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eStrategy Magazin Ausgabe 04 / 2013

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"Payment-Trends im E-Commerce" – Status und Perspektiven. Neben Payment als Hauptthema setzen sich Experten mit den Themen CRM, SEO, User Experience, DDos-Attacken, Duplicate Content, Trends und …

"Payment-Trends im E-Commerce" – Status und Perspektiven. Neben Payment als Hauptthema setzen sich Experten mit den Themen CRM, SEO, User Experience, DDos-Attacken, Duplicate Content, Trends und Entwicklungen im Affiliate Marketing, Commerce 3.0, u.v.m. auseinander und befassen sich mit aktuellen Topics, Trends und Entwicklungen in der Online-Welt...

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  • 1. E-Commerce // Onlinemarketing // SEO // SEM // Development // Mobile // Technik // Usability // Recht // Tipps&Tools #17 12/2013 - 03/2014 Payment-Trends im E-Commerce E-Commerce Zahlungsverfahren im Online-Handel DDoS-Attacken Eine Gefahr für den E-Commerce Commerce 3.0 Welche Rolle spielen Mobile Wallets in der Shopping Experience von morgen? Duplicate Content Ewiger Feind der SEOs Payment & Recht Vorgaben des Gesetzgebers sind zu beachten Mobile Payment Status und Perspektiven powered by GmbH www.estrategy-magazin.de
  • 2. Editorial Payment-Trends im Visier! „Das Internet zählt mittlerweile zu den Wachstumstreibern der ITIndustrie. Der Onlinehandel boomt: Vor allem das E-CommerceSegment erlebt seit mehreren Jahren ein starkes Wachstum und Online-Händler können davon profitieren, wenn sie frühzeitig die Trends erkennen und die Weichen richtig stellen. Laut der Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2012-2016“ des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft Eco und der Unternehmensberatung Arthur D. Little rechnen Experten im Jahr 2016 mit 28,4 Milliarden Euro Umsatz im E-Commerce – Tendenz steigend. In diesem Zusammenhang spielen auch neue Rahmenbedingungen, wie etwa die Umstellung auf den gemeinsamen europäischen Zahlungsraum SEPA, eine wichtige Rolle. Neue gesetzliche Regelungen, Änderungen im Kaufverhalten der Konsumenten, neue Geschäftsmodelle – für E-Commerce-Betreiber bedeutet das vor allem, komplexen Herausforderungen gegenüber zu treten. Andererseits bieten diese Herausforderungen aber auch gleichzeitig mehr Chancen, den Umsatz steigern zu können. Smartphones sind mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden und begleiten die Menschen auf all ihren Wegen – auch beim Shopping. Neben dem klassischen Online-Payment-Verfahren gerät daher auch immer mehr das Mobile Payment in den Fokus der Expertendiskussionen und es werden die Potenziale und Möglichkeiten analysiert. Die Rede ist dann häufig vom „Mobile Wallet“. Die Möglichkeiten im Web sind nahezu grenzenlos. Was wollen die Konsumenten? Wie wollen die Konsumenten bezahlen? Welche Zahlungsverfahren muss ein Onlineshop anbieten? Was ist bei der Auswahl der Zahlungsverfahren zu beachten? Welche Payment-Trends sollte man im Auge behalten? In den Artikeln geben hochkarätige Experten der Szene umfassende Antworten und liefern einen umfangreichen Überblick über Status und Perspektiven im Payment-Bereich. Neben dem Schwerpunktthema der Ausgabe haben wir unseren Blick natürlich auch wieder auf andere aktuelle Themen im E-Commerce, Online-Marketing und E-Recht gerichtet. In weiteren Artikeln setzen sich Experten mit den Themen CRM, SEO, User Experience, DDosAttacken, Duplicate Content, Trends und Entwicklungen im Affiliate Marketing, Commerce 3.0, u.v.m. auseinander und befassen sich mit aktuellen Topics, Trends und Entwicklungen in der Online-Welt. Informativ, nützlich, wissenswert – wir wünschen Ihnen mit unseren praxisorientierten Beiträgen viel Spaß beim Lesen und auf diesem Wege ein paar erholsame Weihnachtstage sowie einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014. Ihr Josef Willkommer Chefredakteur 3
  • 3. Inhalt // 04/2013 Inhalt 04 / 2013 30 Der Mix macht‘s – Zahlungsverfahren im Onlinehandel Für das erfolgreiche Onlineshopping spielen verschiedene Zahlungsverfahren im E-Commerce eine wichtige Rolle. Der Artikel gibt einen Überblick über Status quo, aktuelle Trends und Entwicklungen im Bezahlverhalten der Käufer. News 3 Editiorial 6 Surftipps & Blogs 8 Buchempfehlungen E-Commerce 12 Payment-Trends im E-Commerce 22 CRM – erfolgreiche Kundenpflege im E-Commerce 40 DDos-Attacken – eine Gefahr für den E-Commerce Immer häufiger werden Webseiten und Onlineshops Opfer von Cyber-Angriffen. Hinter diesen Ausfällen stehen oftmals DDoS-Attacken. Wie läuft ein Angriff ab, wie funktioniert er und wie kann man sich schützen? 30 Der Mix macht‘s –Zahlungsverfahren im Onlinehandel 36 User Experience ohne Grenzen – mit einem benutzerfreundlichen Bestellprozess erfolgreich im Ausland verkaufen 40 DDoS-Attacken – eine Gefahr für den E-Commerce 44 Internetkriminalität – wie schützt man sich vor Betrügern in OnlineShops? 50 Wer diese E-Commerce-Trends verschläft kann einpacken 69 Duplicate Content – ewiger Feind der SEOs Abschreiben lohnt sich nicht – insbesondere im Online-Marketing bewahrheitet sich diese Aussage. Doppelte Inhalte führen oft zu Rankingverlusten einer Webseite. So können Sie Dopplungen vermeiden. Online-Marketing 56 Der digitale Kunde bleibt immer noch Kunde – welche Anforderungen die Sicht auf die Customer Journey an das Onlinemarketing stellt 63 Wie Shops gezielt in Suchergebnissen auffallen können 69 Duplicate Content – ewiger Feind der SEOs 73 Trends und Entwicklungen im Affiliate Marketing 79 Die Cookie-Diät – kalorienarm und datenschutzkonform? 4
