• Share
  • Email
  • Embed
  • Like
  • Save
  • Private Content
Vertriebs  und Marketingstrategien ausgewählter sozialer Institutionen
 

Vertriebs und Marketingstrategien ausgewählter sozialer Institutionen

on

  • 3,013 views

Dieser Vortrag an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, zeigt die unterschiedlichen Strategien in Marketing und Vertrieb der Kirche und der NPO Greenpeace und vergleicht diese.

Dieser Vortrag an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, zeigt die unterschiedlichen Strategien in Marketing und Vertrieb der Kirche und der NPO Greenpeace und vergleicht diese.

Statistics

Views

Total Views
3,013
Views on SlideShare
2,601
Embed Views
412

Actions

Likes
1
Downloads
0
Comments
0

8 Embeds 412

http://social-media-universum.de 220
http://www.wirklichkeitsverzerrer.de 79
http://www.wiesegart.de 57
http://wiesegart.de 47
http://wirklichkeitsverzerrer.de 4
http://toro-gewinnspiel.social-media-universum.de 2
http://frau-sasse.de 2
http://translate.googleusercontent.com 1
More...

Accessibility

Categories

Upload Details

Uploaded via as Microsoft PowerPoint

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment
  • Gewinnziele bei NPO untergeordnet
  • Ökonomische Faktoren (Wirtschaftskrisen; wachsende Armut, Rückzug kommerzieller Unternehmen) Gesellschaftliche Entwicklungen (Wertewandel, mehr Freizeit, etc.) Demographische Faktoren (steigende Lebenserwartung, veränderte Altersstruktur) Politische Faktoren (Sinkendes Vertrauen in Institutionen, Grenzen Lösungskompetenz staatlicher Institutionen)
  • „ Versteht man unter Marketing nicht nur eine betriebswirtschaftliche Funktion, sondern eine Führungsfunktion , dann lässt sich das generelle Verständnis von Marketing auch auf Non-Profit-Organisationen übertragen. “ (Bruhn, 2005, S. 63)
  • Leistungspolitik: Welche Art von Leistungen sollen in welcher Qualität angeboten werden? Preis- und Gebührenpolitik: Zu welchen Konditionen werden Leistungen angeboten? Häufig Restriktionen: staatliche Vorgaben! Oder keine Entgelte/nur symbolische Entgelte Vertriebspolitik : Auf welchen Wegen kommt die Leistung/das Angebot zu den Nachfragern/Anspruchsgruppen? Häufig geht es hier um die Wahl der richtigen Standorte. Kommunikationspolitik : Welche Beeinflussungsmaßnahmen werden ergriffen? Personalpolitik : Einklang der Mitarbeiterinteressen mit denen der Anspruchsgruppen. Häufig aber auch Verhältnis zwischen haupt- und ehrenamtlichen MA. Finanzierungspolitik : i.d.R setzen NPO ihre Leistungen nicht kostendeckend ab, daher Sicherung der ökonomischen Basis wichtig. Kooperationen und Partnerschaften : Welche Partnerschaften z.B. mit Wirtschaftsunternehmen lassen sich in Einklang mit den eigenen Zielen bringen, um die „Mission “ besser zu erfüllen?
  • Keine aktuellen Daten zu Mitgliedern und Austritten. Letzte Erhebung der Kirchen 31.12.2007.
  • Keine aktuellen Daten zu Mitgliedern und Austritten. Letzte Erhebung der Kirchen 31.12.2007.
  • Keine aktuellen Daten zu Mitgliedern und Austritten. Letzte Erhebung der Kirchen 31.12.2007.
  • allein dieser Fakt, dass die Kernleistung im Sinne eines Marketingkonzeptes nicht veränderbar ist, führte häufig zu genereller Ablehnung eines „Kirchenmarketings “ allerdings auch die Angst vor Ökonomisierung der Kirche und dem fehlenden Verständnis auf beiden Seiten für die Terminologien
  • Daneben weitere Leistungen wie Kulturelle Angebote wie Kirchenmusik, Denkmalpflege, Friedhofswesen, Ökumene, Weltmission, Bildungswesen & Wissenschaft,
  • Katholische Kirche kommuniziert keine umfassende / detailierte Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, lediglich Einblicke. Insgesamt gibt es nur Daten aus den Jahren 2004 & 2007.
  • Katholische Kirche kommuniziert keine umfassende / detailierte Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, lediglich Einblicke. Insgesamt gibt es nur Daten aus den Jahren 2004 & 2007.
  • Katholische Kirche kommuniziert keine umfassende / detailierte Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, lediglich Einblicke. Insgesamt gibt es nur Daten aus den Jahren 2004 & 2007.
  • Parochialprinzip bezeichnet das Organisationsprinzip aller „klassischen ” Kirchen , durch eine Aufteilung eines geographischen Raums, meist eines Staates oder Bundeslandes, in einzelne Parochien (meist Pfarrgemeinden genannt) eine flächendeckende Versorgung ihrer Mitglieder zu erreichen. Grundgedanke des Parochialprinzip ist, dass es keinen Raum gibt, der nicht zur Kirche gehört, jedes Kirchenmitglied also immer auch Teil einer Ortsgemeinde (Parochie) ist, umgekehrt der Seelsorger weiß, für wen er zuständig ist.
  • Interessant: keine / kaum religiöse Botschaften, „Wohl der Menschen “ Im Vordergrund.
  • Das gute Gewissen wird von Greenpeace vehement verneint: keiner der Mitglieder/Förderer würde durch seine Mitgliedschaft/Unterstützung meinen, „die Welt sei in Ordnung “
  • LIDL: gute Bewertung von LIDL Produkten führte zu Glaubwürdigkeitsproblem

