Es bedarf nach derUnterzeichnung noch der Zustimmungder parlamentarischen Gremien inbeiden Staaten.© Helder Sousa - Fotolia.com© ecelop - Fotolia.com© ecelop - Fotolia.com© PixBox - Fotolia.com
  7. 7. MIT CHINASPERSONAL WACHSENAm 17. April hat zum zweiten Mal dieSino HR Conference – eine Plattform fürdeutsch-chinesisches Personalmanage-ment – stattgefunden. Rund 80 Teilneh-mer kamen nach Frankfurt am Main, umsich über die aktuellen Entwicklungenim deutsch-chinesischen Personalmarktzu informieren. Veranstalter Dirk Mus-senbrock von der auf den Markteintritt inChina spezialisierten Mussenbrock Wang GmbH hatte ein sehr aktuelles The-menprogramm geschnürt und konntedurchweg versierte Redner gewinnen.VoN 30 AUF 30.000 CHiNeSiSCHeSTUDeNTeN iN DeUTSCHlANDSo hielt die Keynote-Rede Professor LiqiuMeng, die Vizepräsidentin der Techni-schen Universität (TU) München. Inihrem Vortrag erinnerte sie daran, dass1978 lediglich 30 chinesische Studie-rende deutsche Hochschulen besuchten.Im Jahr 2012 waren es bereits 30.000.Insgesamt 350.000 chinesische Wissen-schaftler besuchten in den vergangenen30 Jahren Deutschland – ein Drittel bliebfür immer. Leider, so Meng, sind von die-sen Akademikern weniger als 30 Profes-soren an deutschen Hochschulen ge-worden. Meng appellierte daher an dieUniversitäten, chinesische Austausch-studenten zu integrieren und ihren be-treuenden Dozenten ein interkulturellesCoaching zu finanzieren. Die gravieren-den interkulturellen Unterschiede führenoftmals dazu, dass sich die Gaststuden-ten aus China isolieren und sich somitgegen ein Leben in Deutschland ent-scheiden.Meng äußerte aber auch Verständnis fürBerührungsängste seitens deutscherWissenschaftler und auch Unternehmen.So seien Chinesen proaktives Handelnnicht gewöhnt und im Arbeitslebenkomme ein opportunistisches Auftretengepaart mit Illoyalität durchaus vor.Deutschen, die in China leben und ar-beiten wollen, riet die Wissenschaftlerinfür Kartografie, unbedingt Chinesisch zulernen.iNTeRKUlTURelle VoRBeReiTUNgAUF CHiNA eiN MUSSOb und wann ein interkulturelles Trai-ning für Deutsche in China sinnvoll ist,erläuterte Jonas Polfuß, Dozent undDoktorand am Institut für Sinologie undOstasienkunde der Universität Münster.Er betonte, dass Deutsche generell einenguten Stand bei der chinesischen Bevöl-kerung haben – auch wenn die Ratge-berliteratur oft etwas anderes behaup-tet. Eine Umfrage unter chinesischenMitarbeitern, die einen Deutschen zumChef haben, förderte allerdings auchharte Kritik zutage. So bemängelten dieMitarbeiter vor allem die Ignoranz undUngeduld ihrer Vorgesetzten. Zudemäußerten sie den Wunsch, dass deutscheFührungskräfte in China sich intensiverals bisher mit der chinesischen Kultur,Sprache und Kommunikation generellauseinandersetzen sollten. Ein profes-sionelles vorbereitendes interkulturellesTraining ist laut Polfuß nicht nur hilf-reich, sondern erforderlich. Allerdingssollte dieses nicht lediglich Fallbeispieleoder chinesische Sprichwörter analysie-ren, sondern die Teilnehmer aktiv ein-binden.JUNge CHiNeSeN MiT SoCiAlMeDiA ReKRUTieReNAls besonders aufschlussreich empfan-den viele der teilnehmenden Personal-verantwortlichen mit China-Bezug denVortrag von Brigitte Liermann, Partnerinbei Trommsdorff Drüner, Innovation Marketing zum Thema Social Media fürdie Rekrutierung chinesischer Fach- undFührungskräfte. Demnach sucht aktuelljeder vierte Absolvent über soziale Me-dien nach einem potenziellen Arbeitge-ber. Dabei haben sich analog zu den inChina verbotenen Plattformen Facebookund Twitter eigene immens