EDI Grammatik für alle
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GDI Nachrichten: Eine Grammatik für alle.

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EDI Grammatik für alle EDI Grammatik für alle Document Transcript

  • Grammatik für alle Jan Westerbarkey produziert flexible Rohre und will kleine und mittlere Unternehmen davon überzeugen, eine einheitliche elektronische Lösung für Bestellwesen und Auftragsabwicklung einzuführen. Durch Anwendung des EDI-Systems könnten Unternehmen weltweit pro Jahr so viel Geld sparen, wie die Fi- nanzkrise an Schaden anrichtet. 64
  • GDI Impuls . Nummer 4 . 2008 Es gab eine Zeit, da wollten wir unsere braucht. Und wenn jedes Mal, wenn kann man eigentlich das Lager strei- Endkunden gar nicht kennen. Zumin- ein Handwerker zwanzig Meter Rohr chen; es sind nur noch diejenigen Ar- dest die meisten nicht. Westaflex stellt braucht, bei uns ein Bestell- und Liefer- tikel am Lager vorrätig, die absolute flexible Rohre her, die in den verschie- vorgang ausgelöst wird, fressen die Be- Renner sind. Der Grössenvorteil des densten Branchen vom Klimaanlagen- arbeitungskosten uns die Gewinnmarge Grosshandels ist dadurch wesentlich bau bis zur Automobilindustrie einge- weg. Deshalb waren wir früher froh, geringer geworden, und auch hier stellt setzt werden. Die Kunden in der dass die Handwerker ihre Rohre beim sich verstärkt die Frage der Bearbei- Automobilindustrie kennen wir natür- Grosshandel bestellt haben – und der tungskosten für den einzelnen Auftrag: lich: wenig an der Zahl, doch mit sehr dann in grösserer Menge bei uns. Wer 200 Kilometer Rohr auf einmal be- hohen Umsätzen. Aber ein Drittel un- In den letzten Jahren hat sich diese stellt, darf das gerne per Fax und auf seres Umsatzes entfällt auf den Bereich Situation für uns rasant geändert. Zum Chinesisch machen – bei 200 Metern Sanitär, Heizung, Klima (SHK) – das einen, weil auch der Grosshandel heute wäre es sehr ratsam, wenn er sich der sind Handwerker, viele Handwerker, weit geringere Mengen pro Bestellung kostengünstigsten Technik bedient. von denen jeder immer nur das bestellt, abnimmt als früher. Von der Bezeich- Denn, zum Zweiten, die Möglich- was er für den aktuellen Auftrag gerade nung «lagerführender Grosshandel» keiten, die die elektronische Auftrags- 65
  • EDV . Grammatik für alle . Jan Westerbarkey abwicklung bietet, können auch we- ranten von Aluminiumdraht signali- EDV-Steinzeit. Alle Daten müssen ma- sentlich kleinere Bestellmengen als siert, inklusive aller Produktspezifika- nuell ins unternehmenseigene System früher lukrativ machen. Und zwar nicht tionen sowie Bandbreiten für übertragen werden, der eine Kunde nur für uns, sondern auch für den Kun- Liefermenge und Lieferzeitpunkt. Mit hängt eine Word-, der andere eine Ex- den, denn natürlich werden eingesparte diesen Informationen haben alle Wett- cel-Datei oder ein PDF an, das muss Transaktionskosten an den Kunden weitergereicht oder in zusätzlichen «Mit einer Bestellung per E-Mail Kundenservice investiert. Solche Einsparungen und Erleich- landet man vom Bearbeitungsablauf her terungen können in beide Richtungen wieder in der EDV-Steinzeit.» der Lieferkette funktionieren. Die un- ternehmensübergreifende elektroni- bewerber alle notwendigen Informatio- man dann wieder alles ausdrucken und sche Verknüpfung der EDV-Sys teme nen, um uns ein Angebot zu machen, abheften. Die Prozesskette vom Bauxit- bezieht die Vorgänger und die Nachfol- und wir wählen das beste aus. Abbau über die Aluminiumhütte, die ger