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Science Park Graz Jahresbericht 2008/09

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Der aktuelle Jahresbericht des Science Park Graz dem Inkubator für High-tech Gründungen aus dem akademischen Umfeld in Graz.

Der aktuelle Jahresbericht des Science Park Graz dem Inkubator für High-tech Gründungen aus dem akademischen Umfeld in Graz.

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  • 1. J ah r esber i c h t Science Park Graz GmbH
  • 2. Academia plus Business Gesellschafter Sponsor Fördergeber Akademische Partner KooperationspartnerInnen 361 consulting group GmbH | 4students - Studien Info Service | Abteilung Wirtschaft der Stadt Graz | Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Steiermark | AIESEC | alumni UNI graz | alumniTUGraz 1887 | ASEP – Austrian Senior Experts Pool | Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) | BFP - Die Steuerexperten | business incubator Graz | Career Center der Uni- versität Graz | Forschungsmanagement und -service der Universität Graz | custo-marketing | Forschungsmanagement & Forschungsförderung Med Uni Graz | Gate2Growth | Gartler & Partner GmbH | Grazer Treuhand | Gründerinnenzentrum Steiermark | Gründerland Steiermark | Gründer-Service der Wirtschaftskammer Steiermark | HTU Graz | human.technology.styria | i2b – Die Börse für Business Angels | IAESTE | innolab | Microsoft Bizspark | ÖH Uni Graz | Payer International Technologies | Pleon Publico | Sevian7 | Start-up-Center Reininghaus | Technologietransfer der TU Graz | Technologieverwertung der TU Graz | Uniport | Wiener Städtische – Vienna Insurance Group Impressum Herausgeber Für den Inhalt verantwortlich Akademisches Gründerzentrum Mag. Ing. Emmerich Wutschek Science Park Graz GmbH Bakk. Sonja Buchegger Plüddemanngasse 39 8010 Graz Layout Tel.: +43 (0)316/873- 9101 Oliver Mitteregger, mail@factory.im Fax: +43 (0)316/873- 9109 Email: info@sciencepark.at Bildmatierial Web: www.sciencepark.at Robert Frankl
  • 3. Der Science Park Graz (SPG) ist eine gemeinnützige Initiative des AplusB Programms des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und wird von der Öster- reichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und vom Wirtschaftsressort des Landes Steiermark gefördert. Die Gesellschafter des akademischen Gründerzentrums sind die Technische Universität Graz, die Medizinische Universität Graz und die Karl-Franzens-Universität Graz. Inhaltsverzeichnis Gründerzentrum 4 Vorwort 5 Fördergeber und Sponsor 6 Gesellschafter 7 Mission 8 Inkubatorleistungen 9 Maßgeschneiderte Unterstützung 10 Aufnahmeprozess 11 Zahlen und Fakten 12 Business Angel Initiative 13 Projektbeirat 14 GründerInnen 16 Statements 17 Gründungsprojekte 18 Alumni 28 Highlights 30 SPG Aktivitäten 34 Jahresrückblick 2008/2009 35 MentorInnen 38 Akademische MentorInnen 39 Business MentorInnen 41
  • 4. Foto: Das Science Park Graz Team Gründerzentrum D as Science Park Graz-Team (v.l.n.r.): Dagmar Schattleitner, DI Mag. Otmar Kühner, Mag. Ing. Emmerich Wutschek, Bakk. Sonja Buchegger, Mag. Bernhard Weber
  • 5. G r üe s e l r s c h arfue r G nde l zent t m und Fördergeber Vorwort Mag. Ing. Emmerich Wutschek Geschäftsführer Science Park Graz Sehr geehrte Damen und Herren, wir danken herzlich für Ihr Interesse am Science Park Graz (SPG) und zielorientiertes, strukturiertes Verkaufsgespräch zu führen. Ohne di- seinen Aktivitäten und freuen uns nun den zweiten Geschäftsbericht der ese Fähigkeit lässt sich die erste Wachstumsphase kaum realisieren. neuen Förderperiode vorlegen zu dürfen. Seit Mitte des letzten Jahres Vertragskonzepte mit neu eintretenden PartnerInnen, KundInnen oder hat sich, wie wir wissen, in unserem wirtschaftlichen Umfeld ja einiges LieferantInnen sind ebenfalls elementarer Bestandteil des begleitenden verändert und diesmal leider nicht in Richtung Prosperität und allgemei- Weiterbildungsangebotes. Auch der Jahresabschluss sollte hinsichtlich nen Wohlstand. Kurzarbeit und verlorengehende Arbeitsplätze beglei- seines Informationsgehaltes interpretiert werden können. Unsere inter- ten uns schon über viele Monate in den täglichen Medienberichten. nen Praxis-Workshops sollen jedenfalls dazu beitragen auf den Unter- Erfreulicherweise hat die eher gedrückte Stimmungslage auf die nehmerInnenalltag gut vorbereitet zu sein. jungen UnternehmensgründerInnen im Science Park Graz aber nicht Im Science Park Graz erleben wir den fördernden Einfluss unserer übergegriffen. Nach wie vor kommt es wöchentlich zu Erstgesprächen Gesellschafter, der Technischen Universität, der Medizin Universität mit potentiellen UnternehmensgründerInnen in denen sie dem Science und der Karl-Franzens Universität, sehr motivierend und bereichernd. Park Graz-Team ihre Geschäftsideen darlegen. Monatlich gibt es bei Nicht nur, dass der Großteil der akademischen GründerInnen aus ei- den etablierten GründerInnen Erfolgsmeldungen über neue erfolgreiche ner der Universitäten kommt, auch die ständig erfahrene persönliche Geschäftsverbindungen mit Unternehmens-Partnern in Österreich und Unterstützung durch die Rektoren, das ProfessorInnen-Kollegium und in aller Welt. Das Anknüpfen an bestehende Firmen erweist sich über- weitere MitarbeiterInnen muss dankbar erwähnt werden. Wir sehen uns haupt als hervorragende Möglichkeit die finanziellen Engpässe der er- in einer Brückenfunktion, einer Schnittstelle zwischen Wissenschaft und sten Gründungsjahre gut zu überwinden. Den Partner-Unternehmen Wirtschaft. Insofern ist die Vernetzung mit beiden Seiten von großer - mit ihren gut ausgebauten Vertriebsstrukturen - eröffnen sich im Ge- Bedeutung für die Erfüllung unserer Aufgaben. Den Förderstellen des genzug, durch die innovativen Lösungen unserer GründerInnen, oft Bundes (FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, neue Geschäftsfelder mit einer massiven Stärkung ihrer Position im in- AWS – Austria Wirtschaftsservice GmbH) und des Landes (SFG – Stei- ternationalen Wettbewerb. rische Wirtschaftsförderungsgesellschaft) danken wir und unsere Un- Aber auch jene akademischen Gründungspersönlichkeiten die ne- ternehmensgründerInnen für die hilfreiche Unterstützung der Aktivitäten ben ihrer Prototypen-Entwicklung i.w.S. auch noch den Aufbau eines des vergangenen Jahres ebenso wie allen KooperationspartnerInnen eigenen Marktes für ihr Produkt oder ihr Verfahren vorantreiben müs- aus der steirischen Wirtschaft, insbesondere „Payer International Tech- sen, haben ihre Sternstunden. Wir staunen immer wieder über das um- nologies GmbH“, „BFP - Die Steuerexperten“ und vor allem dem GO! fassende Wissen und den kreativen Schwung unserer akademischen GründerCenter der Steiermärkischen Sparkasse − dem langjährigen JungunternehmerInnen im SPG. Es macht Freude die KollegInnen mit Sponsor des Science Park Graz. bewährten Methoden der Unternehmensführung, einem Netzwerk von Ihnen allen ist dieser Jahresbericht gewidmet und auch jenen jungen ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft und der lebenswich- AkademikerInnen, die das erworbene Wissen aus Forschung und Lehre tigen Hilfestellung durch unsere Förderstellen unterstützen zu dürfen. mit neuen marktfähigen Produkten und Verfahren durch ersten Schritte Als eine unserer wichtigsten Aufgaben während der kurzen Zeit von im Science Park Graz unternehmerisch nützen wollen. 18 Monaten im Science Park Graz wollen wir den GründerInnen durch interne Praxis-Workshops auch ein konzentriertes Wissen und Können Mit freundlichen Grüßen in den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Einsatzbereichen anbieten. Beispielsweise sollen UnternehmensgründerInnen in der Lage sein ein Emmerich Wutschek 5
  • 6. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Fördergeber und Sponsor Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat sich daher zum Ziel ge- setzt, diesen Strukturwandel u. a. durch die Unterstützung von tech- nologieorientierten Unternehmensgründungen zu beschleunigen. Dr. Christian Buchmann Der Science Park Graz leistet als AplusB Zentrum seinen spezi- Landesrat für Wirtschaft und Innovation ellen Beitrag zu diesem angestrebten Wandel. Durch seine direkte Vernetzung mit den Universitäten ist der SPG ein wichtiger Partner bei der Überleitung von Forschungsergebnissen und Wissen in die Wirtschaft. Im vergangenen Geschäftsjahr erhielten rund 30 potenti- as Wirtschaftsressort des Landes Steiermark hält auch in wirt- elle Gründungsprojekte Coaching und Beratung, 15 aufgenommene D schaftlich turbulenten Zeiten an seinem Ziel fest, die Steiermark zur Meisterin der am Markt umgesetzten Innovationen zu machen. Für Gründungsprojekte wurden im Zentrum betreut. Ein maßgeschnei- dertes Förderungsangebot, wie es das kompetente Team des Sci- unseren Wirtschaftsstandort ist es wichtig, gerade jetzt neue Ideen zu ence Park Graz bietet, ist eine wesentliche Voraussetzung für den unterstützen, denn Innovation ist der natürliche Feind der Krise. Die Erfolg und die Wirkung der Förderung. Steiermark liegt mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von Die FFG bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und wünscht 3,9% an der Spitze der österreichischen Bundesländer und ist somit viel Erfolg für das kommende Geschäftsjahr. das Innovationsland Nummer eins. Dennoch: Innovation wird in der Steiermark von einigen Indus- triebetrieben intensiv betrieben, wir verfügen damit über eine starke Innovationsspitze, in der Breite haben wir aber immer noch Nachhol- Dr. Ernst Rath bedarf. Leiter Geschäftsfeld Kommerz in der Deshalb sind Institutionen wie der Science Park Graz so wichtig. Steiermärkischen Sparkasse Sie ermutigen junge Wissenschafter, den Weg in die Selbstständig- keit zu wagen und mit innovativen Produkten den Markt zu erobern. Derzeit werden 17 hochinnovative Projekte betreut, 21 weitere sind im vorbereitenden Coaching. Und immer wieder gehören Spin-offs aus ir brauchen sie, die ideenreichen und qualifizierten Unterneh- dem Science Park Graz zu den Finalisten des Fast Forward Awards, dem Wirtschaftspreis des Landes Steiermark. Ich wünsche den jun- W mensgründer. Sie sind in der Lage die Zukunft unseres Landes zu bauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Damit aus vielverspre- gen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin viel Erfolg und chenden Unternehmenskonzepten – meist technischer oder medi- unterstütze die Arbeit des Science Park Graz aus Überzeugung. zinischer Natur, aus dem akademischen Umfeld – auch möglichst schnell erfolgreiche Unternehmen werden, ist professionelle Beratung Foto: FFG/klausmorgenstern.com und Unterstützung essentiell. Denn maßgeblich für die erfolgreiche DI Theresia Vogel-Lahner Umsetzung dieser Unternehmenskonzepte sind betriebswirtschaft- Bereichsleiterin Strukturprogramme in der liches und unternehmerisches Verständnis und Wissen. Österreichischen Forschungsförderungs- Der Science Park Graz (SPG) bietet genau diese Unterstützung gesellschaft und gleichzeitig die Integration in ein Netzwerk mit wertvollen Kon- takten, die für Gründer in dieser Phase sehr wichtig sind. Die Steiermärkische Sparkasse ist sich ihrer regionalpolitischen Verantwortung bewusst und fördert den SPG mit einer mehrjährige orschung und Entwicklung sind die Ausgangsbasis für Innovati- Kooperations- und Sponsorvereinbarung. Mit unserem Angebot auf F on, welche ein wesentlicher Wachstumstreiber in einer modernen Wissensgesellschaft ist. der Finanzierungsseite und dem Know-how unseres GründerCenters bieten wir Gründern und Jungunternehmern ein maßgeschneidertes In Österreich ist derzeit ein langsamer Strukturwandel hin zu for- Paket, das eine ideale Ergänzung zum Betreuungsangebot des SPG schungsintensiven Branchen zu beobachten. Die Österreichische darstellt. 6
  • 7. G r üe s e l r s c h arfue r G nde l zent t m und Fördergeber SPG Fördergeber Gesellschafter Grenzen zu überwinden, Kreativität zu entfalten und Persönlichkeiten zu formen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Phasen kann diese Mischung dazu beitragen, für die Zeit nach der Krise gut gerüstet zu Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle sein. In der Kooperation mit dem Science Park Graz wird dieses Ziel Rektor der Medizinischen Universität Graz ambitioniert weiterverfolgt. AbsolventInnen der Grazer Universitäten erhalten professionelle Unterstützung, um die Gestaltungskraft und den Ideenreichtum weiter auszubauen und punktgenau einzusetzen. Junge GründerInnen werden zu kreativen und aussichtsreichen Un- ochrangige wissenschaftliche Forschung allein reicht nicht aus, ternehmerInnen und werten letztendlich den gesamten Standort Stei- H um deren Ergebnisse auch der Allgemeinheit nutzbar zu machen. Dazu ist es notwendig, dass einzelne Forscherinnen und Forscher den ermark nachhaltig auf. mutigen Schritt in die Wirtschaft machen und dort in Nutzung des Gestaltungsspielraums ihre Ideen bis zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen weiter entwickeln. Dieser Schritt benötigt zusätzliches Know-how und intensive Univ.-Prof. DI Dr. Hans Sünkel Unterstützung durch erfahrene Berater und eine für Jungunterneh- Rektor der Technischen Universität Graz merinnen und –unternehmer maßgeschneiderte Infrastuktur. Diese Aufgaben erfüllt der Science Park Graz in vorbildlicher Weise. Durch die gemeinsame Trägerschaft mehrerer steirischer Universitäten wird zudem die interdisziplinäre Produktentwicklung nachhaltig gefördert. ute Ideen brauchen das richtige Umfeld und die richtige Unter- Der vorliegende Jahresbericht zeigt wieder eindrucksvoll, wie die wissenschaftliche Expertise unseres Landes in die Wirtschaft hinaus- G stützung, um den Weg zur Umsetzung zu schaffen. Seit nunmehr sieben Jahren wirkt und bewährt sich der Science Park Graz (SPG) als reicht und nicht nur den Forschungs-, sondern auch den Wirtschafts- Startrampe für akademische Unternehmensgründungen, indem er die standort Steiermark voran bringt. passenden Rahmenbedingungen und Hilfestellungen bietet. Der SPG ermutigt Personen mit wissenschaftlicher Vorbildung aber nicht nur, innovative und technologiebezogene Unternehmen zu gründen, son- dern gibt ihnen wichtiges Rüstzeug als Unterstützung für den Schritt in die Selbstständigkeit mit. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Univ.-Prof. Dr. Alfred Gutschelhofer begleiten qualitätsgeprüfte Ideen von Studierenden sowie von Absol- Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz ventinnen und Absolventen bis hin zu marktreifen Geschäftsmodellen. Das hilft Fehler zu vermeiden und Risiken zu reduzieren, vor allem aber Chancen optimal zu nutzen. Als Plattform mit konkreter operativer Be- gleitung wirkt der SPG damit als idealer „Business-Inkubator“. igenverantwortung übernehmen und den Willen zur Veränderung Für die TU Graz als Gesellschafterin stellt der SPG eine wertvolle E fördern – das sind neben einer erstklassigen wissenschaftlich fun- dierten Ausbildung wesentliche Säulen für ein erfolgreiches und er- Ergänzung ihres Lehr- und Forschungsangebots dar. Für Studieren- de sowie Absolventinnen und Absolventen bietet er ein einzigartiges fülltes Berufsleben. Die Karl-Franzens-Universität Graz will daher Stu- Angebot, das gerne angenommen wird. Und der Wirtschafts- und dierende stärker unterstützen, diese zentralen Kompetenzen weiter Wissenschaftsstandort Steiermark gewinnt neue, attraktive Unterneh- zu entwickeln. Das vielfältige Angebot der Uni Graz – von Theologie men, die Innovationen, aber auch Arbeitsplätze schaffen. Der SPG über Betriebswirtschaft, Sprachen bis hin zu Biowissenschaften – hilft stellt damit eine Bereicherung für alle Beteiligten dar. 7
  • 8. Foto Science Park Graz Zentrumseingang Mission D er Science Park Graz fördert kreatives, unternehme- risches Denken und Handeln im akademischen Um- feld, um damit AkademikerInnen aus allen Wissensdiszipli- nen bei der Gründung von innovativen, wissensbasierten und technologieorientierten Unternehmen zu ermutigen und zu unterstützen. Kurz gefasst: Von der Idee zum eige- nen Unternehmen!