  • 4. Inhalt // 04/2013 Inhalt 04 / 2013 Mobile 84 Commerce 3.0 – welche Rolle spielen Mobile Wallets in der Shopping Experience von morgen? 92 Mobile Wallet – was wollen die Konsumenten? 96 Mobile Payment 2013 – Status und Perspektiven 84 Commerce 3.0 – welche Rolle spielen Mobile Wallets in der Shopping Experience von morgen? Wir nutzen Smartphones in jeder Alltagssituation, auch vor dem Einkauf, währenddessen und danach. Welche Rolle dabei das Mobile Payment in Zukunft spielen wird, verrät der Artikel mit visionärem Blick. Recht 102 Die Bonitätsprüfung im OnlineHandel 110 Payment und Recht – Vorgaben des Gesetzgebers sind zu beachten Magazin 115 Impressum 96 Mobile Payment 2013 – Status und Perspektiven Mobile Bezahlverfahren erleben derzeit einen regelrechten Boom. Gleichzeitig hat sich die Bedeutung des Mobile Payments deutlich gewandelt. Worauf Händler, Anbieter und andere Marktteilnehmer jetzt achten müssen, zeigt dieser Artikel. 110 Payment & Recht – Vorgaben des Gesetzgebers sind zu beachten Ob SEPA-Umstellung, Fernabsatzgesetz, Problematiken im Bereich Wettbewerbsrecht oder Datenschutz – im Artikel werden rechtliche Fragestellungen rund um Payment behandelt, die für E-Commerce-Anbieter von Relevanz sind. 5
  • 5. News // Surftipps & Blogs Surftipps & Blogs kuerzr.com – die Alternative zu Google Alerts Es muss ja nicht immer Google sein! Mittlerweile gibt es auch andere OnlineDienste, die eine interessante Benachrichtigungsdienst-Alternative darstellen. Google Alerts macht es bereits vor und sendet Usern per Email in regelmäßigen Abständen Informationen zu neuen Webseiten, Blogbeiträgen oder News, die zu einem Keyword passen. Dadurch ist es Usern möglich immer up-todate zu sein, sobald sich im Web etwas Neues tut. Neben dem Google-Giganten bietet nun auch der deutsche Online-Dienst kuerzr.com den praktischen Service an, um sich im Internet besser orientieren zu können und sich über interessante Themen informieren zu lassen. Auf der Webseite können User bequem ihren Suchbegriff eingeben, zu dem sie zukünftig informiert werden möchten. Dabei können sämtliche Begriffe eingegeben werden, zu denen der Dienst im Internet recherchieren soll. Benutzer müssen lediglich – wie auch bei Google Alerts – ihre Email-Adresse angeben und die Häufigkeit der Benachrichtigungen bestimmen: „Sofort benachrichtigen“, „täglich“ oder „wöchentlich“. Kuerzr.com ermöglicht es auch, einen individuellen RSS- oder Atom-Feed zu den gewünschten Keywords zu abonnieren. So können die Benutzer direkt über den Browser up-to-date bleiben ohne ständig ihre Emails checken zu müssen. Für jeden, der nicht alles über Google machen möchte, ist der Service sicher eine gute Alternative. www.kuerzr.com padlet.com – das digitale Whiteboard Flipcharts, Whiteboards oder Pinnwände erleichtern uns die Arbeit in Unternehmen, in der Schule oder an der Uni. Mit padlet.com lassen sich Gedanken festhalten und Ideen veranschaulichen. Das Tool stellt eine neue Pinnwand im digitalen Zeitalter dar: User beginnen mit einer leeren, weißen Seite. Wie ein Whiteboard kann die Seite individuell bestückt werden. Neben statischen Inhalten wie Texten oder Bildern ist es den Usern auch möglich, Videos und Musik auf die Seite per Drag & Drop zu ziehen. Die digitale Pinnwand kann dabei individuell gestaltet werden und weitere Elemente können auf der Fläche beliebig verschoben bzw. platziert werden. padlet.com ist die perfekte Plattform, um sich privat und in Arbeitsgruppen besser organisieren zu können. In diesem Zusammenhang lässt sich die Wall für andere Nutzer freigeben, die dann die Möglichkeit haben mitzulesen oder mitzuarbeiten. Für Diskussionen oder Brainstorming müssen so die Teilnehmer nicht mehr in einem Konferenzraum sitzen, sondern das Meeting kann digital abgehalten werden. padlet.com 6
  • 6. News // Surftipps & Blogs Surftipps & Blogs blippex.org – die Suchmaschine mit Privatsphäre „Let‘s make search human again“ – so der Slogan auf der Webseite. In Zeiten der NSA-Überwachung und der Abhörskandale ist das Vertrauen in Suchmaschinen wie Google – mit 90 Prozent der absolute Spitzenreiter unter den Suchmaschinen in Deutschland und auch im Rest Europas –, Yahoo oder Bing beträchtlich gesunken. Die neue Suchmaschine blippex.org aus Österreich verspricht ihren Usern dagegen vor allem Privatsphäre sowie Datenschutz und bewertet ihre Suchergebnisse anders als der Suchmaschinen-Gigant Google: blippex sammelt beispielsweise keinerlei Daten der User, die der Identifikation des Anwenders dienen könnten. Darunter fallen z. B. IP-Adresse, die Adresse der Webseite, von der aus man blippex.org angesteuert hat, und Informationen über den verwendeten Browser. Die Idee des Wiener Erfinders geht sogar noch einen Schritt weiter. So wird die Relevanz einer Webseite nicht anhand eingehender Links und anderer Kriterien bewertet, sondern mit Hilfe der Verweildauer der einzelnen Visits der User. Je länger sich Nutzer auf einer Webseite aufhalten, desto höher wandert diese auf den Suchergebnisseiten nach oben. Allerdings benötigt blippex für die Messung dazu eine BrowserErweiterung, die installiert werden muss. Diese gibt es für Firefox, Chrome und Safari. Mit dem installierten Feature werden die Adresse der Seite, die Zeit sowie die Dauer des Besuchs erfasst. www.blippex.org abmahnung-internet.de – der kostenlose Abmahncheck Die Webseite abmahnung-internet.de