2010 fnma e_portfolios im web
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2010 fnma e_portfolios im web

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Präsenation meines Vortrages am 11.Mai 2010 für die neue Arbeitsgruppe "Lernen und Lehren im Web" des Forums Neue Medien in der Lehre - AUSTRIA (FNMA).

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  • Rückschau und Entwicklung Status Quo ... Wo stehen wir gerade? Kritischer Blick ... 7 Aspekte
  • Ital. „portafoglio“ – portare (tragen), foglio (Blatt); s. Häcker (2006) Reformpädagogische Vorläufer (s. Häcker 2006) Anfang der 1990er Jahre: „Electronic Portfolio“ im Nordamerikanischen
  • H äufig eingesetzt v.a. in der Lehreraus- und weiterbildung Was bei dieser Übersicht so schwierig ist: -> unterschiedliche Verständnisse, auch: Ansätze, die nicht E-Portfolio heissen, aber tatsächlich sind usw.
  • Stephen Downes dazu: „ I just want to say, the picture of e-portfolios is looking more and more like the picture of personal learning environments, a convergence that was probably inevitable.
  • Aus der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus Der Hype-Zyklus stellt dar, welche Phasen der öffentlichen Aufmerksamkeit eine neue Technologie bei deren Einführung durchläuft. Der Begriff des Hype-Zyklus wurde von der Gartner -Beraterin Jackie Fenn geprägt (The Microsoft System Software Hype Cycle Strikes Again, Jackie Fenn, 1995) und dient heute Technologieberatern zur Bewertung in der Einführung neuer Technologien. Der einfache Hype-Zyklus wird nach dieser Definition in fünf Abschnitte unterteilt: technologischer Auslöser: Die erste Phase ist der technologische Auslöser oder Durchbruch, Projektbeginn oder ein sonstiges Ereignis, welches auf beachtliches Interesse des Fachpublikums stößt. Trittbrettfahrer steigen auf das neue Thema auf. Gipfel der überzogenen Erwartungen: In der nächsten Phase überstürzen sich die Berichte und erzeugen oft übertriebenen Enthusiasmus und unrealistische Erwartungen . Es mag durchaus erfolgreiche Anwendungen der neuen Technologie geben, aber die meisten kämpfen mit Kinderkrankheiten. Tal der Enttäuschungen: Technologien kommen im Tal der Enttäuschungen an, weil sie nicht alle Erwartungen erfüllen können und schnell nicht mehr aktuell sind. Als Konsequenz ebbt die Berichterstattung ab. Pfad der Erleuchtung: Obwohl die Berichterstattung über die Technologie stark abgenommen hat, führen realistische Einschätzungen wieder auf den Pfad der Erleuchtung . Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie. Plateau der Produktivität: Eine Technologie erreicht ein Plateau der Produktivität , wenn die Vorteile allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Die Technologie wird immer solider und entwickelt sich in zweiter oder dritter Generation weiter. Die Endhöhe dieses Plateaus hängt stark davon ab, ob die Technologie in Massen- oder Nischenmärkten angenommen wird.

