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Vernetzungstage 2011

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Opening presentation at the Vernetzungstage 2011 in Osnabrück, a German workshop to network electronic publishing and open access projects.

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  • Stefan Vortrag auf Schlüsselwörter und –themen durchgehen und ergänzen: Digitale Bibliothek, Elektronisches Publizieren, Open Access
  • Stefan Agenda für unseren Eröffnungsvortrag Einige Worte zum Format dieses Workshops Kontext OA-Netzwerk als Ausrichter und Beispiel Ein allgemeiner Blick aufs Thema Vernetzung Und ein kleiner Ausblick auf das Workshop-Programm
  • Stefan Kleine Geschichte dieses Workshops: Das Format Vernetzungstage stammt aus dem Kontext des DINI-/ DFG-Projektes OA-Netzwerk. Sie fanden im Juni 2009 zum ersten Mal an der Universitätsbibliothek Stuttgart als anderthalb-tägige Veranstaltung mit ca. 60 Teilnehmern statt. DINI, die Deutsche Initative für Netzwerkinformation dient als institutionelles Dach für verschiedene Projekt, die Themen des elektronischen Publizierens mit Open Access verbinden und tlw. auch bei diesem Workshop vertreten sind: OA-Netzwerk als infrastruktur-orientiertes Projekt zur Vernetzung und Standardisierung von Repositorien, Schaffung eines gemeinsamen Datenraums, Knotenpunkt für verschiedene Mehrwertdienste OA-Statistik zur Entwicklung einer Infrastruktur zur Erfassung, Auswertung und Bereitstellung von Nutzungsdaten von Repositorien OA-Citations oder Distributed Open Access Reference and Citation Services zur Auswertung von Zitationen in verteilten Repositorien
  • Stefan Vernetzungstage als eher projekt-orientiertes Angebot um diese Aktivitäten, Dienste und Infrastrukturen zu Themen des wissenschaftlichen Publizierens zu vernetzen, Synergien zu erschließen und die Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen Aber auch Blick über den Tellerrand der Projekte hinaus Vernetzungstage in erster Linie als Angebot an die Community und nicht als von uns gestaltete Programm-Konferenz. Dafür steht auch der recht offen gehaltene Call und die Bestückung des Programms mit daraufhin erfolgten Einreichungen. Vielleicht wäre für die 3. Vernetzungstage ein Format a la BibCamp? Anders dagegen der IUWIS-Workshop gestern, dessen Programm einem recht eindeutigen inhaltlichen roten Faden folgt und wohl eher als eine Art Fortbildungsangebot an Repositorybetreiber gesehen werden kann. Insbesondere von Interesse unter dem Gesichtspunkt der Vernetzung sind die folgenden Fragen/ Themen: Best Practices (sowohl was Umsetzungen als auch Projektmanagement), Synergien (bspw. in dem Projekte zusammenarbeiten oder nachnutzen), Desiderate (welche Fragen können oder müssen noch aufgegriffen werden und sind auch für andere interessant?), Nachhaltigkeit (DAS Thema im Projektkontext). Aber: Vernetzungstage nicht als klassische Konferenz sondern eher als Austauschplattform in einem kleineren und v.a. entspannteren Rahmen. Nach diesen einleitenden Worten zum Format dieses Workshops nun ein kurzer Überblick zu OA-Netzwerk.
  • Stefan Wer sind die Partner hinter OA-Netzwerk? Iniitiert von der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation und gefördert – mittlerweile in der zweiten Förderphase – durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft in der Linie „Wissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgungssysteme LIS“. Koordiniert durch die Berliner Projektpartner an der Humboldt Universität: Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) und den Computer- und Medienservice (CMS) Weitere Partner: Universität Osnabrück und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • Maxi Zielgruppen und Funktionen der OA-Netzwerk-Infrastruktur OA-Netzwerk ist eher als Repository- und Entiwckler orientiertes Projekt zu sehen, dass zwar auch Funktionen für den Endnutzer anbietet, aber insbesondere eben auf die deutsche Repository-Community abzielt und damit sind sowohl Entwickler von Software und Mehrwertdiensten gemeint als auch Repositorienbetreiber.
