Jacqueline

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Jacqueline

  1. 1. Motivationsschreiben Jacqueline Braunsdorf
  2. 2. Mein Interesse für die Medizin erwachte schon während der Grundschulzeit. Es war mein Traum einmal Ärztin zu werden, was sich auch in meiner Selbstfindungsphase immer wieder bestätigte. Ich arbeitete nur darauf hin mir meinen Traum zu verwirklichen, wobei ich immer wieder von schweren Schicksalsschlägen zurück geworfen wurde. So auch während der Abiturzeit, was dazu führte, dass ich den, für das Medizinstudium nötigen Numerus Clausus verpasst habe. So sah ich mich zunächst gezwungen eine Ausbildung in einem medizinischen Bereich zu beginnen, was mich dennoch nicht daran hinderte meinen Traum weiter fest vor den Augen zu haben. Alles schien in geregelten Bahnen zu laufen und ich begann mich langsam dank der Unterstützung meiner Familie und insbesondere meines Vaters, der mich durch seine positive Lebenseinstellung immer forderte und förderte vom erlebten persönlichen Unglück zu erholen. Doch erneut ereignete sich in meinem familiären Umfeld eine Tragödie. Mein Vater verunglückte bei einem Unfall und ist seither auf den Rollstuhl angewiesen und hat keine Möglichkeiten die Familie zu unterstützen.
  3. 3. Trotz dieser Rückschläge und der positiven Lebenseinstellung, vermittelt durch meinen Vater beendete ich schließlich mit Erfolg meine Ausbildung zur Physiotherapeuten und begann in diesem Bereich zu arbeiten. In dieser Zeit merkte ich schnell das ich, um mit den Worten Mark Twains zu sprechen, aufgehört hatte zu leben und nur noch existierte. Ich wollte an meinen Traum anknüpfen und Ärztin werden. Besonders in der Phase während des Krankenhausaufenthaltes meines Vaters hatte ich viel Umgang mit Ärzten. Mit der Zeit erkannte ich was es bedeutet ein guter Arzt zu sein. Dazu gehört nicht nur kompetentes Fachwissen sondern Humanitas, vor allem in Grenzsituationen des Lebens. Um den Patienten durch Hoffnung seiner Rekonvalescen näher zu bringen oder in Würde sterben zu lassen. Diesen Standpunkt erklärte ich zu meinem Ziel, in dem ich mich selbstverwirklichen möchte und dass trotz aller Schwierigkeiten. So nahm ich 2007 das Studium der Humanmedizin, an der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg, an und kam endlich meinem persönlichen Traum näher, mit dem Ziel später eine hervorragende Ärztin zu sein.
  4. 4. Obwohl mir bisher beim Erreichen meiner Ziele häufig Steine in den Weg gelegt wurden, habe ich mich dieser Herausforderung gestellt. Daran bin ich mental gewachsen so dass ich nun bereit bin diesen neuen Weg einzuschlagen. Darüber hinaus stellt jede neue Chance einen Anreiz dar, die mein Durchhaltungsvermögen in schwierigen Situationen verbessert und meine Leistungsbereitschaft weiter steigert. Das Studium der Humanmedizin bietet mir dabei reichlich Möglichkeiten mich selbst zu verwirklichen und mir in einem umfangreichen Maß Wissen anzueignen. Aufgrund der schweren finanziellen Lage bin ich, im Gegensatz zu meinen Kommilitonen gezwungen in der studienfreie Zeit als Physiotherapeutin zu arbeiten um mein Studium weiter erfolgreich zu absolvieren. Aufgrund von zahlreichen Praktika, die ich in der vorlesungsfreien Zeit absolvieren muss, steht mir im weiteren Studienverlauf nur noch eine begrenzte Zahl an Tagen zur Ausübung meiner Nebentätigkeit zur Verfügung. Zusätzlich können mich meine Eltern aufgrund der geringen Rente und der Pflegebedürftigkeit meines Vaters, finanziell nicht unterstützen. Deswegen sehe ich ohne ein Stipendium meinen weiteren studentischen Fortgang gefährdet.
  5. 5. Das Stipendium der Absolventa e.V. würde mir nicht nur die Möglichkeit bieten mein Studium weiterhin erfolgreich zu absolvieren, sondern zusätzlich noch die Chance geben ein Auslandssemester zu absolvieren. Das Auslandssemester in der Schweiz würde mir einerseits die Perspektive bieten eines der besten medizinischen Versorgungssysteme der Welt kennenzulernen. Dadurch erhoffe ich mir einen ungeheuren Wissenszuwachs und zusätzlich die Chance kollegiale Netzwerke zu knüpfen, durch die ich in meinem späteren beruflichen Werdegang konsultatorisch profitieren kann. Anderseits ist ein Auslandssemester eine hervorragende Möglichkeit ein anderes Land, eine andere Kultur, eine andere Denk- und Lebensweise kennenzulernen. Folglich dient meiner Meinung nach das Auslandssemester einerseits dazu meine beruflichen Kenntnisse und das menschliche Miteinander zu erweitern. Und mich dadurch meinem erklärten Ziel der oben erwähnten Humanitas näher zu bringen. Zusätzlich ist es auch mein unstillbares Interesse am Neuen und Fremden, an Menschen und Ihrer fremden Kultur. Im Ausland zu wohnen und zu arbeiten, erweitert meinen Horizont, stellt mich neuen Herausforderungen gegenüber und gibt mir die Möglichkeit meine praktische Handlungskompetenzen zu erweitern.
  6. 6. Da ich mich aufgrund der ernsten finanziellen Situation außer Stande sehe, die für einen Auslandsaufenthalt nötigen Kosten selbst zu tragen, wäre es eine große Hilfe das Stipendium der Absolventa e.V. zu erhalten. Dadurch würde ich meinen Traum erfüllen können. Die dafür benötigte Dotation beliefe sich auf ca. 1500€. Mit diesem Betrag wäre es mir möglich die anfallenden Studiengebühren in der Schweiz von ca. 900€ aufzubringen, sowie die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel von ca. 300€ und eine Auslandsreisekrankenversicherung in Höhe von ca. 250€ für ein Semester zu finanzieren. Der Restbetrag von 50€ entspräche den Gebühren für einen notwendigen Ausländerausweis, der es ermöglicht für den Zeitraum des Auslandssemesters in der Schweiz leben zu dürfen.
  7. 7. Gloria Estefan

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