gibt Onlinern einen Überblick über rechtliche Notwendigkeiten, die zu beachten sind, um teueren Abmahnungen zuvor zu kommen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Vorschriften und Regeln, an die sich Seitenbetreiber halten müssen. Auf abmahnung-internet.de beantworten die User eine Reihe von Fragen zu Marken-, Wettbewerbs-, Namens-, Datenschutz- oder Urheberrecht. Ist das Impressum gut zu erreichen oder fehlerhaft? Gibt es einen Facebook-Button? Die Webseite gibt Antworten darauf und erteilt wichtige Ratschläge und Tipps. Ein Webseiten-Check dauert ca. 10 Minuten. Danach sieht der User, wie hoch die Abmahnrisiken in jeder Kategorie sind und welche Maßnahmen er dagegen ergreifen kann. Da die Ergebnisse meist ziemlich knapp und kurz ausfallen, ist es sicherlich ratsam, sich darüber hinaus weitere Informationen von Rechtsexperten einzuholen. Für einen ersten Überblick und eine erste Einschätzung ist die Seite jedoch gut geeignet und trägt dazu bei zahlreiche Abmahnfallen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. www.abmahnung-internet.de/abmahncheck/ 7
  • 7. News // Buchempfehlungen Buchtipps aus der eStrategy-Redaktion Digital Commerce Wie Multichannel, Social Web und Mobile den Handel verändern Autor: Schwarz, Torsten Erscheinung: 1. Auflage, 2013 Umfang: 384 Seiten Preis: 34,90 Euro Verlag: marketing-BÖRSE ISBN: 978-3-943666-05-2 Digital Commerce boomt: 97 Prozent der deutschen Internetnutzer kaufen online ein. Waren im Wert von 49 Milliarden Euro werden im Jahr 2013 voraussichtlich online bestellt werden. Zwei Drittel des Versandhandelsumsatzes werden online erwirtschaftet. Nun kommt die nächste Welle: Mobile Commerce. Drei Viertel der Internetnutzer surfen während des Fernsehens. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, für Kunden online erreichbar zu sein. Nur eine professionelle Onlinebestellung anzubieten, reicht nicht. Prozesse müssen neu angepasst werden. Auch stationäre Händler müssen umdenken: Das Smartphone kann neue Käufer ins Geschäft locken. Die crossmediale Vernetzung entscheidet über den Erfolg. Im Buch beschreiben Kenner und Experten der Szene, was sich aktuell ändert und wo der größte Handlungsbedarf besteht. Dabei beschreiben sie, wie Onlineund Offlineprozesse verbunden und Shops optimiert werden. Die Leser erfahren an konkreten Fallbeispielen, wie sie ihr Unternehmen durch die Digitalisierung effizienter machen können. Jetzt kaufen! Agile Testing Der agile Weg zur Qualität Der Trend zu agilem Vorgehen ist ungebrochen. Die Umfrage „Softwaretest in der Praxis“ im Jahre 2011 zeigte, dass fast 30 Prozent der Softwareprojekte im deutschsprachigen Raum agil abgewickelt werden – Tendenz steigend. Dieser Trend geht auch am Softwaretest nicht spurlos vorüber. Nachdem die Bedeutung des Tests in agilen Projekten unumstritten ist, treten jetzt vor allem die Professionalisierung und die Integration der einzelnen Mitarbeiter in den rollenübergreifenden Tätigkeiten des agilen Vorgehens in den Vordergrund. Das Buch behandelt dabei den Stellenwert des Teams, die Crux mit den Werkzeugen in agilen Projekten, die sieben schlechtesten Ideen für die Testautomatisierung, Testmethoden im agilen Umfeld, u.v.m. Das Buch bietet seinen Lesern einen Blick über den Tellerrand des traditionellen Testens und gibt einen umfangreichen Überblick über das agile Testmanagement. Autor: Baumgartner, Manfred / Klonk, Martin / Pichler, Helmut / Seidl, Richard / Tanczos, Siegfried Erscheinung: 1. Auflage, 2013 Umfang: 262 Seiten Preis: 39,99 Euro Verlag: Hanser Verlag ISBN: 978-3-446-43194-2 Jetzt kaufen! 8
  • 8. News // Buchempfehlungen Buchtipps aus der eStrategy-Redaktion Schrödinger lernt HTML5, CSS3 & JavaScript Das etwas andere Fachbuch Autor: Günster, Kai Erscheinung: 1. Auflage, 2013 Umfang: 826 Seiten Preis: 44,90 Euro Verlag: Galileo Computing ISBN: 978-3-8362-2020-0 Werkzeuge und Webserver installieren, ein ausführlicher Einstieg in HTML, CSS und JavaScript, Designs umsetzen und benutzerfreundliche GUIs erstellen, modernes JavaScript mit Funktionen und Objekten, Serverkommunikation, Ajax und Websockets, mit oder ohne HTML5 und CSS3, Responsive Webdesign und Touchevents für Tablets und Handys, Video- und Audiomaterial einbinden, zeichnen mit Canvas – das Buch bietet einen umfassenden Überblick von der ersten HTML-Seite bis zur Standortverfolgung mit dem Smartphone, ist übersichtlich und mit Witz geschrieben und animiert seine Leser definitiv zum Weiterlesen. Das Fachbuch richtet sich vor allem an Einsteiger und Umsteiger und beinhaltet zahlreiche Beispiele und Übungen. Jetzt kaufen! Meine Marke Was Unternehmen authentisch, unverwechselbar und langfristig erfolgreich macht. Mit Zusatzkapitel zum Social Web. Autor: Wala, Hermann H. Erscheinung: 5. Auflage, 2013 Umfang: 304 Seiten Preis: 24,99 Euro Verlag: Redline Verlag ISBN: 978-3-86881-518-4 Das Buch gibt einen Einblick in die sieben Tools für starke Marken – ein Leitfaden zur Schaffung einer WIR-Marke. Was machen Apple, Google und Co. anders als andere Unternehmen? Was steckt hinter dem Erfolg von Nespresso, Red Bull oder Starbucks? Die Spielregeln für starke Marken haben sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Nicht mehr die Großen fressen die Kleinen oder die Schnellen die Langsamen, sondern die „Wertvollen“ diejenigen, die es nicht schaffen, ihre Werte glaubwürdig zu transportieren. Unternehmen, die auf diesen Wandel keine Antwort geben, werden vom Markt verschwinden. Das Buch ist inhaltlich fundiert, praxisorientiert und unterhaltsam geschrieben und bietet seinen Lesern einen Einblick in die Markenrealität von heute. Darüber hinaus verschafft es einen Einblick in das Social Web und demonstriert die neuen Realitäten für das Beziehungsgeflecht Mensch, Marke und Medium. Jetzt kaufen! 9