  • Maxi Neben Infrastruktur-Zugang zu OA-Netzwerk: Organisations-orientierter Zugang
  • Maxi Engeres Partnerumfeld von OA-Netzwerk, d.h. mit diesen Projekten arbeiten wir eng zusammen bzw. sie gehen auf den gleichen Initiierungskontext zurück (DINI, DFG)
  • Stefan Was heißt wissenschaftliches Publizieren heute und inwiefern hat es mit Vernetzung zu tun? Wesentliche Funktionen von des wissenschaftlichen Publizierens: Kommunikation, Nachweisinstrument, Reputation Das bedingt mindestens die hier aufgeführten Anforderungen. … unter verteilten Bedingungen! Man könnte diese Folie auch nach Akteuren, Funktionen oder Verfahren strukturieren aber wir belassen es jetzt bei den Anforderungen, denn diese stehen in Form der vorgestellten Projekte im Vordergrund unserer Veranstaltung.
  • Stefan Dezentrale Erfassung und Speicherung von Daten durch: Repositories, Verlage, OPACs, Bookmarkingsysteme, Social (scholarly) Networks, virtuelle Forschungsumgebungen Daraus folgt u.a. das Problem eindeutiger und verlässlicher Referenzierbarkeit der Inhalte
  • Stefan Andere Perspektiven sind möglich, im Folgenden v.a. Bezugnahme auf unsere Erfahrungen mit OA-Netzwerk, d.h. unsere Punkte sind auf Repositorien und ihre spezifischen Bedingungen zugeschnitten Verallgemeinerungen sind aber tlw. möglich und Sie können ja mit Blick auf ihr Projekt/ ihre Einrichtung überlegen, ob und wie sich diese Ebenen verorten lassen Es geht im Folgenden also um folgende Perspektiven: Daten, ihren Austausch, Weitergabe, Sammlung und Bereitstellung Dienste, bspw. Datenanreicherung oder lokal oder zentral bereitgestellte Mehrwertdienste Community, d.h. die Akteursperspektive. Dies können Betreibereinrichtungen, Projekte, Entwickler aber auch Nutzer sein. Nun zur Vernetzung von Daten.
  • Maxi Ausgangslage: Repositories als wichtige Infrastrukturkomponente für Wissenschaftliche Open-Access-Publikation mittlerweile verbreitet Dieser sehr guten Ausgangslage stehen aber einige Defizite entgegen: Das ganze steht natürlich auch in einer Wechselwirkung – mehr Content ist gleich höhere Nutzung, höhere Nutzung durch mehr Content und attraktive Anreize wie Mehrwertdienste, dadurch auch wieder mehr Content
  • Maxi Unklarheit oder zumindest divergierende Ansichten über Sinn und Zweck von Repositories möglich Bezugnahme auf den DINI-Helmholtz-Workshop Anfang Dezember in Berlin, auf dem eine eher pragmatische und zurückgenommen Sicht auf die Rolle von Repositories diskutiert wurde: Repositories lediglich als Datenspeicher für verteilte Inhalte, die ihren Nutzen erst in der Vernetzung wirklich ausspielen können (Linked Open Data), dennoch Repositories unabdingbar für das wissenschaftliche Publizieren bzw. die Literaturversorgung: standardisierte Datensilos Erster Punkt Datensilos greift die vorangehende Folie auf: wenig umfassende Datenbestände, zum Teil auch mit sehr heterogenen Informationsobjekten, d.h. Repositories als Ablageort f ό r wissenschaftliche elektronische Publikationen unterschiedlichster Art Sie dienen auch als Schaufenster für wissenschaftliche Einrichtungen oder im Falle von disziplinären Repositorien als Ort für die Darstellung der wissenschaftlichen Outputs einer Fachcommunity Als alleinstehendes Angebot werden Repositorien auch eher selten als Ausgangspunkt für die Recherche von Wissenschaftlern benutzt, Ausnahmen bildet hier vielleicht disziplinäre Angebote wie das arxiv.org für die Physik Sammelaufträge bzw. Inhalte von Repositorien überschneiden sich zum Teil