in der Kette ein. Wir erfahren, wel- Natürlich muss es heissen: Wir Drahtproduktion, die Rohrfertigung cher Bedarf im Handel besteht, und würden das beste auswählen. Denn die bis zum Einbau des fertigen Lüftungs- unsere Lieferanten erfahren, welcher kleinen und mittleren Unternehmen, rohrs ist wie ein langes Seil, an dem alle Bedarf bei uns besteht. Bestel lungen zu denen auch Westaflex gehört, plagen hängen. Mit einem Fax oder einer E- werden dann keine Bringschuld mehr sich eher mit den Nachteilen moderner Mail schneide ich dieses Seil durch und von uns, sondern eine Holschuld der Technik ab. Wir sind immerhin in der muss es anschliessend wieder neu ver- Lieferanten. Das könnte etwa so funkti- glücklichen Lage, keine End kunden zu knoten. onieren: Sobald in unserem Lager ein haben, sodass wir sagen können: Bestel- In der Welt der Grosskonzerne gibt von uns vorgegebener Schwellenwert lungen per E-Mail akzeptieren wir es seit vielen Jahren ausgefeilte Bestell- für Aluminiumdraht unterschritten nicht. Denn vom Bearbeitungsablauf und Abwicklungssysteme. Benetton et- wird, wird das allen potenziellen Liefe- her landet man damit wieder in der wa hält in der Fabrik die Pullover nur in Pareto-Prinzip bzw. Lieferanten lässt sich also das Kosten- Nutzen-Verhältnis und damit die Profitabilität versus Long Tail verbessern. Die ABC-Analyse in der Einkaufs- logistik ist ein typisches Beispiel für diese Klassische Rationalisierungsverfahren in Be- Arbeitsweise. schaffung und Vertrieb stützten sich oft auf Durch die Digitalisierung aller Lebens- das Pareto-Prinzip: Mit 20 Prozent des ge- und Wirtschaftsbereiche gibt es inzwischen samten Aufwands werden 80 Prozent des auch Unternehmen, die ein genau entgegen- gesamten Ergebnisses erzielt. Die 80:20-Re- gesetztes Modell verfolgen: Wenn die Kosten Bild: © Expedere / Stephan Pregizer gel wurde vom italienischen Ökonomen Vilfre- für eine einzelne Transaktion gegen Null ge- do Pareto (1848 – 1923) erstmals bei einer hen, kann es profitabel werden, auch Klein- Untersuchung der Vermögensverteilung in und Kleinstkunden mit extremen Nischenpro- Italien entdeckt, sie ist aber in vielen Wirt- dukten zu bedienen. Für diese Vorgehensweise schafts- und Lebensbereichen anzutreffen. wurde 2004 von Wired-Chefredakteur Chris Mit einer Konzentration auf die besten Kunden Anderson der Begriff «Long Tail» geprägt. 66
  • GDI Impuls . Nummer 4 . 2008 einer Farbe vorrätig, nämlich weiss. den. Rechnungsdaten zum Beispiel EDI ist keine Nachricht, sondern ei- Der Abverkauf in den Läden wird über gehören nicht zwingend dazu: VW bei- ne Nachrichten-Grammatik. EDI-An- die Scannerkassen täglich übermittelt, spielsweise will gar keine Rechnung wendungen gibt es im Prinzip in jeder der hierdurch errechnete Bedarf an den von uns. Wenn eine Lieferung von der Branche. Wenn Banken heute grenz- einzelnen Färbungen bestimmt für je- Qualität her in Ordnung ist, bekom- überschreitend mit SWIFT kommuni- des Modell und jede Farbe, welche men wir eine Gutschrift, fertig. So weit zieren, steckt EDI dahinter. Bei vielem, Stückzahlen gefärbt und geliefert wer- sind wir mit dem Handel noch nicht – was heute fast wie von Geisterhand den. Auch im Lebensmitteleinzelhan- hier müssen auch noch Rechnungsda- geht, steckt nicht Excel dahinter, son- del gibt es sehr ausgefeilte Systeme, die ten ausgetauscht werden. dern eine strukturierte Nachricht, automatisch signalisieren, welche Arti- In einer Konzentration auf den nämlich EDI. Die Sprache ist in jeder kel wann in welchem Umfang wieder