WWF Infos zur TV Doku “Der Pakt mit dem Panda"

91,869 views
95,002 views

Published on

www.wwf.de/wwfinformiert

Published in: Technology, Business
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total views
91,869
On SlideShare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
85,394
Actions
Shares
0
Downloads
0
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

WWF Infos zur TV Doku “Der Pakt mit dem Panda"

  1. 1. Die WWF Dokuaus unserer Sicht. Alle Infos: wwf.de/wwfinformiert
  2. 2. WORUM GEHT ES?
  3. 3. Am 22. Juni 2011 sendete die ARD die Dokumentation„Der Pakt mit dem Panda“. Im Frühjahr 2012 wirdeine gekürzte Fassung in einigen dritten Programmenwiederholt. Wir nehmen die schweren Vorwürfesehr ernst. Die folgenden Seiten sollen Ihnen dabeihelfen, sich selbst ein Bild zu machen.
  4. 4. Unsere Fachleute haben gründlich recherchiert,die Vorwürfe eingehend geprüft und für Sie diewichtigsten Infos zusammen getragen.
  5. 5. ...machen Sie sich selbst ein Bild.
  6. 6. THEMA 1:Der WWF akzeptiert, dass in einervermeintlich als nachhaltig zertifiziertenPlantage, der Verbleib von nur 0,5%Naturwald (in diesem Fall 80 ha)ausreichen könnte.
  7. 7. Die Plantage ist nicht alsnachhaltig zertifiziert.✓ Die Gesamtgröße der Plantage beträgt 13.790 ha.✓ Nach Angaben von Wilmar entsprechen 4.961 ha (= 36 %) davon besonders schützenswertem Gebiet.
  8. 8. Aufnahme der Plantage Rimba Harapan Sakti am 04. Juni 2011 vom Satelliten Landsat 7 ETM+✓ Violett = Grenze der vergebenen Konzession✓ Grün = besonders schützenswert identifizierte Gebiete.✓ Rot-braune Farbe = gerodete Flächen✓ Typische Muster für Ölpalmplantagen sind hier noch nicht ausgeprägt, da es sich um neue Pflanzungen handelt.
  9. 9. MEHR INFOS ZUM THEMAZERTIFIZIERUNGFINDEN SIE HIER: wwf.de/wwfinformiert
  10. 10. THEMA 2:Der WWF missachtet die Rechte vonindigenen Gruppen und ist an Zwangs-umsiedelungen beteiligt.
  11. 11. Der WWF lehntZwangsumsiedlungen strikt ab.✓ Der WWF arbeitet mit indigenen ✓ Der WWF vermittelt Völkern und ihren Organisationen zwischen lokalen zusammen, nimmt Einfluss bei Gemeinschaften und politischen Entscheidungen und dem staatlichen Akteuren und Management von verbessert so die lokalen Naturschutzgebieten. Lebensbedingungen.
  12. 12. THEMA 3:Mit Unterstützung des WWF werden inPapua großflächige Palmöl-Plantagen aufdem traditionellen Land der indigenenGruppen wie der Kanume angelegt.
  13. 13. Der WWF vertritt die Interessenvon indigenen Gruppen ✓ Chief Kasimirus lebt mit seinem ✓ Der WWF setzt sich dafür ein, dass die Volk im Wasur Nationalpark auf Belange des Naturschutzes mit den Papua. Die intakte Natur des Bedürfnissen der einheimischen Parks sichert auch die Bevölkerung in Einklang gebracht Lebensgrundlagen der dort werden, z.B. durch die Einrichtung von lebenden Menschen. Zonen, in denen die Jagd erlaubt ist.
  14. 14. Wir waren vor Ort und haben ChiefKasimirus persönlich getroffen (2. Juli 2011):
  15. 15. MEHR INFOS ZUM THEMAINDIGENE RECHTEFINDEN SIE HIER: wwf.de/wwfinformiert
  16. 16. THEMA 4:Der WWF unterstützt Gentechnik.
