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SOLCOM Marktstudie - Freiberufler in der (Haft)Pflicht

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Ende September 2010 befragten wir 5.697 Abonnenten des SOLCOM Online Magazins zur individuellen Vorsorge im Schadensfall. Es ging hierbei generell um Haftungsrisiken und die Absicherung über eine IT-Haftpflicht bzw. Berufshaftpflicht. Welche Gründe u. a. für eine Versicherung von Risiken sprechen und wie generelle Erfahrungswerte aussehen, wird Ihnen anhand der Antworten von 229 Teilnehmern aufgezeigt.

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SOLCOM Marktstudie - Freiberufler in der (Haft)Pflicht

  1. 1. Die Spezialistenfür externeProjektunterstützungwww.solcom.deSOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)Pflicht
  2. 2. SOLCOM MARKTSTUDIE 2SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)Pflicht Auswertung vom: 11. November 2010Über diese Marktstudie Abonnentenzahl: 5.679 Teilnehmerzahl: 229Ende September dieses Jahres be-fragten wir 5.697 Abonnenten desSOLCOM Online Magazins zur indivi-duellen Vorsorge im Schadensfall. Esging hierbei generell um Haftungsri-siken und die Absicherung über eineIT-Haftpflicht bzw. Berufshaftpflicht.Welche Gründe u. a. für eine Versiche-rung von Risiken sprechen und wiegenerelle Erfahrungswerte aussehen,wird Ihnen anhand der Antwortenvon 229 Teilnehmern aufgezeigt.Das SOLCOM Online Magazin Das UnternehmenDas SOLCOM Online Magazin erscheint sechs Mal im SOLCOM ist einer der führenden Dienstleister in Deutsch-Jahr und stellt Freiberuflern wissenswerte Informationen land bei der Besetzung von Projekten mit hochquali-rund um das Projektgeschäft zur Verfügung. Für das fizierten Experten aus den Bereichen Informationstech-Magazin schreiben ausgesuchte Spezialistenteams aus nologie, Ingenieurwesen und Management-Consulting.renommierten Anwälten, Steuerberatern, Coaches und Externen Projektpartnern bietet SOLCOM spannendeanderen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, die Projekte bei Kunden, die zu den Top 500-Unternehmenhohe Qualität und Aktualität garantieren. Dabei werden der deutschen Wirtschaft zählen. SOLCOM ist seit 1994beispielsweise Themen wie Marktentwicklungen, recht- am Markt tätig und wächst jährlich mit zweistelligenliche und steuerliche Veränderungen speziell für Freibe- Zuwachsraten.rufler oder rechtliche Aspekte behandelt.
  3. 3. SOLCOM MARKTSTUDIE 3SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 1: Besitzen Sie eine IT-Haftpflichtversicherung bzw.Berufshaftpflichtversicherung?Über 50 Prozent der befragten Teilnehmer gaben an, eine über den Umfang nicht im Klaren sind. Damit spaltet sichIT-Haftpflicht bzw. Berufshaftpflicht ihr Eigen zu nennen. die Gesamtteilnehmerzahl in zwei fast gleich große Lager:Davon haben 37,9 Prozent IT-spezifische Vermögensschäden Hat die eine Hälfte bereits zumindest eine Absicherungim Leistungsumfang abgesichert, 8,5 Prozent haben sich für vorgenommen, gaben 49,1 Prozent an, keine derartigeeine Versicherung ohne IT-spezifische Vermögensschäden Vorsorge getroffen zu haben.entschieden, während sich weitere 4,5 Prozent dieser GruppeJa, mit Absicherung 37,9 Prozentvon IT-spezifischenVermögensschädenJa, ohne Absiche- 8,5 Prozentrung von IT-spezifischenVermögensschädenJa, aber ich kenne 4,5 Prozentden Umfang nichtgenauNein, ich besitze 49,1 Prozentkeine IT-Haftpflicht-versicherung/Berufshaftpflicht