kleinsten gemeinsamen Nenner liegt Branche eine andere, für die Auto- aufgefüllt werden müssen. auch die Chance für die ganz grossen mobilindustrie anders als für den Ak- Für solche automatisierten Vorgän- Einsparpotenziale – die nämlich erge- tienhandel oder die Sanitärbranche. ge braucht man standardisierte Kom- ben sich, wenn die elektronische Auf- Aber die zugrunde liegende Gramma- munikation. Auch unsere Grosskun- tragsabwicklung für alle Betriebe ein- tik, der kleinste gemeinsame Nenner, den, etwa aus der Automobilindustrie, setzbar wäre. Besser gesagt: von allen ist immer die gleiche. kennen und haben das längst: Wenn sie Betrieben eingesetzt würde. Einsetzbar Man kann sich das vorstellen wie nicht ISO-zertifiziert sind oder nicht ist sie bereits heute. Denn diesen ge- beim Bargeld-Abheben. Früher war am internen Datenaustausch teilneh- meinsamen Standard gibt es schon. Er diese Transaktion nur am Schalter der- men wollen, kommen sie gar nicht erst heisst EDI, Electronic Data Interchange, jenigen Bank möglich, bei der man sein rein. Allerdings hatte lange Zeit jeder und ist in den Achtzigerjahren von der Konto hatte – da war es schon gut, wenn sein eigenes, handgestricktes System – Welthandelsorganisation entwickelt man unterwegs ein Postsparbuch da- bei VW ging das sogar so weit, dass es worden. EDI ist eine Vereinbarung für beihatte, weil dieses Sparbuch mit den unterschiedliche Normen für jedes ein- die elektronische Übermittlung von Postbanken anderer Länder kompati- zelne Werk gab. Da Unternehmen wie Westaflex eine Vielzahl von Konzernen «Hinter vielem, was heute fast wie von aus ganz unterschiedlichen Branchen beliefern, entstand dadurch bei uns ein Geisterhand funktioniert, steckt eine hoher Aufwand, um allen diesen Stan- strukturierte Nachricht.» dards gerecht zu werden. Inzwischen geht der Trend dahin, Geschäftsvorgängen, bei der formali- bel war. Heute gehen Sie an jeden belie- die Grund-Kommunikation auf den sierte Daten zwischen Geschäftspart- bigen Geldautomaten jeder beliebigen kleinsten gemeinsamen Nenner zu re- nern ausgetauscht werden. Bank. Übrige Bankgeschäfte, etwa duzieren. Das sind bei jedem Bestell- Formalisierte Daten sind Daten, bei Überweisungen oder Ak tienverkäufe, vorgang drei Informationen: Artikel- denen genau festgelegt ist, in welcher können Sie weiterhin nur an den Auto- nummer, Stückzahl und Liefertermin. Reihenfolge und welchem Format be- maten, über die Website oder an den Es wäre eine enorme Erleichterung, stimmte Informationen erscheinen. Als Schaltern Ihrer Bank vornehmen, aber wenn alle Bestellungen in dieser Art EDI-Nachricht kann demnach prinzi- für den Bargeldverkehr, für den kleins- mit einem gemeinsamen Standard be- piell alles versandt werden, was Formu- ten gemeinsamen Nenner, haben sich arbeitet werden könnten. Alle über den larcharakter aufweist, also beispiels- die Banken auf eine gemeinsame Spra- kleinsten gemeinsamen Nenner hinaus weise Rechnungen, Bestellungen, che geeinigt. gehenden Informationen könnten dann Angebote, Lieferabrufe oder Spediti- Die unterschiedlichen Sprachen für auf anderen Wegen ausgetauscht wer- onsaufträge. unterschiedliche Branchen sind bislang 67
