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Zwischen nervigem Hype und echter Chance Bibliotheken und das Web 2.0 Anne Christensen, SUB Hamburg  Herbstfortbildung der...
Nur was sich ändert, bleibt. Motto des 88. Deutschen Bibliothekstages 1998(!)‏
Quelle: Patrick Danowski und Lambert Heller,  Update: Von der  BibliothekarIn zur BibliothekarIn 2.0 , April 2008
Quelle: Norbert Weinberger:  OCLCs  Produktstrategie: Vorteile für Bibliotheken und ihre Nutzer . GBV-Verbundkonferenz, Se...
Wo ist die Bibliothek?
Bibliothek 2.0: Trendkompetente Panikmache?
<ul><li>„ In many ways, much of the current debate on digital natives reprensents an  academic form of moral panic . Argum...
<ul><li>Guten Abend, Wellenreiter, sag, wie geht es dir?  </li></ul><ul><li>Höchstens schon mal zweiter oder dritter, aber...
Wo sind die Massen, die wir erreichen wollen? „ Das Web 2.0 ist die Sache einer “Informationselite”, nicht die der Masse d...
Ist unsere Beteiligung am Mitmach-Web überhaupt erwünscht? „ People have built their social networking without us, and we ...
Bibliothek 2.0 polarisiert!
Mit dem Problem sind wir nicht allein:
 
 
Was erwartet Sie: <ul><li>Teil 1: </li></ul><ul><ul><li>Bibliothek 2.0: Best Practice-Beispiele </li></ul></ul><ul><ul><li...
Trendthema Bibliothek 2.0
Best Practice-Beispiele
Neue Kommunikationsformen
Weblog <ul><li>Gute Trefferraten bei Google </li></ul><ul><li>RSS-Feeds </li></ul><ul><li>Interaktion in der Community </l...
RSS-Feeds anbieten
RSS-Feeds lesen
Persönliche Wissensorganisation
Metadaten von anderen <ul><li>Rezensionen </li></ul><ul><li>Diskussionen </li></ul><ul><li>  “ User-generated content” </...
Personalisierte Suchdienste <ul><li>individuelle Zusammenstellung </li></ul><ul><li>Integration von Metadaten einschlägige...
Offene Kataloge
Offenheit <ul><li>Export in sozialen Netzwerke und Communities </li></ul><ul><li>bei bibliografischen Daten auch: Zitierst...
Assoziatives Suchen <ul><li>Facetten zum nachträglichen Eingrenzen </li></ul><ul><li>Empfehlungsdienste auf Basis von Meta...
Sichtbarkeit
Raus aus dem Datensilo mit den Linksammlungen! <ul><li>Sichtbarkeit </li></ul><ul><li>aktive und passiveTeilnahme an Netzw...
Teilnahme an Communities <ul><li>Marketing </li></ul><ul><li>Nachnutzung eigener RSS-Feeds </li></ul><ul><li>Applications ...
Facebook Applications: ArtShare
„ User experience“
Präsentation von digitalen Inhalten <ul><li>Aufbereitung von digitalen Materialien als Kurs oder Ausstellung </li></ul>
Film bei YouTube
Trends: Mobile Anwendungen iPhone mit WorldCat-Application E-Book-Reader „Kindle“ von Amazon
Trends: Virtuelle Welten
Risiken
 
Tools sind zu wenig bekannt!
Abhilfe: Selbstlernkurs 13 Dinge
„ Falsche“ Tools:  Natürlich braucht nicht jede Bibliothek eine Facebook-Präsenz.
Falsch eingesetzte Tools:  Prinzip der Offenheit steht im Widerspruch zum Bedürfnis nach geschützten Forschungsräumen
Aber:
Wer sieht hier eine Bibliothek?
Und wo sind da die Kompetenzen von BibliothekarInnen?
Wo sind die Massen, die wir erreichen wollen? „ Eighty percent of Internet users are expected to engage in some form of vi...
Positives Feedback garantiert!
Der soziale Raum ist – auch - im Netz
Fünf Chancen der Bibliothek 2.0 <ul><li>Zeitgemäße Instrumente der Information und Kommunikation  </li></ul><ul><li>Sichtb...
Fragen bis hier? Alle Links: http://delicious.com/christensen/akmb
Bildnachweis <ul><li>Web 2.0-City:  http://hello.eboy.com/eboy/2006/11/30/new-foobar-poster/   </li></ul><ul><li>Boykott 2...
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Zwischen nervigem Hype und echter Chance: Bibliotheken und das Web 2.0