Vertriebs  und Marketingstrategien ausgewählter sozialer Institutionen Vertriebs und Marketingstrategien ausgewählter sozialer Institutionen Presentation Transcript

  • Vertriebs- und Marketingstrategien ausgewählter sozialer Institutionen Referat im Fach Operatives Vertriebsmanagement Maik Wiesegart; SS 2010
  • Agenda
    • Soziale Institutionen
    • Marketing - & Vertrieb für soziale Institutionen
    • Strategien ausgewählter sozialer Institutionen
      • Marketingstrategie der Kirchen
      • Marketingstrategie von Greenpeace
    • Schlussbetrachtung
  • 1. Soziale Institutionen Was sind soziale Institutionen?
    • Soziale Institutionen
      • Leistungen werden für Menschen bereitgestellt, für die Staat/Markt keine ausreichende Versorgung bereitstellt/bereitstellen kann.
    • Begriff der „Non-Profit-Organisation “ (NPO)
      • Institution (privat/halb-staatlich/öffentlich), entscheidungsautonom, Freiwilligkeit, Zweck: Leistungen im nicht-kommerziellen Bereich. > Gewinnziele untergeordnet
      • Z.B. Vereine, Kirchen, Parteien, Museen, Krankenhäuser, Altenpflegeheime, etc.
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 1. Soziale Institutionen Bedeutung sozialer Institutionen
    • Non-Profit-Leistungen (auch „Dritter Sektor “ genannt) erhalten eine wachsende Bedeutung durch:
      • Ökonomische Faktoren (Wirtschaftskrisen; wachsende Armut, Rückzug kommerzieller Unternehmen)
      • Gesellschaftliche Entwicklungen (Wertewandel, mehr Freizeit, etc.)
      • Demographische Faktoren (steigende Lebenserwartung, veränderte Altersstruktur)
      • Politische Faktoren (Sinkendes Vertrauen in Institutionen, Grenzen Lösungskompetenz staatlicher Institutionen)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 2. Marketing- & Vertrieb für soziale Institutionen Grundlagen & Thesen
    • Relevanz von NPO in Deutschland:
      • Fakten
          • 76.000 Betriebe
          • Beschäftigte (2000): rund 1.9 Millionen
          • 5,7% der gesamten Erwerbstätigen;
          • 4 % des BIP (2000)
      • Durch angespannte Haushaltslage des Staates gewinnen NPO immer mehr an Bedeutung.
      • Durch effizientere Organisations– und Anreiz-Strukturen kann der Non-Profit-Sektor eine bedarfsgerechtere Leistungserstellung als der öffentliche Sektor erbringen.
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 2. Marketing- & Vertrieb für soziale Institutionen Konzeption des Non-Profit-Marketing (Bruhn, 2005)
    • Sieht man in „(…) Marketing nicht nur eine betriebswirtschaftliche Funktion, sondern eine Führungsfunktion , dann lässt sich (…) auch auf Non-Profit-Organisationen übertragen. “ (Bruhn, 2005, S. 63)
    • Definition Non-Profit-Marketing:
      • Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle interner & externer Aktivitäten, die an Nutzen & Erwartungen der Anspruchsgruppen darauf abzielen, finanzielle, mitarbeiterbezogene und insbesondere aufgabenbezogene Ziele der NPO zu erreichen.
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 2. Marketing- & Vertrieb für soziale Institutionen Merkmale des Non-Profit-Marketing
    • Anspruchsgruppenorientierte Organisationsführung
    • Systematisches Planungs- und Entscheidungsverfahren
    • Suche nach kreativen und innovativen Problemlösungen
    • Interne und externe Integration sämtlicher Marketingaktivitäten
    • Ausbalancieren der verschiedenen Zielkategorien