  • 9. Mission Inkubatorleistungen Ziel des Science Park Graz ist zunächst, außergewöhnliche und innovative Geschäftsideen aufzugreifen. Diese werden auf ihre wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeit geprüft, weiterentwi- ckelt und unterstützt. Awareness Erstgespräch Businessplan Projektbeirat Inkubator Stimulierung unterneh- Erster Schritt zur Wegweiser zum unter- Evaluierung der Sicherheit für einen merischen Handelns Selbständigkeit nehmerischen Erfolg Geschäftsidee guten Start Inkubatorleistungen 2002-2008 Awareness – Stimulierung unternehmerischen Handelns Der Businessplan – Wegweiser zum unternehmerischen Erfolg Studierende und AbsolventInnen der Grazer Universitäten und Fach- Bei Bedarf erhalten die GründerInnen Unterstützung in Form von hochschulen haben oft hervorragende Ideen für neue Produkte, Ver- Coaching und Schulungen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee fahren oder Dienstleistungen, die aber nicht weiter verfolgt werden. und der Ausarbeitung eines Businessplans, einer strukturierten Dar- Dabei ließen sich viele dieser Ideen wirtschaftlich nutzen und könnten stellung des Gründungsvorhabens. die Ausgangsbasis für künftige Unternehmen sein. Um mehr Bewusstsein für das Thema Unternehmensgründung im Der Projektbeirat – Evaluierung der Geschäftsidee akademischen Umfeld zu schaffen und sozusagen den unterneh- Die fertigen Businesspläne präsentieren die GründerInnen dem merischen Geist unter den AkademikerInnen zu wecken, organisiert Science Park Graz Projektbeirat, der sich aus österreichischen der Science Park Graz zahlreiche Aktivitäten wie Ideenwettbewerbe, und internationalen Experten zusammensetzt. Dieser beurteilt das Gründertage, Workshops und Vorträge in Lehrveranstaltungen sowie Gründungsprojekt bezüglich Stärken und Schwächen und gibt eine Messeauftritte. Gründungsinteressierte können sich für den Science Empfehlung über die Aufnahme in das Gründerzentrum ab. Park Graz-Newsletter registrieren, der regelmäßig Informationen rund um das Gründerzentrum und zum Thema Selbständigkeit im Allge- Das Science Park Graz Inkubator Programm – meinen liefert. Sicherheit für einen guten Start Nach Aufnahme in das Zentrum haben die ProjektantInnen 18-24 Das Erstgespräch – Erster Schritt zur Selbständigkeit Monate Zeit um das umfassende Angebot des SPG für die Entwick- Sobald eine Geschäftsidee geboren wurde, haben gründungsin- lung eines marktfähigen Unternehmens zu nutzen. Das Science Park teressierte AkademikerInnen die Möglichkeit mit dem SPG Kontakt Graz-Team unterstützt sie mit viel Know-how und großem persön- aufzunehmen. Zunächst werden die Ideen den Beratern des Science lichen Engagement. Park Graz vorgestellt und bezüglich der Kriterien Innovationsgehalt, Umsetzbarkeit und Marktpotential eingeschätzt. Entspricht das Grün- Seit der Gründung des SPG im Jahre 2002 wurden insgesamt 46 dungsvorhaben den allgemeinen Richtlinien folgt die Vorbereitungs- Gründerprojekte und 73 GründerInnen aufgenommen. phase zur Aufnahme in das Gründerzentrum. Seit Bestehen des Science Park Graz wurden insgesamt 233 Erstge- spräche geführt. 9
  • 10. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Maßgeschneiderte Unterstützung Beratung und Coaching • Evaluierung des Geschäftsmodells • Coaching bei der Erarbeitung des Businessplans • Betreuung während des Gründungsprozesses und darüber hinaus • Aus- und Weiterbildungsprogramm Finanzierung • Zinsfreies Darlehen • Förderungen für Forschung & Entwicklung und für externe Dienstleistungen • Unterstützung bei der Ansprache von InvestorInnen und Förderstellen Infrastruktur • Moderne Büroarbeitsplätze • Forschungsinfrastruktur und Labore • Besprechungsräume • PC, Telefon, Internet, Fax... Networking und Mentoring • Zugang zu einem großen Netzwerk aus potentiellen KooperationspartnerInnen und KundInnen • Kontakte zu potentiellen GeldgeberInnen • Mentoring Programm mit ExpertInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft 10
  • 11. Mission Awareness Der Aufnahmeprozess Der Aufnahmeprozess - Sechs Schritte bis zum eigenen Unternehmen Sie kommen mit Ihrer Idee zu einem ersten Gespräch in den Science Park Graz. Unser Expertenteam schätzt das Potential Ihrer Idee Ihr eigenes ein und klärt mit Ihnen die weitere Vorgehensweise. Unternehmen Unsere Gründungsberater coachen Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Sie präsentieren Ihr Geschäftsmodell vor unserem Ihre Projektbeirat, der Ihr Vorhaben beurteilt. Geschäftsidee Bei positiver Empfehlung des Projektbeirats entscheidet der Aufsichtsrat über Ihre Aufnahme in den SPG. Sie haben 18 Monate Zeit, um Ihre Idee mit unserer umfassenden Unterstützung erfolgreich umzusetzen. Der Aufsichtsrat Neben seiner klassischen Kontrollfunktion entscheidet der Aufsichts- rat im Science Park Graz auch über die Aufnahme der neuen Projekte. Dr. Isolde Müller Dr. Margit Lachmann Univ.-Prof. DI Dr. Franz Stelzer (Vorsitzender) 11
  • 12. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Zahlen, Daten, Fakten Zahlen & Fakten Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat der Science Park Graz… 256 Veranstaltungen organisiert bzw. mitgestaltet 233 Erstgespräche geführt (38.000 Besucher) 64 potentielle Gründungsprojekte gecoacht 69 Workshops abgehalten (907 TeilnehmerInnen) 46 Gründungsprojekte ins Inkubatorprogramm 1500 Newsletter-AbonentInnen gewonnen aufgenommen (73 GründerInnen) Die SPG Start-ups haben in den letzten sieben Jahren insgesamt… 173 Arbeitsplätze geschaffen 1 Gewinn Jungunternehmerwettbewerb gewonnen (Tyromotion) 31 Patente angemeldet 1 Designpreis im Rahmen des Wiener Designpfades erhalten 1 Hauptpreis beim i2b & GO! Businessplan (Fluid Forms) Wettbewerb gewonnen (Gridlab) 1 Fast Forward Award für sich entschieden (Kielsteg Bauelemente) 1 1. Platz beim TECHforTASTE Award belegt (Cryotech) 1 Staatspreis für Ingenieurleistungen errungen (Tyromotion) 1 Best of Biotech-Sieger gestellt (pba3) 1 Primus-Preisträger hervorgebracht (Tyromotion) Gründungsberater Aufbauend auf langjährige Erfahrung und Fachkompetenz werden die Projekte von den Gründungsberatern (neben den all- gemein definierten Aufgaben des SPG als Inkubator) laufend in Bereichen wie Strate- gie, Geschäftsmodell, Betriebswirtschaft, Businessplan sowie Business Development gecoacht. Unsere Experten im SPG Emmerich Wutschek, Otmar Kühner und Bernhard Weber (v.l.n.r) 12
  • 13. Mission Business Angel Initiative Die Business Angel Initiative as haben Facebook, Apple, Google, Komptech oder Mikron Wir wollen mit diesen Aktivitäten neben unternehmerischen Pri- W (jetzt NXP) gemeinsam? Sie alle haben ihre ersten Schritte gemeinsam mit Hilfe von Busi- vatinvestorInnen auch innovative Unternehmen ansprechen. Es zeigt sich, dass junge, innovative Unternehmen sehr gute symbiotische ness Angels gemacht. Partner für mittlere oder große Unternehmen sind. Das kann sowohl Wer oder was sind jetzt diese hilfreichen Engel? in gemeinsame technische Entwicklungen münden oder die zusätz- Ein Business Angel ist jemand, der sich an (sehr jungen) Unter- liche Nutzung von vorhandenen Produktionstechnologien oder eta- nehmen beteiligt und diese mit Kapital, Know-how und Kontakten blierten Vertriebskanälen bedeuten. unterstützt. Der Science Park Graz sieht sich als qualitätssichernder Dreh- Gerade in der risikoreichen frühen Phase knapp nach der Grün- und Angelpunkt. Es werden die Unternehmen optimal vorbereitet, dung sind InvestorInnen gefragt, die unternehmerisch denken, Risiko damit sie professionelle Partner für die interessierten InvestorInnen mittragen und vor allem auch Know-how einbringen. Das investierte sind. Kapital wird so zum „Smart-Money“ und kann einen bedeutenden Professionellen InvestorInnen bietet sich die Chance gute, wachs- Sprung in Richtung unternehmerisches Wachstum bringen. Dabei tumsorientierte Jungunternehmen kennen zu lernen und in der frü- sind oft gar nicht Rieseninvestments gefragt, sondern eher die not- hesten Phase mit an Board zu gehen. wendige Liquidität in einer entscheidenden Unternehmensphase. Die Business Angel Börse steht auch innovativen, technologieo- Der SPG hat den Bedarf an dieser Form der Unternehmensfinan- rientierten Unternehmen außerhalb des Science Park Graz zur Ver- zierung für die GründerInnen erkannt und sich deshalb entschlossen fügung. eine Business Angel Initiative zu gründen. Bislang hat der SPG 23 Die Aktivitäten im Bereich der Business Angel Initiative werden Projekte in 5 Investorenmeetings vor interessierten „Engeln“ präsen- unterstützt vom Wissenschaftsressort des Landes Steiermark. Als tiert. Daraus resultieren bereits drei Investments bzw. strategische Kooperationspartnerin ist die I2 Business Angel Börse der AWS mit Partnerschaften mit InvestorInnen sowie viele konkrete Gespräche. dabei. 13
  • 14. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Projektbeirat Science Park Graz Projektbeirat Dr. Ernst Rath Die GründerInnen präsentieren ihren fertig ausgearbeiteten Leiter Geschäftsfeld Kommerz, Business Plan dem Science Park Graz Projektbeirat. Die inter- Steiermärkische Sparkasse national besetzte Jury von Experten evaluiert die Stärken und Schwächen des Projektes und gibt eine Empfehlung über die Aufnahme in das Gründerzentrum ab. Für die GründerInnen ist die Beurteilung des Projektbeirates besonders in der frühen nnovative Unternehmensgründer brauchen die beste Unterstüt- Phase sehr wertvoll. Aus dem reichen Erfahrungsschatz der „I zung, um ihre Ideen erfolgreich verwirklichen zu können. Mit sei- Mitglieder und deren internationalem Netzwerk ergeben sich nem Netzwerk aus erfahrenen Experten und seinen direkten Verbin- wichtige Empfehlungen und Kontakte für die Realisierung der dungen zu den akademischen Einrichtungen der Steiermark, bietet Projekte. der SPG Jungunternehmern eben diese Unterstützung. Als größtes steirisches Bankinstitut ist sich die Steiermärkische Sparkasse ihrer regionalpolitischen Verantwortung bewusst und för- dert den SPG durch eine mehrjährige Kooperations- und Sponsor- vereinbarung. Mit unseren Finanzierungsangeboten und dem Know- how des GO! GründerCenters bieten wir Unternehmensgründern ein maßgeschneidertes Paket, das die Betreuung durch den SPG ideal ergänzt.“ Wolfram Anderle Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (AWS) Univ.-Prof. Dr. Franc ýu Universität Maribor, Fakultät für Maschinenbau adikale Innovationen sind einer der Wege, die die österrei- „R chische Wirtschaft aus der Krise führen können. Gerade tech- nnovationsprojekte zeichnen sich durch einen hohen Neuigkeits- nologieorientierte Neugründungen sind die ideale Basis für die Um- „I grad der Ideen, häufig auch durch eine hohe Komplexität aus. setzung hoch innovativer Ideen. Etablierte Unternehmen sind oftmals Diese Eigenschaften, Zeitmangel und eventuell fehlendes Verständnis zu sehr in ihr Tagesgeschäft involviert und bieten oft zu wenig Spiel- können zu unklaren Projektdefinitionen und -abgrenzungen führen. raum, um wirklich Neues zu initiieren und zu schaffen. Das Potenti- Eine der wichtigsten Aufgaben des verantwortlichen Projektleiters al kreativer Menschen kann in einem gänzlich neuen Unternehmen und des Projektbeirates ist daher, die Projektziele klar und eindeutig oftmals besser genutzt werden. Aber jede Neugründung ist auch mit zu formulieren. Erst wenn die Ziele definiert sind, können Maßnah- einem Risiko verbunden, und es bedarf umfangreicher Maßnahmen, men zu ihrer Erreichung gesetzt werden. um die Erfolgswahrscheinlichkeit neuer Unternehmensideen nachhal- Durch die Zielformulierung werden die entscheidenden Weichen tig zu erhöhen. Gemeinsam mit den bundesweiten Förderungen für für das gesamte Innovationsprojekt gestellt. Ziele beschreiben den junge, hochinnovative Unternehmen sind die regionalen Gründerzen- Zustand, der am Ende des Innovationsprojektes vorliegen soll. Sie tren im akademischen Umfeld besonders gefordert, potentielle Grün- haben Orientierungs-, Bewertungs-, Koordinierungs-, Kontroll- und derInnen aufzuspüren und in ihren ersten Schritten zur Gründung Motivationsfunktion. Die Ziele sind so konkret wie möglich zu defi- ihres eigenen Unternehmens zu begleiten. Der Science Park Graz nieren, sodass ihre Erreichung in weiterer Folge für den Science Park leistet dabei unverzichtbare Hilfestellung.“ Graz bzw. für die Verwaltung mess- und überprüfbar ist.“ 14
