Der Weg zur Barrierefreien Webseite

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    Der Weg zur Barrierefreien Webseite - Presentation Transcript

    1. Der Weg zur Eric Eggert 06.11.2008 BMGFJ Barrierefreien Webseite
    2. Eric Eggert Freier Webdesigner Mitglied der Webkrauts, der HTML5-WG und der BAD-TF des W3C Organisator des WebMontags und des A-Tags ’08 Webdesign seit 2001
    3. Eric Eggert Freier Webdesigner HyperText Markup Language Mitglied der Webkrauts, der HTML5-WG und der BAD-TF des W3C Organisator des WebMontags und des A-Tags ’08 Webdesign seit 2001
    4. Eric Eggert Freier Webdesigner Arbeitsgruppe Mitglied der Webkrauts, der HTML5-WG und der BAD-TF des W3C Organisator des WebMontags und des A-Tags ’08 Webdesign seit 2001
    5. Eric Eggert Freier Webdesigner Mitglied der Webkrauts, der HTML5-WG Before and After Demo Task Force und der BAD-TF des W3C Organisator des WebMontags und des A-Tags ’08 Webdesign seit 2001
    6. Eric Eggert Freier Webdesigner Mitglied der Webkrauts, der HTML5-WG World Wide Web Consortium und der BAD-TF des W3C Organisator des WebMontags und des A-Tags ’08 Webdesign seit 2001
    7. Eric Eggert Freier Webdesigner Mitglied der Webkrauts, der HTML5-WG und der BAD-TF des W3C Organisator des WebMontags und des A-Tags ’08 Webdesign seit 2001
    8. Und wer sind Sie?
    9. Die Geschichte des Barrierefreien Webdesigns ist voller Missverständnisse.
    10. TheFriendlyFiend
    11. Matt Seppings
    12. Oporder
    13. 1. Was ist Barrierefreies Webdesign 2. Barrierefreie Webseiten entwickeln 3. Webseiten überprüfen
    14. Was ist Barrierefreies Webdesign?
    15. „Webdesign ist eine inhaltszentrierte Tätigkeit. Am Anfang des Designprozesses steht immer der Inhalt und nicht etwa das Farbschema oder die Idee ein dreispaltiges Layout zu verwenden.“ — „Modernes Webdesign“ von Manuela Hoffmann (Seite 18)
    16. Onlinenutzung Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 1998 2008
    17. Quelle: Umfrage der Aktion Mensch Behinderte Menschen nutzen das Web überproportional.
    18. Quelle: Umfrage der Aktion Mensch DSL ohne DSL Behinderte Menschen nutzen das Web überproportional.
    19. Quelle: Umfrage der Aktion Mensch DSL ohne DSL Behinderte Menschen nutzen das Web überproportional.
    20. Quelle: Umfrage der Aktion Mensch DSL ohne DSL Behinderte Menschen nutzen das Web überproportional.
    21. Wozu nutzen Menschen mit Behinderung das Internet? Quelle: Umfrage der Aktion Mensch
    22. Sehbehindert Blind Schwerhörig Gehörlos Motorisch behindert Lese-/Rechtschreib-Schwäche Lernbehinderung Wozu nutzen Menschen mit Behinderung das Internet? Quelle: Umfrage der Aktion Mensch
    23. Sehbehindert Blind Schwerhörig Gehörlos Motorisch behindert Lese-/Rechtschreib-Schwäche Lernbehinderung Wozu nutzen Menschen mit Behinderung das Internet? Quelle: Umfrage der Aktion Mensch
