Wie kommen Lernen und Arbeiten zusammen? - Informare 2011

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Wie kommen Lernen und Arbeiten zusammen? …

Wie kommen Lernen und Arbeiten zusammen?
Was haben die Mega-Trends mit den aktuellen Entwicklungen im Umfeld Lernen und Arbeiten zu tun?

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  • 1. Session 5 – Information & Wirtschaft “Wie kommen Lernen und Arbeiten zusammen?” Torsten Maier Mehr  WISSEN.  Besser  Entscheiden.   „Wissen  und  Können“  verpflichtet!  www.wissenschafftwerte.ch  
  • 2. Mega-Trends Demografischer Wandel – Frauen - Alter Mega-Trends Globalisierung – Mobilität - Connectivity Gesundheit – Fitness im Alter - Technologie Umwelt / Klimawandel Individualisierung - Produkte Wissensgesellschaft (aktuelle Welle) – Lernen und Arbeiten – Werte (Krise)www.wissenschafftwerte.ch  
  • 3. Individualisierung •  Ich gestalte mein Leben bewusst selber •  Entscheidungsfreiheit in allen Belangen •  Konsumenten erwarten modulare Angebote •  Kunden-Segmentierung wird zur Wissenschaft •  Lernangebote müssen sich an die aktuelle Lebensphase anpassen •  Lernangebote müssen zum Kontext passen - Mehrwertwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 4. Frauen •  Höherer Bildungsstand als Männer •  Frauen treffen 80% der Kaufentscheidungen •  Einfluss in der Wirtschaftswelt nimmt zu •  Klassische Rollenverteilung verschwindet •  Frauen sind mobiler •  Frauen sind bei erfolgreichen Unternehmen in oberen Führungspositionen •  Lernangebote müssen ggf. angepasst werden - Metapherwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 5. Alter •  Wir leben länger & gesünder •  Ältere Generation hat Zeit & Geld •  Repräsentieren die grösste Kundengruppe •  Senioren sind aktiv & fühlen sich jung •  (Über)alterung der Gesellschaft •  Stärkst wachsende Gruppe in Social Media Kanälen •  erwarten Produkte für ihre Altergruppe •  Besitzen Erfahrungswissen was bei Innovationen benötigt wird •  Lernangebote unterscheiden sichwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 6. Demografie   Demografische     Veränderung  der     Schülerzahl  von     2003  -­‐  2020  www.wissenschafftwerte.ch  
  • 7. Konsequenzen Demografie    Demographische Entwicklung führt zu einer Verknappung von Arbeitskräften  Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeitenden steigen  Auch die gestellten Anforderungen an Führungskräfte werden immer vielseitiger und komplexer Arbeitgeberattraktivität wird in Zukunft einer der wettbewerbsentscheidenden Faktoren seinwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 8. Wir werden eine Generation treffen, die... •  stark vernetzt ist, sowohl physisch als auch virtuell •  sich ermutigt fühlt, sich einzubringen und kreativ zu sein •  leidenschaftlich an die Verbindung von Ökologie und Technologie glaubt •  vorbehaltlos lernt und neue Dinge anpackt •  Gesetze und Regeln respektiert, aber auch den gesunden Menschenverstand •  multinationale Unternehmen als Chance zur persönlichen Entwicklung versteht •  Technologie, Kreativität und persönliche Entwicklung verbindetwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 9. Globalisierung •  Die Welt wird zum Dorf •  Indien & China hängen den Westen ab •  Liberalisierung der Märkte geht weiter •  Kulturelle Unterschiede weichen sich aufwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 10. Connectivity •  Netzwerke von Gleichgesinnten wachsen •  Kundengruppen beeinflussen Angebote •  Starke Brands kultivieren loyale Anhänger •  Open Innovation •  XING, APPs, Facebook & Co wachsen – selbst in Deutschland •  Facebook DE ca. 21%, CH 33%www.wissenschafftwerte.ch  
  • 11. Frage •  (Weiter)bildung als Basis für Wachstum •  Privatschulen auf dem Vormarsch •  Emotionale Intelligenz & Kreativität •  Wissen wird vorausgesetzt „Was unterscheidet mich von einem Kunden der 2 Stunden gesurft ist?“ •  OpenInnovation mit Kunden ist „normal“ •  Querdenken wird erwartet •  Informelle Lern- und Wissensprozesse geraden in den Mittelpunkt •  Wissensgesellschaft als Motor für Fortschrittwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 12. Wissensgesellschaftwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 13. Wissensarbeiter - Eigenschaften •  Sie identifizieren sich primär mit ihrem Beruf und nicht mit ihrem Arbeitgeber. •  Sie sind mobil und wechseln häufig die Stelle. •  Ihre Hauptmotivation ist Stolz in Bezug auf ihre eigenen Leistungen. •  Sie reagieren sensibler auf Anerkennung durch Peers als durch das Management. •  Sie haben eigene Meinungen und starke Persönlichkeiten und werden lieber “pulled” als “pushed” und erwarten in Entscheidungsprozesse mit einbezogen zu werden. •  Sie kontrollieren und benchmarken sich selbst durch informelles Networking mit Peers innerhalb und ausserhalb der eigenen Firma.www.wissenschafftwerte.ch  
  • 14. Taylor vs. Mc Gregor Manuelle Arbeit Wissens-Arbeit •  Manager besitzt das Wissen •  Arbeiter besitzt das Wissen •  Management ist verantwortlich •  Mitarbeiter ist verantwortlich •  Aufgabe ist gegeben und •  dynamische Aufgaben- repetetiv stellungen •  Quantität zählt vorrangig •  kontinuierliches Lernen u. Innov. •  Mitarbeiter als Kostenfaktor •  Qualität zählt vorrangig •  Kosten reduzieren •  Mitarbeiter als „Kapital“ •  Motivation durch Geld •  „Rendite“ maximieren •  „one best way“ •  Motivation durch die Aufgabe •  „good practices“www.wissenschafftwerte.ch
  • 15. Führung 2.0 Unternehmen müssen sich auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber positionieren •  Mitarbeitende binden •  Vorhandenes Potenzial ausschöpfen – Talent fördern •  Selbstverantwortung / Initiative ermöglichen •  Kreativität und Querdenken unterstützen •  Diversität fördern Wertorientierte Führungskulturwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 16. PE/Trainer: Wie werden ihre Aufgaben in Zukunft aussehen? Welche Kompetenzen werden sie benötigen? •  Sie berücksichtigen den Zusammenhang zwischen informellen und formellen Lernprozessen sowie arbeitsplatznahen und arbeitsintegrierten Lerngeboten •  Sie managen nicht nur Weiterbildung und stellen Lerninhalte bereit, sondern nehmen den Aufbau vernetzter Lernumgebungen in den Blick •  Sie rücken Medien- und Lernkompetenz (die eigene sowie die ihrer Kunden) in den Vordergrund •  Sie begleiten Lerner/Mitarbeiter/ Kunden auf ihren Lernprozessenwww.wissenschafftwerte.ch  
  • 17. Vielen Dank –Bei Fragen nutzen Siedie Social Media - Kanäle