Sinnvolle und vor Allem schmerzfreie Alternativen zum Bohren und zum Bohrer sind heute gefragter denn je.

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Es stehen uns heute einige Möglichkeiten zur Verfügung, erkrankte Zähne zu heilen, anstatt sie mit dem Bohrer noch mehr zu verstümmeln, als es die Karies bis jetzt schon geschafft hat.

Die Grundüberlegung ist hierbei folgende: Seit Jahrhunderten ist es üblich, aus erkrankten Zähnen die durch Karies zerstörte Zahnhartsubstanz zu entfernen und das entstandene Loch mit mehr oder weniger gut geeigneten Materialien zu füllen.

Das Problem hierbei: Regelmäßig muss der Zahnarzt neben der erkrankten Substanz zwangsläufig auch gesunde Substanz unwiederbringlich mitentfernen, um an die kranke Stelle zu kommen. Oft sind die Zahnschäden, z.B. im Zahnzwischenraum, unter einer noch intakten Schmelzschicht zu finden. Und eben diese intakte Schmelzschicht wird durch das Ausbohren zwangsläufig zerstört.

Das selbe Problem haben wir auch bei vermeintlich nur harmlosen Verfärbungen der Zahngruben in den Kauflächen, der sogenannten "Fissuren".

Solche Zähne finden wir häufig bei jugendlichen Patienten vor. Die Schwierigkeit hierbei ist, die richtige Diagnose zu treffen.

Aus meiner Praxiserfahrung mit Neupatienten weiß ich, dass die Vorbehandler, von denen diese Patienten dann zu uns wechselten, solche Zähne entweder gar nicht weiter beachten oder nur insoweit, als dass sie diesen Zahn "weiter beobachten" und/oder "abwarten" wollen.

An dieser Stelle sei dann aber die Frage erlaubt: Was wollen wir denn hier "beobachten" oder "abwarten"? Ich komme gleich wieder auf diese Frage zurück. Schauen wir uns doch erst einmal einen solchen Zahn, so wie er sich auf dem oberen Bild darstellt, im Schliffbild unter einem Mikroskop an:

Bereits in das Zahnbein (Dentin) eingedrungene Karies.

Erklärung dieses Bildes:

Stellen Sie sich bitte den weiter oben fotografierten Zahn in der Mitte von oben bis unten aufgeschnitten vor. Wir betrachten jetzt also die Schnittflächen der Hälften von der Seite, und nicht mehr von oben.

Links und rechts sehen Sie die Gipfel der Zahnkaufläche, die "Höcker", in der Mitte das Tal, die "Fissur". Das Hellgrüne ist der Schmelz, das Dunkelgrüne ist das Zahnbein, das Dentin.

Fällt Ihnen etwas auf?

Die braunen Striche oder Linien auf dem Zahnfoto ganz oben sind die verfärbten Täler des Zahnes, also seine Fissuren.

Der braune Fleck in der Mitte des Schliffbildes befindet sich ganz genau in diesem Tal, in der Fissur, und ist nichts anderes als Karies.

Was also in natura "ganz harmlos" auszusehen scheint, entpuppt sich sehr häufig als Karies, und zwar schon in die Tiefe eingedrungene.

Das Heimtückische dabei: In der Tiefe ist die Karies wesentlich breiter, als es der ganz schmale Schmelzspalt - die "harmlose braune Linie" - verrät.

Daher noch einmal die Frage: Was gibt es hier zu "beobachten" oder "abzuwarten"? Hier ist konsequentes Handeln erforderlich, damit der Zahn nicht kurze Zeit später die erste Füllung braucht!

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Sinnvolle und vor Allem schmerzfreie Alternativen zum Bohren und zum Bohrer sind heute gefragter denn je.