  • 9. News // Buchempfehlungen Buchtipps aus der eStrategy-Redaktion Rethink Big Data Big Data, Big Business, Big Profit – Big Data ist zu einem IT-Trend geworden, der nicht nur für Google zentral ist, sondern der große Teile der Wirtschaft zu erobern beginnt. „Daten sind das neue Öl/Gold/ whatever!“ Das Buch gibt seinen Lesern einen Einblick in das Hype-Thema und verrät, wo Big Data ursprünglich herkommt, welche Anwendungen erfolgreich sind und wie Big Data Projekte zum Erfolg geführt werden können. Zudem analysiert der Autor in seinem Werk, was an diesem Hype wirklich neu ist, welche Probleme bereits mit Big Data gelöst werden können, welches Potential sich hinter dem Begriff verbirgt und auf was geachtet werden muss, damit Big Data nicht zu Big Trouble wird. Neben dem Gartner Hype Cycle, Anwendungsbeispielen, Vorgehensmodellen, u.v.m., spielt natürlich auch das Thema Datenschutz eine zentrale Rolle im Buch. Das Werk widmet sich einem brandaktuellen Thema und die Leser werden dabei nicht nur gut informiert, sondern auch gut unterhalten. Autor: Brücher, Cornel Erscheinung: 1. Auflage, 2013 Umfang: 176 Seiten Preis: 24,99 Euro Verlag: mitp Verlag ISBN: 978-3-8266-9452-3 Jetzt kaufen! Wir machen dieses Social Media Erfahrungsberichte & Tipps von Profis Social Media nimmt heute in der Kommunikation der meisten Unternehmen und Organisationen einen festen Platz ein – der Unternehmensauftritt auf Facebook, der eigene Youtube-Kanal oder Recruiting im Social Web. Die Möglichkeiten der Social Media-Plattformen sind vielseitig. Doch was passt zu einer Organisation am besten und was funktioniert bzw. was funktioniert nicht? Das Buch präsentiert die Erfahrungen von Experten und gibt interessante Einblicke: Verantwortliche aus großen Unternehmen, Start-ups und Non-Profit-Organisationen berichten ehrlich und ungeschminkt, wie es ihnen beim Einsatz von Social Media ergeht. Zudem stellen Social Media-Profis ihre spezifischen Arbeitsfelder vor, vom Marktbotschafter über den Personaler bis hin zur freiberuflichen Social-Media-Beraterin. Autor: Busse, Annika / Kruse-Wiegand, Malina Erscheinung: 1. Auflage, 2013 Umfang: 504 Seiten Preis: 34,90 Euro Verlag: O‘Reillys ISBN: 978-3-86899-976-1 Jetzt kaufen! 10
  • 10. Modulare Payment-Lösungen für erfolgreichen E-Commerce. Vom einfachen Kreditkarten-Processing bis zur ganzheitlichen Abwicklung aller Zahlungsprozesse im E-Commerce bietet PAYONE Ihnen alle Zahlarten und Services aus einer Hand. Besuchen Sie uns im Internet oder lassen Sie sich von Ihrem persönlichen Ansprechpartner beraten. Mehr Infos unter www.payone.de oder telefonisch unter 0431 25968-400. • Alle Zahlarten aus einer Hand • Kreditkartenakzeptanz • Risikomanagement • Debitorenmanagement • Forderungsmanagement • Rechnungserstellung und Versand • Extensions für E-Commerce-Systeme
  • 11. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce Payment-Trends im E-Commerce Josef Willkommer W ährend noch vor geraumer Zeit häufig von Multi- oder CrossChannel die Rede war, mit dem potentielle Käufer über verschiedene Kanäle – einer davon ist das Web – angesprochen und abgeholt werden sollten, hat sich gerade im letzten Jahr die Entwicklung noch weiter beschleunigt, so dass eine Trennung in Online- und Offline so gar nicht mehr möglich und auch nicht mehr sinnvoll erscheint: Aus E-Commerce wird Commerce und aus Multi-Channel wird Omnichannel, bei dem User bei einem Händler die Waren über alle Kanäle hinweg einkaufen möchten. Dieser Trend hat natürlich auch signifikante Auswirkungen auf das Thema Payment und alles, was hier dazu gerechnet werden kann. Zahlungsmöglichkeiten zu erkennen. Noch viel extre mer lässt sich ein solcher Wandel im Webumfeld beobachten. www.zukunftdeshandels.de Der E-Commerce hat sich in den vergangen Jahren enorm dynamisch entwickelt. Im Sog dieser Entwicklung hat dabei insbesondere auch das Thema Payment – „begünstigt“ durch den Wegfall einiger Barrieren in Form von festen Kanälen, Fahrt aufgenommen. Während man früher im stationären Handel fast ausschließlich mit Cash bezahlt hat, ist hier inzwischen ein deutlicher Wandel hin zu elektronischen Hier spielt insbesondere im Online-Umfeld PayPal inzwischen eine ganz gewichtige Rolle. So hat sich PayPal in den letzten Jahren von einem kleinen Wallet-Anbieter zu einem international führenden Zahlungsanbieter entwickelt, der insbesondere in jüngerer Zeit durch enorme Innovationsfreude immer wieder Schlagzeilen macht. Nachfolgend möchten wir daher einige der PayPal-Innovationen kurz vorstellen, da diese aus unserer Sicht recht eindrucksvoll zeigen, dass das Thema Payment inzwischen enorm vielschichtig ist und diese Ansätze oder vergleichbare Ideen sicherlich auch bei diversen anderen Anbietern in der Schublade liegen bzw. bereits verfügbar sind. PayPal Here Mit der mobilen Zahlungslösung im Taschenformat verfolgt PayPal seine Vision, Zahlungen zu jeder Zeit und an jedem Ort einfach und schnell zu ermöglichen. Dazu wird lediglich ein Smartphone oder 12