  • Maxi Gegenwärtig verbreitete Möglichkeiten und Instrumente der Vernetzung von Repositorien Aus dieser Ist-Situation kommen wir nun den Daten bzw dem Datenaustausch und ihrer Vernetzung ein Stück weit näher Dazu zählt auf jeden Fall das OAI-PMH-Protokoll bzw. die Weitergabe von OAI-Daten als quasi-standardisierte, funktional sehr eingeschränkte Schnittstelle zur Datenweitergabe Um darüber hinaus weitergehende Interoperabilität zu erreichen, wurden sog. Application Profiles derjenigen Initiativen, die sich an Datenprovider wie Repositorien richten wie die DRIVER Guidelines, DINI OAI-Richtlinien, OpenAire Guidelines Es ist zu unterscheiden zwischen der Möglichkeit des Harvestings von Metadaten und der Suche über die Metadaten Duplizierung der Daten Abfrage bzw. die entsprechenden Schnittstellen für die Suche wie SRU/W, REST sind bisher kaum verbreitet ==> unidirektionale Vernetzung mit Repositories als Datenlieferanten im Sinne eines Harvesting * Ansatz des Projekts OA Fachrepositorien ==> Paradigma: 1 Informationsobjekt = Metadatensatz zu einer Publikation
  • Maxi Hier Überlegungen zum OAN-Datenraum und LOD einarbeiten, d.h. wie sieht der Datenraum derzeit aus, wo soll er sich zukünftig mit welchen Mitteln hin entwickeln und warum ist dafürm LOD wichtig Linked Open Data * paar grundsδtzliche Gedanken / Einfόhrung ... * semantische Beziehungen zwischen Objekten * Probleme - Datenaufbereitung - Echtzeitanwendungen - URI-Stabilitδt * SWORD-Protokoll
  • Maxi Hier Überlegungen zum OAN-Datenraum und LOD einarbeiten, d.h. wie sieht der Datenraum derzeit aus, wo soll er sich zukünftig mit welchen Mitteln hin entwickeln und warum ist dafürm LOD wichtig Linked Open Data * paar grundsδtzliche Gedanken / Einfόhrung ... * semantische Beziehungen zwischen Objekten * Probleme - Datenaufbereitung - Echtzeitanwendungen - URI-Stabilitδt * SWORD-Protokoll
  • Stefan Dienste werden lokal erbracht: Basis: Repository-Software + Eigenentwicklungen; lokaler Datenpool Beispiele: Publikationsdienst, lokale Suche, bibliografische Dienste, Nutzungsstatistik usw. Dienste werden zentral angeboten Basis: verteilte Datenbestände in Repositories usw. Technologie: Harvesting via OAI Beispiel: Nachweis- und Recherchedienste Paradigma für beide Szenarien, insb. aber für letzteres: Repositories dienen lediglich als Datenlieferanten
  • Stefan Die hier aufgeführten Beispiele bilden Dienste ab, die im Kontext der DINI-DFG-Projekte zu Open Access erbracht/ entwickelt werden und die tlw. auch hier vorgestellt werden.
  • Stefan Zielt natürlich ab auf Akteure: Betreiber, Entwickler, aber auch Nutzer von Repositorien und Diensten. Ebenen des regelmäßigen Austausches können Workshops, Tagungen, Social Networks und Projektkooperationen sein. Oder die direkte Adressierung von Vernetzung, wie das bspw. durch CARPET, OA-Netzwerk oder die DINI geschieht. Standardisierung und der Austausch über Best Practices können als Katalysatoren wirken oder Synergieeffekte erschließen. Bspw. fallen hierunter auch die Aktivitäten zum DINI-Zertifikat, dass seit Ende letzten Jahres in der nunmehr dritten Generation vorliegt. Das alles sollte in ständigem Abgleich mit den Nutzererwartungen passieren Und nicht zuletzt auch in einer Art Interessenvertretung mündenm bzw. auch auf dieser Ebene sichtbar und wirksam werden, bspw. ggü. Forschungsförderern oder den betreibenden Einrichtungen. Hier erwähne ich lediglich das Stichwort Nachhaltigkeit und die Überführung von Diensten und Infrastrukturen in einen dauerhaften Betrieb.