    • (Vgl. Bruhn, 2005, S64f)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 2. Marketing- & Vertrieb für soziale Institutionen Legitimationsproblem
    • Non-Profit-Organisationen & professionelles Marketing ?
    • „ Ängste “ um Begrifflichkeiten wie „Markt“, „Kunde“ und „Marketing“ = Kommerzialisierung bzw. Ökonomisierung!
    • Argument: soziale Zwecke können nicht über Marktmechanismen gesteuert werden
    • Gründe meist Unwissenheit; häufig Marketing = „marktschreierischer “ Verkauf
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 2. Marketing- & Vertrieb für soziale Institutionen Marketinginstrumente-Strategien
    • Grundlage der folgenden Betrachtungen:
    • 7 Teilbereiche nach Bruhn (2005, S. 226ff)
      • Leistungspolitik
      • Preis- und Gebührenpolitik
      • Vertriebspolitik
      • Kommunikationspolitik
      • Personalpolitik
      • Finanzierungspolitik
      • Kooperationen und Partnerschaften
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Aktueller Bezug / Herausforderungen
      • verstärkte Kirchenaustritte
      • Wertewandel allgemein (neue Formen von Religiosität)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
    • Aktueller Bezug / Herausforderungen
      • verstärkte Kirchenaustritte
    3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen 1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Aktueller Bezug / Herausforderungen
      • verstärkte Kirchenaustritte
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Leistungspolitik
      • Unterschied zwischen klassischen Unternehmen und Kirchen im Marketingmanagementprozess
      • Unternehmen:
        • frei in der Gestaltung ihres Angebotes
      • Kirche:
        • Kernleistung ist „gebunden “ an Religionsstifter
        • Veränderung religiöser Inhalte an „Marktgegebenheiten “ nicht dispositionsfähig
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Leistungspolitik
      • Konsequenz ist eine Abgrenzung des kirchlichen Leistungsprozesses
      • Vermarktung der unveränderlichen „Produktelemente “ (Austausch zwischen Religionsstifter/Vermittlern und Gläubigen)
      • Anpassung der veränderbaren Leistungen an Marktgegebenheiten (Art und Weise des Austausches / der Vermittlung)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Leistungspolitik
      • „ Verkündigung des Wortes “
        • Gottesdienste, Bibelkreise, Veranstaltungen jeglicher Art, Fortbildungen, Seelsorge, Religionsunterricht etc.
      • Äußerungen des kirchlichen Lebens
        • Hochzeiten, Konfirmation/Kommunion, Beerdigungen etc.
      • Soziale Arbeit
        • Kindergärten, Caritas, Diakonie, Altenheime etc.
      • (Vgl. www.ekd.de und www.katholisch.de beide aufgerufen am 10.05.2010)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Preis- und Gebührenpolitik & Finanzierungspolitik
      • Exemplarisch aufgezeigt an der Evangelischen Kirche Deutschlands
        • Fließender Übergang zu Finanzierungspolitik! Keine klare Abgrenzung (der Organisation selbst)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Preis- und Gebührenpolitik & Finanzierungspolitik
      • Drei Arten von Einnahmen
        • Gaben der Gemeinde Kirchensteuern; Kollekten, Opfer, Spenden, Gemeindebeitrag