  1. 1. Sinnvolle und vor Allem schmerzfreie Alternativen zum Bohren und zum Bohrer sind heute gefragter denn je. Posted by Sacha Karmoll on January 14, 2014 Es stehen uns heute einige Möglichkeiten zur Verfügung, erkrankte Zähne zu heilen, anstatt sie mit dem Bohrer noch mehr zu verstümmeln, als es die Karies bis jetzt schon geschafft hat. Die Grundüberlegung ist hierbei folgende: Seit Jahrhunderten ist es üblich, aus erkrankten Zähnen die durch Karies zerstörte Zahnhartsubstanz zu entfernen und das entstandene Loch mit mehr oder weniger gutgeeigneten Materialien zu füllen. Das Problem hierbei: Regelmäßig muss der Zahnarzt neben der erkrankten Substanz zwangsläufig auch gesunde Substanz unwiederbringlich mitentfernen, um an die kranke Stelle zu kommen. Oft sind die Zahnschäden, z.B. im Zahnzwischenraum, unter einer noch intakten Schmelzschicht zu finden. Und eben diese intakte Schmelzschicht wird durch das Ausbohren zwangsläufig zerstört. Das selbe Problem haben wir auch bei vermeintlich nur harmlosen Verfärbungen der Zahngruben in den Kauflächen, der sogenannten "Fissuren". Hier ein Beispiel aus unserer Praxis: Dieser Zahn hat schon eine Karies, zum Glück noch in einem frühen Stadium. Solche Zähne finden wir häufig bei jugendlichen Patienten vor. Die Schwierigkeit hierbei ist, die richtige Diagnose zu treffen. Aus meiner Praxiserfahrung mit Neupatienten weiß ich, dass die Vorbehandler, von denen diese Patienten dann zu uns wechselten, solche Zähne entweder gar nicht weiter beachten oder nur insoweit, als dass sie diesen Zahn "weiter beobachten" und/oder "abwarten" wollen.
  2. 2. An dieser Stelle sei dann aber die Frage erlaubt: Was wollen wir denn hier "beobachten" oder "abwarten"? Ich komme gleich wieder auf diese Frage zurück. Schauen wir uns doch erst einmal einen solchen Zahn, so wie er sich auf dem oberen Bild darstellt, im Schliffbild unter einem Mikroskop an: Bereits in das Zahnbein (Dentin) eingedrungene Karies. Erklärung dieses Bildes: Stellen Sie sich bitte den weiter oben fotografierten Zahn in der Mitte von oben bis unten aufgeschnitten vor. Wir betrachten jetzt also die Schnittflächen der Hälften von der Seite, und nicht mehr von oben. Links und rechts sehen Sie die Gipfel der Zahnkaufläche, die "Höcker", in der Mitte das Tal, die "Fissur". Das Hellgrüne ist der Schmelz, das Dunkelgrüne ist das Zahnbein, das Dentin. Fällt Ihnen etwas auf? Die braunen Striche oder Linien auf dem Zahnfoto ganz oben sind die verfärbten Täler des Zahnes, also seine Fissuren. Der braune Fleck in der Mitte des Schliffbildes befindet sich ganz genau in diesem Tal, in der Fissur, und ist nichts anderes als Karies. Was also in natura "ganz harmlos" auszusehen scheint, entpuppt sich sehr häufig als Karies, und zwar schon in die Tiefe eingedrungene. Das Heimtückische dabei: In der Tiefe ist die Karies wesentlich breiter, als es der ganz schmale Schmelzspalt - die "harmlose braune Linie" - verrät. Daher noch einmal die Frage: Was gibt es hier zu "beobachten" oder "abzuwarten"? Hier ist konsequentes Handeln erforderlich, damit der Zahn nicht kurze Zeit später die erste Füllung braucht! Dann müsste man doch aber jetzt bohren, oder etwa nicht? Sagen wir einmal so: Das hängt jetzt ganz davon ab, in welcher Praxis Sie bislang betreut werden. Es gibt verschiedene Behandlungsvarianten, die ich Ihnen hier demnächst vorstelle.
  3. 3. Weitere Informationen erhalten Sie auf meinen Internetseiten: Zahnarztpraxis-Freudenstadt Ihr Zahnarzt mit Herz Bohren muss nicht sein Mein Zahnfleisch ist gesund

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