  17. 17. Der WWF lehnt Gentechnik bis zum Nachweis ihrer Unbedenklichkeit ab! ✓Einzelne Länderorganisationen vertreten eine neutrale Postion zur Gentechnik, wenn der Anteil gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft bereits sehr hoch ist, etwa in den USA oder Argentinien.© CIAT International Center for Tropical Agriculture Der WWF Deutschland lehnt Gentechnik ab.
  18. 18. MEHR INFOS ZUM THEMAGENTECHNIKFINDEN SIE HIER: wwf.de/wwfinformiert
  19. 19. THEMA 5:Der WWF kooperiert mit Konzernenwie Monsanto und verleiht „Ökosiegel“.
  20. 20. Es gibt keine Kooperation mitMonsanto.✓ Der WWF verhandelt mit Monsanto und ✓ Der WWF Deutschland vielen anderen Interessengruppen am beobachtet die Runden Tisch für nachhaltigen Mitgliedschaft von Sojaanbau (RTRS). Monsanto am RTRS mit großer Sorge.
  21. 21. Der WWF vergibt keine Nachhaltigkeitssiegel. Der WWF erarbeitet mit Partnern an den Runden Tischen klare und strikte Kriterien als Grundlage für die Zertifizierungen verschiedener Initiativen (wie RTRS oder FSC).
  22. 22. Was sind Runde Tische? Beispiel: der RSPO.
  23. 23. WWF nicht unkritisch.Der WWF überprüft fortlaufend seine Mitwirkung an den sogenannten „RundenTischen“.Sie sind nur ein Instrument, um gemeinsam mit der Privatwirtschaft Umwelt- undNaturschutz voran zu treiben und verfolgen sie das Ziel, Landnutzungsänderungenund negative soziale Effekte durch die Produktion zu verhindern.Auf der letzten Generalversammlung des RSPO (Runden Tisches für Palmöl) lageneine Reihe von Anträgen vor, die zum Teil auf die Verwässerung der Kriterien undPrinzipien des Runden Tisches abzielten. Der WWF konnte eine Mehrheit derVersammlung davon überzeugen, diese Anträge im März 2012abzulehnen.In der weiteren Diskussion wird es darum gehen, die Prinzipien und Kriterien fürdie Palmölproduktion zu verschärfen. Dazu hat der WWF diverse Anträgeeingebracht.Es geht dabei u.a. um mehr Transparenz, die Begrenzung desChemikalieneinsatzes und den besseren Schutz von Torfmoorböden.
  24. 24. MEHR INFOS ZUM THEMAZERTIFIZIERUNGFINDEN SIE HIER: wwf.de/wwfinformiert
  25. 25. THEMA 6:Der WWF kooperiert mitzerstörerischen Palmölunternehmenwie Wilmar.
  26. 26. Der WWF diskutiert mit Wilmar.✓ Erst der Diskurs ✓ Deshalb schult der WWF Indonesien auf Basis eines MoU und die eigene (Memorandum of Understanding) die Mitarbeiter von Einsicht ermöglichen Palmölfirmen im Umgang mit HCV (High Conservation Value)- ein nachhaltiges Gebieten. Der WWF hat zu keiner Zeit finanzielle Leistungen Handeln. erhalten und unterhält derzeit kein MoU mit Wilmar.
  27. 27. MEHR INFOS ZUM THEMAKOOPERATIONENFINDEN SIE HIER: wwf.de/wwfinformiert
  28. 28. THEMA 7:Der WWF unterstützt schädlichenÖkotourismus. Dieser bringt zwar vielGeld für den Tigerschutz, stört aber dieTiger und zerstört die Wälder.
  29. 29. ✓ Der Tourismus ist eine wichtige ✓ Der WWF reglementiert den Einnahmequelle der lokalen Tourismus und reinvestiert die Bevölkerung und schärft zugleich Einnahmen für den Tigerschutz deren Bewusstsein für die und den Erhalt der Notwendigkeit von Naturschutz. Naturschutzgebiete.
  30. 30. Denn: Nachhaltiger Tourismus sichert den Naturschutz.
  31. 31. MEHR INFOS ZUM THEMATOURISMUSFINDEN SIE HIER: wwf.de/wwfinformiert
  32. 32. DANKE FÜR IHRE ZEIT!ALLEINFOSFINDEN SIE UNTER: wwf.de/wwfinformiert

×