stark fre-quentierte Angebote entwickelt. Werbei der Personalsuche nicht das Nachse-hen haben will, müsse sich mit diesenheimischen Kanälen zwingend ausein-andersetzen.Sehr praxisnah und anschaulich erläu-terte Professor Yasmin Mei-Yee Fargel,wie die BMW Gruppe chinesische Nach-wuchskräfte rekrutiert. Dabei machte siedeutlich, dass BMW trotz einer Mitar-beiteranzahl von 10.000 vor Ort inChina im Vergleich zu vielen nationalenKonzernen als kleiner Arbeitgeber gilt.Ohnehin hätten chinesische Unterneh-men in den letzten Jahren gegenüberausländischen Gesellschaften stark anAttraktivität gewonnen. Grund dafürsind die Schaffung besserer Anreizstruk-turen, eine höhere Krisensicherheit, dasFehlen einer »gläsernen Decke« für Chi-nesen, ein kulturadäquater Führungsstilsowie der Nationalstolz des heimischenNachwuchses.geNeRATioN DeR eiNzelKiNDeRFargel wies zudem auf einen nicht zuunterschätzenden Umstand hin, dessensich ausländische Arbeitgeber stets be-wusst sein müssten: Die gut ausgebil-dete Generation Y ist aufgrund der1978/1979 eingeführten chinesischenEin-Kind-Politik eine Einzelkindergene-ration und damit sei sie sehr viel Auf-merksamkeit gewöhnt.Weitere spannende Vorträge liefertenunter anderem Dr. Niels Seibert von derKanzlei Burkardt, Peters PartnerRechtsanwälte in Shanghai – er referierteüber das neue chinesische Leiharbeitsge-setz zum 1. Juli 2013 –, Martin Tjan vonder Personalberatung EunaCon, derneue Vergütungsmodelle erläuterte undRechtsanwältin Julia Tänzler-Motzek, dieden Zuhörern souverän das komplexeGewerkschaftssystem der asiatischenVolksrepublik näher brachte.7EXPATRIATES© xy- Fotolia.com
  8. 8. EXPATRIATES8STUDIE: DIENSTREISENWEITERHIN UNVERZICHTBARDer persönliche Kontakt bleibt aus Sichtder Unternehmen trotz moderner Kom-munikationsmittel im Zeitalter des WorldWide Webs unerlässlich für den Ge-schäftserfolg. Knapp 90 Prozent der Fir-men schicken ihre Mitarbeiter auf Rei-sen, um Geschäftspartner besser ken-nenzulernen und Geschäftsabschlüsseunter Dach und Fach zu bringen. Zu die-sem Ergebnis kommt die Studie »Chef-sache Business Travel« von Travel Ma-nagement Companies im Deutschen Rei-seVerband (DRV).Auch der Aufbau von Netzwerken undder formlose Austausch mit Geschäfts-partnern nach offiziellen Terminen zählenzu den Hauptgründen, warum deut-sche Unternehmen ihre Mitarbeiter aufReisen schicken. Trotz neuer technologi-scher Möglichkeiten wie Videokonferen-zen spielen Dienstreisen also einewichtige Rolle für den Unternehmenser-folg. Denn das persönliche Aufeinander-treffen schafft Vertrauen und Sympathieund damit die Grundlage für langfristigeGeschäftsbeziehungen.Diese Bedeutung schlägt sich jedoch oft-mals nicht im professionellen Manage-ment der Dienstreiseetats nieder. Daherhaben viele Unternehmen keinen Über-blick über sämtliche anfallende Kosten –schon gar nicht über verschiedene Fir-menstandorte oder gar Ländergrenzenhinweg. Wichtige Stellschrauben zur Ko-stensteuerung und -optimierung bleibendaher ungenutzt. Eine fehlende strategi-sche Ausrichtung von Dienstreisen führtdarüber hinaus dazu, dass Unternehmendurch ineffiziente Planung wertvolle Zeitund Geld verlieren.Stefan Vorndran, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Business Travel, rät Firmendeshalb dringend, Geschäftsreisen alswichtiges Thema zu betrachten: »Nur solässt sich gewährleisten, dass die perso-nellen und finanziellen Ressourcen opti-mal eingesetzt sind und das Ziel derGeschäftsreise erreicht wird. Wie beijeder Investition benötigen Unternehmenauch bei Reisen eine professionelle Pla-nung und Organisation. Geschäftsreise-büros unterstützen Unternehmen dabei,die Kosten-Nutzen-Relation dieser Inve-stition zu optimieren.