  • Stefan Wieder zu beachten: Schwerpunkt auf Repositories. Status quo heißt oft, dass Repositories als Dienst ein weitgehend autonomes Dasein innerhalb der betreibenden Einrichtung (bspw. der Universität) führen. Kritisch gewendet kann man aber auch von einer isolierten Stellung sprechen. Das muss eine einrichtungsübergreifende Vernetzung nicht ausschließen, aber dennoch sollte eine organische Einbettung des Dienstes vor Ort erstes Ziel und Grundlage weiterer Aktivitäten sein. Es gibt aber Unterschiede bzgl. der Betreiber von Repositories Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gehen anders mit den Diensten um als große Universitäten Kritisch ist oftmals die Anbindung oder Akzeptanz bei der wissenschaftlichen Community, insb. wenn es um institutionelle Repositories geht. Es gibt oftmals eine Vielzahl an Systemen und starre Bereichsgrenzen, d.h. bspw. OPAC Forschungsdatenbanken/ CRIS-Systeme (Current Research Information System) Forschungsberichte Bibliografien oder Publikationsverzeichnisse Die organisatorische und technische Integration der Dienste ist häufig als mangelhaft zu beurteilen D.h. Integration des Dienstes in ein aktiv betriebenes Publikationsmanagement Dienste für Wissenschaftler (bspw. Erfassung, Aufbereitung, Weitergabe oder Darstellung in eigenen Webseiten): PubLister, PubMan Notwendig wäre es, das Thema als gemeinsame Aufgabe zu begreifen und vorhandene Ressourcen zu bündeln. Aufgabe der Einrichtungsleitung.
  • Maxi
  • Maxi
  • Fazit auf unseren Vortrag zuschneiden Maxi
  • Maxi Dafür haben wir folgende Leitfragen für die Referentinnen vorbereitet, um deren Beantwortung wir bitten Diese sollen auch in die Abschlussdiskussion mit einfließen und in zukünftige Veranstaltungen zum Thema Vernetzung
  • Maxi
  • Transcript

    • 1. Vernetzung erfolgreich gestalten 2. – 4. März 2011, Osnabrück Stefan Buddenbohm, Maxi Kindling
    • 2. Vernetzungstage 2011
      • Warum Vernetzungstage?
      • OA-Netzwerk
      • Perspektiven der Vernetzung
      • Ausblick auf das Workshop-Programm
    • 3. Warum Vernetzungstage?
      • 1. Vernetzungstage 2009 in Stuttgart
      • Iniitiert von DINI und OA-Netzwerk
      • Ausgangspunkt: Struktur, Vernetzung und Nachhaltigkeit von (u.a. auch Drittmittel-geförderten) Projekten zum wissenschaftlichen Publizieren
    • 4. Warum Vernetzungstage?
      • Vernetzung dieser Aktivitäten, Dienste und Infrastruktur und Erschließung von Synergien
      • Aber auch Blick „über den Tellerrand“ der Projekte hinaus
      • Angebot an die Community, d.h. Projekte, Einrichtungen und Einzelpersonen:
        • Best Practices
        • Synergien
        • Desiderate
        • Nachhaltigkeit
    • 5. Vernetzung am Beispiel OA-Netzwerk
    • 6. Vernetzung am Beispiel OA-Netzwerk
      • Zielgruppe: Entwickler
      • Funktion: Testfeld, Weiterentwicklung
      • Datenraum mit Real-Testdaten für Dritte
      • Offene Schnittstellen
      • Zielgruppe: Endnutzer
      • Funktion: Services
      • Mehrwertdienste über Webschnittstelle
      • Einbindung in übergreifende Kontexte
      • Zielgruppe: Repositorienbetreiber
      • Funktion: Datenaggregation
      • Sammeln, Bereinigen, Aggregieren und Anreichern von Metadaten
      • Verfügbarkeit über offene Schnittstellen
      • Integration in weitere Projekte und Netzwerke
    • 7. Vernetzung am Beispiel OA-Netzwerk
      • Koordination und Kollaboration zwischen Repositorienbetreibern und Entwicklern von entsprechenden Lösungen
      • Koordination von Entwickler-Aktivitäten