        • Leistungsentgelte Mieten, Pachten, Kapitalerträge, Entgelte für kirchliche Dienstleistungen (z.B. Elternanteile der Kindergärten, Hochzeiten, etc.), Betriebskostenerstattungen, Erlöse aus Veräußerungen; Darlehen
        • Mittel von Dritten Zuschüsse für Kindergärten, Religionsunterricht, Schulbeiträge (in freier Trägerschaft, u.a.
      • (Vgl. http://www.ekd.de/kirchenfinanzen/assets/finanzierung_kirchlicher_arbeit.pdf aufgerufen am 23.05.2010)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen http://www.ekd.de/kirchenfinanzen/assets/kirchensteuern_und_finanzen.pdf
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Vertriebspolitik
      • „ Personal Selling “; persönliche, überzeugende Vermittlung von Glaubensinhalten
      • Parochialprinzip : flächendeckende Ortsgemeinden
        • „ Kirche vor Ort “, unverzichtbares Instrument zur „Verkündigung der Glaubensbotschaft“
      • (vgl. Raffèe, 2007, S. 424)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Kommunikationspolitik
      • Zentrale Instrumente: PR und Öffentlichkeitsarbeit
        • Botschaften: Themen von gesellschaftlicher Relevanz und die korrespondierende Stellung/Sicht der Kirche
      • Besonderheiten
        • Eigene TV (Web/Pay TV) und Radiostationen
        • Eigene Journalistenschulen & Medienakademien
        • Events wie z.B. Weltjugendtag, Ökumenischer Kirchentag
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Personalpolitik
      • Teilweise „Eigene “ Ausbildung des „geistlichen“ Personals (Hochschulen & Schulen)
      • Hohe Zahl an ehrenamtlich Beschäftigten
        • Bsp. Ev. Kirche: 240.000 Hauptamtliche (davon 22.000 Theologen) und ca. 1,2 Mio. ehrenamtliche Mitarbeiter
      • „ Der Erfolg kirchlicher Aktivitäten ist in hohem Maß durch die persönliche, überzeugende Vermittlung von Glaubensinhalten bestimmt. Die Qualifikation kirchlicher Mitarbeitenden und damit das Personalmarketing werden somit zu zentralen Erfolgsfaktoren eines Kirchenmarketing. “ (Raffèe, 2007, S. 424)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Kooperationen und Partnerschaften
      • Schulen
        • Religionsunterricht
        • Angebote im Rahmen von Ganztagsschulen (Jugendarbeit)
      • Bundeswehr / Polizei / Feuerwehr
        • Seelsorgerische Tätigkeiten
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie der Kirchen
    • Fazit
      • Stets Vereinbarung / Vernetzung von Religiösen/Spirituellen Zielen & Marketing
      • Ansatzpunkte ergeben sich auf vielen Ebenen des Non-Profit-Marketing
      • „ Es sind vor allem Verständnisprobleme und Lernwiderstände, die den Praxistransfer behindern. Kirchliche Traditionen und Strukturen setzen der Durchsetzung (Implementierung) eines Kirchenmarketings bis hinunter zur Gemeindeebene weitere Grenzen. “ (Raffèe, 2007, S. 439)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Aktueller Bezug
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Fakten zu Greenpeace Deutschland e.V.
      • Gegründet 1980, Sitz in Hamburg
      • 400 Mitarbeiter (2000 weltweit)
      • 550.000 Förderer
      • 40 Mio. € Ertrag / Jahr
      • 90 Ortsgruppen mit 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeitern
      • Themen: Energie, Wälder, Meere, Gentechnik , Patente auf Leben, Landwirtschaft, Chemie, FKW/FCKW, Auto, Abrüstung
      • (Vgl. http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/ user_upload/wir_ueber_uns/FactsheetGreenpeace2007.doc aufgerufen am 23.05.2010)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Auszug aus der Satzung von Greenpeace