«Die Studie »Business Travel 2013« wurdeim Auftrag des Deutschen ReiseVerbands(DRV) durchgeführt. 100 Geschäftsfüh-rer, die selber regelmäßig auf Geschäfts-reisen sind, sowie 100 geschäftsreisendeFührungs- und Fachkräfte aus Unterneh-men ab 250 Mit- arbeitern wurden dafürzum Thema Geschäftsreisen befragt.www.chefsache-businesstravel.deJAPANER SINDANDERS, DEUTSCHE AUCHKulturelle Unterschiede zwischen ver-schiedenen Nationen gibt es viele, Rat-geber dazu auch. Wer wissen möchte,was Japaner von Deutschen unterschei-det, findet mit »Eiche und Bambus; Ja-paner sind anders – Deutsche auch« vonRita Menge und Nadine Steiger eine in-teressante Ergänzung zu der üblichen Li-teratur. Ausschließlich anhand gegen-übergestellter Piktogramme werden ver-schiedene Denk- und Handlungsweisenzwischen Japanern und Deutschen auf-gezeigt, wobei die Themen umfassendsind. Diese reichen von der Körperpflegeüber Familie bis zum Berufsleben.Nicht immer sind die Zeichnungen ein-deutig und leicht verständlich und daseine oder andere ergänzende Wort wäreangebracht, aber unterhaltsam und in-formativ ist das kleinformatigeBüchlein allemal.© LaCatrina - Fotolia.com© Photon75 - Fotolia.comBUCHINFORMATIONEN:• Rita Menge und Nadine Stei-ger• »Eiche und Bambus; Japanersind anders – Deutsche auch«• Verlag Königshausen Neu-mann GmbH• ISBN 978-3-8260-4771-8• 9,80 Euro
  9. 9. 9ALLIANZ GLOBAL ASSISTANCEUND AIR FRANCEDie Allianz Global Assistance und AirFrance haben ihre bestehende Zusam-menarbeit bis 2016 verlängert. DiesePartnerschaft ermöglicht seit 2006, Pas-sagieren von Air France in 20 Ländernbereits bei Ticket-Buchung einen indivi-duellen Reiseschutz aus einer Auswahlan unterschiedlichen Policen zusam-menzustellen. Das Portfolio umfasst fol-gende Produkte: Reiserücktrittsversi-cherung, Komplettschutz, medizinischeAssistance und Krankenrücktransportins Heimatland.Parallel wurde ebenso die Kooperationder Allianz Global Assistance mit FlyingBlue, dem Bonusmeilen-Programm derAir France, verlängert. Diese Vereinba-rung ermöglicht Nutzern von Flying Bluebei Abflügen in zehn europäischen Län-dern während der Ticketbuchung, dieVersicherungsleistungen der Allianz Glo-bal Assistance in Anspruch zu nehmen.Um die Partnerschaft international wei-ter auszubauen, sollen nach Angabender Allianz Global Assistance weitereLänder wie die Vereinigten Staaten, Bra-silien und Russland in das Programmaufgenommen werden.++++++++++++++++++++++++++++AMERICAN AIRLINESAmerican Airlines erweitert ihr Angebotund verbindet ab sofort die beidenDrehkreuze der oneworld-Allianz Düs-seldorf und Chicago. Die Flugnummernder neuen Verbindung lauten AA242/AA241 und werden mit einer Boeing767-300 bedient.Die Maschine verlässt den größten Flug-hafen Nordrhein-Westfalens täglich um9.45 Uhr und erreicht die Metropole amSüdwestufer des Michigansees um12.05 Uhr Ortszeit. Auf dem Rückflugverlässt der Flieger den O’Hare Airporttäglich um 15.35 Uhr und landet um7.00 Uhr Ortszeit in der Landeshaupt-stadt Nordrhein-Westfalens.++++++++++++++++++++++++++++FLUGHAFEN ZÜRICHSeit Beginn dieses Jahres bietet der Flug-hafen Zürich allen Passagieren und Be-suchern die Möglichkeit, im gesamtenFlughafenbereich 60 Minuten gratis zusurfen. Fluggästen, die morgens abflie-gen und abends zurückkommen, stehtdas Internet nach sechs Stunden wiedereine Stunde gratis zur Verfügung.Und so können Sie das Internet gratisnutzen: Sie benötigen ein Wi-Fi-fähigesNotebook, Smartphone, Tablet oder einanderes Wi-Fi-fähiges Endgerät. Mit die-sem wählen Sie sich in das WLAN-Netz-werk »ZurichAirport« ein. Es wird auto-matisch eine Verbindung mit der An-meldeseite hergestellt. Um sich einzu-wählen, benötigen Sie einen Einwahl-code. Diesen erhalten Sie, indem Sie auf»Noch nicht registriert?