        • insbes. der Mehrwertdienste
      • Support für das DINI-Zertifikat 2010
        • Repository-Community (Anleitungen, Workshops)
      • Kommunikation mit Endnutzern
        • Kooperation mit Partnern wie der Informationsplattform Open-Access.net
    • 8. Vernetzung am Beispiel OA-Netzwerk
    • 9. Wissenschaftliches Publizieren Zugänglichkeit Nachhaltigkeit Vertrauenswürdigkeit Nachvollziehbarkeit Qualitätssicherung Effizienz: Autoren und Rezipienten Wissenschaftliches Publizieren heute … und unter vernetzten Bedingungen
    • 10. Ausgangslage wissenschaftliches Publizieren
      • Dezentrale Erfassung und Speicherung von Daten in unterschiedlichen Formaten und Infrastrukturen
      • Problematik eindeutiger und verlässlicher Referenzierbarkeit von Inhalten
    • 11. Perspektiven der Vernetzung
      • Daten Austausch, Weitergabe, Sammlung, Bereitstellung
      • Dienste Datenanreicherung, lokal und zentral bereitgestellte Mehrwertdienste
      • Community Betreibereinrichtungen und -organisationen, Projekte, Entwickler, Nutzer
      Stefan Buddenbohm/ Maxi Kindling: Vernetzungstage 2011, Osnabrück
    • 12. Vernetzung von Daten: Repositories
      • Status quo:
      • gute Ausgangssituation
        • hohe Verbreitung und Verfügbarkeit ( DINI-Liste )
        • technische und organisatorische „Best Practices“
        • etablierte Softwarelösungen
      • Defizite:
        • Content / kritische Masse
        • Sichtbarkeit
        • fehlender Mehrwert aus Sicht von Autoren und Nutzern
        • Vertrauenswürdigkeit, Duplikate, unklarer Status der Publikationen (Qualität)
      Daten
    • 13. Vernetzung von Daten: Repositories
      • Repositories als verteilte Silos mit heterogenen und wenig umfassenden Datenbeständen
      • Ablageort für wissenschaftliche elektronische Publikationen unterschiedlichster Art
      • „ Schaufenster “ für die eigene wissenschaftliche Einrichtung oder Community
      • eher selten auch als Ausgangspunkt für Recherche für Wissenschaftler genutzt
      Daten
    • 14. Vernetzung von Daten
      • OAI-PMH: quasi-standardisierte, funktional sehr eingeschränkte Schnittstelle zur Datenweitergabe
      • Application Profiles für weitergehende Interoperabilität
        • DRIVER, DINI, OpenAire
      • Harvesting vs. Searching
      • Duplizierung der Daten als Resultat aus dem Harvesting
      • Suchschnittstellen (SRU/W, REST o. ä.) kaum verbreitet
      • Vernetzung über Suchmaschinen
        • unidirektionale Vernetzung mit Repositories als Datenlieferanten im Sinne eines Harvesting
        • Paradigma: Informationsobjekt = Metadatensatz zu einer Publikation
      • Nebeneinanderher unterschiedlichster Formen von Repositories mit z.T. überlappenden "Sammelaufträgen"
      Daten
    • 15. Linked Open Data und Repositories
      • OAI-ORE zur Objektrepräsentation
        • Repräsentation von Beziehungen zwischen Publikationen wie Referenzen, Versionsgeschichte, Zugehörigkeit
        • explizite Darstellung und Einbindung weiterer Relationen wie Autoren, Organisationen, Klassifikationen
        • Beispiele siehe LOD-Session am Freitagmorgen
      Daten
    • 16. Linked Open Data und Repositories
      • mit Hilfe semantischer Technologien frei verfügbare Daten im Web (URI / HTTP / RDF)
      • semantische Beziehungen zwischen Objekten
      • Vorteile: Data Discovery, Aktualität, synchrone Datenübertragung
      • Probleme: Datenaufbereitung, Echtzeitanwendungen, URI-Stabilität
      • Offen: rechtliche Fragen
      • LOD-Datenraum von OAN siehe LOD-Session am Freitagmorgen