      • „ (1) Zweck des Vereins ist es, als international tätige ökologische Organisation , die globalen Probleme der Umwelt bewusst zu machen , und die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen zu verhindern ; darüber hinaus nimmt Greenpeace die Interessen der Verbraucher wahr.(...)
      • (2) Der Verein verfolgt seinen Zweck insbesondere durch gewaltfreie Aktionen, durch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit sowie durch Aufklärung und Beratung. “
      • (http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/wir_ueber_uns/FactsheetGreenpeace2007.doc aufgerufen am 23.05.2010)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Leistungspolitik
      • Kernleistung
        • Lösungsansätze globaler Umweltprobleme
      • Weitere Leistungen
        • Glaubwürdigkeit durch Unabhängigkeit von Staat und Industrie etc.
      • Nicht zu letzt, oft kritisiert
        • „ Gutes oder besseres Gewissen “?
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Preis- und Gebührenpolitik
      • Direkter Zusammenhang zu Finanzierungspolitik!
        • Unabhängigkeit!
      • Differenzierung zwischen eigentlicher Kernleistung und weiteren Leistungen
        • z.B. Greenpeace energy („Ökostrom “)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Vertriebspolitik
      • Differenzierung zwischen
      • Vertrieb der „Unabhängigkeit “ durch neue Fördermitglieder & Mitglieder / „Aktive“ werben
        • Internet
        • Aktionsständen
        • Direkt durch Mitglieder der Ortsgruppen
      • Vertrieb der eigentlichen Kernleistung
        • Siehe Kommunikationspolitik!
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kommunikationspolitik
      • Greenpeace nutzt weitestgehend die Instrumente PR & Öffentlichkeitsarbeit
      • Rund 60 % der Aktionen werden als Kampagnen eingestuft und haben zum Ziel durch Konfrontation, politische Handlungen auszulösen. (Vgl. Voss, 2007, S. 147)
      • Konfrontation auf Basis der David-Goliath-Methaper mit stark visuellen Komponenten bilden den Kern der Kampagnen
        • Dadurch entsteht zu Einen NEWSCHARAKTER und EMOTIONALITÄT
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kommunikationspolitik
      • Beispiel: Apple-Kampagne
      • Hintergrund: Apple als einer der größten und innovativsten Computerhersteller der Welt, hat immer noch Geräte, die nicht modernen ökologischen Anforderungen entsprechen
      • Auch Greenpeace „liebt“ Apple, deshalb eine Kampagne, bei der die Botschaft ist: Apple, ihr macht tolle Produkte, wir hätten diese aber lieber „grüner“
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kommunikationspolitik
      • Beispiel: Apple-Kampagne
    1. Aufruf an Apple Fans > Apple-Computer sollen „grüner“ werden
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace 2. Kampagnenwebsite im Apple-Stil
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kommunikationspolitik
      • Beispiel: Apple-Kampagne
    3. Aufruf Steve Jobs zu schreiben und kreativ zu werden
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace 3. Aufruf Steve Jobs zu schreiben und kreativ zu werden
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace 4. Greenpeace veröffentlicht ein Green Electronic Ranking aller großen Hersteller