« klicken undIhre Handynummer angeben. Sie erhal-ten daraufhin einen Code per SMS. Die-sen geben Sie in die Anmeldemaske einund klicken auf »Login«. Der Codebleibt für sechs Monate gespeichert. An-schließend fordern Sie einfach einenneuen an.Auch an den festen Internetstationen,die sich an verschiedenen Orten im Pas-sagierbereich sowie im öffentlichen Be-reich des Flughafens befinden, könnenPassagiere und Gäste des Airports dasneue Angebot nutzen – dort sind dieers-ten 60 Minuten ebenfalls kostenlos.Nach Ablauf der Gratis-Minuten kannper Kreditkarte zusätzliches Surfgutha-ben gekauft werden. Eine zusätzlicheStunde gibt es ab 6,90 Schweizer Fran-ken.++++++++++++++++++++++++++++SAMOA AIRSeit Jahren ist bereits eine Extragebührfür übergewichtige Passagiere auf Flug-reisen im Gespräch und verschiedeneFluggesellschaften verlangen bereits vonÜbergewichtigen, zwei Sitzplätze zu bu-chen. Neu ist jedoch das Geschäftsmo-dell einer kleinen Fluglinie der süd-pazifischen Inselgruppe Amerikanisch-Samoa. Diese berechnet den Flugpreisauf Flügen künftig nach dem Gewichtdes Fluggastes zusammen mit dessenReisegepäck.Wer bei Samoa Air ein Flugticket kauft,muss ab sofort bereits bei der Buchungauf der Website sein eigenes Körperge-wicht sowie das Gewicht des Gepäcksangeben. Am Flughafen wird das Ge-wicht dann nochmals per Waage über-prüft. Die Höhe des Flugpreises wirdanhand des Gesamtgewichts bestimmt.Je nach Strecke kostet das Kilo dannumgerechnet zwischen 34 und 70 Cent.Für einige Kunden scheint sich das neueSystem zu rechnen. Besonders Familienmit Kindern zahlen nach diesem neuenModell deutlich weniger für ihre Flügeals nach der herkömmlichen Methodeder Preisberechnung.++++++++++++++++++++++++++++AIRLINE NEWS© nikitos77 - Fotolia.com
  10. 10. 10CITYJETDie Air France-Tochter CityJet verbindeterstmals Dresden mit dem London CityAirport. Ab sofort fliegt eine Avro RJ85mit 95 Sitzen sechsmal pro Woche vonder sächsischen in die britische Haupt-stadt. Flugtickets sind bereits ab 119Euro erhältlich (Hin- und Rückflug).Der London City Airport kann besondersfür Geschäftsreisende interessant sein,denn von dort aus ist das Geschäfts-und Finanzzentrum Canary Wharf in nur15 Minuten mit öffentlichen Verkehrs-mitteln zu erreichen. Daneben wirbt derFlughafen mit dem internationalen Kür-zel LCY mit einer schnellen Abfertigung.Wer nur mit Handgepäck reist, mussspätestens 15 Minuten vor Abflug ein-checken. Für Reisende mit aufzugeben-dem Gepäck sind es nur fünf Minutenmehr.++++++++++++++++++++++++++++INTERSKYDie österreichische Regionalairline er-weitert ihr Streckennetz und bedient absofort die Strecke von Karlsruhe nachHamburg mit sechs wöchentlichen Flü-gen. Geflogen wird die Strecke mit einerATR72 mit 68 Sitzplätzen. Die Flugzeitzwischen den beiden Städten beträgtrund 100 Minuten. Flugtickets gibt es ab99 Euro one-way inklusive Steuern, Ge-bühren und Abgaben. Snacks und Ge-tränke gibt es kostenlos an Bord.Mit der Eröffnung der neuen Streckeverstärkt InterSky ihre Aktivitäten in derHansestadt von drei auf bis zu sechs täg-lichen Abflügen. Neben der Verbindungnach Karlsruhe bietet InterSky bereitsseit Jahren eine Route von Hamburgzum Bodenseeflughafen Friedrichsha-fen.