  • 15. Mission Projektbeirat Prof. John Allen Dr. Thomas von Waldkirch Science Park Manchester, chairman Präsident der Stiftung Technopark Zürich n today’s difficult economic climate, it is increasingly important ür uns im Project Advisory Board (PAB) ging der Führungs- „I to successfully compete in the so-called knowledge economy. „F wechsel von Frau Kirsten Tangemann zu Herrn Emmerich To do this we have to both create new knowledge and find a way Wutschek ohne erkennbare Zäsur vor sich, und die fruchtbare, sach- of getting it to the marketplace as quickly and efficiently as we can. bezogene Gesprächskultur mit Lob, Kritik und Anregungen für die The universities in Graz all have distinguished records in scientific Start-ups im Rahmen des PAB hat sich weiter sehr positiv entwickelt. research, and are effective in generating new ideas which can be Auch seitens der Teilnehmer aus Graz spürt man die Wertschätzung applied in practical ways. Science Park Graz complements these der Meinungen von anderswo, und der Rückblick über die früher be- technical skills with good business advice and their experience in the handelten Anträge ist sehr informativ, erfreulich und lehrreich. commercial exploitation of innovative ideas. Es ist immer wieder begeisternd, die engagierten und zukunftsge- As a member of the Project Advisory Board, I have been im- richteten Anträge von meistens sehr jungen künftigen Unternehmern pressed to see the wide scope of the new ideas received and in the zu diskutieren. Es sind – wie andernorts auch – diese mutigen Initiati- skills being applied by SPG to turn them into profitable businesses, ven junger Leute, die die Volkswirtschaften unserer Länder langfristig some of which are now growing into successful companies trading voranbringen werden, nicht die Großfinanz alleine. Der Science Park internationally . Science Park Graz continues to make a positive con- Graz mit seiner ausgewiesenen Coaching-Crew und seinen Verbin- tribution towards the region‘s economy.“ dungen leistet hierzu einen ganz wesentlichen Erfolgsbeitrag. “ 15
  • 16. Jahresbericht 07 Science Park Graz SPG Gründerprojekt motion code: blue Zwischenblatt mit Foto: Gründerprojekte GründerInnen I f you can dream it, you can do it. Walt Disney
  • 17. GründerInnen Statements Beratung und Seminaren bietet der Science Park Graz auch Zu- gang zu einem stetig wachsenden Netzwerk von Gründern aus den verschiedensten Bereichen. Diese Gemeinschaft wird durch regel- Prof. Dr. Reinhard Möller mäßige Veranstaltungen wie z.B. das Zentrumsfrühstück oder den Lipometer Gründerstammtisch gepflegt. Ein weiterer großer Vorteil des Science Parks ist das Mentorensystem, durch das man wertvolle Beratung von erfahrenen Leuten aus der eigenen Branche erhält.“ lexibilität ist Trumpf! Im Science Park Graz bekommt jeder „F Gründer, was er braucht - egal ob es „nur“ hin und wieder eines Intensivcoachings durch Herrn Mag. Wutschek bedarf, oder der DI Christian Gumpold spontanen Telefonbetreuung durch das SPG-Team, weil das Grün- motion code: blue derteam gerade im Ausland weilt. Die individuelle Betreuung durch das kompetente Berater-Team ist wohl der größte Mehrwert, den der Science Park Graz zu bieten hat. Die guten Kontakte zu Politik und Cluster erleichtern die Einbettung in die steirische Unternehmerland- ls wir Ende 2008 in den Science Park Graz aufgenommen schaft! Immer wieder gibt es interessante Möglichkeiten der gründer- „A wurden, waren wir sehr gespannt, was uns hier erwarten wür- spezifischen Weiterbildung, die die Jungunternehmer einen Schritt de und ließen alles einfach einmal auf uns zukommen. Es dauerte weiter bringen auf ihrem individuellen Weg zum Erfolg.“ allerdings nicht lange bis wir das enorme Unterstützungspotential er- kannten, welches einem hier geboten wird. Selbst in unserem für den SPG eher ungewöhnlichen Sektor „Yacht Design“ ergab sich eine Vielzahl von Möglichkeiten wie Weiterbildung und Kontakte in die stei- DI (FH) Hannes Robier rische Wirtschaft, zu Pressestellen sowie zu potentiellen Investoren. youspi Das persönliche Engagement aller Science Park Graz-Mitarbeiter ist hervorragend und es herrscht ein kollegiales Klima. Die Entscheidung dem Science Park Graz beizutreten war/ist wegweisend für unsere Unternehmensgründung und unser weiteres Berufsleben.“ ir von der youspi Consulting GmbH waren nun circa zwei „W Jahre im Science Park Graz. Für den Aufbau unseres Unter- nehmens war es essentiell, dass wir die räumliche und wissensreiche Unterstützung bekommen haben. Der Austausch mit den anderen Prof. DDr. Erwin Petek Jungunternehmern war ebenso eine gute und lehrreiche Erfahrung. Single Cell Dimensions Im nachhinein gesehen würden wir uns sicher wieder für einen Platz im SPG bewerben.“ ls Single Cell Dimensions - Research for life GmbH repräsen- „A tieren wir eine Gruppe von akademischen Gründern mit medi- DI Martin Höller zinisch-naturwissenschaftlicher Ausbildung, die bereits auf eine erfolg- Nimblo reiche Karriere im primären Arbeitsfeld zurückblicken können. Trotz des daraus entstehenden Vorteils, lokal mit fachlich und wirtschaftlich rele- vanten Partnern vernetzt zu sein, konnte erst durch das Science Park Graz-Team der Weg von der Idee zum Unternehmen beschritten werden. ach einem Jahr im Science Park Graz können wir unser er- Von wesentlicher Bedeutung war für uns vor allem die Einbindung der „N stes Resümee ziehen, welches durchwegs positiv ausfällt. Als Medizinischen Universität Graz, um gemeinsam jungen MitarbeiterInnen Jungunternehmer bekommt man quasi das Rundum-Sorglos-Paket den Umstieg in die Privatwirtschaft zu ebnen. Nach ungefähr einem Jahr geboten und kann sich somit mit ganzer Energie dem eigenen Pro- können wir, dank des SPG, auf eine Vielzahl von interessanten Projekten jekt zuwenden. Neben Büroausstattung, finanzieller Unterstützung, mit unseren Kooperationspartnern zurückblicken.“ 17
  • 18. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Gründungsprojekte Im vergangenen Geschäftsjahr 2008/2009 hat der Science Park Graz insgesamt 19 innovative Gründungsprojekte auf ihrem Weg in die Selbständigkeit begleitet: SPG Gründungsprojekte: • Advanced Welding Technology • Möller Messtechnik • Single Cell Dimensions – • B&F Concepts • motion code: blue GesbR Genetics for Life GmbH • bionic surface technologies OG • Nimblo Softwareentwicklungs OG • Spintower KG • Cryoshelter e.U. • pba3 BioMed GmbH • Sprache Direkt GmbH • Dr. Lanz-Sitz • smaXtec GmbH • VASCOPS GmbH • easyMOBIZ mobile IT solutions GmbH • RYachts - Yachtbau e.U. • youspi Consulting GmbH • LCC rail consult e.U. • SCHLUMOSED Advanced Welding Technology thomas.weinberger@tugraz.at DI Thomas Weinberger Mag. Nikolaus Huber Advanced Welding Technology ufgrund von neuen Produktanforderungen sowie dem Einsatz Weiteren wurde das Verfahren zum Schweißen von Stahl weiterent- A von Multi-Material-Produkten (hybrid design) werden auch an die Fügetechnik neue Anforderungen gestellt. wickelt und verbessert und kann nun erstmals auch industriell ein- gesetzt werden. Die Palette der Leistungen reicht von der Beratung Das Advanced Welding Technology (AWT) ist ein Forschungs- über die Prozessentwicklung, Prototypenfertigung sowie die Schwei- und Entwicklungsunternehmen im Bereich der Fügetechnik, das ßung von Vor-, Klein- und Großserien. Neben der Fertigung bei AWT Dienstleistungen bei der Auswahl, Entwicklung und dem Einsatz von kann dem Kunden eine entsprechende Anlage geliefert und vor Ort neuartigen Schweißverfahren anbietet. Der Fokus liegt dabei auf den installiert werden. Festphasenfügeverfahren „Rührreibschweißen“ und seinen Varianten Thomas Weinberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU mit dem auch solche Materialien miteinander verbunden werden kön- Graz und beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit dem nen, die bisher als nicht verschweißbar galten (z.B. Aluminium und Rührreibschweißen von Stahl. Nikolaus Huber hat einen Studienab- Stahl). Die in diesem Verfahren entstehenden Verbindungen sind oft- schluss mit wirtschaftlichem Hintergrund und verfügt daher über um- mals qualitativ hochwertiger als konventionell schmelzgeschweißte. fangreiches Wissen im Bereich Betriebswirtschaft und Marketing. Neben der hohen Qualität und einfachen Automatisierbarkeit ist das Verfahren auch sehr umwelt- und arbeitsplatzfreundlich. Mentor Langjährige Erfahrung und die verfügbare Anlagentechnik ga- Em. Univ.-Prof. DI Dr. Horst-Hannes Cerjak, rantieren eine schnelle und zuverlässige Projektabwicklung. Des Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, TU Graz 18
  • 19. GründerInnen B&F CONCEPTS DI (FH) Dr. Henry Müller henry.mueller@tugraz.at B&F CONCEPTS er Ertrag landwirtschaftlich genutzter Kulturen liegt weit hinter tumsförderung von diversen Kulturpflanzen. Ein wesentlicher Vorteil D deren Potential zurück. Neben Krankheitserregern schwächen auch Trockenheit und Nährstoffarmut die Pflanzenentwicklung und der Produkte ist, dass verschiedene, einander ergänzende Bakterien- oder Pilzarten in einem Präparat vereint werden. reduzieren damit den Ernteertrag und die Produktqualität. Aus wirt- Die wissenschaftliche und geschäftliche Leitung übernimmt Dr. schaftlichen, gesetzlichen oder aus biologischen Gründen ist der Ein- Henry Müller, Univ.-Ass. am Institut für Umweltbiotechnologie an satz von chemischen Pestiziden oder Düngemitteln oft nicht möglich. der TU Graz. Sein Aufgabenbereich umfasst die Herstellung und die In der Firma B&F CONCEPTS wird die Expertise im Bereich des Weiterentwicklung der Produkte sowie den Vertrieb. Zwei Persönlich- biologischen Pflanzenschutzes genutzt, um auf Basis von nützlichen keiten, die in externer beratender Funktion dem Geschäftsführer bei- Mikroorganismen Produkte für den Agrar- und Gartenbereich herzu- stehen, sind Prof. Gabriele Berg für den wissenschaftlichen Bereich stellen. Die Präparate bieten Lösungen zur Reduktion von Stresssi- sowie Ass. jur. Christian Gerstädt, MBA für juristische und betriebs- tuationen, die sich negativ auf den Ertrag der angebauten Pflanzen wirtschaftliche Fragen. auswirken. Dabei handelt es sich z. B. um ein Mittel zur Bekämpfung der Rübenfäule an Zuckerrüben, eines zur Geschmacks- und Ernte- Mentorin ertragssteigerung bei Erdbeeren und ein weiteres zur Pflanzenwachs- Univ.-Prof. Dr. Gabriele Berg, Institut für Umweltbiotechnologie, TU Graz bionic surface technologies DI Andreas Flanschger andreas.flanschger@tugraz.at DI Peter Adrian Leitl bionic surface technologies ei „bionic surface technologies“ geht es um die Erforschung für die geforderte Anwendung ausgelegt wird. B von selbstklebenden Oberflächen, welche strömungsoptimierte Körper, wie zum Beispiel Surfbretter, Boote, Flugzeuge, Windkraft- Das erste Forschungsprojekt mit einem namhaften Partner ist im Gange und die ersten Ergebnisse sind viel versprechend. werke usw. verbessern können. Durch die Anbringung dieser auf die Peter Leitl übernimmt die Aufgabe der technischen Leitung bzw. Strömung abgestimmten Mikrostrukturoberflächen kann in einem der Forschung & Entwicklung in der Gründungsphase. Andreas sehr breiten Anwendungsbereich der Reibungswiderstand eines Kör- Flanschger fungiert als Leiter des wirtschaftlichen Bereiches. Die bei- pers in wenig abrasiven Fluiden um bis zu 8% vermindert werden den Gründer haben Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen - daraus ergibt sich, abhängig vom Verhältnis zwischen Druck- und an der TU Graz studiert und bereits vier Jahre gemeinsam im TU Graz Reibungswiderstand bis zu 8% weniger Energieaufwand bei gleicher Racing Team zusammen gearbeitet. Geschwindigkeit. Somit sind Treibstoffeinsparungen sowie eine Verringerung des MentorInnen CO2-Ausstoßes bei den genannten Anwendungsgebieten um bis zu A.o. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Sanz, Institut für Thermische Turboma- 5% möglich. Hierbei machen sich Andreas Flanschger und Peter Leitl schinen und Maschinendynamik, TU Graz von bionic surface technologies die so genannte Ribletstruktur zu Mag. Dieter Messner, OBI Group Holding GmbH Nutze, eine Mikrorillenoberfläche wie man sie auch bei Haien oder Mag. Barbara Messner, Allianz Elementar Versicherungs AG Pinguinen findet, welche mittels CFD (Computational Fluid Dynamics) DI (FH) Eva Leitl, Raiffeisen Leasing International 19