  • 12. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce Tablet benötigt, an das ein kleiner PayPal-Kartenleser angeschlossen wird. Cash for Registers Zusätzlich zum oben beschriebenen simplen Aufsteck-Kartenleser „PayPal Here“ bietet das Unternehmen für die professionelle Nutzung im Ladenlokal in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen komplette Lösungen für den Point-of-Sale an. Um hier etwas mehr „Schwung in die Bude“ zu bekommen, hat PayPal in den USA hierzu bereits ein umfangreiches Umtauschprogramm gestartet, mit dem Besitzer verstaubter Kassensysteme zum Umtausch und Wechsel hin zu PayPal animiert werden sollen. Dabei werden Lösungen für die Gastronomie mit verschiedenen Belegdruckern für Küche und Service genauso angeboten wie klassische Kassensysteme mit Druckern für den „normalen“ Kassenzettel. Das Angebot von PayPal laut schlicht: Gebt uns eure veraltete Registrierkasse und steigt auf PayPal Here um, dann erlassen wir euch für den Rest des Jahres die kompletten Gebühren für die Zahlungsabwicklung. PayPal Here Lesegeräte (Quelle: PayPal) Die europäische PayPal Here Version wurde im Frühjahr 2013 bei einigen Pilotkunden in Großbritannien eingeführt und erlaubt es, Kreditkarten-Zahlungen von MasterCard und Visa sowie Debitkarten zu akzeptieren. Das Smartphone bzw. Tablet ersetzt dabei das Kassensystem, mit dem der Händler den Preis und optional das Trinkgeld eingibt. Der Verkäufer liest mit dem PayPal Here-Gerät die Karte und der Kunde tippt seine PIN einfach auf dem Tastenfeld ein. Das Smartphone/Tablet verbindet sich mit PayPal Here über eine Bluetooth-Verbindung und sendet dann die Daten an PayPal, um die Zahlung durchzuführen. Das Verschicken von Quittungen per E-Mail oder SMS an den Kunden ist ebenso möglich. Potentielle Geschäfte, die verloren gehen, nur weil Kunden kein Bargeld bei sich haben, gehören somit der Vergangenheit an. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Transaktion, da der Händler das Geld sofort auf sein PayPal-Konto gutgeschrieben bekommt. Alle Daten werden vollständig verschlüsselt übermittelt – dadurch sind die Karteninformationen sicher. Zusätzlich besteht auch weiterhin der bereits bekannte Verkäuferschutz von PayPal. Wann PayPal Here in Deutschland verfügbar sein wird ist derzeit noch offen. Ein durchaus attraktives Angebot, gerade für Händler die ein hohes Transaktionsvolumen aufweisen. Denn so ist nicht nur der Investitionsaufwand für das neue POS-System schnell wieder eingespielt, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach fährt der Händler nach der Amortisationszeit auch noch zusätzlichen Gewinn durch die ersparten Transaktionsgebühren ein. Das Programm ist bisher nur für US-Händler zugänglich, genau wie PayPal Here. Man kann aber tendenziell davon ausgehen, dass dies nur eine vorübergehende Einschränkung ist … PayPal Beacon Bei diesem System handelt es sich um eine Art USB-Stick, genauer gesagt ein selbst-aktualisierender Bluetooth-Low-Power-Dongle mit einem integrierten WLAN-Netz. Das Gerät wird beim Händler in die Steckdose gesteckt und soll sich dann ohne größeren Aufwand mit dem Kassensystem des Händlers sowie den Smartphones mit PayPalApp von anwesenden Kunden verbinden. Kunden müssen damit zukünftig beim Betreten eines Geschäfts mitteilen, dass sie mit PayPal zahlen möchten. Das PayPal-Beacon verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone, das der Nutzer dafür nicht aus der Tasche holen muss. 13
  • 13. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce Das Beacon arbeitet mit einer neuen Version der PayPal-App zusammen. Wenn der Nutzer einen Laden betritt, verbindet sich das Smartphone mit dem Beacon und sendet Informationen zu Sonderangeboten, wenn der Besitzer dies wünscht. Das Bezahlen ist laut einem Video von PayPal damit ohne Warteschlange an der Kasse möglich. dem City-Management Oldenburg ein größer angelegtes Pilotprojekt gestartet, an dem sich 32 Einzelhändler und Filialisten aus der Oldenburger Fußgängerzone beteiligen. Die Schaufenster oder Produktauslagen sind bei ausgewählten Produkten mit QR-Codes versehen worden, die es ermöglichen, mit der QRShopping-App von PayPal das Produkt unabhängig von den Öffnungszeiten einfach per Scan mit dem Smartphone zu bestellen – quasi Windowshopping in Reinkultur. PayPal Beacon (Quelle: PayPal) PayPal-Chef David Marcus erklärte, dass das Unternehmen für das Beacon auch Lokalisierung mit GPS und WLAN und Geofences in Apples iOS ausprobiert habe. Aber es habe Probleme gegeben, weil Geolokalisierung in Gebäuden nicht gut funktioniere und ein Dauerbetrieb den Energieverbrauch des Smartphones erhöhe. Geofencing sei auf eine bestimmte Anzahl von Orten begrenzt und daher auch nicht nutzbar. Bei dem Bluetooth Beacon spüre der Nutzer beim Betreten des Geschäfts eine Vibration, dann erscheine sein Name und ein Foto auf dem Display des Kassensystems. Kompatibel seien Kassensysteme von Booker, Erply, Leaf, Leapset, Micros, NCR, PayPal Here, Revel, Shopkeep, Touchbistro und Vend. Andere Hersteller würden folgen. Erste Pilotprojekte mit dem Beacon sollen im vierten Quartal 2013 starten, der weltweite Produktstart sei für das kommende Jahr geplant, so Marcus. Entwickler seien eingeladen, Apps für die Plattform zu entwickeln. Mit dieser Zukunftslösung für das Bezahlen sollen weltweit Millionen erreicht werden, sagte Marcus. PayPal QR-Shopping PayPal hat bereits seit geraumer Zeit eine App im Programm, mit der per QR-Code eingekauft werden kann. Anfang September hat PayPal zusammen mit PayPal ORShopping in Oldenburg (Quelle: PayPal) Das Pilotprojekt wird in der ersten Phase von bekannten Marken wie Jack Wolfskin, Marco Polo oder dem Apple-Premium-Reseller „mStore“ und einer größeren Anzahl lokaler Einzelhändler begleitet. Über sechs Monate hinweg werden PayPal-QR-Codes in Schaufenstern, auf Plakaten in der Fußgängerzone und verschiedenen Druckmedien eingebunden. Bestellungen, die über die QRShopping-App getätigt werden, werden dem Kunden per Post nach Hause zugestellt. Es wäre also auch durchaus möglich, während der Öffnungszeiten etwas zu kaufen und sich dann nach Hause schicken zu lassen. Das Pilotprojekt wird von einer Werbekampagne begleitet, die über viele verschiedene Kanäle im gesamten Einzugsgebiet von Oldenburg läuft. 14