++++++++++++++++++++++++++++AIRBERLINUm ihren Fluggästen mehr Komfort zubieten, hat Airberlin nach Berlin, Düssel-dorf, Köln/Bonn und München nunauch in Hamburg einen exklusiven War-tebereich für Vielflieger und Geschäfts-reisende eröffnet.Passagiere, die an dem Vielfliegerpro-gramm topbonus teilnehmen und eineStatuskarte haben oder Reisende miteinem Flugticket im FlyFlex-Tarif bezie-hungsweise einem Business Class Ticketfür den Anschlussflug können die Prio-rity Schalter am Flughafen nutzen undzeitsparend einchecken. Anschließendkann die Fast Lane genutzt werden, umSicherheitskontrollen zügig zu passieren.Die Wartezeit bis zum Abflug kann absofort im exklusiven Wartebereich imSkywalk oberhalb von Gate acht ver-bracht werden. Dort erhalten Fluggästekostenlos Zeitungen, Zeitschriften, dasaktuelle Nachrichtenprogramm sowiekalte und heiße Getränke. Daneben ste-hen mehrere Steckdosen zum Aufladenund Anschließen elektronischer Gerätezur Verfügung.Airberlin wird nach eigenen Angabenweitere exklusive Wartebereiche an an-deren Flughäfen eröffnen. Der nächsteist für den Flughafen in Wien geplant.++++++++++++++++++++++++++++FLUGHAFEN STUTTGARTDer Flughafen in Stuttgart optimiert miteiner automatischen Bordkartenkon-trolle den Zugang der Fluggäste zur Pas-sagierkontrolle und bietet Reisendendamit einen schnelleren Zugang zumAbflugbereich.Neben den bisherigen manuellen Bord-kartenkontrollen, gibt es ab sofort anallen Terminals auch eine automatischeKontrolle mit Hilfe eines Scanners. Die-ser prüft anhand von Barcodes, ob Flug-daten aktuell sind und der Passagierzutrittsberechtigt ist. Gescannt werdenkönnen Barcodes von Papierticketssowie von Smartphones und anderenmobilen Endgeräten.Daneben verbessern zwei neue Kon-trollspuren im Terminal 2 den Zugangzum Sicherheitsbereich. Bis zum Sommerdieses Jahres sollen die aktuell 19 Flug-gastkontrollen durch insgesamt sechsweitere Kontrollstellen aufgestockt wer-den. Bis dahin können Reisende in allenTerminals auf Monitoren die jeweiligeWartezeit an den Sicherheitskontrollensehen, um dann gegebenenfalls auf dasnächste Terminal ausweichen zukönnen.AIRLINE NEWS© Sebastian Tomus - Fotolia.com
  11. 11. 11VERMISCHTESAMEISENKRABBELN AUF DEN BAUMKeine Sorge, es bricht keine Ameisen-plage aus. Die Namen von chinesischenkulinarischen Genüssen sind vielfältigund setzen einen immer wieder in Er-staunen. Jetzt wird es appetitlich – eineRezeptvariante zum Ausprobieren:Glasnudeln in heißem Wasser einwei-chen (ca. 10-15 Minuten). Das gehackteSchweinefleisch mit Sojasoße, Stärke,Zucker und Chilipaste gut vermischen.Danach Frühlingszwiebeln und Chili-schoten fein hacken. Im Wok (oder derPfanne) Öl erhitzen, zuerst die Früh-lingszwiebeln und die Chilischoten kurzanbraten, dann das Hackfleisch hinzu-geben und braten, dabei das Fleisch inkleine Stückchen zerteilen. Die abge-tropften Glasnudeln hinzugeben, allesgut vermischen und die Brühe angießen.Das Ganze auf kleiner Flamme köchelnlassen, wenn die Brühe eingekocht ist,auf vorgewärmten Tellern servieren.Zutaten für 2 Personen:250 g Hackfleisch vom Schwein; 100gGlasnudeln2 Frühlingszwiebeln; 2 kleine Chilischo-ten4 EL Öl; ca. 100 ml klare Brühe oderWasser1 EL Zucker; 2 EL Sojasauce, 1 TL Spei-sestärke; ½ TL rote ChilipasteDie Autorin Barbara Heyken ist Sinolo-gin und zertifizierte interkulturelle Trai-nerin.