  • 20. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Cryoshelter www.cryoshelter.com | office@cryoshelter.com DI Dr. Matthias Rebernik Cryoshelter ryoshelter entwickelt ein System zur thermischen Isolation von Kry- onsqualität und ermöglicht erstmals eine vollautomatisierbare Montage. C otanks, welche für den Transport und die Speicherung von Indus- trie-Gasen eingesetzt werden. Für eine wirtschaftliche Bereitstellung der Die Anwendungen für Industriegase sind breit gefächert und reichen von der Medizintechnik bis hin zur Gastronomie. Entsprechend breit ge- Industrie-Gase muss die naturgemäß geringe Dichte der Gase erhöht fächert sind die Anforderungen an die Behälter, und damit auch an die werden. Die höchsten Dichten werden durch Abkühlen bis zur Verflüssi- Isolation. Cryoshelter entwickelt ein System, das diese große Bandbreite gung erzielt. Je nach Gas sind dazu Temperaturen bis nahe dem absolu- optimal abdeckt und damit die Wirtschaftlichkeit sowohl für den Behälter- ten Nullpunkt bei minus 273°C erforderlich. Kryotanks sind Behälter, wel- produzenten als auch für den Endkunden deutlich erhöht. che zur Speicherung derart kalter Gase bzw. Flüssigkeiten geeignet sind. Der Gründer Dr. Matthias Rebernik hat Maschinenbau-Wirtschaft an Eine Schlüsselkomponente dieser Tanks ist die thermische Isolation, an der TU Graz studiert und hat sich im Rahmen seiner Dissertation mit der die höchste Ansprüche hinsichtlich der Isolationsqualität gestellt werden. Flüssigspeichertechnologie allgemein und dem Stand der Technik der Gleichzeitig erfordert die Wirtschaftlichkeit eine möglichst einfache thermischen Isolation im Detail beschäftigt. Applikation der Isolation. Cryoshelter arbeitet an einer neuen Technologie, die sowohl bei der erreichbaren Isolationsqualität als auch bei der Appli- Mentoren kation gegenüber dem Stand der Technik entscheidende Vorteile bietet. Mag. Thomas Hafner, Wirtschaftstreuhänder Cryoshelter erreicht eine deutliche Verbesserung der erreichbaren Isolati- Univ.-Prof. DI Dr. Helmut Eichlseder, TU Graz christian.santner@manggei.com DI (FH) Christian Santner Dr. Eduard Lanz Dr. Lanz-Sitz r. Lanz hat ein völlig neues Konzept für einen Sitz entwickelt, der Dr. Eduard Lanz ist Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chi- D nicht nur die Form des Bewegungsapparates berücksichtigt, sondern auch dessen Funktion. Das Konzept ermöglicht schmerz- rurgie und Sportorthopädie und ärztlicher Leiter des Institutes für Be- wegungstherapie in Graz. Der ehemalige Leistungssportler ist unter freies und gesundes Sitzen und bietet ein völlig neues Sitzgefühl. anderem staatlich geprüfter Trainer für Eiskunstlauf und arbeitete als Übliche Sitze in Fahrzeugen schränken den Menschen in seiner Teamarzt in mehreren Nationalmannschaften wie Ski alpin, Eishockey natürlichen Bewegung ein und behindern die Atmung. Besonders und Tennis. Als Spezialist für den Bewegungsapparat ist er auch als Vielfahrer leiden häufig unter Verspannungen, Ermüdung und Rü- Konsulent für namhafte Sportartikelfirmen, Matratzenhersteller, Her- ckenschmerzen. Der Dr. Lanz-Sitz entlastet durch ein patentiertes steller von Heilbehelfen und die Automobilindustrie tätig. DI (FH) Chri- Konzept Schultern, Nacken, Lendenwirbelsäule und Bandscheiben stian Santner studierte Automotive Engineering an der FH Joanneum und beugt so Verspannungen und Verletzungen vor. Primärer Ziel- in Graz und verfügt über sehr gute Kontakte zur Autoindustrie. Neben markt ist der PKW-Markt, weiters Flugzeug-, Bahn- und Nutzfahr- seiner Funktion als Projektleiter ist er für Vertrieb und Marketing ver- zeuganwendungen sowie Büromöbel. Ein Prototyp für den Sitz ist antwortlich. Beraten und unterstützt wird das Team von den beiden derzeit in Arbeit. automotiven Experten DI Peter Krumeich und Matthias Topp. 20
  • 21. GründerInnen DI Rudolf Schamberger www.easyMOBIZ.at | r.schamberger@easyMOBIZ.at easyMOBIZ asyMOBIZ entwickelt Software zum schnellen, sicheren und ortsun- nationalisiert. Für diese neue technische Errungenschaft ist easyMOBIZ e abhängigen Zugriff auf wichtige Informationen über Mobiltelefone und moderne mobile Geräte. Der Fokus liegt dabei auf Lösungen für beim wichtigsten steirischen Innovationspreis, dem Fast Forward Award nominiert. easyMOBIZ arbeitet erfolgreich mit renommierten Partnern Apples iPhone und iPod touch sowie RIMs Blackberry. Auf Basis des aus Wirtschaft und Forschung zusammen und erstellt u.a. auch maßge- langjährigen Know-Hows entwickelte easyMOBIZ intuitiv bedienbare schneiderte mobile Lösungen für externe Unternehmen. Multimedia- und Gebäudesteuerungslösungen, sodass die Fernsteu- Gegründet wurde easyMOBIZ von Rudolf Schamberger, der auf eine erung wichtiger Funktionen für alle Menschen einfach möglich wird - mehr als achtjährige Erfahrung im Management von internationalen IT- auch für all jene ohne technische Affi nität. Das derzeitige Hauptprodukt Projekten zurückgreifen kann. Das stetig wachsende Team kreiert mit ei- heißt ayControl, ein Fernsteuerungssystem für das iPhone und den iPod ner dynamischen Mischung aus Erfahrung, Kreativität und neuester Tech- touch. Der Anwendungsbereich der intuitiven Steuerung reicht dabei nologien zukunftsweisende Produkte, Projekte und Lösungen. von der Bedienung von High-Tech Konferenzräumen über Licht- bzw. Kunst-Installationen bis hin zur gesamten Steuerung von modernen Fir- Mentoren mengebäuden und Eigenheimen. Die ayControl passt in jede Hosenta- DI Arno Hollosi, FH Campus02, sche, sendet verschlüsselt tausende Kilometer weit und trägt aktiv zum DI Dr. Christian Kittl, KaleidosCON Projektentwicklung Klimaschutz bei. Aktuell werden bestehende Vertriebsstrukturen inter- DI Dr. Karlheinz Schlögl, ecofinance Finanzsoftware und Consulting GmbH DI Dr. Stefan Marschnig www.LCCrail.com | office@LCCrail.com LCC rail consult erade in Krisenzeiten werden Investitionen kritischer hinterfragt. stabilen Zahlen darstellen. Sie sind aber, im Vergleich mehrerer Op- G Der Grad der Nachhaltigkeit einer Investition kann nur durch die Erfassung aller Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus tionen, eine Hilfestellung für eine stabile und nachhaltige Entschei- dung. beschrieben werden. Gerade im Bereich Eisenbahninfrastruktur wer- LCC rail consult bietet Eisenbahnunternehmen, der bahnaffinen den mit der Entscheidung für einen Neubau einer Anlage nicht nur Industrie sowie Gebietskörperschaften und Kontrollinstanzen Un- die direkten Kosten des Projekts definiert, sondern auch Kosten und terstützung in der wirtschaftlichen Bewertung von Neubauten und Erlöse im Gesamtsystem. Diese indirekten Effekte sind oft schwer Reinvestitionen. zu erfassen bzw. monetär zu bewerten, da sie örtlich und zeitlich LCC rail consult wurde im Februar 2008 von Dipl.-Ing. Dr.techn. versetzt auftreten können. Stefan Marschnig gegründet und im März 2008 in den Science Park Sowohl die Abbildung der Kosten über einen gesamten Lebenszy- Graz aufgenommen. klus als auch die Abbildung der indirekten, aber kostenwirksamen Auswirkungen im Gesamtsystem Bahn ist komplex und übersteigt Mentoren bei weitem den Ablauf einer standardisierten Projektkalkulation. Da DI Dr. Markus Frewein, verkehrplus GmbH in der Infrastruktur Nutzungsdauern von bis zu 100 Jahren auftreten, Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Peter Veit, Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrs- können Lebenszykluskosten (Life Cycle Cost – LCC) jedoch keine wirtschaft, TU Graz 21
  • 22. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Foto: Sissi Furgler www.lipometer.com | office@lipometer.com Prof. Dr. Reinhard Möller Möller Messtechnik – Lipometer und zwei Jahre hat die Entwicklung des Lipometers, eines neuar- Die meisten Geräte zur Messung des Körperfettes sind nicht in der R tigen Messsystems zur exakten Bestimmung der Körperfettvertei- lung, vom Forschungstool zum marktreifen Serienprodukt in Anspruch Lage, die individuelle Verteilung des Körperfettes zu beschreiben und geben lediglich Auskunft über den gesamten Körperfettanteil. Das genommen. Das Lipometer des Spin-offs „Möller Messtechnik“ der Lipometer eröffnet eine völlig neue Dimension und Sichtweise auf Med Uni Graz wurde Anfang April 2009 als Medizinprodukt europa- die menschliche Körperzusammensetzung und Fettverteilung. Es ist weit zertifiziert. Mit der Zertifizierung öffnet sich ein größerer Markt, ein optisches Computermesssystem zur präzisen Bestimmung der da das Lipometer nun von niedergelassenen Ärzten, Diätassistenten Schichtdicke des subkutanen Fettgewebes in Millimetern. oder Fitness- und Wellnessbetrieben eingesetzt werden kann und da- Prof. Dr. Reinhard Möller, der Erfinder des Lipometers und Grün- mit weit über den wissenschaftlichen Sektor hinausgeht. der der Firma Möller Messtechnik, ist ein Experte auf dem Gebiet der Zahlreiche internationale Studien belegen den Zusammenhang Biomedizinischen Forschung. Er hält selbst mehrere Patente und ist zwischen erhöhtem Krankheitsrisiko und verkürzter Lebenserwartung Autor von mehr als 60 wissenschaftlichen Publikationen im Themen- im Falle von Übergewicht. Die gleiche Fettmenge kann unterschied- gebiet „body composition“. lich verteilt sein und somit zu einem höheren oder niedrigeren Risiko von metabolischen und hormonellen Erkrankungen wie Typ 2 Dia- Mentorin betes, koronare Herzerkrankungen und Fertilitätsstörungen führen. Dr. Karin Schaupp, International Innovation Business and Consulting www.motioncodeblue.com | office@motioncodeblue.com DI Christopher Gloning DI Christian Gumpold motion code: blue inen völlig neuen Ansatz in punkto Yachtdesign liefern die beiden genössische Gestaltung im Interior und wurde von den jungen De- E Absolventen der FH Joanneum für Industrial Design, Christopher Gloning und Christian Gumpold. signern im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickelt. Die Arbeiten zum Design einer weiteren Motoryacht im Stil von „SENTORI 58 R“ für Die beiden Industrial Designer gründen das Label „motion code: eine Werft aus Taiwan haben bereits begonnen. blue“. Dieses versteht sich als ein Designstudio, dessen Stärken in „motion code: blue“ besteht aus den beiden Industriedesignern DI der Entwicklung von klar gestalteten, funktionsorientierten Yachten Christopher Gloning und DI Christian Gumpold. Mit ihrer fundierten, mit durchdachter und auf die aktuellen Trends reagierender Form- interdisziplinären und praxisorientierten Ausbildung verstehen sie sprache liegen. Die Exteriors Ihrer Yachten sind vom Automobilde- sich als Schnittstelle zwischen Gestaltung und Technik. Ihre Kennt- sign inspiriert, das Interior bietet moderne, loftartige Wohnraum- nisse im Bereich Fertigungstechnik, Ergonomie, Kreativitätstechnik gestaltung. Dabei reicht die Gestaltungspalette von Motor- und und ihre in verschiedenen Designbüros erworbene Arbeitserfahrung, Segelyachten über Beiboote und maritimem Equipment bis hin zu ermöglichen ihnen, realitätsnah, kosteneffizient und zeitsparend zu Produkten und Fahrzeugen unter dem Überbegriff Industrial Design. entwickeln. Das Unternehmen bietet Werften Lösungen für junge, designorien- tierte Zielgruppen und zur Erschließung neuer Marktsegmente. Mentoren Die Designstudie zu Ihrer ersten Yacht „SENTORI 58 R“ kommu- DI Kurt Hilgarth, Hilgarth design engineering niziert eine klare Linienführung im Exterior, sowie Variabilität und zeit- FH-Prof. DI Gerhard Heufler, Studiengang Industrial Design, FH Joanneum 22
