Promotionsvorhaben "Liquid Democracy"

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Präsentation für das Promotionskolloquiuum der NRW School of Governance vom 23.05.2012

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Promotionsvorhaben "Liquid Democracy"

  1. 1. Relevanz und ForschungsbedarfForschungsgegenstandForschungsfragenErste methodische ÜberlegungenDiskussion und Fragen
  2. 2. „In der Essenz handelt es sich bei diesem Konzept um eineMischform von repräsentativer und direkter Demokratie. In derklassischen repräsentativen Demokratie wird ein Delegierter füreine bestimmte Zeitspanne gewählt und trifft alleEntscheidungen im Parlament stellvertretend für die Wähler. DieIdee von liquid democracy ist es, dieses System etwas flexiblerzu gestalten und die eigene Stimme ständig im Fluss zu halten,das heißt, von Fall zu Fall zu entscheiden, wann man seineStimme an jemand anderen delegieren will und wann man lieberselbst abstimmen möchte.“ (Roleff 2012: 20)
  3. 3. Definition Liquid DemocracyMischform zwischen direkter und repräsentativer Demokratie, aber Positionierung fehltEingrenzung auf deutsche parlamentarische DemokratieBegrenzung auf „delegated voting“ ist zu engDeliberation fehltRolle des Internets für orts- und zeitunbhängige Skalierbarkeit fehlt
  4. 4. ForschungsfragenWie lässt sich Liquid Democracy demokratietheoretisch einordnen?Wie ist das nomative Konzept von Liquid Democracy im Rahmen der beiden Software-Anwendungen Adhocracy and Liquid Feedback umgesetzt?
  5. 5. Bezüge zur politikwissenschaftliche ForschungLegitimation politischer EntscheidungenDemokratietheoretische ÜberlegungenZukunftsfähigkeit von Parteien und innerparteiliche MeinungsbildungAnalyse von Machtstrukturen
  6. 6. „Begreift man die sozialen Medien als Kommunikationsraum, indem sich vernetzte Öffentlichkeiten formieren, muss auch überdie Teilhabe an dessen Gestaltung nachgedacht werden.Bislang sind vor allem die Plattformbetreiber undSoftwareentwickler die Architekten der neuenKommunikationsräume. Sie programmieren den Software-Codeund damit die Optionen und Restriktionen, die den Nutzerinnenund Nutzern für den Austausch und Partizipation zur Verfügungstehen. Sie kanalisieren das Nutzerhandeln, wenngleich sie esnicht völlig determinieren“ (Schmidt, 2012, 8)
  7. 7. https://www.m ind m eister.com /1 66883571
  8. 8. Methodische ÜberlegungenForschungsfrage 1: Untersuchung demokratietheoretischer Bezüge Inhaltsanalyse der Selbstdarstellungen der Vereine Leitfadengestützte Experteninterviews mit VereinsgründernForschungsfrage 2: Analyse und Vergleich der Software Eigene Analyse der Software Leitfadengestütze Experteninterviews mit Programmierern
  9. 9. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Fragen?Kritik und Anregung?
  10. 10. BildnachweiseAbbildung Titel: http://www.entermagazin.de/2011/03/web/update-burger-wird-zum-18-sachverstandigen/QuellenRoleff, Daniel (2012). Digitale Politik und Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 62. Jahrgang 7/2012. 13-20.Schmidt, Jan-Henrik (2012). Das demokratische Netz? In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 62. Jahrgang 7/2012. 3-8.

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