    24. Video
    25. Video
    26. Video
    27. Wem helfen barrierefreie Webseiten?
    28. Allen!
    29. Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    30. • Menschen • mit körperlichen und geistigen Behinderungen • mit hohem Alter • die ungünstigen Lichtverhältnissen ausgesetzt sind • mit langsamer Internetverbindung • die temporär in ihrer Bewegung eingeschränkt sind Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    31. • Menschen • mit körperlichen und geistigen Behinderungen • mit hohem Alter • die ungünstigen Lichtverhältnissen ausgesetzt sind • mit langsamer Internetverbindung • die temporär in ihrer Bewegung eingeschränkt sind • Mobilen Endgeräten Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    32. • Menschen • mit körperlichen und geistigen Behinderungen • mit hohem Alter • die ungünstigen Lichtverhältnissen ausgesetzt sind • mit langsamer Internetverbindung • die temporär in ihrer Bewegung eingeschränkt sind • Mobilen Endgeräten Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    33. • Menschen • mit körperlichen und geistigen Behinderungen • mit hohem Alter • die ungünstigen Lichtverhältnissen ausgesetzt sind • mit langsamer Internetverbindung • die temporär in ihrer Bewegung eingeschränkt sind • Mobilen Endgeräten • Fernseher (Wii anyone?) Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    34. • Menschen • mit körperlichen und geistigen Behinderungen • mit hohem Alter • die ungünstigen Lichtverhältnissen ausgesetzt sind • mit langsamer Internetverbindung • die temporär in ihrer Bewegung eingeschränkt sind • Mobilen Endgeräten • Fernseher (Wii anyone?) Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    35. • Menschen • mit körperlichen und geistigen Behinderungen • mit hohem Alter • die ungünstigen Lichtverhältnissen ausgesetzt sind • mit langsamer Internetverbindung • die temporär in ihrer Bewegung eingeschränkt sind • Mobilen Endgeräten • Fernseher (Wii anyone?) Allen! cc-by-sa Brett L., William Hook cc-by Paul Trafford
    36. Was ist „Barrierefreiheit“?
    37. Gesetzliche Vorschriften
    38. BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    39. § 8 Abs. 3 „Die Richtlinien über die Vergabe von Förderungen des Bundes haben vorzusehen, dass bei der Vergabe von Förderungen … die Beachtung dieses Bundesgesetzes … zu berücksichtigen ist, und sichergestellt ist, dass das geförderte Vorhaben den Grundsätzen dieses Bundesgesetzes nicht widerspricht.“ BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    40. BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    41. § 8 Abs. 5 „Barrierefrei sind ... Systeme der Informationsverarbeitung …, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“ BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    42. BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    43. § 6 Abs. 5 Erläuterungen „Das Vorliegen von Barrierefreiheit ist nach dem Stand der technischen Entwicklung zu beurteilen. Herangezogen werden dafür können beispielsweise ... die WAI-Leitlinien betreffend Angebote im Internet.“ BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    44. WAI-Richtlinien
    45. Web Accessibility Initiative des W3C WAI-Richtlinien
    46. WAI-Richtlinien
    47. ATAG WCAG UAAG
    48. Authoring Tool Accessibility Guidelines ATAG WCAG UAAG
    49. ATAG Web Content Accessibility Guidelines WCAG UAAG
    50. ATAG WCAG User Agent Accessibility Guidelines UAAG
    51. ATAG WCAG UAAG
    52. ATAG WCAG UAAG
    53. WCAG1 – 1999
    54. Mit WCAG1 nicht möglich: JavaScript, Flash, PDF
    55. Mit WCAG1 nicht möglich: Portable Document Format JavaScript, Flash, PDF
    56. Mit WCAG1 nicht möglich: JavaScript, Flash, PDF
    57. BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    58. § 6 Abs. 5 Erläuterungen „Das Vorliegen von Barrierefreiheit ist nach dem Stand der technischen Entwicklung zu beurteilen. Herangezogen werden dafür können beispielsweise ... die WAI-Leitlinien betreffend Angebote im Internet.“ BGG (Behindertengleichstellungsgesetz)
    59. WCAG2 – 2008(hoffentlich)
    60. AAA AA A
    61. AAA AA A
    62. WCAG2 – A • Textalternativen • Linkziel erkennbar • Sinnvolle Struktur • Sprachauszeichnung • Sinnvolle Vorlese-Sequenz • Fehlererkennung bei der • Farbe nicht als einziges Eingabe Unterscheidungsmerkmal • Labels für • Möglichkeit Audioausgabe Benutzereingaben anzuhalten • Validität • Tastaturbenutzbarkeit • Untertitel für Audio • Anpassbare Zeitrahmen • Anhalten von Bewegungen • Sprungmarken • Seitentitel • Reihenfolge bei Tastaturbenutzung
    63. WCAG2 – AA • Minimaler Kontrast (5:1/3:1) • Vorschläge bei • bis 200% Textvergrößerung Eingabefehlern ohne Verlust von Inhalten • Fehlervermeidung bei oder Funktionalität kritischen Transaktionen • Mehr als ein Weg auf eine Seite im Angebot zu stoßen • Überschriften beschreiben Inhalt oder Funktion • Fokus muss sichtbar sein • Die Sprache von Passagen oder Phrasen muss ausgezeichnet sein • Konsistente Navigation
    64. WCAG2 – AAA • Minimaler Kontrast (7:1/5:1) • Nach Ablauf der Session • Kontext-Sensitive Hilfe ist • Audio ohne oder mit leisen kann der Benutzer dort verfügbar Hintergrundgeräuschen weitermachen, wo er • Fehlervermeidung bei allen und ausschaltbar aufgehört hat Transaktionen • Mechanismen zur • Links nur durch den Text • Untertitel bei Live-Audio Anpassung der Seite sind eindeutig vorhanden • Inhalte durch Überschriften • Text in Bildern wird nur unterteilen dekorativ benutzt • Definitionen für • Tastaturbenutzbarkeit ungewöhnliche Wörter (Ohne Ausnahme) • Text in einer einfachen • Keine zeitkritische Sprache Interaktion • Kontextänderungen nur auf Nutzerveranlassung
    65. •Thema zu komplex um nach Schema F vorgehen zu können •Wird den Menschen mit Behinderungen nicht gerecht •Browser und Assistive Technologien müssen mit der Webseite auskommen Aber: Keine Checklisten!