  • 23. GründerInnen Martin Brugger, Bakk.rer.soc.oec. www.nimblo.at | martin.hoeller@nimblo.at DI Martin Höller martin.brugger@nimblo.at nimblo ie Planung und Durchführung von Filmproduktionen ist ein sehr Filmgattungen, vom Dokumentar- bis zum Werbefilm, unterstützt. D komplexer und dynamischer Prozess, der sich über verschiedene Ebenen erstreckt (z.B. Finanzplanung, Controlling, Personal- und Das Unternehmen wurde von den Softwareentwicklern Martin Höller und Martin Brugger gegründet. Durch die umfangreiche Aus- Ressourcenmanagement, Terminplanung etc.). Während einer Film- bildung während des Studiums (Softwareentwicklung-Wirtschaft an produktion gibt es täglich Änderungen, die dann mit allen Abhängig- der TU Graz) ist Nimblo bestens für die Entwicklung und wirtschaft- keiten in diesen Ebenen mühsam vom Produzenten nachgearbeitet liche Vermarktung von Software gerüstet. Seit Frühjahr 2009 hat sich werden müssen. Dabei passieren leicht Fehler, die schwerwiegende das Team um zwei weitere Entwickler vergrößert. Auswirkungen haben können. Durch die guten Kontakte des Teams zur deutschsprachigen Die Software „LineProducer“ ist auf internationale Koproduktionen Filmbranche und zu Filmschulen wird das fachspezifische Know-how spezialisiert und erfüllt außerdem auch alle Voraussetzungen für an- über den Filmproduktionsprozess leicht zugänglich. dere Filmproduktionen, um den komplexen Filmproduktionsprozess in allen Planungsebenen zu unterstützen. Besonderes Augenmerk wird Mentoren dabei auf eine ansprechende, einfache und benutzerfreundliche Bedi- Joachim Schnedlitz, Boom Software AG enoberfläche gelegt. Weiters wird durch einen modularen Aufbau und Univ.-Doz. Ing. Mag. Mag. Dr. Andreas Holzinger, Institut für Medizinische die Bereitstellung von anpassbaren Vorlagen die volle Bandbreite an Informatik, Statistik und Dokumentation, MedUni Graz pba 3 Peptid basierende antimikrobielle und anti-endotoxische Agentien Univ.-Doz. DI Dr. Karl Lohner karl.lohner@pba3.com pba3 m Kampf gegen resistente Bakterien, die weltweit im Vormarsch sind, Anti-infektiva und Anti-endotoxin Anwendungen sieht. Ziel ist es, eine I ist die Gesellschaft mit einer kontinuierlichen Abnahme an neuen wirk- samen Antibiotika konfrontiert. pba3 BioMed GmbH, hervorgegangen Produktentwicklung von (prä)klinischen Tests bis zur Auslizensierung der Schlüsselsubstanzen an strategische Partner umzusetzen. Hierfür aus einem spin-off Projekt der Österreichischen Akademie der Wissen- wurde vorerst aus der vorhandenen Peptidbibliothek eine Verbindung schaften (ÖAW) und im April 2009 gegründet, adressiert dieses globa- ausgewählt, die dem Anforderungsprofil zur Behandlung von Infekten le Gesundheitsproblem und entwickelt neuartige Wirkstoffe, die sich mit septischen Komplikationen wie Bakteremia oder intra-abdominale durch einen dualen Wirkmechanismus auszeichnen. Diese Substanzen Infektionen bestens entspricht. Für das vorgelegte Business Konzept (Peptide) zerstören spezifisch die Zellhüllen von Antibiotika-resistenten wurde das Team um Karl Lohner, Leiter des Forschungsprojektes am Bakterien, ohne dabei an Zellrezeptoren (Proteine) zu binden. Zusätz- Institut für Biophysik und Nanosystemforschung der ÖAW in Graz, mit lich verhindern sie die Ausbildung von septischen Komplikationen, in dem ersten Preis im internationalen Business Plan Wettbewerb „Best of dem sie die beim Abtöten freigesetzten bakteriellen Endotoxine neu- Biotech 2008“ der Austria Wirtschaftsservice GmbH ausgezeichnet. tralisieren. Diese Peptide, erfolgreich an Mäusen getestet, wurden zum internationalen Patent angemeldet. MentorInnen Mit der Firmengründung von pba3 BioMed GmbH sollen nun diese DI Dr. Kirsten Tangemann, Quadris Consulting GmbH Forschungsergebnisse auf den Markt gebracht werden, wobei sich pba3 Mag. Dr. Peter Hecht, Em. ORIDIS BIOMED Forschungs- und Entwicklungs BioMed GmbH als translationale Entwicklungsfirma mit dem Fokus auf GmbH und TRIPOS Inc. 23
  • 24. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz http://ryacht.com | riedl.guenter@gmx.at DI Günter Riedl RYachts ie Geschäftsidee von RYachts ist die Serienfertigung von Segelyach- Rohbau des Bootskörpers abgeschlossen sein. D ten in Holzbauweise. Warum ausgerechnet Holz? – Abgesehen von der edlen Anmutung ist Holz der traditionsreichste Werkstoff im Schiffs- Der Gründer DI Günter Riedl hat in Graz Wirtschaftsingenieurwe- sen Maschinenbau und in Hamburg Schiffbau studiert. Der Boots- und Bootsbau. Mit modernen Technologien verarbeitetes Holz zählt zu baubetrieb „RYachts-Yachtbau e.U.“ wurde im Januar 2008 gegrün- den festesten, leichtesten und vor allem langlebigsten Werkstoffen und det. Günter Riedl ist verantwortlich für die gesamte Projektleitung, verfügt über sehr gute Temperatur- und Schalldämmeigenschaften. An- die Konstruktion der ersten Yacht liegt in Händen des Yachtkon- gewandt wird hier ein patentiertes Bauverfahren wobei unter Anwen- strukteurs M.O.v.Ahlen. In den Bereichen Marketing, Internet, For- dung von Vakuum und Magnetismus ein aus Furnieren verleimter Rumpf men- und Prototypenbau sowie Finanzierung wird eng mit externen entsteht. Dieser kann schneller und maßhaltiger hergestellt werden als Beratern zusammengearbeitet. bisher. Dies führt zu einem erheblichen Preisvorteil am Markt. Das erste Modell, die RY29 ist fertig konstruiert, die Form für das Mentoren Deck ist fertig gestellt, die Rumpfform ist in Arbeit. Die ersten Probever- Mag. Martin Artner, Artner Buchprüfung und Steuerberatung GmbH & Co KEG klebungen in der Serienform wurden erfolgreich abgeschlossen, noch Univ.-Prof. DI Dr. Ulrich Bauer, Institut für Betriebswirtschaftslehre und im Juli wird das Deck fertig gestellt werden. Bis Ende August sollte der Betriebsoziologie, TU Graz SCHLUMOSED wolfgang.titz@tugraz.at DI Wolfgang Titz SCHLUMOSED as Projekt befasst sich mit der Reinigung von Abwasser, einem Verbandbildung bevorzugt auftritt und somit eine optimale Reinigung D weltweit - ökologisch wie auch ökonomisch - intensiv diskutier- ten Thema. Es gibt mehrere Arten von Reinigungssystemen, wobei gewährleistet ist. In heimischen Kläranlagen kann der SCHLUMOSED vor allem zur Senkung der Betriebskosten beitragen. Am deutschen Kläranlagen, die nach dem Prinzip des aeroben Belebungsverfahren Markt müssen für die Restemission des Abwassers zusätzlich Abga- arbeiten, am häufigsten sind. ben bezahlt werden, die durch den Einsatz des Messgeräts gesenkt Mit dem Messgerät SCHLUMOSED (für Schlamm, Lumo=Licht, werden können. Sedimentation) ist es möglich, den Reinigungsprozess so zu füh- Wolfgang Titz studierte Industriellen Umweltschutz mit Schwer- ren, dass sauberes Abwasser mit Einsatz von weniger Energie und punkt Verfahrenstechnik an der Montanuniversität Leoben. Seine weniger Chemikalien als bisher abgegeben wird. Um die Gesamt- technische Ausbildung im Bereich Umweltschutz sowie fundierte reinigungsleistung bei Kläranlagen zu erhöhen und einen optimalen betriebswirtschaftliche Kenntnisse bilden eine gute Basis für das Un- Klärbetrieb ohne Biomasseabtrieb zu erreichen, kann der Effekt der ternehmen. „Verbandbildung“ genutzt werden. Der SCHLUMOSED misst 24 Stunden am Tag das Absetzverhalten des Schlammes und zeichnet Mentor es auf. Dadurch kann in jeder Kläranlage, in der nach dem Belebungs- Em.Univ.-Prof. DI Dr. Gernot Staudinger, Institut für Prozess- und verfahren gereinigt wird, der Prozess so geregelt werden, dass die Partikeltechnik, TU Graz 24
  • 25. GründerInnen Dr. MAS Michael Schenk www.singlecell-dimensions.com Dr. Jochen Geigl office@singlecell-dimensions.com Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher Ao.Univ.-Prof. Mag. DDr. Erwin Petek Single Cell Dimensions as junge Biotechnologie-Unternehmen ist im Bereich der Human- arzt am Institut für Humangenetik der MedUni Graz beschäftigt. Ge- D genetik tätig und entwickelt Diagnoseverfahren zum Nachweis von genetischen Veränderungen in der menschlichen Erbinformation. Der meinsam mit Herrn Dr. Speicher, dem Leiter des Instituts für Hu- mangenetik, wurde in den letzten Jahren eine international führende Fokus liegt dabei auf Proben, bei denen naturgemäß nur sehr wenig Aus- Forschungsgruppe im Bereich der „Einzelzelldiagnostik“ etabliert, die gangsmaterial (Einzelzellen) zur Verfügung steht. Das Anwendungsgebiet sich durch eine Vielzahl von nationalen und internationalen Projekten erstreckt sich von der Polkörperdiagnostik, über die nicht-invasive Prä- und Publikationen in Top-Journalen auszeichnet. Mit Herrn Dr. Petek nataldiagnostik, bis hin zum breiten Feld der Tumorgenetik. Beispielswei- als stellvertretenden Leiter des Instituts für Humangenetik ist noch se können mit der so genannten Polkörperdiagnostik in Zusammenarbeit ein weiterer renommierter Humangenetiker an Bord. Herr Dr. Schenk mit Reproduktionsmedizinern die Erfolgsaussichten einer künstlichen ist Gründer und derzeit ärztlicher Leiter des Kinderwunsch Instituts in Befruchtung, durch die verbesserte Auswahl von Eizellen, wesentlich Dobl. Er verstärkt mit seiner hohen Kompetenz als Gynäkologe und erhöht werden. Reproduktionsmediziner den Kernbereich des Unternehmens. Die SCD-Verfahren sichern ihren Auftraggebern den Zugriff auf ein einzigartiges Methodenspektrum ohne aufwendige eigene Entwicklungs- Mentoren arbeit und liefern essentielle und hochauflösende Genominformationen. Dr. MAS Michael Schenk, Kinderwunsch Institut Schenk GmbH Der Geschäftsführer, Dr. Jochen Geigl, ist derzeit als Assistenz- Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher, Institut für Humangenetik, Med Uni Graz Mario Fallast www.smaXtec.com | stefan.rosenkranz@smaXtec.com DI Dr. Stefan Rosenkranz mario.fallast@smaXtec.com smaXtec as Team von smaXtec verknüpfte die Firmengründung mit der Partnern und Mentoren erleichtert es, auf technische, wirtschaft- D Entwicklung ihres ersten Produktes: Ein „Sensorsystem für Rinder“, das in der landwirtschaftlichen Forschung sowie in der liche und marktbezogene Chancen und Risiken früh reagieren zu können. intensiven Landwirtschaft die kontinuierliche Gesundheitsüberwa- Die beiden Mitglieder des Gründerteams, DI Dr. Stefan Ro- chung von Rindern ermöglicht. Die Verwendung spezieller Sensor- senkranz und Mario Fallast, kennen sich schon seit mehr als 15 technologien und die Entwicklung einer eigenen Hardware-Platt- Jahren und haben schon an zahlreichen Produktentwicklungspro- form für die Übertragung der Daten sowie die benutzerfreundliche jekten mitgearbeitet bevor Sie sich für die gemeinsame Gründung Verwaltung der Messparameter bilden die Basis des Produktes. der smaXtec GmbH entschieden haben. Elektrotechnik und Wirt- In Zukunft soll diese Plattform für weitere Anwendungen adaptiert schaftsingenieurwesen - zwei Studienrichtungen, deren Kombi- bzw. die gewonnene Erfahrung für die Entwicklung weiterer elek- nation ein breites Spektrum an Möglichkeiten bietet. tronischer Spezialprodukte genutzt werden. Der Kontakt zu Forschungseinrichtungen verschiedenster Mentoren Themenfelder – und damit zu technischen Lösungen und Anwen- Dipl. ECBHM Dr. Johann Gasteiner, Lehr- und Forschungszentrum dungsgebieten – sowie zu den späteren Nutzern der Produkte Raumberg-Gumpenstein wird vom Team aktiv gepflegt. Das internationale Netzwerk an Rob Bekkers, PAYER International Technologies GmbH 25