2010 fnma e_portfolios im web Presentation Transcript

  • 1. E-Portfolios und Ihre Umsetzung im Web Erwartungen, Konzepte und mögliche Missverständnisse .. 11.Mai 2010 FNMA – Forum neue Medien in der Lehre AUSTRIA Arbeitsgemeinschaft: Lernen und Lehren im Web Wolf Hilzensauer Salzburg Research Bild: http://www.sxc.hu/photo/567309
  • 2. E-Portfolio Ein Potpourri der letzten 7 Jahre ... Bild: http://www.flickr.com/photos/orpost/
  • 3. In 2010, every citizen will have an ePortfolio. Neben seinen Vorteilen in Bezug auf Transparenz und Mobilität ist ein E-Portfolio das Medium erster Wahl im 21.Jahrhundert für Lernende und Wissensarbeiter – ein Tool für Planung, Entwicklung und Verdeutlichung von Lernerfolgen. Serge Ravet, EIfEL (2003)
  • 4. Versprechen von E-Portfolios ...
    • Lerner/-innen nehmen ihr Lernen selbst in die Hand
    • Kompetenzerwerb wird transparent
    • Lernautonomie wird unterstützt
    • Selbstbestimmung und Selbstorganisation wird gefördert/gefordert
    • Prüfungen werden „gerecht“
    • ...
    Bild: http://www.flickr.com/photos/onkel_wart/
  • 5.  
  • 6. 2005
    • ePortfolio Forum, Salzburg 1. deutschsprachige Fachtagung
    Veronika Hornung-Prähauser, Salzburg Research
  • 7.  
  • 8.
    • Screenshot von deiner softwareanalyse …
  • 9.  
  • 10. E-Portfolio-Einsatz an Hochschulen ... s. Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
  • 11. E-Portfolio – Konzept, Methode oder Tool?
  • 12.
    • 2006 startet das erste EC-finanzierte E-Portfolio-Projekt
    10/2007: ePortfolio Kurs für Lehrende 10-2007: ePortfolio Studie
  • 13. Wo stehen wir eigentlich? Bild: http://www.flickr.com/photos/dasistdasende/
  • 14. Wissenschaftliche Publikationen (dt.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand Oktober 2009
  • 15. Wissenschaftliche Publikationen (engl.spr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand November 2009
  • 16. Wissenschaftliche Publikationen (international) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand November 2009 ACHTUNG: KEINE EINSCHRÄNKUNG AUF BILDUNGSFORSCHUNG!
  • 17. Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=20090814160850
  • 18. 3 mögliche Gefahren – vor allem wegen überzogener Erwartungen ...
  • 19. Offene Lernansätze sind kein Allheilmittel!
    • Selbstbestimmung und Selbstorganisation ist ein bildungsbürgerliches Ideal (s. Bittlingmayer)
    • empirisch nicht eindeutig und v.a. nicht für jede Schülergruppe nachweisbar (Müller-Naendrup, 2008)
    • Was ist Lernerfolg? Methodenerwerb oder Kompetenzerwerb.
    Bild: http://www.flickr.com/photos/mrs_logic/
  • 20. Matthäus Effekt
    • “ Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe.“
    • – Mt 25,29
    • - auch bei der E-Portfolio-Arbeit?
  • 21. Selbstgesteuertes Lernen kann man auch „verschult“ lernen!
    • Untersuchung zum Erwerb von Lernstrategien: herkömmliche Verfahren vs. Lerntagebuch: keine großen Unterschiede bei Studierenden!
    • Pachner (2009)
  • 22. Pädagogische Dialektik
    • Der schrittweise Erwerb von Selbstorganisationskompetenzen ist seit jeher eine„paradoxe“ Herausforderung
    • Methodische Lücken gibt es
    • auch in der Portfolioarbeit!!
  • 23. Konkrete Beschreibung der Lernsituation fehlt! (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006) Lernsetting, konkrete Aufgabenstellung Ablauf & Ziel- setz- un- gen In diese Lücke passen alle offenen Lernansätze
  • 24. Unterschiedliche Sichtweise auf E-Portfolios
  • 25. Was ist übrig geblieben von Serge Ravets Forderung?
    • The search for a unifying concept brings me to digital identity . And I believe now that it was the kind of thing we had in mind in 2003 when we launched the “ePortfolio for all” idea.
    Bild: http://www.flickr.com/photos/brendatagoe/
  • 26. Kritische Fragen, die man sich stellen muss ..
    • Digitale Identität als Grundvoraussetzung für Selbstbestimmung und Kompetenzorientiertes Lernen?
    • Lern- und Prüfungskultur in Bildungsinstitutionen?
    • Flexibilität in den Curricula?
  • 27. Referenzen
    • Bremer, H. & Bittlingmayer, U. (2008). Die Ideologie des selbstgesteuerten Lernens und die „sozialen Spiele“ in Bildungseinrichtungen. In: Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.): Offen und frei? Beiträge zur Diskussion Offener Lernformen. Studienverlag, Innsbruck, S. 30-51.
    • Dreher, N. & Dreher, H. (2010). Using Machinima Documentary in Virtual Environments to Re-invigorate Students Learning Systems Development. Tbp: I-Jet (January 2010)
    • Hornung-Prähauser, V., Geser, G., Hilzenhauser,W. & Schaffert, S. (2007). Vorstudie zu didaktischen, organisatorischen und technologischen Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an der Hochschule. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at
    • Müller-Naendrup, B. (2008). Was brigen offene Lernsituationen? Forschungsbefunde zur Öffnung des Unterrichts- und ihre Probleme. In: Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.): Offen und frei? Beiträge zur Diskussion Offener Lernformen. Studienverlag, Innsbruck, S 52-70.
    • Pachner, A. (2009). Entwicklung und Förderung von selbst gesteuertem Lernen in Blended-Learning-Umgebungen: Eine Interventionsstudie zum Vergleich von Lernstrategietraining und Lerntagebuch.