    66. Quickreferenz
    67. Quickreferenz
    68. Quickreferenz
    69. Testen, testen, testen!
    70. Barrierefreie Webseiten entwickeln
    71. 1. Konzeption 2. Redaktion
    72. 1. Konzeption 2. Redaktion
    73. Wichtig: Barrierefreiheit von Anfang an einplanen.
    74. Wichtig: Barrierefreiheit von Anfang an einplanen.
    75. Wichtig: Barrierefreiheit von 80/20-Regel Anfang an einplanen. (Pareto-Prinzip)
    76. Wichtig: Barrierefreiheit von 80/20-Regel Anfang an einplanen. (Pareto-Prinzip)
    77. • Mit 20% Aufwand 80% der Fälle abgedeckt • 20% bis zur Perfektion be- deuten 80% des Aufwands Wichtig: Barrierefreiheit von 80/20-Regel Anfang an einplanen. (Pareto-Prinzip)
    78. Wichtig: Barrierefreiheit gehört zum Handwerk (guten)
    79. • Barrierefreiheit können mittlerweile „alle“ • Referenzen überprüfen • In Gesprächen herausfinden, was die Agentur überhaupt unter Barrierefreiheit versteht 1. Eine gute Agentur
    80. • Bereits früh in die Entwicklung mit einbeziehen • Immer wieder Zwischenversionen überprüfen lassen 2. Externe Beratung einholen
    81. • Legt fest, was Ihre Organisation unter Barrierefreiheit versteht. • Einfach „Barrierefrei“ meist nicht genug • Gibt der Agentur genaue Handlungsanweisungen • Rechtssicherheit 3. Ein Pflichtenheft
    82. • Nicht der Agentur vertrauen! • Immer selbst testen und testen lassen 4. Regelmäßige Tests
    83. • Einfache Usertests • Kaum Aufwand, viele Erkenntnisse 5. Hilfsmittelnutzer befragen
    84. 1. Konzeption 2. Redaktion
    85. 1. Konzeption 2. Redaktion
    86. • Fundament für die barrierefreie Pflege der Inhalte • Achtung: Schlechte Plugins/ Erweiterungen können aus einem guten Redaktionssystem ein schlechtes machen • Muss die Ansprüche Ihrer Organisation erfüllen • OpenSource? Agentur-CMS? 1. Ein gutes Redaktionssystem
    87. • Schulungen • Auch Redaktion in Kontakt mit Hilfsmittelnutzern bringen 2. Ein Bewusstsein für Barrierefreies Webdesign in der Organisation
    88. • Redaktionelle Kontrolle • Redaktionshandbuch • interne Schulungen 3. Klare Anweisungen an Redakteur/innen
    89. 4. Regelmäßige Tests
    90. 5. Hilfsmittelnutzer befragen
    91. Webseiten überprüfen (oder: Wie erkenne ich Barrierefreie Webseiten)
    92. Maus raus!
    93. Maus raus!
    94. Maus raus!
    95. Maus raus!
    96. Maus raus!
    97. Maus raus!
    98. Maus raus!
    99. Maus raus!
    100. + Web Developer Toolbar
    101. Struktur überprüfen
    102. Struktur überprüfen
    103. Struktur überprüfen
    104. Struktur überprüfen
    105. Alternativtexte für Bilder
    106. Alternativtexte für Bilder
    107. Alternativtexte für Bilder
    108. Alternativtexte für Bilder
    109. Strukturelemente hervorheben
    110. Strukturelemente hervorheben
    111. Strukturelemente hervorheben
    112. Strukturelemente hervorheben
    113. Strukturelemente hervorheben
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