  • 14. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce Im Laufe der Zeit sollen weitere Händler hinzukommen. Zusammen mit ihnen will PayPal in Oldenburg nach eigenen Angaben zukünftig auch weitere neue Einkaufskonzepte entwickeln und erproben. PayPal-QRShopping ist eine App mit einem integrierten QR-Code-Scanner. Händler können produktabhängige QR-Codes erstellen und damit Aufsteller, Werbeplakate oder Rechnungen versehen. Der Kunde scannt den Code mit der App auf seinem Smartphone und bezahlt mit seinem PayPal-Konto – entweder mit bereits vorhandenem Guthaben, per Lastschrift oder auch mit Kreditkarte. Der Händler bekommt die Bestellung samt der im Kundenkonto hinterlegten Lieferanschrift zugesandt und den bezahlten Betrag abzüglich einer Transaktionsgebühr auf seinem Händlerkonto gutgeschrieben. PayPal Payment-Code Eine andere Art der virtuellen Brieftasche hat sich PayPal jetzt mit seinem „Payment Code“ ausgedacht. Nutzer können den Zahlungsprozess zukünftig über ihre PayPal-App abwickeln lassen ohne Bargeld zu benötigen. Dazu checken sie in die App ein und lassen den in der App generierten Zahlungscode vom Kassenscanner des Retailers lesen. Für stationäre Geschäfte, die keine Scanner besitzen, kann eine einmalige Codenummer in das Kassensystem eingegeben werden, die die Transaktion über PayPal abrechnet. Wirkliche Zeitersparnisse scheinen sich im Vergleich zur Kreditkartenzahlen damit nicht realisieren zu lassen. Doch um die Käufer und Verkäufer dazu zu bewegen, via QR-Code abzurechnen, soll sich PayPal einige Anreize ausgedacht haben, die die QR-Zahlung lohnend machen sollen, wie z. B. AllthingsD. Der Vorteil der Abrechnung über Code sei, dass Ermäßigungen und Kundenbindungsangebote direkt in die App eingebunden seien und damit automatisch beim Abrechnen einkalkuliert werden könnten. Welche Händler bei dem neuen Bezahlexperiment dabei sein werden, steht noch nicht fest. Mit den QR-Codes soll ab nächstem Jahr bezahlt werden können. Hintergrund der Neuentwicklung dürfte PayPals Plan sein, sich im stationären Geschäft stärker zu etablieren. PayPal Galactic Was sich im ersten Moment nach einem recht flachen Aprilscherz anhört, ist jedoch „bitterer“ Ernst. Mit PayPal Galactic soll in Kooperation mit Wenn Ihr Kunde nicht zahlt, zahlen wir. n hen Ihne ir wünsc W e atzstark ine ums e eit ! Adventsz ITE LABE ED G UA L WH FlexiPay ® R A N TE Volle Warenkörbe ohne Risiko! Rechnungskauf Ratenkauf Lastschrift Zahlungsgarantie für Online-Händler als White-Label-Lösung. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Telefon + 49 (0)69 42091- 06 | E-Mail: vertrieb@universum-group.de www.universum-group.de
  • 15. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce Forschungsinstitutionen die erste intergalaktische Bezahlmethode entwickelt werden. „Die Zeit ist reif, die Zukunft zu planen, eine Zukunft, in der wir nicht nur von weltweiter Bezahlung reden. Heute erweitern wir unseren Blick auf den Weltraum.“ Was wir früher als Science Fiction bezeichneten ist zur Realität geworden. Reisen in den Weltraum werden für uns alle möglich dank Virgin Galactic, Space X und einigen weiteren Weltraumtourismusprogrammen wie das Space Hotel, welches erwartet, 2016 im Orbit anzukommen. Die erforderlichen Infrastrukturelemente setzen sich langsam zusammen, und wenn wir mit der Planung beginnen, andere Planeten zu bewohnen, sollten auch die praktischen Alltäglichkeiten des Lebens bedacht werden. Wir werden weiterhin einen Weg benötigen, für die täglichen Bedürfnisse zu bezahlen, hier und dort draußen, auch wenn das „Wie“ noch nicht komplett geklärt ist. Deshalb kündigen wir unsere Absicht an, PayPal zur führenden Ressource zu machen, um den Herausforderungen gerecht zu werden, welche diese neuen und aufregenden Zeiten mit sich bringen. Wir sind das einzige Unternehmen, welches derzeit plant, Zahlungen außerhalb unseres Planeten durchzuführen. Wir wollen nicht nur die weltweit präferierte Zahlungsweise sein, sondern auch das bevorzugte Geldtransfersystem außerhalb der Erde – im Weltraum und zwischen Weltraum und der Erde. Die PayPal Galactic Initiative startet am Donnerstag, live aus dem SETI-Institut, unterstützt von mehreren namhaften Organisationen der wissenschaftlichen Gesellschaft. Dieses visionäre Programm, angeführt von PayPal und in Zusammenarbeit mit dem SETI-Institut, hat zum Ziel, die Entscheider der Weltraumindustrie zusammenzubringen, um an den großen Fragen der Kommerzialisierung des Weltraumes zu arbeiten. Hierunter fallen: • Welches wird die Standardwährung in einer tatsächlich bargeldlosen interplanetaren Ge meinschaft sein? • Wie wird sich das Banksystem anpassen müssen? • Wie werden Risiko- und Betrugsmanagement sich entwickeln müssen? • Welche Regularien werden wir anpassen müssen? • Wie wird sich unser Kundenservice entwickeln müssen? In diesem Zusammenhang kündigen wir die Initia-‘tive zusammen mit Weltraumexperten wie Frank Drake (Chairman Emeritus) und Margaret Race (Senior Research Scientist) beim SETI Institute, John Spencer (Founder und President der Space Tourismus Gesellschaft) und dem früheren Astronaut und zweiten Mann auf dem Mond Buzz Aldrin an. Der Bedarf nach einem Bezahlsystem außerhalb der Erde existiert bereits. Astronauten in Weltraumstationen müssen auch heute bereits bezahlen können, von ihren Rechnungen auf der Erde bis hin zu Kosten für Ihre Unterhaltung wie Musik und E-Books während ihrer Zeit im Weltraum. Auch der ehemalige Apollo-Astronaut Buzz Aldrin war bei der Ankündigung anwesend und kommentierte dazu: „Ich glaube, die Menschen werden den Mars erreichen, und ich würde das gerne noch zu meinen Lebzeiten erleben.