  4. 4. SOLCOM MARKTSTUDIE 4SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 2A: Wenn ja, wie hoch ist der Jahresbeitrag Ihrer IT-Haftpflicht bzw.Berufshaftpflicht?Der zweite Fragekomplex dieser Marktsstudie wurde bilateral Teil mit 22,9 Prozent wendet für die Absicherung zwischendurchgeführt – ausgehend von den Antworten im Frageteil 1. 501 und 1000 Euro auf. 13,4 Prozent entscheiden sich fürDementsprechend sind die folgenden Angaben der Gruppe günstigere Möglichkeiten bis 500 Euro, während kumuliertzuzurechnen, die bereits über eine Absicherung verfügt. 14,6 Prozent sogar Jahresbeiträge von über 1000 Euro inDie Beitragsklassen, die diese Gruppe zu entrichten hat, Kauf nehmen. Mehr als 2000 Euro ist allerdings keiner dersind erwartungsgemäß fragmentiert. Der überwiegende Teilnehmer bereit auszugeben.Bis zu 500 Euro 13,4 Prozent501 - 1000 Euro 22,9 Prozent1001 - 1500 Euro 11,7 Prozent1501 - 2000 Euro 2,9 ProzentMehr als 0,0 Prozent2000 EuroNein, ich besitze 49,1 Prozentkeine IT-Haft-pflichtversicherung
  5. 5. SOLCOM MARKTSTUDIE 5SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 2B: Wenn nein, planen Sie in nächster Zeit, eine IT-Haftpflicht bzw.Berufshaftpflicht abzuschließen?Unter den 49,1 Prozent der Teilnehmer, die in Frage 1 anga- sich hingegen für eine allgemeine Betriebshaftpflicht ent-ben, keine spezifische Absicherung vorgenommen zu haben, scheiden. Mit einem signifikanten Anteil von 76,1 Prozentplanen 20,7 Prozent, in nächster Zeit eine IT-spezifische überwiegt jedoch die Ansicht, dass eine Absicherung nichtHaftpflichtversicherung abzuschließen. 3,2 Prozent wollen notwendig ist.Ja, eine allgemeine 3,2 ProzentBetriebshaftpflichtJa, eine IT-spezi- 20,7 Prozentfische Haftpflicht-versicherungNein 76,1 Prozent
  6. 6. SOLCOM MARKTSTUDIE 6SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 3: Ist Ihnen bekannt, dass Sie nach der Dienstleister-Informationspflich-ten-Verordnung (DL-InfoV) verpflichtet sind, Ihre Auftraggeber ungefragt überdas Bestehen der Berufshaftpflichtversicherung zu informieren?Bei dieser Fragestellung wird deutlich, was einer der Gründe allerdings, dass jenes von Auftraggeberseite bis dato auchfür die große Zurückhaltung bei der Vorsorge sein könnte, nicht konsequent eingefordert wurde. Lediglich rund 25da rund drei Viertel der Teilnehmer nicht bewusst war, Prozent ist diese Richtlinie vertraut, was rund der Hälftedass Dienstleister laut der DL-InfoV verpflichtet sind, ihre der Teilnehmer entspricht, die über eine entsprechendeAuftraggeber ungefragt über das Bestehen einer Berufshaft- Haftpflichtversicherung verfügen.pflichtversicherung zu informieren. Der Umkehrschluss istJa, die DL-InfoV ist 25,1 Prozentmir bekanntNein, ist mir neu 74,9 Prozent
  7. 7. SOLCOM MARKTSTUDIE 7SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 4: Worin sehen Sie Ihre Vorteile durch eine IT-Haftpflichtbzw. Berufshaftpflicht?Bei den Gründen, die für eine Absicherung sprechen, Anbieter sehen – was aufgrund der Tatsache, dass dieliegt der Schutz des Privatvermögens mit 56,4 Prozent an DL-InfoV verhältnismäßig wenigen bekannt ist, nicht ver-oberster Stelle, wobei lediglich 8,7 Prozent aufgrund der in wundert. Über ein Drittel (34,9 Prozent) der Befragten siehtFrage 3 thematisierten Dienstleister-Informationspflichten- keine Vorteile, die mit einer entsprechenden AbsicherungVerordnung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen einhergehen könnten.Ich schütze mein 56,4 ProzentPrivatvermögen beiSchädenIch habe einen 8,7 ProzentWettbewerbsvorteildurch die Absiche-rung des Auftrag-gebersIch sehe keinen 34,9 ProzentVorteil mit einerHaftpflicht