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kommunikationspolitik
      • Beispiel: Apple-Kampagne
    5. Apple lenkt ein und veröffentlicht Pläne zu einem nachhaltigeren Wirtschaften
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Personalpolitik
      • Selbstverständnis und Führungsleitlinien
        • „ Menschen sind das größte Potenzial von Greenpeace. “ (Vgl. www.greenpeace.de)
      • Professionalität der PR/Kommunikationsabteilung
        • Organisation
        • Ausbildung (Vgl. Voss, 2007, S. 147)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Finanzierungspolitik
      • Zu 100% aus Spenden und Beiträgen der Fördermitglieder
        • Sicherung der Unabhängigkeit
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kooperationen und Partnerschaften
      • Industriepartner (Smile Auto und Greenfreeze Kühlschrank)
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Kooperationen und Partnerschaften
      • Lizenzprodukte
      • Stars als Botschafter für Themen (Revolverheld gegen Gen-Milch)
  • 3. Strategien ausgewählter soz. Institutionen Marketingstrategie von Greenpeace
    • Fazit
      • Hierarchische Organisation
        • Basisdemokratie geht „verloren “
        • Aber wichtig für Kampagnenarbeit
      • Professionalität der Kommunikation
      • Funktionierende Personalpolitik
      • Finanzierungspolitik
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • 4. Schlussbetrachtung
    • Zwei unterschiedliche soziale Institutionen und ein unterschiedliches Verständnis sowie Umsetzung von Marketing- und Vertriebsstrategien
    • Marketing- und Vertriebsstrategien scheinen auch für soziale Institutionen mittlerweile grundlegend wichtig
    • Austausch bzw. Verständnis zwischen Marketing-Leuten und sozialen Institutionen sollte verbessert werden
    1. Soziale Institutionen 2. Marketing & Vertrieb 3. Beispiele 4. Schluss
  • Literatur
    • Bruhn, M. (2005): Marketing für Nonprofit-Organisationen, Stuttgart 2005.
    • Bruhn, M.; Siems, F. (2004): Zur Interdisziplinarität von Theologie und Marketing – Ein Scheingefecht oder eine "never ending story"?, in: Wiedmann, K.-P.; Fritz, W.; Abel, B. (Hrsg.): Management mit Vision und Verantwortung. Eine Herausforderung an Wissenschaft und Praxis, Wiesbaden 2004, S. 365-382.
    • Garber, T. (2009): Wir nutzen heute gerne die Macht des Marktes. Ein Interview mit Gerd Leipold, Chef von Greenpeace International. In absatzwirtschaft 4/2009, S. 15-18.
    • Greenpeace, http://www.greenpeace.de/
    • Kraus, M.; Stegarescu, D. (2005): Non-Profit-Organisationen in Deutschland Ansatzpunkte für eine Reform des Wohlfahrtsstaats, Mannheim 2005. ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/docus/dokumentation0502.pdf Aufgerufen am 14.05.2010.
    • Mödinger, W. (2001): Kirchenmarketing, Stuttgart 2001.
    • Raffée, H. (2007): Möglichkeiten und Grenzen der marktorientierten Führung von Kirchen. In Bruhn, M.; Kirchgeorg, M.; Meier, J. (Hrsg.): Marktorientierte Führung im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel , Wiesbaden, 2007; S. 417-441.
    • Tscheulin, D.; Dietrich, M. (2001): Kirchenmarketing, in: Tscheulin, D.; Helmig, B. (Hrsg.): Branchenspezifisches Marketing, Wiesbaden 2001, S. 375-400.
    • Voss, K. (2007): Öffentlichkeitsarbeit von Nichtregierungsorganisationen: Mittel- Ziele- interne Strukturen, Wiesbaden 2007.