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Vortrag auf der Herbstfortbildung des Arbeitskreises der Kunst- und Museumsbibliotheken in Berlin, 6.November 2008

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  1. 1. Zwischen nervigem Hype und echter Chance Bibliotheken und das Web 2.0 Anne Christensen, SUB Hamburg Herbstfortbildung der AG Kunst- und Museumsbibliotheken Berlin, 6.11.2008
  2. 2. Nur was sich ändert, bleibt. Motto des 88. Deutschen Bibliothekstages 1998(!)‏
  3. 3. Quelle: Patrick Danowski und Lambert Heller, Update: Von der BibliothekarIn zur BibliothekarIn 2.0 , April 2008
  4. 4. Quelle: Norbert Weinberger: OCLCs Produktstrategie: Vorteile für Bibliotheken und ihre Nutzer . GBV-Verbundkonferenz, September 2007
  5. 5. Wo ist die Bibliothek?
  6. 6. Bibliothek 2.0: Trendkompetente Panikmache?
  7. 7. <ul><li>„ In many ways, much of the current debate on digital natives reprensents an academic form of moral panic . Arguments are often crouched in dramatic language , proclaim a profound change in the world, and pronounce strong generational differences“ </li></ul><ul><li>Quelle: Bennet, Sue; Maton, Karl; Kervin, Lisa: The digital natives debate : a critical review of the evidence. In: British Journal of Educational Technology, 2008. doi:10.1111/j.1467-8535.2007.00793.x </li></ul>
  8. 8. <ul><li>Guten Abend, Wellenreiter, sag, wie geht es dir? </li></ul><ul><li>Höchstens schon mal zweiter oder dritter, aber meistens nicht einmal Nummer vier. </li></ul><ul><li>Läufst du pausenlos den Trends wie ein Komparse hinterher. </li></ul><ul><li>Echt, das täte mich öden und zwar schwer. </li></ul><ul><li>Wie ein Wetterfähnchen drehst du dich im Wind . </li></ul><ul><li>Woher der gerade weht ist dir egal, die Hauptsache ist, es ist der neueste Wind. </li></ul><ul><li>Von dir selbst bleibt kaum etwas übrig. </li></ul><ul><li>Nur auf das, was angesagt ist, fährst du ab als bräuchtest du eine Schublade. </li></ul>
  9. 9. Wo sind die Massen, die wir erreichen wollen? „ Das Web 2.0 ist die Sache einer “Informationselite”, nicht die der Masse der Internetbenutzer. “ Beitrag in einer Diskussion über den Katalog 2.0, GBV-Verbundkonferenz 2007
  10. 10. Ist unsere Beteiligung am Mitmach-Web überhaupt erwünscht? „ People have built their social networking without us, and we are knocking at their doors, begging to play with them. “ Zitat aus der OCLC-Studie „Sharing, Privacy and Trust in Our Networked World. Abschnitt 6-9.
  11. 11. Bibliothek 2.0 polarisiert!
  12. 12. Mit dem Problem sind wir nicht allein:
  13. 15. Was erwartet Sie: <ul><li>Teil 1: </li></ul><ul><ul><li>Bibliothek 2.0: Best Practice-Beispiele </li></ul></ul><ul><ul><li>Warum man die Chancen nutzen sollte </li></ul></ul><ul><li>Teil 2: </li></ul><ul><ul><li>beluga - ein Großprojekt im Bereich Katalog 2.0 </li></ul></ul>
  14. 16. Trendthema Bibliothek 2.0
  15. 17. Best Practice-Beispiele
  16. 18. Neue Kommunikationsformen
  17. 19. Weblog <ul><li>Gute Trefferraten bei Google </li></ul><ul><li>RSS-Feeds </li></ul><ul><li>Interaktion in der Community </li></ul>
  18. 20. RSS-Feeds anbieten
  19. 21. RSS-Feeds lesen
  20. 22. Persönliche Wissensorganisation
  21. 23. Metadaten von anderen <ul><li>Rezensionen </li></ul><ul><li>Diskussionen </li></ul><ul><li> “ User-generated content” </li></ul>