“ Und wenn es so weit sei, würde er sich nicht wundern, wenn die Menschen PayPal Galactic nutzen würden. Order Ahead Das zweite Feature nennt sich „Order-Ahead“ und ist, denke ich, am Namen schon gut zu erkennen. Diese Integration gibt Händlern die Möglichkeit, den Kunden zum einen eine einfache Bezahlung über die PayPal mobile App durchführen zu lassen und zum anderen einen Zeitpunkt zu bestimmen wann er seine Bestellung abholen will. Hierbei kann der Händler entscheiden, ob der Kunde die Produkte Anhand seines Namens, einer Bestellnummer oder sogar ganz einfach mit Hilfe des Scans eines QRCodes am Counter im Ladengeschäft abholen kann. Für den Händler gibt es dabei natürlich auch eine Tool-Unterstützung mittels der PayPal App, welche auf Tablets und Smartphones zur Verfügung gestellt wird und durch eine Art Plugin-Kartenleser ergänzt wird. Auch eine Integration in das jeweils am POS verwendete System über definierte Schnittstellen ist möglich. Order-Ahead ist für viele Anwendungsbereiche denkbar und ein absolut cooler Service für den Kunden. Beispiele hier sind natürlich Imbissläden aber auch beim Kauf von Veranstaltungskarten, wie z. B. Kinokarten, ist das Ganze eine super Sache, da hier das lästige Schlange stehen vermieden werden kann. 17
  • 16. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce Beide Features zeigen aber auch, wohin die Reise geht. eBay und PayPal versuchen den stationären Händlern Tools zu geben, um sich gegen die Online-Pure Player zu behaupten. Dieser Kampf wird in meinen Augen auch in den nächsten beiden Jahren den Handel stark prägen. Einzelhändler, die es verstehen, mit solchen Services den Kunden zu binden, werden langfristig am Markt bestehen können. Den anderen kann man nur viel Glück wünschen. Alles in allem kann man aber sagen, dass beide Funktionalitäten eine sinnvolle Ergänzung für viele Händler sein könnten und diverse Möglichkeiten zur Optimierung von Verkaufsansätzen und -möglichkeiten bieten. Hier ist dann einmal mehr Kreativität auf Händlerseite gefragt … PayPal Mobile PayPal-Nutzer können mit der neuen Smartphone-App des Unternehmens jetzt noch einfacher mit ihrem PayPal-Account mobil bezahlen und ihre Geldbörse künftig zu Hause lassen. Einzelhändler, Cafés oder Restaurants, die PayPal als Bezahlmethode akzeptieren, können über den Reiter „Läden“ samt Entfernungsangabe aufgerufen werden. Per Check-In signalisiert der Kunde dem Kassierer dann, dass er über sein PayPal-Konto abgerechnet werden möchte. Zehn Restaurants in Berlin haben sich einem ersten Pilot-Projekt angeschlossen. Der Nutzer mit PayPal-Konto startet auf einem Android- oder AppleSmartphone die App und wählt aus der Liste den gastronomischen Betrieb aus, in dem er sich gerade befindet. Er checkt mit einem Klick in das Restaurant ein. Daraufhin erscheint per Push-Nachricht das Foto des Kunden in der App des Restaurants. Dieses übermittelt den zu zahlenden Betrag ebenfalls per Push an den Kunden. Der Kunde bestätigt mit einem weiteren Fingerstrich die Transaktion. „Neun von zehn Kunden wollen ohne Portemonnaie bezahlen“, so Arnulf Keese, Geschäftsführer von PayPal Deutschland. Der Kunde sei also bereit für eine bargeldlose Zukunft. Das lässt sich mit Zahlen belegen: Zwischen Mai und August 2013 sei der Anteil der Bezahlvorgänge mit Smartphones und Tablets um 27 Prozent gestiegen, zitiert der Geschäftsführer eine Payment-Studie. Bereits 17,5 Prozent aller Onlinekäufe würden mit mobilen Endgeräten abgewickelt, heißt es in der Untersuchung. An diesem „dramatischen Wachstum“ (Keese) will PayPal verdienen. „Der Konsument hat sein Internet in der Hosentasche“, sagt Keese. In-Aisle Selling Man stelle sich einfach vor, Kunden können im Ladengeschäft an beliebiger Stelle Produkte über ihr mobiles Endgerät sehr einfach kaufen. Es stehen hierbei alle PayPal Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung und das ganze kann mit einem Klick abgeschlossen werden. Dabei kann der Kunde gleich entscheiden, ob er das Produkt gleich mitnehmen will, es vielleicht später an einem Counter abholen möchte oder sogar eine Lieferung nach Hause gewünscht ist. Dies wäre speziell für Showrooms, welche aktuell gerade in Amerika bei Online-Pure Playern einen Trend darstellen, eine tolle Ergänzung bzw. die sinnvolle Integration des Online-Verkaufsprozesses am POI. Die Mitarbeiter im Ladengeschäft haben durch zusätzliche Informationen über den Kunden weitere Beratungsmöglichkeiten und der Service kann somit verbessert werden. PayPal In-Store-Checkout Während PayPal im Webumfeld bereits eine feste Payment-Größe darstellt, möchte das Unternehmen zukünftig auch im Offlinehandel bzw. durch die Verschmelzung von On- und Offline verstärkt Fuß fassen. Ein bereits etablierter Dienst