(E-Mail: bheyken@bdae.de)© Kirill Kurashov - Fotolia.comWENIGERAU-PAIRS IN DEUTSCHLANDAufenthalte von Au-pairs in Deutsch-land verlieren immer mehr an Attraktivi-tät. Wie das Auswärtige Amt jüngstmitteilte, gingen die Genehmigungenfür ein Au-pair Jahr in Deutschland imJahr 2012 um zehn Prozent auf 4.528zurück. Vor sieben Jahren summiertensich die Au-pair Visa noch auf gut10.000. Das meldet die Gütegemein-schaft Au-Pair e.V. in einer aktuellenPressemitteilung.Mit einem Anteil von 60 Prozent kom-men die meisten Au-pairs aus Osteuropaund dort vor allem aus der Ukraine, ausRussland und aus Georgien. Dort warder Rückgang der erteilten Visa mitminus 14 Prozent sogar überdurch-schnittlich. Noch schlimmer sah es inMittel- und Südamerika aus, woher 12Prozent der Au-pairs stammen. Dort ver-loren Brasilien 44 und Peru 41 Prozent.Nur sieben Prozent der Visa wurden inAfrika ausgegeben. Dort gab es früherzumindest in Kenia viel Interesse anDeutschland. Der vorjährige Rückgangvon 62 Prozent ist aber wohl nicht nurmit einem geschwundenen Wunsch,nach Deutschland zu kommen, zu er-klären. Au-pair-Vermittler gehen, wieauch in anderen Regionen der Erde, voneiner restriktiven Visaerteilung durch dieBotschaften aus.17 Prozent der Au-pairs kommen ausAsien. Dort scheint das Interesse anDeutschland noch nicht zu schwinden.Gemessen an der Größe der Bevölke-rung sind 312 Visa für Chinesen aberauch kein Indiz für wachsenden Zu-spruch. Eine seit einigen Jahren positiveEntwicklung nimmt nur die Anzahl derAu-pair Visa, die in Kolumbien (+12 Pro-zent) und in Nepal (+34 Prozent) erteiltwerden.Über das Projekt »Attraktivitätssteige-rung im Au-pair-Programm« wird der-zeit bei der Fachstelle für InternationaleJugendarbeit 2013 ein Infopaket na-mens »Au-pair in Deutschland: Sensibi-lisierung für einen geschützten Au-pair-Aufenthalt in Deutschland« erstellt. Zen-trales Anliegen ist es, mittels einer Info-kampagne Au-pair-Aufenthalte inDeutschland attraktiv zu bewerben, umden Bekanntheitsgrad des Programmszu erhöhen, größeres Interesse zu we-cken und jungen Menschen Vor-teile einer Teilnahme zu erläutern.© Sashkin - Fotolia.com
  12. 12. 12GESUNDHEIT INTERNATIONALZehn Jahre nach der GrippeepidemieSARS droht in China erneut ein Aus-bruch der Vogelgrippe. Eine neue Va-riante des Grippevirus mit dem NamenH7N9 breitet sich aus. Begonnen hat dieInfektion in Shanghai, und drei umlie-gende Provinzen. Seitdem hat sich die In-fektion über mehrere Provinzen an derOstküste ausgebreitet Die Symptome derH7N9 Grippe sind Fieber und Glieder-schmerzen in Verbindung mit einem In-fekt der oberen Luftwege. Expats oderReisende in den betroffenen Gebietenmit entsprechend Beschwerden solltenumgehend einen Arzt vor Ort aufsuchen.BiSlANg 22 TöDliCHe Fälle DURCHNeUe VogelgRiPPeDas Virus ist in der Vogelwelt bekannt,hatte aber in der Vergangenheit keineKrankheitssymptome beim Menschenausgelöst. Aufgrund einer besonders ra-schen Mutation des Virus hat es einenspezifischen Krankheitswert nur fürMenschen. Seit Ende Februar gab es108 bestätigte Fälle in der lokalen Be-völkerung, die Dunkelziffer liegt mögli-cherweise höher. 22 dieser Fälle ver-liefen tödlich. Reisende oder Expats sindbisher nicht betroffen. Es gibt keine An-zeichen einer Übertragung von Menschzu Mensch auch wenn mehrere HundertMenschen zusätzlich überwacht wer-den. Aufgrund der außergewöhnlichschnellen Wandlungsfähigkeit des H7N9Virus wird eine weitere rasche Ausbrei-tung befürchtet.STReNge RegleMeNTieRUNgeNDie Übertragung des Virus scheint überden engen Kontakt mit lebendem Ge-flügel zu verlaufen. Auch wenn die De-tails noch unklar sind, konnte am 29.April erstmals die direkte Übertragungvon Hühnern auf Menschen nachgewie-sen werden. Die erkrankten Menschenhatten Tauben, Wachteln oder Hühnerzubereitet oder mit diesen gehandelt.Anders als in der Vergangenheit gehendie chinesischen Behörden rigorosgegen die Ausbreitung des Erregers vor.Es gibt Massenschlachtungen und einestrenge Reglementierung des Handels.