  • 26. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz www.spintower.eu | office@spintower.eu Dipl.-Ing. Mario Schwaiger Mag. Marco Schwaiger spintower KG as Unternehmen „Spintower“ definiert sich als technologieorien- und in der Kontrollmöglichkeit durch eine mobile Einsatzzentrale. D tierter Hersteller von professionellen Wearable-Computing-Syste- men für die Echtzeitverarbeitung von Audio-, Video- und Sensordaten. Das Unternehmen strebt für 2010 die Einführung einer ersten marktreifen Kommunikationslösung für den Sicherheitsbereich an. Derzeit wird der erste Prototyp eines tragbaren Kommunikationssy- Spintower wurde im Februar 2008 von den Brüdern Mario und stems für den professionellen Einsatz entwickelt. Zu den potentiellen Marco Schwaiger gegründet, die sich in den Bereichen Technik und Zielgruppen gehören unter anderem Firmen im Sicherheitsdienstlei- Wirtschaft hervorragend ergänzen. Mario Schwaiger hat Telematik an stungsbereich sowie Blaulichtorganisationen. der TU Graz studiert, Marco Schwaiger an der WU Wien das Studium Der Schwerpunkt liegt dabei in der strategischen Teamkommunika- der Betriebswirtschaft abgeschlossen. Ein erster großer Meilenstein tion zur Verbesserung der Sicherheit und Effizienz mobiler Einsatzgrup- konnte im Oktober 2008 mit einer Forschungsförderung durch die pen. Die Grundlage des Systems ist eine funkbasierende, verschlüs- FFG erreicht werden. selte Breitbanddatenübertragung und die Integration in ein verteiltes Computernetzwerk. Mit dieser intelligenten Kommunikationslösung Mentoren ergeben sich grundlegend neue Aspekte bei der Unterstützung, Beur- Ing. Mag. Karl Gerngroß, KARMA Consulting GmbH teilung, Leitung und Koordination sowie Dokumentation von Einsätzen Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl, Institut für Elektronik, TU Graz www.sprachedirekt.net | mail@sprachedirekt.net Dr. Wolfgang Schöll Nikolas Strobl, B.A., MSc Dr. Rok Kokol SPRACHE DIREKT Sprachbarrieren führen in Krankenhäusern oft zu Problemen in werden. Im Sommer wird für diesen ein Testbetrieb mit vorerst nur der medizinischen Versorgung von fremdsprachigen Patienten. Ab- drei Sprachen (Türkisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Russisch) hilfe schaffen wollen die Gründer Rok Kokol, Wolfgang Schöll und aufgebaut. Nach erfolgreichem Ablauf des Probelaufs und der Er- Nikolas Strobl mit ihrem Unternehmen „SPRACHE DIREKT“, das langung „echter“ Marktreife, sollen das Angebot auf neun Sprachen telefonische Dolmetschdienste für Spitäler anbietet. Dabei wird das erweitert und weitere Kunden gewonnen werden. medizinische Personal nach Auswahl der Sprache schnell und ohne Zum Gründungsteam gehören der Facharzt für Frauenheilkunde & Voranmeldung mit dem jeweiligen Dolmetscher verbunden. Geburtshilfe Dr. Wolfgang Schöll, der für das Personalmanagement Die Übersetzungshotline mit ihrem großen Sprachenangebot ist verantwortlich zeichnet und der Arzt für Allgemeinmedizin Dr. Rok rund um die Uhr erreichbar und liefert über professionelle, erfahrene Kokol, der aufgrund seiner umfangreichen Computerkenntnisse die Dolmetscher höchste Übersetzungsqualität. Die Abrechnung erfolgt technische Leitung übernimmt. Ergänzt und strukturiert wird das sekundengenau und verspricht im Vergleich zu konventionellen Über- Team von Nikolas Strobl, B.A., MSc, der für die Bereiche Vertrieb setzungsdiensten einen hohen Kostenvorteil bei Gesprächsdauern und Finanzen zuständig ist. bis zu 20 Minuten. SPRACHE DIREKT ist in allen Krankenhausbe- reichen einsetzbar und vor allem in Notfällen aufgrund der unmittel- MentorInnen baren Erreichbarkeit von größtem Vorteil. Christina Mikl, FERRING Arzneimittel Ges.m.b.H. Im Juni 2009 konnte der erste Kunde für das Projekt gewonnen Mag. Andreas Ragg, MBA, Prangl Gesellschaft m.b.H. 26
  • 27. GründerInnen DI Dr. Martin Auer www.vascops.com | office@vascops.com Mag. Carmen Gasser DI Dr. T. Christian Gasser VASCOPS askuläre Erkrankungen sind die Haupttodesursache der westlichen mechanische Belastung der Aneurysmenwand berechnet. Verglichen mit V Welt und der Trend ist weiter steigend. Daher besteht dringender Handlungsbedarf für neue, innovative Diagnosen, die die Qualität der gängigen klinischen Verfahren wird dadurch eine sehr viel glaubhaftere Abschätzung der Rissneigung eines Aneurysmas geliefert. Das Rupturri- gegenwärtigen Diagnoseerstellungen nachhaltig verbessern. VASCOPS siko eines Aneurysmas ist der Hauptindikator um operative (oder minimal GmbH hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, verlässliche und pati- invasive) Eingriffe zu motivieren. Folgeprodukte sind in Entwicklung. entenindividuelle Diagnosesysteme zur Unterstützung bei vaskulären Ein- Das Gründerteam, Mag. Carmen Gasser, DI Dr. T. Christian Gasser griffen zu entwickeln und vertreiben. und DI Dr. Martin Auer vereint langjährige, internationale rechtswissen- Mit dem Hauptprodukt A4clinics ist es VASCOPS gelungen, aufgrund schaftliche, wirtschaftliche und biotechnologische Expertise. Renom- von routinemäßig vorhandenen klinischen Bilddaten eine biomechanische mierte klinische Kooperationspartner in Europa und Amerika verstärken Analyse zu erstellen. Angewandt wird dies für die Diagnose von patho- das Unternehmen. logischen Erweiterungen der Bauchaorta. Unbehandelt kann sich dieses so genannte Abdominale Aorten Aneurysma vergrößern, bis es zufolge Mentoren des Blutdruckes reißt, was zumeist tödliche Folgen hat. A4clinics ist Dir. Mag. Karl Wulz, LKH Villach weltweit das einzige, kommerziell erhältliche System seiner Art, das die Em. o. Univ.-Prof. DI Dr. Hans Hinterhuber, Hinterhuber & Partners DI (FH) Andrei Parvu www.youspi.com | office@youspi.com DI (FH) Johannes Robier youspi ie youspi Consulting GmbH ist ein Dienstleister für „User Expe- Österreich mit einer digitalen Touchbilderwand für Ottakringer unter- D rience“, Usability und User Interface Design. USP ist es, mehr als nur Produkte zu gestalten. youspi arbeitet daran, alle Schnittstellen wegs ist, war sicher nicht der letzte Clou des Unternehmens. Kernaufgabe bei allen Projekten ist es, die Flut an Informationen zwischen Kunden und Produkten zu optimieren und damit stimmige bei Geräten und Softwareprodukten aufzubereiten, zu vereinfachen Produkterlebnisse zu schaffen. Den Kunden, die immer im Mittelpunkt und verständlich zu gestalten. stehen, wird so zu einem eindeutigen Marktvorsprung verholfen. youspi wurde von den Informationsdesignern Andrei Parvu und Mit innovativen und kreativen Lösungen im Bereich Softwareent- Hannes Robier ins Leben gerufen. Dieselben Ansätze, Vorstellungen wicklung und Touch Lösungen hat sich youspi schon des öfteren und Visionen einer „einfacheren Informationswelt“ brachten die bei- einen guten Namen in der IT- und Marketing Branche veschafft. Seit den Jungunternehmer zusammen. neuestem erobern sie auch mit ihren Großtouch- Lösungen den ös- terreichischen Marketing Markt. Die Aufgabe Touch Lösungen zu de- Mentoren signen und umzusetzen, die einfach und innovativ sind und Menschen Thomas Kutschi, BearingPoint INFONOVA GmbH sofort anziehen, ist zu einer weiteren Kernkompetenz von youspi ge- DI Dr. Christian Kittl, KaleidosCON Projektentwicklung worden. Mit einer Handbewegung von der ersten bis zur letzten Sei- DI Dr. Alexander Nischelwitzer, Studiengang Informationsmanagement, te und zurück navigieren, ist nur einer der kleinen Errungenschaften FH JOANNEUM Graz der youTouch-Präsentation. Dass youspi derzeit auf allen Festivals in 27
  • 28. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Alumni Adrivo Sportpresse CryoTech www.motorsport-magazin.com www.cryotech.at Die Formel 1 Berichterstattung ist fest in österreichischer Hand. CryoTech entwickelt innovative Kühltechnologie für den Getränke- Seit der Gründung 2004 hat sich die adrivo Sportpresse GmbH markt und für Consumer Produkte. Unter anderem wurden selbst erfolgreich als Agentur für Motorsport-Inhalte etabliert. Zu den kühlende Getränkeverpackungen entwickelt, welche mit konventio- Kunden zählen hochkarätige nationale und internationale Verlags- nellen Standardverpackungen kombiniert werden können. Diese er- häuser sowie eine Vielzahl im Motorsport engagierter Unterneh- möglichen dem Konsumenten an jedem Ort und zu jeder Zeit das men. Getränk auf Knopfdruck abzukühlen. Aglycon DR YIELD www.aglycon.at www.dryield.com Die Gründung von AGLYCON war die Konsequenz einer langjäh- Die DR YIELD software & solutions GmbH hat im letzten Jahr zusätz- rigen Partnerschaft auf universitärer Ebene und der einzigartigen lich zum ursprünglichen Geschäftsgebiet ‚Produktionssoftware in der Förderungen durch den Science Park Graz. Unsere Erfahrungen Mikroelektronik‘ mit dem neuen Produkt ‚SolarDataCenter‘ auch die und Fähigkeiten, das angeeignete technische Know-How und weltweit erste integrierte Software Lösung zur Produktionskontrolle die Trends in der Glycochemie bilden die Basis für unsere erfolg- und -optimierung für die Hersteller von Solarzellen auf den Markt ge- reichen geschäftlichen Aktivitäten. bracht. Inzwischen wurden auch in den USA die ersten drei Patente bezüglich der zugrunde liegenden Statistik- und Aggregationsalgo- rithmen erteilt. All Via Photonics www.allviaphotonics.com eLibera All Via Photonics entwickelt mit den Methoden der Photonik Lö- www.elibera.com sungen für Problemstellungen im Bereich der Automatisierung und der Life Sciences. Die Photonik ist die Schlüsseltechnologie des eLibera bietet mobile Software Lösungen vom einfachen Informati- 21. Jahrhunderts und ermöglicht es, durch die Nutzbarmachung onszugriff bis hin zu mobilen Anwendungen an. Dies wird durch den von Licht sowohl bestehende Technologien zu verbessern als Einsatz von modernen Mobiltelefonen realisiert, die durch unsere Lö- auch neuartige Produkte zu entwickeln. sung an Funktionsvielfalt gewinnen und dadurch effektiver und effizi- enter eingesetzt werden können. Bongfish www.bongfish.com FLUIDFORMS www.fluid-forms.com Die Bongfish GmbH, gegründet von Klaus Hufnagl und Michael Putz, beschäftigt sich mit der Entwicklung von Video-Games für Fluid Forms ermöglicht es den Kunden, online Produkte wie Möbel PC & Konsolen. Als erstes in Österreich entwickeltes Spiel für die oder Schmuck einfach selbst zu gestalten. 2008 hat das Unterneh- Xbox 360-Konsole kreierten Bongfish mit ihrem 25-köpfigen Team men das neue Entwicklungsbüro im Lendviertel bezogen, erfolgreich das Snowboard-Game „Stoked“, das im Herbst auf dem europä- am Impulsprogramm teilgenommen und mit der Entwicklung des ischen Markt kommt. neuen Webshops die Stellung als Innovationstreiber im wachsenden Markt für selbst gestaltbare Produkte weiter ausgebaut. 28
  • 29. GründerInnen Alumni gridlab Microinnova www.gridlab.at www.microinnova.com Gridlab - Great Ideas Laboratory - beschäftigt sich mit der Minimie- Die Microinnova hat massiv ihr Kompetenzspektrum erweitert. Zu- rung von strömungstechnischen Risiken bzw. Anlagenoptimierung. sätzlich zu den klassischen Zielbranchen Chemie und Pharma konn- Dabei handelt es sich vor allem um industrielle Großanlagen im in- ten Aufträge aus dem Food-Bereich und dem Energiesektor lukriert ternationalen Kraftwerksbau. Durch die innovative Anwendung einer werden. Den Höhepunkt des Jahres bildete die Genehmigung eines numerischen Strömungsberechnung können bestehende Mängel in Forschungprojektes im 7. Rahmenprogramm. Im Rahmen dieses Industrieanlagen exakt identifiziert und lokalisiert sowie Maßnahmen Projektes, an dem auch die Novartis beteiligt ist, werden in den zur Effizienzsteigerung empfohlen werden. nächsten 4 Jahren Entwicklungsarbeiten bei der Microinnova mit ca. 250.000 Euro gefördert. Institut für Relationship Marketing www.relationship-marketing.at nanocuir® www.nanocuir.com Als erstes Unternehmen im deutschsprachigen Raum nutzt das Spin- off der Uni Graz Relationship Marketing als zentralen Basisansatz in Der Lederwerkstoff nanocuir® macht 2008 den Schritt aus dem der Unternehmensberatung. Das IRM geht neue Wege in der Analy- Technikum in die industrielle Fertigung. Im 100-kg Maßstab wird na- se und Beratung – und zeigt präzise auf, wo und wie Unternehmen nocuir® auf Spritzguss- und Extrusionsautomaten verarbeitet. Fürs deutlich spürbare Wachstumseffekte erzielen. weitere Wachstum ist nanocuir® auf der Suche nach einem geeig- neten Produzenten. iuvaris www.iuvaris.com Snowreporter www.snowreporter.com Mit Schwerpunkt in den Anwendungsbereichen Numerik, Simulati- on, Optimierung und Automatisierung wurde ein Unternehmen für Die snowreporter GmbH entwickelt ihr Produktportfolio kontinuier- Hightech-Softwareentwicklungen im technisch-wissenschaftlichen lich weiter und konnte mehrere namhafte Kunden für ihr neuestes Bereich aufgebaut. Zur Zeit entwickelt das Unternehmen risikoopti- Projekt gewinnen: Eine flächendeckende Schneehöhenmessung in mierte Handelssysteme für den Kapitalmarkt. Schigebieten ermöglicht die Optimierung der Beschneiung und Ein- sparungen von bis zu 30 % der laufenden Kosten. Kielsteg Bauelemente GmbH www.kielsteg.com tyromotion www.tyromotion.at Das Kielstegelement ist ein hochleistungsfähiges Leichtbauelement aus Holz für Dachsysteme mit hohen Spannweiten. Die charakteri- Die tyromotion GmbH, 2007 als spin-off der TU Graz im Bereich der stische Krümmung der Stege – wie beim Kiel eines Bootes – gibt dem Medizintechnik gegründet, ist ein innovatives Unternehmen im Be- Bauteil nicht nur seinen Namen, sondern verleiht ihm höchste Stabili- reich der Medizintechnik, welches den Fokus auf die Entwicklung tät. Die Materialersparnis gegenüber herkömmlichen plattenförmigen neuartiger Therapieformen durch den Einsatz von intelligenten Robo- Massivholzelementen beträgt bis zu 70%. tiksystemen in der Rehabilitation und Therapie legt. 29