ist der sog. „In-Store-Checkout“. PayPal kooperiert hierzu in den USA mit großen Ketten, darunter Namen wie: Home Depot, Foot Locker, Toys ‚r Us und Abercrombie & Fitch. Der Dienst funktioniert in zwei Varianten: Entweder wird mit einer PayPal-Card an der Kasse bezahlt, analog einer Kredit- oder ec-Karte, oder der Kunde identifiziert sich mit einer Kundennummer und bestätigt die Zahlung schließlich in beiden Fällen durch eine PIN-Eingabe. Bill-me-later / Working Capital PayPal bietet in den USA mit dem Service „Bill me later“, den PayPal vor einigen Jahren übernommen hat, für Endkunden schon eine Art Warenkredit an, mit dem Kunden – typisch amerikanisch „auf Pump“ – relativ schnell und einfach anhand minimaler Angaben Einkäufe tätigen können. Jetzt stehen kleine bis mittlere Onlinehändler im Fokus, denen PayPal durch ein Produkt namens „Working Capital“ mehr Liquidität verspricht. PayPal bewertet bei der Antragstellung die 18
  • 17. MULTICHANNEL- HANDEL LEICHT GEMACHT Mit M2Epro integrieren Sie Ihren Magento-Shop bei eBay – einfach, schnell und KOSTENLOS auf 23 eBay-Marktplätze weltweit. Mehr als 124 Millionen eBay-Nutzer weltweit erreichen und alle Verkäufe über Magento verwalten – die kostenlose M2Epro Extension macht es möglich: • schnelles und einfaches Erstellen und Verwalten von Produkten (inkl. automatischer Synchronisation der Lagerbestände, Preisgestaltung und Produktdetails) • vollständiges Ordermanagement in Ihrem Magento-System • Unterstützung multipler eBay-Accounts und Magento-Shops • umfassendes Produkt-Management mit vielen individuellen Einstellungsoptionen • mit wenigen Klicks Zugriff auf 23 eBay-Markplätze und eBay Motors Steigern Sie jetzt Ihre Verkäufe und starten sie mit der M2Epro Extension: www.m2epro.com
  • 18. E-Commerce // Payment-Trends im E-Commerce bisherigen Transaktionen des Händlers und erstellt daraufhin eine individuelle, einmalige Kreditgebühr für den PayPal-Kredit ohne weitere Folgegebühren. Sehr interessant und innovativ aber auch mutig ist die Zusammensetzung der Tilgungsrate: Es wird ein selbst gewählter Prozentsatz des Tagesumsatzes auf dem PayPal-Konto als Rate festgesetzt. Die Höhe bestimmt der Händler dabei in einem vorgegebenen Rahmen selbst. Der Kredit läuft auf unbestimmte Zeit. PayPal bucht dabei keine Rate ab, sofern an einem jeweiligen Tag kein Umsatz über PayPal erwirtschaftet wurde. karte als etabliertes Zahlungsmittel im Web zu einem Must-Have geworden ist, wird sich in Zukunft aber gerade im Bereich der elektronischen Paymentvarianten im Stile von PayPal noch einiges tun. PayPal ist hier definitiv das Maß der Dinge, was allerdings auch durchaus kritisch betrachtet werden muss. Zum einen sorgt PayPal durch die skizzierten Innovationen dafür, dass sich der Markt sehr dynamisch weiterentwickelt und Händler durch neue Payment-Technologien auch zusätzliche oder erweiterte Erlösquelle generieren. Auf der anderen Seite bedeutet eine allzu große Marktmacht aber auch ein gewisses Risiko. Im Suchmaschinenmarkt macht dies Google ja ziemlich eindrucksvoll vor. Hier und auch im Bereich Payment wäre daher mittelfristig etwas mehr Konkurrenz durchaus wünschenswert – denn die belebt bekanntlich ja auch das Geschäft … Funktionsweise von PayPal Working-Capital (Quelle: PayPal) • Auszahlungsdauer: Sofortige Auszahlung, spätestens innerhalb eines Tages • Zinssatz: wird individuell berechnet, in Form einer einmaligen, laufzeitunabhängigen Gebühr • Rückzahlung: Wahlweise zehn bis 30 Prozent vom täglichen PayPal-Umsatz bei täglicher Rückzahlung • Zahlpause: Wenn kein Umsatz auf dem PayPal-Konto eingeht, pausiert die Tilgung • Kreditsumme: acht Prozent des PayPal Jahresumsatzes, maximal 20.000 US-Dollar PayPals Händlerkredit ist am 24. September in den USA gestartet. Eine Ausdehnung dieses Produktes auf weitere Länder ist – abhängig von den ersten Praxiserfahrungen – durchaus wahrscheinlich. Fazit Das Thema Payment wird 2014 eine noch wichtigere Rolle im E-Commerce-Umfeld einnehmen, als dies bislang bereits der Fall war. Während die Kredit- Autor Josef Willkommer Als Geschäftsführer der TechDivision GmbH, einer der führenden Magentound E-Commerce-Agen-turen im deutschsprachigen Raum, beschäftigt sich Josef Willkommer seit vielen Jahren sehr intensiv mit E-Commerce und Online-Marketing. Darüber hinaus ist er als Chef-Redakteur des eStrategy-Magazins sowie als Autor diverser Fachbeiträge rund um E-Commerce und Online-Marketing auch journalistisch tätig. Neben diversen Beratungstätigkeiten für unterschiedlichste Unternehmen trifft man ihn bei diversen Fachkonferenzen auch als Speaker zu E-Commerce- und Online-Marketing-Themen. www.techdivision.com j.willkommer@estrategy-magazin.de www.xing.com/profiles/Josef_Willkommer 20
  • 19. TYPO3 PROFESSIONAL SERVICE PLATFORM KOMPLETTPAKET ZUM FESTPREIS RESPONSIVE WEBDESIGN TECHDIVISION IST TYPO3 GOLD MEMBER Umsetzung Ihres Designs - basierend auf Ihrer Corporate Identity Suchmaschinenoptimierte Website für Google & Co. Usability-Optimierung mit moderner Eye-Tracking-Technologie Kurze Umsetzungsdauer, zeitnahe Abwicklung, professionelles Projekt-Management Support und Workshops inklusive Erfahren Sie in einem kostenlosen Einführungsgespräch, wie Ihre Wünsche mit der TYPO3 PSP optimal realisiert werden können TELEFON Treffen Sie uns im Social Web +49 8031 2210 550 E-MAIL info@techdivision.com WEB www.techdivision.com
  • 20. Hier endet die Leseprobe der Ausgabe 04/2013 des Jetzt vollständiges Magazin kostenlos herunterladen!