  22. 24. Personalisierte Suchdienste <ul><li>individuelle Zusammenstellung </li></ul><ul><li>Integration von Metadaten einschlägiger Journals über RSS </li></ul>
  23. 25. Offene Kataloge
  24. 26. Offenheit <ul><li>Export in sozialen Netzwerke und Communities </li></ul><ul><li>bei bibliografischen Daten auch: Zitierstile </li></ul>
  25. 27. Assoziatives Suchen <ul><li>Facetten zum nachträglichen Eingrenzen </li></ul><ul><li>Empfehlungsdienste auf Basis von Metadaten und Lieblingslisten </li></ul>
  26. 28. Sichtbarkeit
  27. 29. Raus aus dem Datensilo mit den Linksammlungen! <ul><li>Sichtbarkeit </li></ul><ul><li>aktive und passiveTeilnahme an Netzwerken </li></ul>
  28. 30. Teilnahme an Communities <ul><li>Marketing </li></ul><ul><li>Nachnutzung eigener RSS-Feeds </li></ul><ul><li>Applications (z.B. Katalog)‏ </li></ul>
  29. 31. Facebook Applications: ArtShare
  30. 32. „ User experience“
  31. 33. Präsentation von digitalen Inhalten <ul><li>Aufbereitung von digitalen Materialien als Kurs oder Ausstellung </li></ul>
  32. 34. Film bei YouTube
  33. 35. Trends: Mobile Anwendungen iPhone mit WorldCat-Application E-Book-Reader „Kindle“ von Amazon
  34. 36. Trends: Virtuelle Welten
  35. 37. Risiken
  36. 39. Tools sind zu wenig bekannt!
  37. 40. Abhilfe: Selbstlernkurs 13 Dinge
  38. 41. „ Falsche“ Tools: Natürlich braucht nicht jede Bibliothek eine Facebook-Präsenz.
  39. 42. Falsch eingesetzte Tools: Prinzip der Offenheit steht im Widerspruch zum Bedürfnis nach geschützten Forschungsräumen
  40. 43. Aber:
  41. 44. Wer sieht hier eine Bibliothek?
  42. 45. Und wo sind da die Kompetenzen von BibliothekarInnen?
  43. 46. Wo sind die Massen, die wir erreichen wollen? „ Eighty percent of Internet users are expected to engage in some form of virtual world activity by 2011 “ Gartner Research Group, zitiert nach „Virtual Worlds, Real Libraries: Librarians and Educators in Second Life and Other Multi-User Virtual Environments“ edited by Lori Bell and Rhonda B. Trueman, 2008
  44. 47. Positives Feedback garantiert!
  45. 48. Der soziale Raum ist – auch - im Netz
  46. 49. Fünf Chancen der Bibliothek 2.0 <ul><li>Zeitgemäße Instrumente der Information und Kommunikation </li></ul><ul><li>Sichtbarkeit der Bibliothek steigern </li></ul><ul><li>Bessere, weil personalisierbare, angereicherte und offene Recherche-Plattformen </li></ul><ul><li>Bibliothekarische Kompetenz bei Wissensmanagement einsetzen </li></ul><ul><li>Neue Verbindungen zu den BenutzerInnen und unter den BenutzerInnen schaffen </li></ul>
  47. 50. Fragen bis hier? Alle Links: http://delicious.com/christensen/akmb
  48. 51. Bildnachweis <ul><li>Web 2.0-City: http://hello.eboy.com/eboy/2006/11/30/new-foobar-poster/ </li></ul><ul><li>Boykott 2.0, Popcorn 2.0, Wissensorganisation, Powertools: Privat </li></ul><ul><li>Tag Cloud Bibliothek 2.0: http:// wordle.net / </li></ul><ul><li>Fire Typography: http://flickr.com/photos/nirtober/143359854/ </li></ul><ul><li>Silo: http://flickr.com/photos/uncannyearthgirl/2996315263/ </li></ul><ul><li>Fernglas: http://flickr.com/photos/cshontz/2056708985/ </li></ul><ul><li>User Experience: http://flickr.com/photos/39841872@N00/575628989/ </li></ul><ul><li>Virtuelle Welten: http://www.flickr.com/photos/shifted/71969643/in/set-1547342/ </li></ul><ul><li>„ This is your library“: http://www.davidleeking.com/ </li></ul>

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