  • 30. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Alumni & Highlights verkehrplus YLog www.verkehrplus.at www.ylog.at verkehrplus vertritt seit 2005 den Ansatz Umsetzungsprojekte und Mit dem Projekt YLog wollen die Gründer die vielfältigen Möglichkeiten anwendungsorientierte Forschung zu verknüpfen. verkehrplus ist an der Robotik in modernen Warenlagern nutzen. Der Schwerpunkt liegt mehreren interdisziplinären Forschungsprojekten federführend be- dabei in den Bereichen Sorter und Sortiertechnik. Dort können durch teiligt. Wir denken darüber nach, wie Mobilität besser erfasst und Robotik heutige Sortierlösungen mit hohen, logistischen Anforde- wie Mobilitätsmanagement in Regionen besser implementiert wer- rungen ebenso abgedeckt werden wie Lösungen mit vergleichsweise den kann, wie die Anschlüsse im Öffentlichen Verkehr verbessert und niedrigem Durchsatz. wie Verkehrsinformationen besser auf die Verkehrsteilnehmer abge- stimmt werden können. Die SPG Start-ups können auf ein höchst ereignis- und erfolgreiches Jahr zurück blicken: Kielsteg Bauelemente gewinnt Fast Forward Award Fluid Forms im renommierten Wired Magazine Der steirische Wirtschaftspreis Fast Forward Award, der jährlich an Im September des letzten Jahres erschien ein Artikel über die die steirischen Top-Innovationsunternehmen vergeben wird, ging „Earth-Schalen“ der Fluid Forms im Wired Magazine, dem interna- 2008 in der Kategorie „Kleinstunternehmen“ an Kielsteg Bauele- tionalen Medium für Technikfreaks und wissenschaftlich Interes- mente. DI Stefan Krestel überzeugte die Jury mit seinem speziellen sierte schlechthin. Die Designerprodukte, die die Kunden über ein Holzbauelement, das als Leichtdach im Industrie- sowie im Wohn- einzigartiges Verfahren am Computer ganz nach eigenen Vorstel- bau einsetzbar ist und unter anderem eine hohe Baukostenersparnis lungen selber entwerfen und fertigen lassen können, waren in den und kürzere Bauzeiten verspricht. www.kielsteg.com vergangenen Monaten aber auch in vielen anderen Medien Thema. Aufträge erhalten Mag. (FH) Hannes Walter und BSc. Stephen Wil- liams mittlerweile aus der ganzen Welt. www.fluid-forms.com Foto: Karin Lernbeiss 30
  • 31. GründerInnen Highlights Mit youspi in die Zukunft der Präsentationsgestaltung Die beiden engagierten Gründer DI Hannes Robier und DI Andrei Parvu stellten im Herbst 2008 ihr neues Produkt „youTouch“ vor – die neue multimediale, auf Touchscreen basierende Präsentations- lösung bei der einfache Handbewegungen bzw. das Berühren des Bildschirms ausreichen, um durch das Menü zu navigieren oder um Animationen zu starten. So erlaubt es youspi Botschaften und Pro- dukte auf Messen und Veranstaltungen mit einfachster Bedienung dynamisch und zugleich elegant zu präsentieren. www.youspi.at Zwei Gründungsprojekte verbinden sich zu „HAI mobile marktforschung“ Die beiden SPG Start-ups „eLibera Mobile software solutions“ und „IRM – Institut für Relationship Marketing“ zeigen was durch erfolg- reiches Networking möglich wird: Die neue mobile Form der Markt- forschung. HAI (Handy Assisted Interviewing) basiert auf Datener- hebung via Handy und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten sowie Ergebnisse in Echtzeit. Für das innovative Marktforschungsprodukt, mit dem Erhebungen einfach, schnell und kostengünstig durchführt werden können, gibt es bereits zahlreiche Referenzen und Pra- xistests. www.mobile-marktforschung.at Auszeichnungen im Doppelpack für Tyromotion Im November 2008 wurden Tyromotion für ihre Entwicklungstätig- keit im Bereich Rehabilitationsgeräte mit dem Staatspreis Consulting 2008 für Ingenieurleistungen ausgezeichnet. Kurze Zeit später folgte die nächste Ehrung: Via Publikumsvoting wurden DI David Ram und DI Dr. Alexander Kollreider bei der Primus-Gala der Kleinen Zeitung in der Kategorie „Geistesblitz“ zum Sieger gekürt. Ihr Amadeo-Ro- boter zur Hand-Rehabilitation von Schlaganfallpatienten ist bereits international an Rehabilitationskliniken und Neurostationen gefragt. www.tyromotion.at 31
  • 32. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Highlights Bongfish bringt neues Snowboardspiel heraus „Stoked“ heißt das neue, bisher erste in Österreich entwickelte Xbox 360 Game vom SPG Start-Up Bongfish. Das wirklichkeitsnahe Snowboardspiel, bei dem sich die SpielerInnen mit spektakulären Moves als neue Snowboard Stars beweisen sollen und das mit dem weltweit ersten dynamischen Wettersystem ausgestattet ist, ist nach dem erfolgreichen Launch in den USA Ende 2008 ab September 2009 auch auf dem europäischen Markt erwerbbar. www.gettingstoked.com Neu am Markt: „ayControl“ von easyMOBIZ DI Rudolf Schamberger bietet maßgeschneiderte Lösungen für Mobiltelefone und mobile Geräte. Aus der Kooperation mit dem oberösterreichischen Unternehmen für Projektionstechnik und Me- diensteuerungen AV Stumpfl resultiert das erste marktreife Produkt „ayControl“, eine All-in-one Mediensteuerung. Über diese wird das iPhone zur intuitiv bedienbaren und portablen Schnittstelle zur Steu- erung von Heizung/Klima, Beleuchtung, Jalousien, Audio-/Videoe- quipment… www.easyMOBIZ.com Produktpalettenerweiterung à la snowreporter Nachdem Martin Moser und Andreas Zobl erst im Frühjahr 2008 ihr Angebot um die „viewbito“-Webcams und -Panoramakameras für den Einsatz im hochalpinen Gelände erweitert hatten und in weiterer Folge auch Sicherheitslösungen für Banken entwickelten, ließen sie letzten Winter mit ihrem „System zur flächendeckenden Schnee- höhenmessung“ aufhorchen. Dieses unterstützt Bergbahnen und Schiliftbetreiber bei der energieschonenden und kostensparenden Beschneiung von Schipisten mit Kunstschnee. www.snowreporter.com 32
  • 33. GründerInnen Highlights Lipometer europaweit zertifiziert Das Spin-off der Med Uni Graz, Möller Messtechnik, entwickelte ein marktreifes medizintechnisches Gerät, welches die präzise Messung der individuellen Fettverteilung zur Risikoerkennung bei Stoffwechsel- störungen ermöglicht. Dieses wurde nun Anfang April 2009 als Medi- zinprodukt europaweit zertifiziert. Mit der Zertifizierung öffnet sich ein größerer Markt, da das Lipometer nun von niedergelassenen Ärzten, Diätassistenten oder Fitness- und Wellnessbetrieben eingesetzt wer- den kann. www.lipometer.com Gehören gefördert: Nimblo und smaXtec Die beiden SPG Gründungsprojekte durften sich über eine Förderung des FFG Basisprogramms freuen, welches wirtschaftlich verwertbare Forschungsprojekte von Unternehmen, Forschungsinstituten, Einzel- forscherInnen und ErfinderInnen fördert. Das Ziel ist, innovative Ideen und Forschungsinitiativen aufzugreifen und rasch und unbürokratisch in konkrete, erfolgreiche Projekte überzuführen. Den Förderungsemp- fängern DI Martin Höller und Bakk. Martin Brugger von Nimblo sowie DI Stefan Rosenkranz und Mario Fallast von smaXtec wird die Subvention bei ihren weiteren Entwicklungen von großer Hilfe sein. www.nimblo.at, www.smaXtec.com Seedfinanzierung für Vascops Die so genannte Seedförderung vergibt die AWS (Austria Wirtschafts- service GmbH) für junge Hightech-Unternehmen mit Alleinstellungs- merkmalen durch Technologieintensität und Innovationsgrad auch im internationalen Maßstab sowie mit hohem Wachstumspotential. Als ein solches eingestuft wurde auch das Science Park Graz Start-up Vascops, das sich auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer Diagnosesysteme zur Unterstützung bei vaskulären Eingriffen speziali- siert hat. Ein weiterer bedeutsamer Erfolg für das junge Unternehmen, das erst im Frühjahr dieses Jahres mit dem renommierten Heidelberger Universitätsklinikum einen wichtigen (Test-)Kunden und Partner gewin- nen konnte. www.vascops.com 33
  • 34. Akademischer Gründertag 2009 SPG Aktivitäten A n Ideen fehlt es nicht, aber an Männern (und Frauen, Anm. der Redaktion), sie auszuführen! Honoré de Balzac
  • 35. SPG Aktivitäten SPG Aktivitäten - Jahresrückblick leistungen einzureichen. Als erfreulich erwies sich nicht nur die Teilneh- merzahl, sondern auch die hohe Bereitschaft die Ideen zu realisieren. Mehr als 70 Prozent der TeilnehmerInnen gaben an, Ihre Idee früher oder später umsetzen zu wollen oder sich gar bereits in Gründungsvorberei- tung zu befinden! Aus einem spannenden Finale im März 2009, in dem sich die zwölf besten TeilnehmerInnen mit einer fünfminütigen Kurzpräsentation der hochkarä- tigen Jury stellten, gingen die drei Gewinner von insgesamt 7.500,- Euro Ideenwettbewerb – Die Sieger (v.l.n.r.): hervor: Den dritten Platz belegte der Molekularbiologe Dr. Martin Uwe Reinhard Nell, DI Günter Mistlberger, Dr. Martin Uwe Kietzmann Kietzmann mit der Idee einer „Enzym-Bibliothek für die industrielle Bio- technologie“. Platz 2 erreichte Reinhard Nell, Student der Elektrotechnik an der TU Graz, mit seinem Projekt „DKW – Line Source“, einem völlig neuartigen Lautsprecherkonzept. Am überzeugendsten für die Jury war jedoch DI Günter Mistlberger mit seiner Idee „Selbstreinigende Oberflä- chen“, einer Entwicklung für die Abwehr von biofilmbildenden Bakterien. Insgesamt sind über die Ideenwettbewerbe der letzten drei Jahre neun Gründungsprojekte in den SPG gekommen, einige der TeilnehmerInnen befinden sich noch in Vorbereitung für die Aufnahme. „Zukunft selbst gemacht!“ – Der Gründertag für AkademikerInnen Am 04.06.2009 durfte der Science Park Graz 120 BesucherInnen in der Aula der Technischen Universität zum Gründertag für AkademikerInnen begrüßen. Die diesjährige Veranstaltung mit dem Titel „Zukunft selbst Gründertag 2009 – „Zukunft selbst gemacht!“ gemacht“ sollte vor allem inspirieren und zur beruflichen Selbständigkeit Keynote-speaker Felix Thun-Hohenstein motivieren. Eröffnet wurde der Abend von Wirtschaftslandesrat Dr. Buchmann und den Rektoren der Technischen Universität Graz, der Medizinischen Uni- Mit seinen Veranstaltungen, Wettbewerben, Workshops, Vor- verstität Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz. Das vom SPG trägen und Messeteilnahmen möchte der Science Park Graz zusammengestellte Programm bot eine abwechslungsreiche Mischung Studierende, AbsolventInnen, Lehrende, wissenschaftliche aus Praxistipps und Fachwissen mit Anregungen für Quereinsteiger und MitarbeiterInnen und Gründungsinteressierte inspirieren, ak- Insider zum Thema Unternehmensgründung. Keynote-Speaker Felix tivieren, informieren und motivieren. Thun-Hohenstein, Managing Director von „3M Österreich“ zeigte sehr eindrucksvoll wie eine durch und durch gelebte Unternehmens- und In- novationskultur zu serienmäßigen Markterfolgen führen kann. Die SPG Der Science Park Graz-Ideenwettbewerb Start-ups „Vascops“ und „easyMOBIZ“ gaben einen Einblick in ihre Entstehungsgeschichten und zeigten, wie mit der richtigen Umsetzung Beim dritten Science Park Graz-Ideenwettbewerb (Teilnahmefrist von aus Ideen auch Erfolgsstories werden. Neben Networking innerhalb der November 2008 bis Ende Jänner 2009) konnte ein Rekord von 105(!) steirischen Gründerszene hatten Interessierte auch die Möglichkeit, sich eingereichten Ideen verzeichnet werden. Ziel des Wettbewerbs war es bei persönlichen Gesprächen an den Infoständen der SPG Kooperati- kreative Geschäftsideen mit hohem Innovationsgrad und Umsetzungs- onspartner (GründerService der WKO, GO! GründerCenter der Steier- potential zu prämieren. Studierende, ProfessorInnen, wissenschaftliche märkischen Sparkasse, Abteilung Wirtschaft der Stadt Graz, Steirische MitarbeiterInnen und AbsolventInnen aller Grazer Hochschulen waren Wirtschaftsförderung und diverse Einrichtungen der Grazer Universitäten) aufgerufen, ihre Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienst- über den Weg zum eigenen Unternehmen zu informieren. 35
