Seelische Prozesse im Film
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Seelische Prozesse im Film

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Präsentation im Seminar "Filmtheorien" an der Otto von Guericke - Universität Magdeburg, Thema: Die Thesen Arnheims zur Darstellung seelischer Vorgänge im Film. Dozent: Prof. Dr. phil habil.......

Präsentation im Seminar "Filmtheorien" an der Otto von Guericke - Universität Magdeburg, Thema: Die Thesen Arnheims zur Darstellung seelischer Vorgänge im Film. Dozent: Prof. Dr. phil habil. Winfried Marotzki. Referenten: Juliana Thiemer, Franziska Wyrwich, Wolfgang Ruge

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  • 1. Die Darstellung seelischer Prozesse im Film [CC-BY-NC-SA] von Brymo (flickr) Seminar: Filmtheorien. Dozent: Prof. Dr. Winfried Marotzki Referenten: Juliana Thiemer, Franziska Wyrwich, Wolfgang Ruge
  • 2. Gliederung • Arnheim – Mimik – Dasein – Spiegelung • Post – Arnheim – Musik – Ikonographische Motive
  • 3. Arnheim: Grundannahme „Dem Film stehen als Darstellungsmaterial nur Körper und körperliche Vorgänge zur Verfügung. Aber mit diesen lassen sich seelische Vorgänge darstellen“ (Arnheim 2002, 146). [cc-by-nc-sa] von wetwater (flickr)
  • 4. Arnheim: Grundannahme Körperlicher Vorgang Transformation [cc-by-sa] von gutter (flickr)
  • 5. Darstellungsmöglichkeiten Mimik und Gestik Wirkung durch Dasein Wirkung durch Handeln
  • 6. Darstellungsmöglichkeiten Mimik und Gestik Wirkung durch Dasein Wirkung durch Handeln
  • 7. Mimik [CC-BY-NC-SA] von Brymo (flickr) „Da ist vor allem die Mimik des menschlichen Gesichts und die Pantomimik des Körpers und der Gliedmaßen – in ihnen drückt sich auf die direkteste und gewohnteste Art menschliches Denken und Fühlen aus“ (Arnheim 2002, 146).
  • 8. Reine Mimik [CC-BY-SA] von Brymo (flickr) „Der Schauspieler muß in Maske und Spiel seine Figur zu letzter Eindeutigkeit abschleifen. Er ist Teil des Kunstwerkes […]. Er muß die ‚Rolle‘ so feilen, daß nichts Verschwommenes, Zierrätiges übrig bleibt“ (Arnheim 2002, 147) .
  • 9. Konzept der Basisemotionen • Geht zurück auf Ekman und Friesen • 2 Grundannahmen 1. Es gibt eine bestimmte Anzahl deutlicher unterscheidbarer Emotionen. Diese sind nicht dimensional zu beschreiben. 2. Diese sind das Resultat evolutionärer Entwicklungsprozesse. (vgl. Merten 2003, 60)
  • 10. Facial Action Coding System • Instrument zur Messung der Basis-Emotionen. • Eine Emotionen lässt sich durch die Gesichtsmimik erkennen. „Ich entdeckte, wie viele Ausdrücke ein Gesicht annehmen kann – über 10.000! – und konnte diejenigen charakterisieren, die für den Ausdruck von Gefühlen am wichtigsten sind“ (Ekmann 2004, 19). Kurze Einführung in das FACS: http://tinyurl.com/6mr9dz Vollständiges FACS: http://tinyurl.com/dxzms
  • 11. FACS: Trauer Geöffneter Mund • Mundwinkel nach unten • Hochgezogene Wangen • zusammengekniffene Augen • Gesenkter Blick • Gesenkte Lider • Innenseite der Augenbrauen über Nasenwurzel • (vgl. Ekman 2004, 135f)
  • 12. Die Basisemotionen (Ekman) Bildquelle: http://tinyurl.com/5add5h 2. Wut 3. Ekel 1. Fröhlichkeit 4. Furcht 5. Traurigkeit 6. Überraschung
  • 13. The Kid Regie: Charlie Chaplin Erscheinungsjahr: 1921
  • 14. The Kid- Trennungsschmerz Stark ausgeprägte Mimik Wirkt heute übertrieben Kontrastierung von Trauer und Glück
  • 15. Der Pate III Regie: Francis Ford Coppola Erscheinungsjahr: 1990
  • 16. Der Pate III: Schuss Mimik durch Nahaufnahmen hervorgehoben Lautloser Schrei als Stilmittel => Kontrast zu lauter Kulisse => Intensivierung durch Bruch mit Sehgewohnheiten
  • 17. L.A. Crash Regie: Paul Haggis Erscheinungsjahr: 2004
  • 18. L.A. Cra