“Der Verkauf von lebendem Geflügel istin den betroffenen Provinzen verbotenworden und alles Geflügel in den be-troffenen Städten ist geschlachtet wor-den“ sagt Wang Zhixi, stellvertretenderDirector der Handelskammer in Nanjing,eine der betroffenen Provinzen. “Zu-sätzlich werden wir alle lebenden Geflü-geltransport in und aus dem Umlandunterbinden“ fügt Wang hinzu. Auchfinden die offiziellen UntersuchungenEingang in westliche medizinische Publi-kationen. Die chinesischen Behörden ko-operieren eng mit der WHO.AllTAgSleBeN iST MögliCHGeschäftsreisen und normales Alltagsle-ben in den betroffenen Gebieten sind zur-zeit ohne weitere Maßnahmen möglich.Lediglich Geflügelschlachtereien, -märkteund -höfe sollten vorsichtshalber gemie-den werden, auch wenn es noch keinenBeweis für die direkte Übertragung gibt.Bisher gibt es keine Empfehlungen dieden Verzehr von ausreichend gebrate-nem oder gegarten Geflügel einschrän-ken. Eine Impfung oder eine medika-mentöse Prophylaxe existieren nicht. Eswird bisher auch keine »Stand-by«Medikation empfohlen.»NEUE VOGELGRIPPE IN CHINA: AKTUELLE HINTERGRUNDINFOS«in Chinaist ein neuer Typ der Vogelgrippe ausgebrochen,der bereits 22 Todesfälle gefordert hat.Wie expats und Reisende in China sich schützen können, erläutert dieser Beitrag.© 4designersart - Fotolia.comDER AUTORDR. ANDREAS GRASTEIT:• ist Facharzt für Tropen undReisemedizin in Lübeck undberät Firmen und Institutio-nen in gesundheitlichen Fra-gen der Mitarbeiterentsen-dung ins Ausland.• Kontakt: info@dr-grasteit.de• Web: www.dr-grasteit.de
  13. 13. 13REISEHINWEISE FÜR PERUDeutsche EC-Karten an peruanischenGeldautomaten funktionieren derzeitnur stark eingeschränkt. Mit EC-Kartendes »V-Pay«-Systems sind grundsätzlichkeine Barabhebungen möglich, und anvielen Geldautomaten in Peru funktio-nieren derzeit auch EC-Karten des»Maestro«-Systems nicht. Darauf weistdas Auswärtige Amt hin. Es empfiehltdeshalb, auch auf alternative Zahlungs-mittel (zum Beispiel Kreditkarten mitPIN-Nummern für Barabhebungen) zu-rückzugreifen.Reisende in Peru sollten die Medienbe-richte stets aufmerksam verfolgen, sichbei ihren Reisebüros rückversichern undihre Reiseplanung auch kurzfristig ent-sprechend anpassen. Die über 30 lan-desweiten Büros von »iPeru« (staatlicheTouristenauskunft und -assistenz; 24-Std.-Tel.: +51 1 574 8000, www.peru.travel/es/, E-Mail: iperu@promperu.gob.pe) helfen in der Regel sehr rasch undzuverlässig mit aktuellen Hinwei-sen weiter.AUS ALLER WELTAUTOBETRÜGERIN SPANIEN WIEDER AKTIVDer Verbraucherschutz Spanien (www.vsspanien.info) hat kürzlich über die Be-trugsmasche mit angeblich günstigenAutos aus Spanien berichtet. Nachdembereits viele der betrügerischen Websei-ten vom Netz genommen werden konn-ten, die Käufern eine sichere Geschäfts-abwicklung vorgegaukelt haben, versu-chen es die Betrüger erneut unter derDomain www.dlt-logistics.net.Ziel ist es, einen Käufer zur Vorkasse zuveranlassen. Ein Auto oder Motorradkommt nie. Das Geld versickert überspanische Konten. Der Rat von vsspa-nien: Keine Vorkasse, auch wenn dasAngebot noch so verlockend ist. Mit denWebseiten, die vermutlich von Profis inOsteuropa erstellt werden, wird sichererGeld–Ware Transfer vorgegaukelt. DieGeldempfänger sind meist Osteuropäerin Spanien, die vermutlich die Geldein-gänge mit Western Union nach »unbe-kannt« weiterverschieben.Inzwischen