  8. 8. SOLCOM MARKTSTUDIE 8SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 5: Was denken Sie, wo Ihr größtes berufliches Haftungsrisiko liegt?(Mehrfachnennungen möglich)Fragte man die Teilnehmer nach ihren Einschätzungen zuden größten beruflichen Haftungsrisiken, gaben nahezudrei Viertel (74,3 Prozent) aller Befragten an, dass Vermö-gensschäden, z.B. verursacht durch Programmier- oderBeratungsfehler, das meiste Risikopotential bergen. Ri-siken aus Projektverträgen heben sich mit rund der Hälfte(48,7 Prozent) der Stimmen ebenfalls deutlich von denanderen Antwortmöglichkeiten ab. Mit 18,0 Prozent beiSachschäden und 11,4 Prozent bei Personenschäden liegendie beiden letzten vorgegebenen Antwortmöglichkeiten inder Wahrnehmung weiter abgeschlagen, die Stimmenanteilesind jedoch signifikant genug, so dass diese Risiken füreinen Teil der Befragten durchaus einen Bezug zur Praxishaben. Die Freitextantworten waren mit einem Anteil von1,3 Prozent marginal und werden aus diesem Grund nichtgesondert erwähnt.Die grafische Auswertung finden Sie auf derfolgenden Seite.
  9. 9. SOLCOM MARKTSTUDIE 9SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 5: Was denken Sie, wo Ihr größtes berufliches Haftungsrisiko liegt?(Mehrfachnennungen möglich)Personenschaden 11,4 Prozent(z.B. Verletzungeines Dritten)Sachschaden (z.B. 18,0 ProzentZerstörung vonHardware)Vermögensschaden 74,3 Prozent(z.B. Programmier-oder Beratungs-fehler, Datenverlust,Sicherheitslücken)Risiko aus Projekt- 48,7 ProzentverträgenSonstige 1,3 Prozent
  10. 10. SOLCOM MARKTSTUDIE 10SOLCOM MarktstudieFreiberufler in der (Haft)PflichtFrage 6: Wurde das Bestehen einer IT-Haftpflicht- oder einer Betriebshaft-pflichtversicherung schon einmal von Auftraggeber-Seite gefordert?Auch bei dieser Frage spaltet sich die Gesamtheit in zwei bereits mindestens einmal mit einer solchen Forderungannähernd gleich große Lager: Circa die Hälfte (45,5 Prozent) konfrontiert, wobei bei 23,1 Prozent dieser Gruppe die Höheder Teilnehmer gab an, noch nie von Auftraggeber-Seite der Versicherungssumme explizit vorgeschrieben war undaufgefordert worden zu sein, das Bestehen einer Haftpflicht- bei 31,4 Prozent keine konkreten Vorgaben bezüglich derversicherung vorzuweisen. Dahingegen wurden 54,5 Prozent Höhe der Versicherungssumme gemacht wurden.Ja, die Höhe der 23,1 ProzentVersicherungssum-me wurde explizitvorgeschriebenJa, ohne Angabe 31,4 Prozentvon konkretenVersicherungs-summenNein, wurde im 45,5 ProzentProjektvertragnoch nie gefordert
  11. 11. KontaktIhr AnsprechpartnerSOLCOM Tel. +49 - (0) 7121 / 1277 - 453 HRB 353216, Amtsgericht Stgt.Zvezdan Probojcevic Fax +49 - (0) 7121 / 1277 - 490 Sitz d. Gesellschaft: ReutlingenSchuckertstraße 1 http://www.solcom.de Geschäftsführer:D-72766 Reutlingen z.probojcevic@solcom.de Dipl.-Kaufm. Thomas MüllerGibt es in Ihrem Hause weitere Fragestellungen aus dem Bereich der Informationstechnologie, die Sie gerne durchstatistische Erhebungen fundiert klären möchten? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und stellen Ihnen die Ergebnissegerne kostenlos zur Verfügung. Copyright SOLCOM Unternehmensberatung GmbH, 2010. Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.Jede Verwertung, Weitergabe oder Verwendung, auch in Teilen, ist ohne Zustimmung unzulässig.

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