Zwischen nervigem Hype und echter Chance: Bibliotheken und das Web 2.0

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    Zwischen nervigem Hype und echter Chance: Bibliotheken und das Web 2.0 - Presentation Transcript

    1. Zwischen nervigem Hype und echter Chance Bibliotheken und das Web 2.0 Anne Christensen, SUB Hamburg Herbstfortbildung der AG Kunst- und Museumsbibliotheken Berlin, 6.11.2008
    2. Nur was sich ändert, bleibt. Motto des 88. Deutschen Bibliothekstages 1998(!)‏
    3. Quelle: Patrick Danowski und Lambert Heller, Update: Von der BibliothekarIn zur BibliothekarIn 2.0 , April 2008
    4. Quelle: Norbert Weinberger: OCLCs Produktstrategie: Vorteile für Bibliotheken und ihre Nutzer . GBV-Verbundkonferenz, September 2007
    5. Wo ist die Bibliothek?
    6. Bibliothek 2.0: Trendkompetente Panikmache?
      • „ In many ways, much of the current debate on digital natives reprensents an academic form of moral panic . Arguments are often crouched in dramatic language , proclaim a profound change in the world, and pronounce strong generational differences“
      • Quelle: Bennet, Sue; Maton, Karl; Kervin, Lisa: The digital natives debate : a critical review of the evidence. In: British Journal of Educational Technology, 2008. doi:10.1111/j.1467-8535.2007.00793.x
      • Guten Abend, Wellenreiter, sag, wie geht es dir?
      • Höchstens schon mal zweiter oder dritter, aber meistens nicht einmal Nummer vier.
      • Läufst du pausenlos den Trends wie ein Komparse hinterher.
      • Echt, das täte mich öden und zwar schwer.
      • Wie ein Wetterfähnchen drehst du dich im Wind .
      • Woher der gerade weht ist dir egal, die Hauptsache ist, es ist der neueste Wind.
      • Von dir selbst bleibt kaum etwas übrig.
      • Nur auf das, was angesagt ist, fährst du ab als bräuchtest du eine Schublade.
    7. Wo sind die Massen, die wir erreichen wollen? „ Das Web 2.0 ist die Sache einer “Informationselite”, nicht die der Masse der Internetbenutzer. “ Beitrag in einer Diskussion über den Katalog 2.0, GBV-Verbundkonferenz 2007
    8. Ist unsere Beteiligung am Mitmach-Web überhaupt erwünscht? „ People have built their social networking without us, and we are knocking at their doors, begging to play with them. “ Zitat aus der OCLC-Studie „Sharing, Privacy and Trust in Our Networked World. Abschnitt 6-9.
    9. Bibliothek 2.0 polarisiert!
    10. Mit dem Problem sind wir nicht allein:
    11.  
    12.  
    13. Was erwartet Sie:
      • Teil 1:
        • Bibliothek 2.0: Best Practice-Beispiele
        • Warum man die Chancen nutzen sollte
      • Teil 2:
        • beluga - ein Großprojekt im Bereich Katalog 2.0
    14. Trendthema Bibliothek 2.0
    15. Best Practice-Beispiele
    16. Neue Kommunikationsformen
    17. Weblog
      • Gute Trefferraten bei Google
      • RSS-Feeds
      • Interaktion in der Community
    18. RSS-Feeds anbieten
    19. RSS-Feeds lesen
    20. Persönliche Wissensorganisation
    21. Metadaten von anderen
      • Rezensionen
      • Diskussionen
      •  “ User-generated content”
    22. Personalisierte Suchdienste
      • individuelle Zusammenstellung
      • Integration von Metadaten einschlägiger Journals über RSS
    23. Offene Kataloge
    24. Offenheit
      • Export in sozialen Netzwerke und Communities
      • bei bibliografischen Daten auch: Zitierstile
    25. Assoziatives Suchen
      • Facetten zum nachträglichen Eingrenzen
      • Empfehlungsdienste auf Basis von Metadaten und Lieblingslisten
    26. Sichtbarkeit
    27. Raus aus dem Datensilo mit den Linksammlungen!
      • Sichtbarkeit
      • aktive und passiveTeilnahme an Netzwerken
    28. Teilnahme an Communities
      • Marketing
      • Nachnutzung eigener RSS-Feeds
      • Applications (z.B. Katalog)‏
    29. Facebook Applications: ArtShare
    30. „ User experience“
    31. Präsentation von digitalen Inhalten
      • Aufbereitung von digitalen Materialien als Kurs oder Ausstellung
    32. Film bei YouTube
    33. Trends: Mobile Anwendungen iPhone mit WorldCat-Application E-Book-Reader „Kindle“ von Amazon
    34. Trends: Virtuelle Welten
    35. Risiken
    36.  
    37. Tools sind zu wenig bekannt!
    38. Abhilfe: Selbstlernkurs 13 Dinge
    39. „ Falsche“ Tools: Natürlich braucht nicht jede Bibliothek eine Facebook-Präsenz.
    40. Falsch eingesetzte Tools: Prinzip der Offenheit steht im Widerspruch zum Bedürfnis nach geschützten Forschungsräumen
    41. Aber:
    42. Wer sieht hier eine Bibliothek?
    43. Und wo sind da die Kompetenzen von BibliothekarInnen?
    44. Wo sind die Massen, die wir erreichen wollen? „ Eighty percent of Internet users are expected to engage in some form of virtual world activity by 2011 “ Gartner Research Group, zitiert nach „Virtual Worlds, Real Libraries: Librarians and Educators in Second Life and Other Multi-User Virtual Environments“ edited by Lori Bell and Rhonda B. Trueman, 2008
    45. Positives Feedback garantiert!
    46. Der soziale Raum ist – auch - im Netz
    47. Fünf Chancen der Bibliothek 2.0
      • Zeitgemäße Instrumente der Information und Kommunikation
      • Sichtbarkeit der Bibliothek steigern
      • Bessere, weil personalisierbare, angereicherte und offene Recherche-Plattformen
      • Bibliothekarische Kompetenz bei Wissensmanagement einsetzen
      • Neue Verbindungen zu den BenutzerInnen und unter den BenutzerInnen schaffen
    48. Fragen bis hier? Alle Links: http://delicious.com/christensen/akmb
    49. Bildnachweis
      • Web 2.0-City: http://hello.eboy.com/eboy/2006/11/30/new-foobar-poster/
      • Boykott 2.0, Popcorn 2.0, Wissensorganisation, Powertools: Privat
      • Tag Cloud Bibliothek 2.0: http:// wordle.net /
      • Fire Typography: http://flickr.com/photos/nirtober/143359854/
      • Silo: http://flickr.com/photos/uncannyearthgirl/2996315263/
      • Fernglas: http://flickr.com/photos/cshontz/2056708985/
      • User Experience: http://flickr.com/photos/39841872@N00/575628989/
      • Virtuelle Welten: http://www.flickr.com/photos/shifted/71969643/in/set-1547342/
      • „ This is your library“: http://www.davidleeking.com/

    + Anne ChristensenAnne Christensen, 8 months ago

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