  • 36. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz SPG Aktivitäten - Jahresrückblick sentierte Rob Bekkers, Geschäftsführer und Präsident des Board of Management der PAYER Group, anhand der „Payer Group“ wie ein etabliertes, innovatives Unternehmen von der Kooperation mit Start- Ups profitieren kann. Die Referenten hatten neben ihren eigenen spannenden Entwicklungsgeschichten einige gute Praxis-Tipps für die potentiellen Unternehmensgründer parat. Wichtiger Teil von I2T2B ist die Initiative „ManagerIn gesucht!“: Viele I2T2B - Der Moderator und die Rektoren der drei Grazer Universitäten Gründungsprojekte haben nach wie vor Bedarf an operativer Manage- (v.l.n.r.): Univ.-Prof. Dr. Otto Krickl, Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, Univ.-Prof. mentunterstützung, wobei der SPG als Mittler zwischen Business Dr. Alfred Gutschelhofer und Univ.-Prof. Dr. Hans Sünkel. Experten und GründerInnen auftritt. Im „Managerpool“ befinden sich bereits 27 ManagerInnen und Betriebswirte mit Erfahrung im Bereich Unternehmens- und Vertriebsaufbau. Zahlreiche Kontakte konnten bereits erfolgreich vermittelt werden. Gründerzentrum meets Grazer Hochschulen Um das Bewusstsein für berufliche Selbständigkeit als Karriereoption im universitären Bereich – auch bereits unter Studienanfängern und Studierenden – zu fördern war der Science Park Graz auch letztes Jahr bei zahlreichen Messen und Veranstaltungen an den Universi- täten präsent. Ende März organisierte der Science Park Graz gemeinsam mit den alumni UNI Graz im RESOWI-Zentrum der Karl-Franzens-Universität die Abendveranstaltung „Wer will UnternehmerIn werden?!“. Ziel Teconomy 2009 – Mag. Bernhard Weber am Standplatz des SPG war es für die innovativen, technologieorientierten Geschäftsideen im SPG, Personen mit wirtschaftlichem Know-how zur Realisierung von Gründungsprojekten zu finden. Dazu präsentierten sich den rund 40 TeilnehmerInnen neben dem Science Park Graz als Platt- I2T2B – Ideas to Team to Business: Die neue Platt- form für gründungsinteressierte AkademikerInnen auch das Start-up form für gründungsinteressierte AkademikerInnen „Gridlab“ mit wertvollen Tipps aus der Gründerpraxis. Weiters war der SPG mit einem Infostand bei den Welcome Days (Ein- I2T2B steht für Idea to Team to Business und wurde vom Science Park führungstage für Erstsemstrige an der TU Graz), bei den Partnering Graz gemeinsam mit den drei großen Grazer Universitäten ins Leben Days auf der Medizinischen Universität (Kooperationsbörse im Bereich gerufen. I2T2B ist eine neue Plattform für alle Gründungsinteressier- Life Sciences), bei der Excellence08-Messe an der Karl-Franzens-Uni- ten, denen die richtigen Informationen, Partner oder finanziellen Mittel versität (größte Karrieremesse für AkademikerInnen steiermarkweit), für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen fehlen. „Ideengenerierer“ und am NAWI Fakultätstag (Tag der naturwissenschaftlichen Institute der „Ideenumsetzer“ sollen über den SPG zusammengeführt werden, um Uni Graz), am Recruiting Day (Firmenkontaktveranstaltung) für Stu- aus guten Geschäftsideen marktfähige Produkte entstehen zu lassen dierende der FH Joanneum und auf der Teconomy (Technic meets und in weiterer Folge neue Unternehmen mit Zukunft. Economy – Firmenmesse der TU Graz) als auch bei „Wanted! Was die Wirtschaft braucht“ (Informations- und Kontaktevent der Studentenor- Etwa 80 Besucher kamen Anfang Dezember 2008 zum Auftaktabend ganisation AIESEC) vertreten. der I2T2B-Initiative, um sich über Möglichkeiten der Teamfindung Außerdem stellten die SPG Gründungsberater Mag. Bernhard Weber und DI zu informieren. Nach der Vorstellung der erfolgreichen Science Park Otmar Kühner den SPG auch im letzten Geschäftsjahr wieder in zahlreichen Start-Ups „snowreporter“, „SingelCELLdimensions“ und „IRM“ prä- Lehrveranstaltungen an den Grazer Unis und Fachhochschulen vor. 36
  • 37. SPG Aktivitäten SPG Aktivitäten - Jahresrückblick Für die GO! Gründerakademie, an der auch zwei SPG Start-ups teilnah- men, stand der Science Park Graz vor Ort als Berater zur Verfügung. Science Park Graz - hautnah Der SPG öffnet immer gern seine Türen für Besucher, die sich direkt an der Quelle über das Angebot des akademischen Gründerzentrums informieren Besuch vom Bürgermeister – Mag. Siegfried Nagl und/oder die dort ansässigen GründerInnen persönlich treffen wollen. testet die youTouch-Präsentation von youspi So bekam der Science Park Graz im Herbst 2008 Besuch von Außen- handelsdelegierten der Wirtschaftskammer Österreich für Japan und USA, die sich sehr für dessen Tätigkeiten interessierten. Auch Studie- rende der FH Joanneum kamen im Zuge eines Gründungsseminars von FH-Prof. Dr. Mag. Gerhard Apfelthaler (Studiengang Management Internationaler Geschäftsprozesse und International Management) vor- bei um den SPG und die einzelnen dort angesiedelten Projekte kennen zu lernen. Ebenso der Bürgermeister der Stadt Graz, Mag. Siegfried Nagl, der im März 2009 einen Besuch abstattete und sich von den vor- gestellten GründerInnen und deren Projekten höchst angetan zeigte. Internationale Gäste wurden auf Initiative der Abteilung Wirtschaft der Stadt Graz mit gründungsinteressierten Studierenden und Absolven- tInnen der Uni Oppeln in Polen empfangen. Lernen im SPG – Businesstraining und Workshops Zentrumsfrühstück – Austausch der Neuigkeiten im SPG Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die gezielte Vorbereitung der GründerInnen auf das reale Wirtschaftsleben gelegt. So wurden im letzten Geschäftsjahr Business Trainings zu den Themen Verkaufsge- spräch, rechtliche Rahmenbedingungen bei der Unternehmensgrün- Auf den Events der SPG-Partner dung und Vertrieb durchgeführt. Daneben organisierte der Science Park Graz mehrere Businessplan-Workshops und einen Marketing- Als Sponsor und Kooperationspartner nahm der SPG an der Netzwerk- Kurs zur Erstellung von Marketingstrategien im internationalen Umfeld. veranstaltung „Spinnen erlaubt Vol.2 – Think outside the box“ zum Einige der SPG Start-ups nahmen auch an Modulen der AplusB Winter Thema Innovationsgeist und Erneuerungsfähigkeit teil. Academy teil, die sich im Wesentlichen auf die Vorbereitung für den internationalen Markteintritt und die Kapitalakquisition konzentrierte. Bei der Veranstaltung „Erfinderland Steiermark“, die die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) erstmalig zum Auftakt des Fast Forward Awards organisierte, waren der Science Park Graz und seine Grün- Zentrumskultur dungsprojekte „snowreporter“, „youspi“ und „smaXtec“ mit eigenen Informationsständen vertreten. Um die Kommunikation der einzelnen Gründungsprojekte mit dem Zen- Überdies boten das Gründer-Center der steirischen Wirtschaftskam- trum und untereinander zu fördern, wurden auch im letzten Jahr drei mer am Gründer-und Jungunternehmertag 2009 und das GO! Grün- interne Meetings in Form eines Zentrumsfrühstücks abgehalten. derCenter der Steiermärkischen bei seiner Kundenveranstaltung „Ge- Sehr gut besucht wurden auch wieder die beliebten „GründerInnen- schäftsidee – was nun?“ dem SPG die Möglichkeit sich am Infotisch zu Stammtische“, bei denen SPG GründerInnen und Alumni die Möglich- präsentieren. keit haben Wissens- und Erfahrungsaustausch zu betreiben. 37
  • 38. MentorInnen V iele gute Ideen scheitern, weil irgend jemand, der hätte gefragt werden sollen, nicht gefragt wurde. Cyril Northcote Parkinson
  • 39. MentorInnen Awareness Akademische MentorInnen Das Science Park Graz Mentoring Programm Jedem Gründungsprojekt wird unter Berücksichtigung der Wünsche Weitergabe ihres Know-hows. Einmal pro Quartal findet ein Mee- und Bedürfnisse der GründerInnen ein Mentorenteam zur Seite ge- ting mit den MentorInnen und Vertretern des SPG statt, bei dem stellt, welches sich zumindest aus einem/einer akademischen Men- die wichtigsten Projektinhalte besprochen und Vorschläge für die torIn und einem/einer VertreterIn aus der Wirtschaft als Business weitere Vorgangsweise erarbeitet werden. Im vergangenen Ge- MentorIn zusammensetzt. Hauptaufgabe des Mentorenteams ist ein schäftsjahr waren folgende MentorInnen aktiv: regelmäßiges Coaching der SPG JungunternehmerInnen und die 1 2 3 1 Univ.-Prof. DI Dr. Ulrich Bauer Institut für Betriebswirtschaftslehre und Betriebsoziologie, TU Graz 2 Univ.-Prof. Dr. Gabriele Berg Institut für Umweltbiotechnologie, TU Graz 3 Em.Univ.-Prof. DI Dr. Horst-Hannes Cerjak Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik, TU Graz 4 5 6 4 Univ.-Prof. DI Dr. Helmut Eichlseder Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik, TU Graz 5 Dipl. ECBHM Dr. Johann Gasteiner Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein 6 FH-Prof. DI Gerhard Heufler Studiengang Industrial Design, FH Joanneum 39
  • 40. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Akademische MentorInnen 1 2 3 1 Em. o. Univ.-Prof. DI Dr. Hans Hinterhuber Hinterhuber & Partners 2 DI Arno Hollosi Studiengang Informationstechnologien und IT-Marketing, FH CAMPUS 02 3 Univ.-Doz. Ing. Mag. Mag. Dr. Andreas Holzinger Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation, 4 5 6 Med Uni Graz 4 FH-Prof. DI Dr. Alexander Nischelwitzer Studiengang Informationsmanagement, FH Joanneum Graz 5 Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl Institut für Elektronik, TU Graz 6 A.o. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Sanz 7 8 9 Institut für thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik, TU Graz 7 Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher Institut für Humangenetik, Med Uni Graz 8 Em.Univ.-Prof. DI Dr. Gernot Staudinger Institut für Prozess- und Partikeltechnik, TU Graz 9 Ao. Univ.-Prof. DI Dr. Peter Veit Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrswirtschaft, TU Graz 40
  • 41. MentorInnen Business MentorInnen 1 2 3 1 Mag. Martin Artner Artner Buchprüfung und Steuerberatung GmbH & Co KEG 2 Rob Bekkers Payer International Technologies GmbH 3 DI Dr. Markus Frewein verkehrplus GmbH 4 5 6 4 Ing. Mag. Karl Gerngroß KARMA Consulting GmbH 5 Mag. Thomas Hafner Wirtschaftstreuhänder 6 Mag. Dr. Peter Hecht Em. ORIDIS BIOMED Forschungs- und Entwicklungs GmbH und TRIPOS Inc. 7 8 9 7 DI Kurt Hilgarth Hilgarth design engineering 8 DI Dr. Christian Kittl KaleidosCON Projektentwicklung 9 Thomas Kutschi BearingPoint INFONOVA GmbH 41
  • 42. Jahresbericht 08/09 Science Park Graz Business MentorInnen 1 2 3 1 DI (FH) Eva Leitl Raiffeisen Leasing International 2 Mag. Dieter Messner OBI Group Holding GmbH 3 Mag. Barbara Messner Allianz Elementar Versicherungs AG 4 5 6 4 Christina Mikl Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H. 5 Mag. Andreas Ragg, MBA Prangl Gesellschaft m.b.H. 6 Dr. Karin Schaupp International Innovation Business and Consulting 7 8 9 7 Dr. MAS Michael Schenk Kinderwunsch Institut Schenk GmbH 8 DI Dr. Karlheinz Schlögl ecofinance Finanzsoftware & Consulting GmbH 9 Joachim Schnedlitz Boom Software AG 10 11 10 Dr. Kirsten Tangemann Quadris consulting Gmbh 11 Dir. Mag. Karl Wulz LKH Villach 42
  • 43. MentorInnen Awareness Business MentorInnen TRUSTED OUTSOURCING PARTNER Personal Care Industrial Solutions Health Care Solutions 43
  • 44. Science Park Graz GmbH | Plüddemanngasse 39 | 8010 Graz

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