benutzen die Betrüger zumNachweis einer Identität auch gefälschteAusweise, die als PDF an potenzielleKäufer per E-Mail verschickt werden.Eventuell angegebene Faxnummern inSpanien sind bei Voice over IP Anbieterngekauft. Dort wird dann nur eine belie-bige E-Mail-Adresse als Identitätsnach-weis hinterlegt. Wer als Person dahinter-steckt, ist nicht zu ermitteln.Hände weg vom Autokauf im Internet,wenn das Fahrzeug nicht besichtigt, Pro-begefahren und die Papiere nicht ge-prüft werden konnten. Kein Geld aneinen Treuhänder oder eine vermeintli-che Spedition – Shippinggesellschaft.Hände weg von Angeboten aus Spa-nien, vor allem wenn Fahrzeuge mitdeutschen Papieren angeboten werden,die aufgrund eines Rückzuges ausDeutschland nach Spanien dortnicht umgemeldet werden sollen.© Galyna Andrushko - Fotolia.com© pogonici - Fotolia.com
  14. 14. PORTAL FÜR AUSLANDS-STUDIUM IN SPANIENAuf Initiative des spanischen Ministeri-ums für Industrie, Energie und Touris-mus hat Turespaña das neue Internet-portal »Study in Spain« lanciert. Daraufweist die VisumCentrale hin. Das neuePortal www.studyinspain.info richtetsich an ausländische Studenten, die In-teresse haben, Spanisch zu lernen oderan einer spanischen Hochschule studie-ren wollen.Die Website wirbt einerseits für die At-traktivität Spaniens als Studienort undbietet einen breiten Überblick über diebestehenden Möglichkeiten zur Aus-und Weiterbildung an spanischen Uni-versitäten und Sprachschulen. Man er-hält beispielsweise auch Hilfe zu denwichtigsten organisatorischen Fragenwie erforderliche Dokumente, Immatri-kulation, Studiengebühren, Möglichkei-ten der Studienfinanzierung oder Un-terkunft.Außerdem bietet die Homepage Infor-mationen zu Business-Schools, Weiter-bildungsangeboten und eine direkteSuchfunktion nach spezifischen Kursen.Unter »Nicht verpassen« finden sichweiterführende Links zu touristischenSehenswürdigkeiten oder Routen sowieinteressante Tipps, wie sich der Sprach-oder Studienaufenthalt mit einem span-nenden Kulturprogramm verbin-den lässt.14AUS ALLER WELT© Mariusz Prusaczyk - Fotolia.comIMPRESSUMHERAUSGEBER:BUND DeR AUSlANDS-eRWeRBSTäTigeN e.V.KüHNeHöFe 322761 HAMBURgTel. +49-40-306874-0WWW.BDAE.COMREDAKTION:ANNe-KATRiN SCHUlzakschulz@bdae.deSANJA ziVKoViCGESTALTUNG / LAYOUT:PRADeeP DHARMAPAlANLEKTORAT:ANDReA KRAUSCOPYRIGHT:Die BeiTRäge iM BDAe-NeWSleTTeR SiND URHe-BeRReCHTliCH geSCHüTzTUND DüRFeN NiCHT oHNeSCHRiFTliCHe geNeHMi-gUNg DURCH DeN HeRAUS-geBeR RePRoDUzieRTWeRDeN.Die BeiTRäge DeS BDAe-NeWSleTTeRS SPiegelN DieMeiNUNg DeR ReDAKTioNUND NiCHT UNBeDiNgT DieDeS BDAe WiDeR.BULGARIEN HAT NIEDRIGSTEARBEITSKOSTENIm vergangenen Jahr lagen die durch-schnittlichen Arbeitskosten pro Stundein der gesamten Wirtschaft EU-weitschätzungsweise bei 23,40 Euro. DieserDurchschnitt verdeckt allerdings deutli-che Unterschiede zwischen den EU-Mit-gliedstaaten. Innerhalb der EU reichtendie Arbeitskosten pro Stunde von 3,70Euro in Bulgarien, 4,40 Euro in Rumä-nien, 5,80 Euro in Litauen und sechsEuro in Lettland bis 39 Euro in Schwe-den, 38,10 Euro in Dänemark, 37,20Euro in Belgien, 34,60 Euro in Luxem-burg und 34,20 Euro in Frankreich.In der gewerblichen Wirtschaft warendie Arbeitskosten pro Stunde in der In-dustrie am höchsten (24,20 Euro in derEU), gefolgt vom Dienstleistungssektor(23,70 Euro) und dem Baugewerbe (21Euro). Die Arbeitskosten pro Stunde inder hauptsächlich nicht-gewerblichenWirtschaft (ohne öffentliche Ver-waltung) lagen bei 22,90 Euro.© maggiw- Fotolia.com

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