  • EDV . Grammatik für alle . Jan Westerbarkey Am Anfang war die Militär: die Enigma, eine Art Schreibmaschine mit einem Verschlüsselungs-Set aus Walzen, knacken könnte – dabei war es schon Anfang 1940 einem Team von englischen und polni- Geheimschrift Ringen, aus deren unterschiedlichen Stellun- schen Mathematikern unter der Leitung von gen sich eine schier unendliche Zahl von Kom- Alan Turing und Marian Rejewski gelungen, Die Geschichte der strukturierten Nachricht binationen ergab. Das sollte es dem Gegner hinter die Struktur der Maschine und ihrer reicht bis in die Anfänge der schriftlichen unmöglich machten, das System zu knacken. Nachrichten zu kommen. Kommunikation zurück. Allerdings ging es Um die Nachrichten für die deutschen Funker damals nicht um kostengünstige Abwicklung entzifferbar zu machen, gab es für jeden Tag von Geschäften, sondern um die sichere Über- einen zentralen Tagesschlüssel. Jede einzelne Bild: © Expedere / Stephan Pregizer mittlung geheimer Nachrichten durch Ver- Meldung wurde vom Sender noch mit einem schlüsselung. Nur wenn dem Empfänger die indiviudellen Schlüssel versehen, den nur ent- Struktur des Textes, also der Schlüssel, be- ziffern konnte, wer eine Enigma-Maschine kannt war, konnte er die Nachricht entziffern. hatte und den Tagesschlüssel kannte. Eine scheinbar perfekte Verschlüsse- Bis zum Ende des 2. Weltkriegs waren die lungsmaschine nutzte ab 1930 das deutsche Deutschen sicher, dass niemand ihre Enigma ein Problem für die allgemeine Verbrei- len, damit ein und dieselbe Artikel- Für die potenziellen Kunden eigent- tung des EDI-Standards. Insbesondere Nummer auch immer den gleichen lich hervorragende Argumente, aber für Zulieferer, die ja oft die Sprachen Artikel meint. Wenn das gewährleistet wenn kein Geld damit verdient wird, verschiedener Branchen verstehen und ist, braucht man dafür nicht einmal rührt auch kein Aussendienstler die anwenden müssen. Der Lösung dieses EDV-Experte zu sein: Browser an, ein- Werbetrommel. Deshalb sind die Grün- Problems hatte sich ein Forschungspro- loggen, fertig. der auch auf die Unternehmensform jekt der Technischen Hochschule Aa- Deshalb ist dieses System natürlich der Genossenschaft verfallen. Die meis- chen verschrieben, sozusagen als eine denkbar ungeeignet, um von einem ten Mitglieder der Genossenschaft sind Softwarehäuser, die sich im Markt «EDI ist so einfach und günstig, dass durchaus an anderer Stelle als Wettbe- werber gegenüberstehen, aber hier ein kein Aussendienstler dafür werben würde. gemeinsames Interesse an der Einfüh- Er verdient schlicht zu wenig daran.» rung des Myopenfactory-Systems haben – um bestehende Kunden zu pflegen Standardisierung des Standards. Die Unternehmen propagiert und im Markt oder neue Kunden für die Dienstleis- Ergebnisse waren so überzeugend, dass durchgesetzt zu werden: Man kann tungen des Hauses zu akquirieren. sich Ende 2006, vor Auslaufen des Pro- nämlich kaum Geld damit verdienen. Im laufenden Betrieb ist myopen- jekts, die Genossenschaft myopenfac- Keine teure Software, die aufwendig in- factory so günstig, günstiger gehts tory gründete, um die Umsetzung in stalliert werden muss, keine Wartungs- nicht. Die bislang üblichen Datenver- den Unternehmen voranzutreiben. verträge, keine kostenpflichtigen Up- bindungen zwischen Herstellern und Myopenfactory ist so einfach, einfa- dates. Lediglich Unternehmen (meist Grosskunden schlagen mit Belastungen cher gehts nicht. Niemand muss dafür größere Mittelständler), die bereits ein von einigen tausend Euro pro Monat zu eine neue EDV oder ein neues System ERP-System nutzen, müssen einmalig Buche. Jedes Einwählen ins System einführen. Man sollte lediglich Einig- eine Schnittstelle von diesem System zu wird extra berechnet, und obendrauf keit bei den Artikel-Stammdaten erzie- myopenoperation installieren. kommen Kosten je nach Volumen des 68