      Daten
    • 17. Vernetzung von Diensten
      • Status quo: zwei Szenarien:
      • Dienste werden lokal erbracht
      • Dienste werden zentral angeboten
      •  Paradigma: Repositories dienen lediglich als Datenlieferanten
      Dienste
    • 18. Vernetzung von Diensten
      • übergreifende Dienste auf der Basis von
        • großen Datenpools
        • „ intelligenter“ Technologie
      • „ Rückgabe“ der Daten und Dienste an Repositories
      • Beispiele
        • übergreifende und standardisierte Nutzungsstatistik
        • Fachklassifikation
        • Duplikats- und Plagiatserkennung
        • Übersetzungsdienst
        • Recommenderdienste
      Dienste
    • 19. Vernetzung (in) der Community
      • Betreiber, Entwickler (und Nutzer) von Repositories und Diensten
      • Standardisierung und Best Practices
      • regelmäßiger Austausch
        • Workshops, Tagungen, Social Networks, Projektkooperation
        • Nutzung von Angeboten wie CARPET, OA-Netzwerk, DINI
      • Abgleich mit Nutzererwartungen
      • Interessenvertretung
      Community
    • 20. Interne Vernetzung
      • Status quo: Repositories als autonomer und weitgehend isolierter Bestandteil der (lokalen) Informationsinfrastruktur
      • Unterschiede bzgl. der Art des Betreibers
      • kaum organisatorische und technische Integration/Vernetzung
      • Vielzahl an Systemen und starre Bereichsgrenzen
      Intern
    • 21. Vernetzungstage…
      • Vermeidung von Parallelentwicklungen bzw. Austausch
      • Verteilte vs. zentrale Dienste
      • Autonomie vs. Professionalität / Effizienz
      • Wissenschaftliches Publizieren: OA- und Non-OA-Content vernetzen
      • Nachhaltigkeit von Entwicklungen und Initiativen
      • Erhöhung von Content und Nutzung
      • Anreize
      • Mehrwertdienste
    • 22. Vernetzungstage…
      • Rechtliche Fragestellungen: IUWIS-Workshop
      • Fachliche und interdisziplinäre Vernetzung: heute Nachmittag
      • Grundlagen für Vernetzung: Modellierung und Identifikation von Autoren, Langzeitarchivierung morgen Früh
      • Mehrwertdienste und LOD: Morgen Nachmittag
      • Abschlussdiskussion: Zukünftige Informationsinfrastrukturen und LOD als Zukunftsparadigma? Welche Strategien werden von den einzelnen Akteuren verfolgt?
    • 23. Fazit
      • Was sind die Knotenpunkte der Vernetzung digitaler Informationsobjekte? Repositorien, (Digitale) Bibliotheken und weitere Infrastruktur-Angebote als Data Provider, als Aggregatoren, übergreifende Angebote wie die DDB, Europeana?
      • Wodurch entstehen Mehrwerte in der Informationsinfrastruktur und der wissenschaftlichen Kommunikation für die Nutzer?
      • Welche und wie können Mehrwertdienste nachgenutzt bzw. kollaborativ entwickelt werden?
      • Wie kann die Vernetzung in einer verteilten und heterogenen Welt erfolgen?  Etablierung von Best Practices
    • 24. Leitfragen für die Tagung
      • Was bedeutet Vernetzung für Sie? Allgemein bezogen auch auf den Call for Papers zu den Vernetzungstagen und konkret bezogen auf Ihr Projekt/ Ihre Einrichtung/ Ihr Thema?
      • Welche Aspekte von Vernetzung erleben Sie als besondere Herausforderung? Haben Sie konkrete Desiderate, die bisher unberücksichtigt geblieben sind?
      • Wo sehen Sie Vernetzung perspektivisch bzw. welche Punkte wollen Sie in der näheren Zukunft angehen? Bspw. an welchen Partnern/ Technologien/ Inhalten sind Sie besonders interessiert?
    • 25. Vielen Dank! @Uwe Müller für Slidesharing [email_address] maxi.kindling@hu-berlin.de