  • GDI Impuls . Nummer 4 . 2008 Datenverkehrs. Bei Myopenfactory die Unternehmen mit dem Internet könnte also im Bestellwesen jährlich werden die Datensätze über das Inter- verbunden war, tatsächlich auch in de- eingespart werden. net verschickt, verschlüsselt und sind ren Kostenrechnung an. Und zwar gesi- Oder klüger investiert werden. praktisch kostenlos. Das Volumen der chert und standardisiert. Denn wenn ein Handwerker seine Roh- einzelnen Bestellung spielt genauso we- Wenn Kommunikationskosten bei re direkt bei uns bestellen will, kann nig eine Rolle wie das Datenvolumen, der Auftragsabwicklung keine Rolle das sogar Spass machen, wenn er über auch die Frequenz des Abrufs nicht mehr spielen und die Unternehmen Myopenfactory bestellt. Dann sparen mehr – wer nichts anderes zu tun hat, auch keine Spezialisten mehr für die wir vielleicht weniger oder gar kein kann jede Minute ohne Mehrkosten Wartung des Systems verfügbar haben Geld – aber dafür lernen wir am Ende nachschauen, ob eine neue Bestellung müssen, lassen sich enorme Einsparun- doch noch auch unsere Endkunden di- angekommen ist. gen erzielen – an Geld und an Zeit. rekt kennen. < Besonders attraktiv werden solche Nach meiner Schätzung könnte man System für alle, die besonders hohen bei einer völligen Umstellung aller Be- Geschäftsverkehr mit dem Ausland ha- stellsysteme auf EDI etwa 240 Mil- ben. So wie beim Handy-Roaming fal- liarden Euro einsparen. Pro Jahr. Nur len auch bei der Kommunikation zwi- in Deutschland. Und wenn ich das auf schen Kunde und Lieferant im die ganze Welt hochrechne, lande ich in grenzüberschreitenden Verkehr we- jedem Fall im Billionen-Bereich. In et- sentlich höhere Kosten an. Mit EDI wa der Betrag, den die Finanzkrise ge- Link zum Thema kommt also das Versprechen, das für rade weltweit an Schaden verursacht, www.myopenfactory.org Anzeige «Software as a Service» – aber mit Service Ein grosser internationaler Anbieter von Soft- diesem Fall jedoch nicht zutreffend, da es sich neue, unnötige Abhängigkeiten zu schaffen. ware-Lösungen erwähnte kürzlich, dass er dabei um einen reinen Umwandlungs- und Werden zudem auch noch neue Kundenseg- sich weniger um OpenSource basierte Konkur- Meldungsdienst handelt, welcher über zuver- mente zugänglich gemacht, ruft dies nach renzlösungen Gedanken macht, als um Ange- lässige Statusmeldungen verfügt. Kompetenzen in den Bereichen Business bote, welche auf dem Transaktionskostenmo- Nicht immer sieht der Sachverhalt so Intelligence und Customer Relation ship Ma- dell basieren – neudeutsch auch als ‚Software einfach und klar aus, vor allem weil gerade nagement. Der Kreis der in all diesen Berei- as a Service’ (SaaS) bezeichnet. Myopenfac- die Integration einer SaaS-Lösung in die be- chen kompetenten IT-Dienstleister wird tory ist ein solcher Anbieter, welcher sich das stehende IT-Landschaft oftmals grössere somit immer kleiner. ELCA Informatik AG neue Geschäftsmodell zu Grunde gelegt hat Herausforderungen stellt als vermutet. gehört zu diesen wenigen Schweizer IT- und damit auch offensichtlich Erfolg hat. Die Einer seits bedarf es der Entwicklung von Dienstleistern, welche mit ihrem breiten Gefahren und Risiken die üblicherweise mit Schnittstellen zu bestehenden Systemen Dienstleistungsangebot hier helfen können. dem SaaS-Ansatz verbunden sind, wie Be- und andererseits müssen die lokalen und www.elca.ch triebsunterbruch, Verlust von geschäftskriti- gesetzlich verankerten Compliance-Anfor- schen Daten oder auch Abhängigkeit sind in derungen eingehalten werden können ohne